Zum Nachdenken!

Diskutiere Zum Nachdenken! im Plauderecke Forum im Bereich Community; Worauf beziehst du dich? Ob und wie im obigen Fall gesperrt wurde, wissen wir nicht. Oder worauf beziehst du dich? Was hat das mit Forstarbeiten...
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Ullerich

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Big-D

Worauf beziehst du dich? Ob und wie im obigen Fall gesperrt wurde, wissen wir nicht. Oder worauf beziehst du dich?


Was hat das mit Forstarbeiten im Wald generell zu tun? Was möchtest du mir damit sagen?
Ich bezieh mich darauf das du sagst:“ während der direkten Forstarbeiten lassen sich nach meinem Geschmack die Streichhölzer nicht hübsch an der Seite lagern.“
Dann solln se absperren dann fährt auch keiner bis hin 🤷🏻‍♂️ versteh dein Problem nich
 
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BernyS

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Ich bezieh mich darauf das du sagst:“ während der direkten Forstarbeiten lassen sich nach meinem Geschmack die Streichhölzer nicht hübsch an der Seite lagern.“
Dann solln se absperren dann fährt auch keiner bis hin 🤷🏻‍♂️ versteh dein Problem nich
Man könnte das auch umdrehen:

Wenn du auf Forstwegen fährst, !!!und das sind keine öffentliche Strassen!!!, könntest du dich im Vorfeld bei der Forstverwaltung erkundigen, ob die Strecke überhaupt freigegeben ist.

Dass Hinweisschilder aufgestellt werden ist letztlich ein Service der Forstverwaltung, keine Pflicht.

Leider wird genau hier immer wieder Erlaubtes in Ersessenes oder Freiwilliges in Verpflichtendes umgewandelt.

Das scheinen viele immer wieder zu vergessen oder zu verwechseln.

Die Verantwortung liegt hier eindeutig beim Radfahrer.
 
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Ullerich

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Dass Hinweisschilder aufgestellt werden ist letztlich ein Service der Forstverwaltung, keine Pflicht.
Es gibt schon eine Verkehrssicherungspflicht, siehe http://www.kwf-online.org/fileadmin/dokumente/Mensch_Arbeit/merkbl_verkehrsicherung.pdf Und aus ADFC zu den gesetzlichen Regelungen zum Radfahren im Wald | Fahrradportal

Auf allen allgemein zugänglichen Waldwegen gilt die Straßenverkehrsordnung, die dort deshalb von Fußgängern, Reitern und Fahrzeugführern gleichermaßen zu beachten ist," sagt ADFC-Rechtsreferent Roland Huhn. Allerdings können Waldnutzer auf Waldwegen nicht dasselbe Sicherheitsniveau verlangen wie auf für den allgemeinen Verkehr bestimmten Straßen. Da die Wege in erster Linie für die Forstwirtschaft angelegt sind, können sie durch schwere Fahrzeuge aufgewühlt oder während des Holzeinschlags ganz gesperrt sein. Auf einem unbefestigten Wirtschaftweg steht daher die Eigenverantwortung im Vordergrund.
Das konkrete "wie sichere ich" ist nicht exakt definiert, das ergibt sich aus den örtlichen Umständen.
 
stardealer

stardealer

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Bin gerade in den letzten Tagen selbst in eine Zone mit aktiven Baumfällarbeiten eingefahren, habe mich kurz über die aktuelle Gefahrensituation orientiert und bin weitergefahren. Wurde von den Waldarbeitern, die in der Nähe des Weges zugange waren auch etwas komisch angeschaut, schließlich wurden 50-100m vom Weg entfernt aktiv Bäume gefällt. Nachdem ich diesen Bereich passiert hatte ging mir ein Licht auf, stand da doch am Wegesrand ein Schildchen für den Verkehr aus meiner Gegenrichtung "Weg gesperrt wegen Waldarbeiten".

Leider hatten die Kollegen ein entsprechendes Schild nicht auch in der anderen Richtung platziert, so dass ich keine frühzeitige Umfahrung planen konnte. Für Ortsunkundige wird es in einem solchen Fall ohnehin schwierig den gesperrten Bereich zu umfahren.
Hätte mich in meinem Fall einer der Waldarbeiter angesprochen und zurück verwiesen hätte ich dem allein aus Selbstschutz Folge geleistet, schließlich ist er dort der Fachmann, auch für Sicherheitsfragen.
Das Verhalten der Radler, was in dem o.a. Artikel beschrieben wird finde ich unfassbar.
 
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Wurzelsepp

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Da kann ich nur voll zustimmen.
Wir sind schließlich in D, also im vollumfänglich alles geregelten Bereich.
Wäre ja noch schöner, wenn sich die Regeler da jetzt irgendwie rausreden könnten. ;)

Ja, das ist jetzt einer von vielen Bereichen, da funktioniert die totale Regulierungswut nicht und das ist auch irgendwie logisch. Es kann eben nicht jeder "Trampelpfad" mit abgedeckt werden, was auch menschlich ist. In so einer Situation, und nicht nur in dieser wäre etwas mehr Kommunikation wünschenswert.
 
tw463

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Die hatten eben kein Nyon und fanden deshalb keinen alternativen Weg :)
 
DerTimon

DerTimon

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Radfahren im Wald ist geduldet, kein Recht.
Nur zur Info:
Das Bundeswaldgesetz führt sowohl das Reiten als auch das Radfahren und das Fahren mit Krankenfahrstühlen ausdrücklich neben dem Betreten auf, allerdings beschränkt auf Wege und Straßen. Beide Gesetze geben den Bundesländern aber die Möglichkeit, Näheres zum Betreten sowie die Einbeziehung weiterer Fortbewegungsarten in das Betretungsrecht (also auch Reiten und Fahren in Feld, Wald und Flur) durch Landesrecht zu bestimmen. (Quelle: Wikipedia.org)
 
kamy

kamy

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@Wurzelsepp
Die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht ohne Smartphone kann doch fast keiner mehr ...
 
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BernyS

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Nur zur Info:
Das Bundeswaldgesetz führt sowohl das Reiten als auch das Radfahren und das Fahren mit Krankenfahrstühlen ausdrücklich neben dem Betreten auf, allerdings beschränkt auf Wege und Straßen. Beide Gesetze geben den Bundesländern aber die Möglichkeit, Näheres zum Betreten sowie die Einbeziehung weiterer Fortbewegungsarten in das Betretungsrecht (also auch Reiten und Fahren in Feld, Wald und Flur) durch Landesrecht zu bestimmen. (Quelle: Wikipedia.org)
Mondsee liegt bekannterweise in Österreich, da sieht die Regel anders aus.
Und ich denke, dass auch in Deutschland man nich überall einfach fahren darf.

Also liebe deutschen Freunde, wenn ihr nach Österreich kommt, erkundigt euch über die gesetzliche Lage.
 
DerTimon

DerTimon

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@BernyS
Wenn Du diese Diskussion rein auf österreichische Verhältnisse eingrenzen möchtest,
solltest Du das im Eröffnungsthread deutlich machen und im Verlauf nicht auch noch so allgemeine Aussagen wie folgende tätigen:
Radfahren im Wald ist geduldet, kein Recht.

Und ich denke, dass auch in Deutschland man nich überall einfach fahren darf.
Es gibt zwar in Deutschland Einschränkungen, im Allgemeinen gilt aber das Betretungsrecht des Waldes auch ausdrücklich für das Radfahren. Wenn es erlaubt ist, dort zu Fahren, ist dies ein Recht und keine Duldung, und wenn es verboten ist, wird es nicht geduldet.

Die Einleitung meines Posts "Nur zur Info" habe ich im Übrigen nicht ohne Grund geschrieben..
 
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BernyS

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Kein Stress ;-)
mir ist das schon klar, es ging mir aber eher um das Post in FB und die Eigenverantwortung der Radfahrer.
Sich auf die Beschilderrung auszureden ist schwach.

Wenn letztlich die Forstarbeiter behindert und sogar beschimpft werden, ist das für mich ein NoGo.
 
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Ullerich

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Wenn es erlaubt ist, dort zu Fahren, ist dies ein Recht...
und das ist auch gut so.
Lassen wir mal die die juristische Seite wie Verkehrssicherungspflicht und Absperrung beiseite, wer so durch eine aktive Baustelle fährt, hat für meinen Gescmack den Schuss einfach nicht gehört.
 
DerTimon

DerTimon

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Wenn letztlich die Forstarbeiter behindert und sogar beschimpft werden, ist das für mich ein NoGo.
Ja, das geht garnicht.

Mit Forstarbeitern kann man auch vernünftig reden:
Mich haben trotz Absperrung wegen Baumfällarbeiten mal die Jungs auf meine Bitte hin trotzdem durchfahren lassen, nachdem ich ihnen erklärt hatte, daß ein Umkehren und Zurückfahren für mich sehr schwierig werden würde.
Auch mein Hinweis, daß die Absperrung, oder zumindest ein Hinweisschild 5Km vorher sinnvoll gewesen wäre, wurde akzeptiert.
 
Sickboy-plo

Sickboy-plo

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Der gegenseitige Respekt darf einfach nicht fehlen.
Ob es nun Forstarbeiter oder Hundeführer sind, man kann mit jedem vernünftig reden, nur so funktioniert das miteinander
 
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Murxster

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Etwas schräges Bild -
Vorne links ein Mädel mit Turnschuhen (?), die eher hilflos ihr Rad in die Kamera hält, so wirklich Plan die Stämme zu überwinden hat die jedenfalls nicht, der Typ dahinter scheint irgendwie mit seinem Rad über die Stämme geflogen zu sein, beide Typen machen keine Anstalten dem Mädel zu helfen, will damit nicht sagen dass das Bild Fake ist, aber ist in jedem Fall eine etwas surreale Situation.

(Davon abgesehen - klar - nur ein kompletter Vollhorst würde sich auch nur in die Nähe dieses Mikado Häufchens begeben.)
 
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