Zukunftsicheres Elektro Auto

Diskutiere Zukunftsicheres Elektro Auto im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Wir spielen mit dem gedanken, auf ein elektroauto umzusteigen. Bisher haben wir einen treuen Ford Fusion, der hautsaechlich fuer kurztrips zum...

Marvin42

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Wir spielen mit dem gedanken, auf ein elektroauto umzusteigen. Bisher haben wir einen treuen Ford Fusion, der hautsaechlich fuer kurztrips zum einkaufen genutzt wird, und ab und an am wochenende fuer tagestouren, die selten mehr wie 250 km lang sind (wir wohnen in Irland, und wenn man da weiter als 300 km in eine richtung faehrt endet man zimlich sicher im meer :). Ich hatte schon immer interesse am BMW i3, mir gefaellt, wie sich damals ein Hersteller etwas mehr getraut hat und etwas doch sehr anderes gebaut hat, und der range extender ist ja sicher auch nicht schlecht.
Was mich aber doch etwas beunruhigt am i3 und an elektoautos ueberhaupt, ist zukunftssicherheit, nachruestbarkeit auf modernere Batterien und ladegeraete anscheinden kein thema sind.... bitte sagt mir, wenn ich falsch liege, aber bisher fuehlt es sich die frage nach zukunftsicherheit beim EV genauso an wie beim smartphone.
Welches EV ist eurer meinung nach bisher am ehersten nachruestbar/zukunfsicher?
 

Kongo-Otto

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Ich bin mir sicher, dass die Antwort "keins" lautet. Die Hersteller tun einen Teufel und garantieren einem was für die Zukunft, geschweige denn das was nachgerüstet wird.

Firlefanz per Software und im Rahmen der Möglichkeiten Fehlerbehebungen per Software sind keine Seltenheit und gerade ersteres scheint ja für die nahe Zukunft ein neues Geschäftsmodell zu werden. Aber Aufrüstung auf neueste Akkutechnik? Eher spezialisieren sich Drittanbieter auf Ersatzakkus, bevor ein Autohersteller das macht.

Meiner Ansicht nach werden Autos generell immer weniger zukunftssicher. Die Verbrenner werden sie einem per Steuer irgendwann vergraulen und bei den elektrischen kann man dann irgendwann einfach ein neues kaufen/leasen/mieten.
 

JensL

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Hi, beim Renault Zoe gab es immerhin schon mal ein Upgrade des Akku für die Erstkäufer. Fand ich gut, auch wenn das Upgrades ca. 4.000,-€??? gekostet hat. Frag doch mal bei BMW nach ob ein Akkutausch zu welchem Preis vorgesehen ist.
Ansonsten ist in dieser schnelllebigen Zeit nichts mehr Zukunftsicher. E-Mobilität ist, meiner Meinung nach, eine Brückentechnologie. Ich sehe die Zukunft eher bei Wasserstoff. Ob direkt "verbrannt" oder über den Umweg Verstromung bleibt abzuwarten.
 

Kongo-Otto

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Eher 5000 EUR. Batterie, Umbau, Umprogrammierung und TÜV Eintragung. Zugegeben, da war Renault die löbliche Ausnahme. Aber ganz so einfach lief das auch nicht, weil die Batterien im Austausch nicht in großen Mengen verfügbar sind, fließt doch fast alles in die Produktion.

Soweit ich weiß gehört einem die Batterie dann auch weiterhin nicht und wird immer noch gemietet.
 

dr.seuchenvogel

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Für den Verbraucher ist ein Elektroauto nur zukunftssicher wenn es geleast ist. Wie es mittlerweile bei allen Autos ist. Niemand weiß was es nach 4 Jahren noch wert ist.
Beim Leasing kennt man den Preis.
 

Marvin42

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Leider bestätigt ihr was ich vermutet habe, und anscheinend gibt es bisher kein mit vernünftigen aufwand auf/umrustbare Elektroautos von Massenherstellern. Ich muss mich mal schlau machen, o b Umbauten fuer Autos ein besserer Weg für mich sind...
 

dr.seuchenvogel

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Seit 125 Jahren geht die Entwicklung beim Verbrenner rasend vorran , warum sollte nach 3 Jahren die E Auto Entwicklung am Ende sein?
Meinst du das dein Projekt der Industrie weit vorraus sein kann?
 

holsteiner

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Warum muss ein Elektroauto umrüstbar sein, wenn es Deinen Ansprüchen (Reichweite) genügt? In Deinen Ford lässt Du nach ein paar Jahren ja auch keinen V8 einbauen.
Wie die Erfahrung inzwischen gezeigt hat, ist die Batterielebensdauer unkritisch, anfängliche Ängste haben sich nicht bestätigt.
Und: Heutige Autos können auf Grund des ganzen Elektronikfirlefanzes keine Oldtimer mehr werden, egal ob Verbrenner oder E-Maschine.
 

Jakobaushaltern

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Angeblich soll der Zetta 2021 nach Europa kommen.
Ist kein Statussymbol aber sau günstig :)
 

Ullerich

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zukunftssicherheit
Ich halte, das für eine falsche Erwartungshaltung, denn worin bestand bislang die Zukunftssicherheit eines Verbrenners? EIn wenig Chip Tuning, aber auch das musste die konstruktiven Grenzen beachten.

Natürlich ist die Frage nach einem upgrade der Batterie berechtigt, aber ein BEV ist ansonsten auch nur ein Auto mit vielen Teilen, die ebenso dem Verschleiß unterliegen wie Karosserie, Achsen, Blech ... Was ich allerdings als Trend ansehe: in den zukünftigen BEV wird gleich ab Werk komplett ausgestattet, aber die verschiedenen Differenzierungen werden kostenpflichtig freigeschaltet. Dazu aus: Renault Zoe: Das unsichtbare große Update
Theoretisch wäre also über ein Softwareupgrade eine Wandlung vom 41-kWh-110er zum 52-kWh-135er drin, ist von Renault aber nicht vorgesehen.
oder Tesla Model 3 Upgrade: In fünf Minuten zur Fond-Sitzheizung
Das Besondere dabei ist natürlich nicht die Sitzheizung an sich, sondern dass dieses 300 Euro kostende Upgrade innerhalb von weniger als fünf Minuten von jedem Ort dieser Welt mit Internetverbindung möglich ist. Der Trick ist, dass die sowohl für die beiden äußeren als auch für den mittleren Sitz verfügbare Sitzheizung in der SR+-Version bereits verbaut ist.

Diese Verfahren ist so neu übrigens nicht, wir haben spezielle Messgeräte von Rigol, die per kostenpflichtiger Freischaltung viele neue Funktionen haben, darunter auch eine Verdoppelung des Speichers. Der ist ab Werk eingebaut, wird aber erst nach Bezahlung vollends freigeschaltet. Natürlich geht das nur bis zu einer gewissen Grenze, denn auch eine Software kann die Hardware nur soweit beeinflussen, wie es durch die Konstruktion vorgesehen ist.
 

tib02

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Leider bestätigt ihr was ich vermutet habe, und anscheinend gibt es bisher kein mit vernünftigen aufwand auf/umrustbare Elektroautos von Massenherstellern. Ich muss mich mal schlau machen, o b Umbauten fuer Autos ein besserer Weg für mich sind...
Bei www.goingelectric.de bist du mit deinen Fragen gut aufgehoben.
 

tib02

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Leider bestätigt ihr was ich vermutet habe, und anscheinend gibt es bisher kein mit vernünftigen aufwand auf/umrustbare Elektroautos von Massenherstellern. Ich muss mich mal schlau machen, o b Umbauten fuer Autos ein besserer Weg für mich sind...
Vergiss es... wird nix werden, wobei bei deinen geringen Anforderungen ich dein Problem nicht verstehe Kia, Renault, BMW, VW und Skoda bieten oder bieten bald Autos mit 300 bis 500km Reichweite? Was hast den in den letzten Jahren an Zukunft in deinen Verbrenner verbaut?
 

Marvin42

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Mit zukunftssicher meine ich folgendes: wir wollen was neues gebrauchtes bis Max 20000 Euro kaufen (in Irland, wo alles ne Nummer teurer ist) um den Preis bekomm ich locker was recht neues in der Fiesta, Polo, Corsa Kategorie, die fuer uns absolut ausreichend ist. Mit einem "nicht Turbo" Bauernmotor wie z.B dem Ford 1.25l Benziner sind locker 10-15 Jahre Lebensdauer möglich und sagen wir mal 180000 km. Vieleicht lieg ich falsch, aber bei allem was ich bisher so sehe/lesen, ist beim Elektroauto die Batterieleistung bereits nach wesentlich kürzerer Zeit deutlich geringer, und Austausch der Batterien wenn überhaupt astronomisch teuer (BMW i3 = 15000 Euro)
 

jodi2

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Leider bestätigt ihr was ich vermutet habe, und anscheinend gibt es bisher kein mit vernünftigen aufwand auf/umrustbare Elektroautos von Massenherstellern. Ich muss mich mal schlau machen, o b Umbauten fuer Autos ein besserer Weg für mich sind...
Wenn Du nach den ersten so "qualizierten" Antworten hier im thread schon so schnell das Handtuch wirfst, ist Dein Interesse wohl nicht allzu groß und hast Du Dich nicht noch nicht viel mit beschäftigt.
Warum "spielt" Ihr denn mit dem Gedanken, was ist der Auslöser? Die meisten die mal ein E-Auto hatten, wollen danach nie mehr was anderes.

Und warum hast Du gerade hier im Forum zu dem Thema nachgefragt? Anders als bei Pedelecs haben die meisten hier noch kein E-Auto. Schau Dich daher auch mal in einem reinen E-Auto Forum um, da sind Wissen und Vorurteilsfreiheit zu dem Thema viel größer, ähnlich wie hier zu Pedelecs. Sicher gibt es da auch was im irischen Raum, denn wie es mit Verfügbarkeit, Förderung, Wartung, Laden usw. in Irland aussieht ist schon was spezielles, für Dich aber wichtig.

Zu Deinem letzten Punkt gleich als erstes: Nachträgliches Umrüsten eines Verbrenners auf E kann bei einem großen Hersteller im Werk für ein nachher in größerer Stückzahl ausgelegtes Serienmodell halbwegs klappen (auch nicht immer), aber nachträglich in einer kleinen Werkstatt ist das nur was betuchte Liebhaber (z.B. bei Oldtimern), da in der Regel am teuersten und mit den meisten Kompromissen beim E-Antrieb: Kleiner Akku und/oder dafür irgendwo spürbar weniger Platz, lahmes Laden/kein Schnellladen, meist keine Rekuperation, sehr hoher Verbrauch und alles in allem dadurch besonders geringe Reichweite. Und Komfort/Luxus wie Assistenzsysteme oder Steuerung/Abfrage per Handy gibt's in der Regel überhaupt nicht.

Umrüster im Sinne von "Refresher/Upgrader" bei Akku oder Antrieb gibt es bisher kaum, aber wie schon gesagt wurde, hängt das ja auch von Alter der Techologie und vor allem von Stückzahl ab. Bisher lohnte das ja mangels Masse und mangels alter/"auffrischungswürdiger" Akkus kaum, das wird sich aber die nächsten Jahre ändern und dann wird es mehr Anbieter geben.
Beim i3 fängt es die letzten 1-2 Jahre so langsam an, dass es außer BMW noch Anbieter für eine Akku-Umrüstung gibt. Der Grund für eine Umrüstung ist dann aber eigentlich immer, dass man gleich die Verdopplung der Akkugröße mitnimmt, wo die allerersten i3 schon recht wenig hatten. Wenn da nach siebenstelligen km noch etwas Kapazität verloren geht, ist das was anderes als beim aktuellen doppelt so großen Akku, den vermutlich keiner nach 5-6 Jahren schon umrüsten/tauschen lassen würde, denn die Akkus von E-Autos halten ein Vielfaches davon.

Was fehlt Dir denn bei aktuellen E-Autos an "Zukunftssicherheit"? Ist das vielleicht doch wieder die übliche Angst, keine 1000km ohne Pause zu schaffen oder dass der Akku nach zwei Jahren implodiert? Zu letzterem: Es gibt kaum einen Hersteller bzw. einen Verbrennerantrieb, der längere Garantien in Jahren oder km erhält als die Akkus von E-Autos. Ich kenne viele Leute mit Motorschaden beim Verbrenner nach der Garantie/Gewährleistung was oft wirtschaftlichen Totalschaden bedeutete und einige auch innerhalb dieser Zeit, wo sich der Hersteller trotzdem sträubte oder nur einen Teil bezahlte. Letzteren Fall kenne ich beim E-Autos noch gar nicht, BMW ist z.B. beim i3 die ersten 6-7 Jahre extrem kulant. Aktuell gibt es in unserer i3 Chatgruppe mit rund 70 i3 den ersten(!) Fall (nicht Akku, sonder andere Teile im E-Antrieb) bei den ältesten i3 (also über 6 bzw. 7 Jahre), wo BMW einen größeren Schäden nicht mehr oder nur noch zum Teil übernimmt und ein vierstelliger Betrag für den Betroffenen bleibt. Aber der hat genug Erfahrung mit Verbrenner um das entspannt zu sehen, natürlich ist es extrem ärgerlich, nur hat er das bei Verbrennern oder auch sogar schon häufiger/teurer gehabt.
Dass ein Akku wirklich mal einen ernsthaften Defekt hat, passiert nur bei einem von tausenden von Autos und in der Regel frühzeitig und wird von den Herstellern immer ohne Murren und Kosten umgehend in Ordnung gebracht. Ansonsten altert der Akku nur jedes Jahr ein bißchen und stellt seine Tätigkeit nicht eines Tages schlagartig komplett ein. i3 gibt es schon etliche mit über 200.000 und 300.000 km und viele Teslas schon mit dem doppelten und alle noch mit der ersten Batterie.

Prinzipiell sind E-Antriebe und vor allem die Motoren weniger anfällig für Defekte, demgegenüber stehen aber viele Jahrzehnte und 100fach größere Stückzahlen mehr an Erfahrung und Optimierung bei Verbrennern. Aktuell würde ich persönlich die Technologien in der Zuverlässigkeit Stand heute etwa gleichsetzen (also kein Grund, ein E-Auto heute nicht zu kaufen, weil unzuverlässig, bzw. im Schnitt nicht unzuverlässiger als ein Verbrenner), langfristig werden E-Autos in diesem Punkt aber überholen.

Fahr doch einfach mal ein paar Modelle Probe und informiere Dich noch ein wenig mehr zu den diversen Modelle und der Situation in Irland und sieh dann weiter.


p.s. Jetzt erst Deine Ergänzung zu "zukunftssicher" gelesen: Beim meist noch schmerzhaften Preisunterschied zu Verbrennern kann ich leider nicht nicht helfen/den kann ich nicht leugnen. Wenn der Staat wirklich will und entsprechenden Rahmenbedinungen schafft, kann es anders auch aussehen und Verbrenner sind nicht mehr billiger, siehe China, Norwegen, Kalifornien. Aber wenn es im eigenen Land im worst case gar keine Förderung oder Steuererleichterungen gibt und dazu vielleicht noch ein teurer Markt und wenig Nachfrage, kann es bisher noch schwer werden mit 20k. Da würde ich mich aber wirklich unter irischen E-Auto-Fahrern informieren, was es da zu welchen Preisen und Konditionen und mit welchen technischen Daten gibt und was nicht. Was wir hier dazu mit fast nur Wissen zu D sagen können, ist in erster Linie guessing und wird Dir konkret nicht viel weiterhelfen.
Bei den Akkumrüstungen älterer i3 von 60 auf 120Ah lag man bis vor 1-2 Jahren noch bei deutlich über 10k, inzwischen vielleicht um 10k, ist immer noch ein exklusiver "Spaß" mit nur einer Hand voll Umrüstern in Europa. In der Regel macht das jemand, der den i3 schon lange/als Erstbesitzer fährt und liebgewonnen hat, aber mir einen Gebrauchten 60er i3 kaufen und dann noch diese Investition vor Augen? Besser einen kleinen 60er nur nehmen, wenn man davon ausgeht, das einem die Reichweite noch viele Jahre reicht, sonst lieber gleich mehr Geld ausgeben für was mit größerem Akku und/oder mehr Garantie. In D gibt es 60er i3 inwzischen ab ca. 13k, 94er ab ca. 17k und neue 120er nach Förderung ab ca. 25k. Generell ist der Gebrauchtmarkt bei E-Autos aber noch extrem klein und wenig interessant, leider... Das wird in 5 Jahren anders aussehen.
 
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Pustefix

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die industrie möchte aber kein zukunftssicheres auto sondern zukunftssichere absatzmärkte!

deshalb soll dein auto auch kaputt gehen und nicht über die jahre gerettet werden. und ersatzteile brauchen auch nur noch max. 7 jahre vorgehalten werden.
die schwachstellen zukünftiger - und jetziger - autos ist ihr überbordende interne elektronik. die ist praktisch nicht mehr reparierbar sondern nur noch austauschbar. da sieht man u. u. schon nach 10 jahren alt aus (s. o.). und selbst wenn ein "schrotthändler" nach der elekronik ins regal greift, die man gerade sucht, ist die möglicherweise auch kaputt, denn elektronik altert, selbst, oder gerade wenn sie nicht benutzt wurde.

wenn man ein zukunftssicheres auto haben will, sollte man auf einen alten mercedes 200 D oder volvo 240 zurückgreifen. die laufen auch noch in 30 jahren! (wenn man sie lässt...)
 

tib02

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Mit zukunftssicher meine ich folgendes: wir wollen was neues gebrauchtes bis Max 20000 Euro kaufen (in Irland, wo alles ne Nummer teurer ist) um den Preis bekomm ich locker was recht neues in der Fiesta, Polo, Corsa Kategorie, die fuer uns absolut ausreichend ist. Mit einem "nicht Turbo" Bauernmotor wie z.B dem Ford 1.25l Benziner sind locker 10-15 Jahre Lebensdauer möglich und sagen wir mal 180000 km. Vieleicht lieg ich falsch, aber bei allem was ich bisher so sehe/lesen, ist beim Elektroauto die Batterieleistung bereits nach wesentlich kürzerer Zeit deutlich geringer, und Austausch der Batterien wenn überhaupt astronomisch teuer (BMW i3 = 15000 Euro)
Du liest falsch, daher der Hinweis auf das eAutoforum, wie lange die Masse der Akkus hält, wäre Glaskugel aber 150000-200000km ist schon locker erreicht worden, wobei ich mich frage wie lange man ein Auto fährt, oder besser gesagt wieviel km pro Jahr, bei 12000km sind das rund 17 Jahre.
 

Ullerich

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die industrie möchte aber kein zukunftssicheres auto
Der Kunde möchte kostenlose lebenslange Upgrades. Und nun? Nehmen wir einen Golf 4 aus 2000, als Beispiel: VW Golf IV - Die Modelljahre Wie viel Geld würdest du in die Hand nehmen, um ihn auf die Anforderungen des Jahres 2020 umbauen zu lassen? Die Fahrzeuge alter Bauart waren auch keineswegs so im Windkanal optimiert, wie wir es heute erleben. Wie stellst du dir eine derartige Zukunftssicherheit ganz konkret vor?

BTW: Die Industrie bietet deswegen keine an, weil wir als Kunden keine signifikante Nachfrage generieren. Gabe es sie, was durchaus wünschenswert ist, dann gäbe es das auch.
 

Pustefix

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so, so...der schwanz wackelt deiner meinung also mit dem hund. das ist lustig! aber ich will dir deine illusionen nicht nehmen.

BTW: ich durfte so einiges aus dem "nähkästchen" von jemand erfahren, der seit jahrzehnten als entwicklungsingenieur in der automobil-zulieferbranche arbeitet. der kennt alle namhaften hersteller - und auch wie die "ticken". weiter möchte ich hier allerdings nicht ausholen...
 
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JensL

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Moin, wenn die E-Fahrzeuge langsam und stetig mehr werden auf den Straßen, Deutschland hat ja gerade ein Zukunftspaket bis 2025 beschlossen, werden auch die Vorurteile sinken. Auch wird es mehr und mehr Werkstätten geben die heute noch "Teufelszeug" im E-Antrieb sehen. Ich denke Werkstätten sind da auch ein Stück Meinungsmacher.
Was den Absatz für die Hersteller angeht mache ich mir keine Sorgen. Die Argumente werden wie beim Verbrenner sein: Schneller, Höher, Weiter. Noch ein Gimmick hier, noch ein Fürz'chen da und schon sind wir im Verkaufsgespräch. Ein Punkt wird auch sein: Vor 20 Jahren war Kauf mit dem Ziel Eigentumserwerb Standard. Heute kauft man kein Auto mehr sondern nur noch eine Rate. Nach 3 oder 4 Jahren wird gewechselt auf eine neue Rate. Am besten gleich inkl. Service, Verschleiß und Garantieverlängerung. Somit ist die Bindung an die Herstellerwerkstatt nahezu 100%.
Wenn die Euro 7 so beschlossen wird wie aktuell diskutierte wird es noch schneller gehen mit E-Antrieben denke ich. Oder gebrauchte Verbrenner in einem guten Zustand werden eine ganze Weile uns noch begleiten. Allerdings ist die Euro-6-Technik ein Garant für regelmäßige Werkstattbesuche.
Die nächsten 5 bis 10 Jahre werden spannend, wenn es um die individuelle Mobilität geht :)
 

Marvin42

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danke fuer all die meinungen bisher, ich werd mich auf jeden fall mal weiter in die materie einlesen.
 
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