Zu teuer für den Dreck?!

Diskutiere Zu teuer für den Dreck?! im Plauderecke Forum im Bereich Community; Wenn jemand vor der Eisdiele sein Bike unachtsam in den Fahrradstaender stellt, dass mein eMTB einen Kratzer abbekommt, wird gleich per Anwalt...

OpticalFlow

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Wenn jemand vor der Eisdiele sein Bike unachtsam in den Fahrradstaender stellt, dass mein eMTB einen Kratzer abbekommt, wird gleich per Anwalt abgemahnt.
 

mango

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shimano steps
Beim ersten Ritt gleich in die Vollen weil "es das abkönnen muß!"? oder kommt diese Schmerzfreiheit bei euch erst mit der Zeit wenn das Bike schon n paar Monate auf dem Buckel hat?
langsam reinwachsen und steigern ist gut fürs radel und die eigene gesundheit.

die halde haniel, eine der höchsten erhebungen hier im umkreis, hab ich mir nach einem jahr erst gegeben.

vorher war üben angesagt. dazu gehörte für mich und meinen tiefeinsteiger auch fahren durch matsche und über nasse wiesen.

die eigenen fähigkeiten und die des pedelecs kann man nicht von heute auf morgen richtig einschätzen. auf der halde oben steht ein kreuz für einen tödlich verunglückten. statt mit 110% ist es besser erstmal mit halber kraft anzufangen.
 
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Radlerhai

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Bosch Drive Unit Performance CX Generation 4
Moin zusammen,
interessante Beiträge die ich teilweise so nicht erwartet hätte, vielen Dank schon mal! (y)
Und das seltsame ist...jeder Beitrag leuchtet mir auch ein und ich kann es nachvollziehen ...bis zu einem gewissen Punkt :X3::)

ABER...beim Versichern meiner neuen Bikes ist mir aufgefallen dass manche Versicherungsgesellschaften entweder keine Bikes unter Vertrag nehmen die durch Trails gejagt werden oder dass die Beiträge bei solchen Bikes höher werden.
Wie handhabt ihr das? Versichern und nicht sagen was damit geschieht? Teurer versichern? Überhaupt nicht versichern?
Gruß und Danke
Heiko
 

grosserschnurz

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Hi,

deshalb habe ich für jeden Einsatzzweck das passende Ebike. Und hier beginnt der Selbstbau Sinn zu machen:

Mit meinem leichten würde ich nicht wirklich Offroad gehen, denn wenn ich vom Gesamtpreis vom Neuzustand ausgehe, dann wären mir 7 kg Euro zu schade; durch kalkulierten Selbstaufbau und neuen Erfahrungen liege ich bei unter der Hälfte.

Für den Dreck und das Gelände habe ich die Auswahl zwischen mehreren dafür aufgebauten Ebikes die Auswahl und hier tut eine Schramme oder Delle nicht weh.

Wenn ich nur mal 5 kg €uronen für ein neues aktuelles Kaufebike rechne, dann kann ich mir locker 3 tolle Selbstaufbauten gönnen, die meinen Einsatzanforderung entsprechen und bin nicht auf schönes Wetter und befestigte trockene Wege angewiesen.

Selbstaufbau ist keine Wissenschaft und mit den Erfahrungen der User hier im Forum eigentlich für Jedermann machbar.

Leute packt es an, Corona lässt uns schrauben!
 

KielerSprotte

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Ich vermute mal, das diejenigen, die ihr Rad gleich mit Schmackes durch den Dreck jagen, das können und in der Lage sind, evtl. anfallende Reparaturen zu bezahlen, auch gibt's Leute die über deutlich mehr Spielgeld verfügen.
Ein Geländefahrzeug ist dafür gebaut um abseits geteerter Wege eingesetzt zu werden, mache ich mit Auto und Motorrad seit Jahren so, demnächst dann auch mit dem MTB Pedelec...
 

Phil

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Nabend zusammen,

ich bin jedes mal erstaunt darüber wie neue E-Bikes bzw. MTBs, die teilweise (weit) mehr als 5.000.- Euro gekostet haben, in riskanten Fahrten durch den Dreck/Wald/Fels gezogen werden. Habt ihr keine Angst das Teil gegen den nächsten Baum zu jagen, die Schlucht runter zu werfen, im Bach zu versenken, den Antrieb an einem Fels zu zerschellen etc.?? Mir persönlich würde das Herz bluten wenn ich mein E-Bike bzw. MTB beim ersten Ausritt ins Grün schmeissen würde :oops::LOL:
Das sieht aber auch nur aus Sicht des "Laien" so aus. Könner fahren schnell UND sicher. Bei gesponsorten Könnern mag das nochmal anders sein. Aber was für einen MTB-Freizeitfahrer möglicherweise aussieht wie Totalzerstörung, ist u.U. sogar materialgerechter als das, was der Freizeitfahrer *pardauz* im Wald aufführt. Zumindest wenn es jetzt nicht um Pokale geht.
Dass heute 5000 Eur MTB gesellschaftsfähig geworden sind, ist ein anderes Thema. Dazu kann ich nichts sagen, ich wundere mich selbst. Das ist vielleicht der grosse Unterschied zu "früher", wo das eher auf Freaks und Reiche beschränkt war.
Ich weiß aber, daß ich meine Fahrräder (nicht ganz so teuer...) unheimlich schätze und sie auch entsprechend pflege. Da hält sich der sichtbare Verschleiß über ganz viele Jahre in Grenzen. Das gilt auch fürs Fatbike, mit dem ich offroad fahre. Die schlimmste Zerstörung habe ich vor mehreren Jahren meinem Stahl-Hardtail angetan. Beim Putzen. Rad war blöd angelehnt und ist mit dem Oberrohr ans Garageneck gefallen. Da bin ich im Dreieck gesprungen. Ärgere mich heute noch drüber.
 

OldMan54

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Ich bin lange Wettbewerbe gefahren (Trial), war auch mit den Motorrädern immer Off Road oder Rennstrecken, bzw. Kartbahn (Supermoto) affin.
Da lassen sich gewisse "Gebrauchsspuren" nicht vermeiden. Aber dafür wurden die Teile gekauft.
Wurzeln 27.jpg


Wurzeln 25.jpg


Erster Schnee 16.12. 2.jpg


Bockshop-12.12.18- 2.jpg
 

schmadde

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ABER...beim Versichern meiner neuen Bikes ist mir aufgefallen dass manche Versicherungsgesellschaften entweder keine Bikes unter Vertrag nehmen die durch Trails gejagt werden oder dass die Beiträge bei solchen Bikes höher werden.
Wie handhabt ihr das? Versichern und nicht sagen was damit geschieht? Teurer versichern? Überhaupt nicht versichern?
Was für eine komische Versicherung soll das denn sein und gegen was soll die versichern? Meine Hausrat hat noch nie gefragt wo ich meine Fahrräder fahre, das interessiert die auch nicht, denn die Diebstahlwahrscheinlichkeit ist ja nicht höher wenn ich damit Trails fahre.

E-Bike fahre ich nur S-Pedelec und da habe ich die ganz normale Haftpflicht und Teilkasko, damit fahre ich aber nicht durch den Wald.
 

Üps

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ich bin jedes mal erstaunt darüber wie neue E-Bikes bzw. MTBs, die teilweise (weit) mehr als 5.000.- Euro gekostet haben, in riskanten Fahrten durch den Dreck/Wald/Fels gezogen werden.
Jetzt mal ehrlich: Mit nem 1000€-Hardtail würde ich das nicht machen wollen. Und ja, Sport kann Geld kosten. Windsurfen in fernen Ländern war auch nicht ganz billig. Und außer einem Trapez, ein paar fast verschlissenen Surfschuhen, Surfhandschuhen und einem Neoprenanzug ist nicht viel materielles vom Geld (sicher mehr als 5000€) geblieben. Aber meine Gesundheit hat es damals erhalten. Und ein paar schöne Erinnerungen an die Zeit, als noch Bewegung möglich war.

Viel wichtiger als ein paar verbeulte Stangen ist doch, dass man sich seine Gesundheit erhält und dass man mit dem gegebenen Material so fährt, dass man sich nicht ernsthaft verletzt! Und wenn du dann mit einem 800€ Cityrad vom Baumarkt mit billigen Straßenreifen und Flatterrahmen fährst, geht dann eben weniger als mit einem 5000€ Fully mit leichtem, verwindungsfreiem Rahmen, leistungsfähiger Federung und Stollenreifen.
 
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grosserschnurz

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👍

Wobei: Bei einem neuen Bike würde ich auf alle Fälle eine Diebstahlsvers. abschließen.

Hi,

oder auf die Eisdiele verzichten?
Das sieht aber auch nur aus Sicht des "Laien" so aus. Könner fahren schnell UND sicher. Bei gesponsorten Könnern mag das nochmal anders sein. Aber was für einen MTB-Freizeitfahrer möglicherweise aussieht wie Totalzerstörung, ist u.U. sogar materialgerechter als das, was der Freizeitfahrer *pardauz* im Wald aufführt. Zumindest wenn es jetzt nicht um Pokale geht.
Dass heute 5000 Eur MTB gesellschaftsfähig geworden sind, ist ein anderes Thema. Dazu kann ich nichts sagen, ich wundere mich selbst. Das ist vielleicht der grosse Unterschied zu "früher", wo das eher auf Freaks und Reiche beschränkt war.
Ich weiß aber, daß ich meine Fahrräder (nicht ganz so teuer...) unheimlich schätze und sie auch entsprechend pflege. Da hält sich der sichtbare Verschleiß über ganz viele Jahre in Grenzen. Das gilt auch fürs Fatbike, mit dem ich offroad fahre. Die schlimmste Zerstörung habe ich vor mehreren Jahren meinem Stahl-Hardtail angetan. Beim Putzen. Rad war blöd angelehnt und ist mit dem Oberrohr ans Garageneck gefallen. Da bin ich im Dreieck gesprungen. Ärgere mich heute noch drüber.

Hi,

du schreibst bzw. sprichst nicht von "M ö c h t e g e r n - K ö n n e r n !
 

Oberlandradler

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Mein Rad war auch nicht gerade billig. Wenn ich es vermeiden kann fahre ich
eher um die Pfützen herum als durch. Aber ich bin auch Freizeitfahrer.

Obwohl ich alles versuche es pfleglich zu behandeln gelingt es mir nicht immer.
Beim diesjährigen Stadtradeln war ich mehrfach bei schlechten Wetter unterwegs
und sowohl das Rad wie auch ich sahen dannach aus wie eine Wildsau.

Letztendlich ist es halt ein Gebrauchsgegenstand, der einen gewissen Verschleiß
unterliegt. An dem Tag an dem Du das Rad kaufst muss es schon abgeschrieben
sein. Umsomehr freut man sich wenn man Jahre später mit einem Rad unterwegs
ist, das ausser Wartung und bischen Strom keine Nebenkosten mehr hat.

Im Wettbewerb sieht das wieder anders aus. Ein Kollege ist ständing am Aufrüsten,
defekte Teile wechseln und optimieren.

Eines haben wir jedoch trotzdem gemeinsam, das Rad ist unser Hobby und das kostet,
andere Leute investieren das Geld in andere Hobbys.
 

Glücksrad

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Habt ihr keine Angst das Teil gegen den nächsten Baum zu jagen, die Schlucht runter zu werfen, im Bach zu versenken, den Antrieb an einem Fels zu zerschellen etc.??
Das ist ja ein ganz schönes Horrorscenario, das hier entworfen wird. Fehlt nur noch die Angst, dass einem der Himmel auf den Kopf fällt. :)
Natürlich kann man mein Allroad nicht mit solch einem MTB vergleichen, aber ich hab ne gewisse Zeit darauf gespart und mir tut aktuell noch jede Pfütze weh durch die ich fahren muß
Das ist schon realistischer. So geht es mir mit einem neuen Bike auch. Mit zunehmendem Alter des Bikes schwinden diese Sorgen. Mit meinem 35 Jahre alten Bio-Bike fahre ich vollkommen schmerzfrei.
 
Thema:

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