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Zellalterung durch zu hohe Ladeendspannung

Dieses Thema im Forum "Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte" wurde erstellt von Hochsitzcola, 19.05.17.

  1. Hochsitzcola

    Hochsitzcola

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    hier mal was lehrreiches für die "Ich-brauch-kein-BMS"-Fraktion.
    Schon bei zwei zehntel Volt Überspannung geht die Lebensdauer massiv in die Knie...

    Gruß
    hochsitzcola

    upload_2017-5-19_16-46-1.png
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.17
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  2. Üps

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    Was bedeuten diese 6 verschiedenen Kurven? 3 davon sind in der Legende bezeichnet, aber ich kann mit unter TISPi und co spontan nichts vorstellen.
     
  3. bastl-axel

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    Streitet doch gar keiner ab. aber das Ladegerät schaltet bei 4,1 oder 4,2 V ab, egal ob mit oder ohne BMS.
    Also was soll das?
    Wir reden hier doch immer nur über 4,1 oder 4,2 Volt, aber nie über 4,4 Volt. Also reine Panikmache.
     
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  4. Üps

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    Manchen scheint es schwer zu fallen, von A auf B zu schließen. Auch die 4,2V-Kurve hat nach 40 Zyklen schon einen deutlichen Abfall. Willst du deinen Akku nur 100 Zyklen nutzen?
    Wenn du doch selbst deine Spannung auf 41V reduziert hast, fällt es mir schwer, zu glauben, dass du den Zusammenhang nicht verstanden hast.
     
  5. bastl-axel

    bastl-axel

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    Wen meinst du denn? Mich oder @Hochsitzcola?
     
  6. Üps

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    Du hast an anderer Stelle geschrieben, dass du dein Ladegerät einstellbar gemacht hast, um 41V zu erreichen, wenn mich nicht alles täuscht. Und hier schreibst du, das mit der Ladeendspannung und den Zyklen bei 4,2V pro Zelle (wenn nicht 100% balanciert ist, sind es schnell mal 4,3V) sei alles Panikmache und ginge aus den Kurven nicht hervor. Was denn nun?
     
  7. cephalotus

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    Ein Akkupack bei dem eine Zellbank beim Laden 0,2V über den anderen liegt ist eh schon hinüber.

    Ich vermute die Kurven behandeln 3 verschiedene Elektrolytadditive.
     
  8. Üps

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    Das ist Unfug! Bei 1% Ungleichgewicht nach Monaten oder Jahren ist kein Akku defekt.
     
  9. cephalotus

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    Bei guten Zellen kommt das nicht vor. Wenn dann liegt es an einer Zellschädigung z.B. durch Löten oder an einem BMS.

    Reversible Selbstentladung kommt bei modernen Zellen und normalen Temperaturen quasi nicht mehr vor, also kann es dadurch auch zu keiner Drift kommen.
     
  10. bastl-axel

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    Nicht ganz. 41 V ist meine immer genutzte "normale" Ladeendspannung. Die möglichen 42V nutze ich nur vor einer längeren Tour und lade dann den Akku auch erst kurz vor der Abfahrt so hoch auf.
    Ich überwache mein Ladegerät immer mit einem Voltmeter und, obwohl ich kein BMS habe, ging die Spannung nie höher, als wie sie vorher eingestellt war. Kann man mit dem Rangehold hinterher sehen.
    Und das ein BMS Sinn machen kann, will ich ja gar nicht bestreiten, aber ob es wirklich dabei hilft, das die Ladeendspannung nicht überschritten wird?
     
  11. Ewi2435

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    Du überwachst dein ladegerät nicht einzelne Zellen! Wenn nun eine Zelle 0,1v mehr hat wird diese beim aufladen auf 4,2v und die anderen auf 4,05V geladen. Und das bei 41V. Nutzt du jetzt doch 42V wird sie überladen.
     
  12. bastl-axel

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    Aha und das verhindert ein BMS.
    Naja, da die BMS-Befürworter mich schon etwas nervös gemacht haben, habe ich, vor einiger Zeit, mal meine 2 Zellenblöcke anders umwickelt, so das ich trotzdem noch an die einzelnen Zellen zum Messen drankomme.
    Ich habe dann, eine Zeit lang, die einzelnen Zellen meines Akkus jedesmal vor und nach dem Laden gemessen, aber jedesmal hatten alle Zellen die exakt gleiche Spannung.
    Bei der 2.Kommastelle gab es schon mal eine minimale Differenz, also auch mal 4,10 und 4,12 und maximal 4,13.
    Aber nie die gleichen Zellen. Fällt also, meiner Meinung nach, unter Meßtoleranz.
    Verbaut sind Konions V3 und VTC5.
     
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  13. Ewi2435

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    Also meine Sanyo GA Zellen mit 3350mAh haben nach bald 100 Zyklen keine Abweichung (nach dem Laden hatte ich mal 4,12/4,13V gemessen) Die Abweichung sprang aber beim Messen etwas hin und her ich denke da Lagen die Zellen gerade an der Grenze 4,129 und 4,131 oder sowas ;)
    Das ganze mit BMS das aber noch nie Balanciert hat da bosher maximal 2x bis knapp unter 4,2V geladen.
     
  14. Üps

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    Ein Smart-BMS balanciert in der Regel ab etwa 3,5V (ist vom Hersteller konfigurierbar).
     
  15. Ewi2435

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    Ich habe aber kein Smart BMS genauso wie 99% der restlichen Pedelec Nutzer :rolleyes:. Hauptsache irgendwas in den Raum geworfen.
    Wozu sollte es auch Balancieren wenn da nichts ist was man balancieren muss.
     
  16. Üps

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    Discounter nutzen vielleicht heutzutage noch kein Smart-BMS. Die kosten bei BMSBattery ja immerhin 18,50 Euro! :)
    Aber wer etwas vernünftiges will, wird die paar Euro mehr wohl ausgeben, wie man im Forum an den professionellen Mitgliedern wie @Akkufritze sieht.
    Viele andere nutzen lieber gar kein BMS, als sich den Akku von einem Billigst-BMS kaputt machen zu lassen.

    Bei Herstellern wie Bosch und co, die einen sehr hohen Marktanteil haben, gehe ich auch davon aus, dass sie heutzutage Smart-BMS verwenden. Wie soll die Bosch-Software denn sonst die Daten zur Akkunutzung und zum Akkuzustand auslesen, wenn sie nur ein billiges, primitives BMS verbauen? Laut @Fischer Fahrrad Kundendienst ist dazu ein Smart-BMS nötig.

    Deine 99% sind also ohne jeden Beleg und offensichtlich haltlos. Aber Hauptsache mal irgendwas in den Raum geworfen!
     
  17. bastl-axel

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    Mit 99% meinte @Ewi2435 ja auch nur die Selbstbauer und nicht die Gesamtheit der Pedelecfahrer, inkl. Fertig-Pedelecs, denn die Fertig-Pedelec-Fahrer haben ja nicht zu entscheiden, ob mit oder ohne BMS.
    Das ist halt drin und fertig.
     
  18. Üps

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    Da schrieb er aber ganz eindeutig etwas anderes!
    Eine nachträgliche Umdeutung würde ich bei einer so eindeutigen Formulierung nicht als glaubhaft gelten lassen, Sorry!
    Und sollte ich mir mal ein BMS für den Selbstbau kaufen, werde ich selbstverständlich auch keinen Schrott kaufen, sondern notfalls die paar Euro mehr ausgeben. Macht sich auf die Dauer bezahlt.
     
  19. bastl-axel

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    Nee, denn wir reden hier ja über BMS, ob nötig oder nicht und diese Entscheidung kann man ja nur bei einem Selbstbau-Pedelec treffen und nicht bei Fertig-Pedelecs. Also kann er auch nur die Selbstbauer gemeint haben.
     
  20. Ewi2435

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    Ich rede von allen Nutzern. Das Bosch da noch mehr ausliest mag sein trotzdem wird da nicht vorher Balanciert. Eher wird da gar nicht Balanciert wie ich gestern hier im Forum aus einem Test gelesen habe.

    Hinzu kommt, wen interessiert ob man sich das aussuchen kann oder nicht. Es geht darum das es einfach so ist. Oder willst du sagen das bis auf die paar Nutzer hier im Forum sonst besonders viele Leute sich das Smart BMS kaufen und einbauen ? Mir würde das allein schon von der Größe her nicht zusagen. Da ist meine Aussage eindeutig nachvollziehbarer.

    Mit dem Smart ging es mir nur um die Parametrierung der Balancierung bereits ab unter 4,2V. Sinnvoll wäre evtl noch 4,1V aber nicht drunter. Immerhin war das auch das worüber wir geredet haben oder ? Das Bosch in irgendeiner weise auch "Smarte" BMS verbaut mag sein aber darum gings hier nicht.

    Zellen tendiere währen des Entladens zwischendrin mal etwas abweichende Spannungen zu haben. Da balanciert man nur durcheinander wenn man fast am Entladeende da rumwurschtelt.

    Wie gesagt die Sanyos musste ich bisher gar nicht balancieren und ich bezweifle das ich sich das ändert bevor die nicht sowieso durch sind. Auch andere Zellen sind da nicht ausgeschlossen. Die Samsung 29E tun ihren dienst auch problemlos in anderen Rädern.

    Das schlecht machen der günstigen BMS kann ich nicht nachvollziehen. Nutze selber 3 davon und im Freundeskreis auch einige. Nicht bei einem gibt oder gab es Probleme geschweige denn debalancierung deswegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.05.17