YT Decoy Akku "540Wh" (Reichweite, Probleme, Fragen)

Diskutiere YT Decoy Akku "540Wh" (Reichweite, Probleme, Fragen) im Shimano Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Super Danke. Was immer unter den Tisch fällt: ein Akku lebt länger, wenn er öfter zwischen minimal 30 und maximal 80% ent- und geladen wird. Das...
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flying_squirrel

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Sduro AllMtn RC 48 RH 04/2015, von boschdealer,
Also mal grob gefaked könnte es so aussehen..
Super Danke. Was immer unter den Tisch fällt: ein Akku lebt länger, wenn er öfter zwischen minimal 30 und maximal 80% ent- und geladen wird. Das fiele mir mit einem 700er leichter als mit meinem 400er.
 
DerLexus

DerLexus

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Super Danke. Was immer unter den Tisch fällt: ein Akku lebt länger, wenn er öfter zwischen minimal 30 und maximal 80% ent- und geladen wird. Das fiele mir mit einem 700er leichter als mit meinem 400er.
Da hast du recht, muss man halt abwägen was einem wichtiger ist und welche Nutzung man seinem Rad so zuträgt :)
 
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paulek

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Ich würde gerne so viel messen, aber das kann ich gar nicht alles fahren. 😄
Kommt mir bekannt vor, ganz klar ein Vollzeit-Job.

Heute ca. 1100 hm bei 63 km gefahren. zu 80% wurden die Höhenmeter im Trail gefahren und im Flachen nur Eco.
Wenn du Strom sparen willst, solltest du es umgekehrt machen. Am Berg verbrauchen die Trail Modi viel mehr als Eco und in der Ebene kann man bei sachter Fahrweise im Trail etwas sparen, zumindest gegenüber Eco High.
Ist doch alles recht logisch und ein fitter schafft mehr wie einer der sich den Berg hochschieben lässt.
Das stimmt, wenn der fitte Fahrer mit niedriger Unterstützungsstufe fährt und der unfitte mit einer höheren. Fahren beide mit der gleichen Stufe, ist es leider genau umgekehrt, zumindest mit dem BT-E8010. Eine der wenigen klaren Erkenntnisse nach 8000 km mit dem Shimano.
 
Burgi

Burgi

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Das stimmt, wenn der fitte Fahrer mit niedriger Unterstützungsstufe fährt und der unfitte mit einer höheren. Fahren beide mit der gleichen Stufe, ist es leider genau umgekehrt, zumindest mit dem BT-E8010. Eine der wenigen klaren Erkenntnisse nach 8000 km mit dem Shimano.
Der fitte Fahrer ist dann aber viel schneller;)
 
beutelfuchs

beutelfuchs

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Natürlich kann ich auch die Reichweite erhöhen, wenn ich über 25 km/h trete oder den Motor ausschalte, aber auch darum geht es hier nicht.
Ja, oder indem ich einfach so staerker trete, unter 25kmh und ohne den Motor abzuschalten.
Oder glaubst du, dass die zusaetzliche Energie im Nirvana verschwindet?
 
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paulek

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Der fitte Fahrer ist dann aber viel schneller;)
Jau, für irgendwas muss der Expresszuschlag ja gut sein und mehr Spass macht es auch. Im Trail Low dann aber noch mehr. Der bedient das Belohnungssystem zumindest in meinem Hirn nahezu perfekt, wenn da nur nicht der Blick auf die Akkuanzeige wäre.

Ja, oder indem ich einfach so staerker trete, unter 25kmh und ohne den Motor abzuschalten.
So habe ich auch gedacht und hätte es genau so erwartet, nur leider lehrte mich die Realität etwas anderes. So lange uns die funktionalen Zusammenhänge der vielen internen Variablen nicht bekannt sind, gilt: Probieren geht über studieren.
Such dir eine Steigung und fahre sie einmal im GA1 hoch und einmal an deiner anaeroben Schwelle und schau welchen Einfluss das auf deinen Akku hat. Beim BT-E8010 kann ich solche Tests beliebig oft wiederholen, es kommt qualitativ immer das gleiche heraus, die vermeintlich paradoxe Erkenntnis, mehr Eigenleistung bei gleicher Unterstützungsstufe und vergleichbaren Rahmenbedingungen spart Zeit, aber kostet Reichweite und/oder Reichhöhe.
Mag sein, dass das beim YT anders ist. Das wäre dann eine interessante Erkenntnis.
 
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Sasse

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Ja, oder indem ich einfach so staerker trete, unter 25kmh und ohne den Motor abzuschalten.
Oder glaubst du, dass die zusaetzliche Energie im Nirvana verschwindet?
Die verschwindet nicht im Nirvana sondern resultiert, zusammen mit der ebenfalls höheren Leistung des Motors, zu einer höheren Geschwindigkeit, und zu einem höheren elektrischen Verbrauch (pro Zeiteinheit).
Wenn man stärker tritt, erreicht man sein Ziel also schneller, das bedeutet aber nicht, dass man dadurch weiter/höher fahren kann.
Denn der Motor leistet nunmal 60% von dem was du selbst leistest. Wenn du 100W trittst, packt er 60W drauf. Wenn du 200W trittst, packt er 120W drauf.

Und es bleibt dabei, wenn man die Effekte des Wirkungsgrades und der höheren Fahrwiderstände bei höheren Geschwindigkeiten mal außer Acht lässt, dann wirst du mit einer Akkuladung genau so weit kommen ob du nun mehr oder weniger rein trittst.. der Unterschied ist nur wie schnell du am Ziel bist.
 
Radix

Radix

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Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist...

Arbeit = Kraft x Weg

Leistung = Kraft x Weg / Zeit

Während es bei der Arbeit vollkommen egal ist wie schnell der Vorgang abläuft, so ist das bei der Leistung anders. Denn da steckt die Zeit mit drin.
Deswegen ist bei den angestellten Vergleichen schon wichtig wie schnell man auf der gleichen Strecke war.

Alles egal - der Akku scheint gut zu sein.
 
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Sasse

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Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist...

Arbeit = Kraft x Weg

Leistung = Kraft x Weg / Zeit

Während es bei der Arbeit vollkommen egal ist wie schnell der Vorgang abläuft, so ist das bei der Leistung anders. Denn da steckt die Zeit mit drin.
Deswegen ist bei den angestellten Vergleichen schon wichtig wie schnell man auf der gleichen Strecke war.

Alles egal - der Akku scheint gut zu sein.
Der Zusammenhang ist grundsätzlich richtig, ist aber nicht das Thema, dass ich gerade versuche zu erläutern. :)

In deiner Formel ist die Arbeit (also Kraft x Weg), bei meiner Fahrweise, durch den Akku und das feste Verhältnis von 100%/60% eigene und Motorleistung limitiert bzw. eine Konstante. Bleiben noch zwei Variablen offen, Leistung und Zeit.
Wenn ich mehr leiste, fahre ich nicht so lange, wenn ich weniger leiste, bin ich länger unterwegs, da die gesamte verrichtete Arbeit aber gleich bleibt, ist es unmöglich dadurch weiter oder weniger weit zu fahren... denn dann hätte ich irgendwo Energie/Arbeit her gezaubert...
 
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paulek

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Und es bleibt dabei, wenn man die Effekte des Wirkungsgrades und der höheren Fahrwiderstände bei höheren Geschwindigkeiten mal außer Acht lässt, dann wirst du mit einer Akkuladung genau so weit kommen ob du nun mehr oder weniger rein trittst.. der Unterschied ist nur wie schnell du am Ziel bist.
Das Problem ist nur, dass man, wenn man diese Effekte und vor allem auch die Gestalt der Entladungskurve des jeweiligen Akkus außer Acht lässt, zwar ein recht simples, in sich schlüssiges Modell bekommt, das dann aber, wie nicht anders zu erwarten, immer wieder im Widerspruch zu den praktischen Erfahrungen steht, da es die Realität einfach nicht abzubilden vermag.
 
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Da bin ich durchaus bei dir.
Mangels quantitativer Kenntnis über diese technischen Zusammenhänge bleibt mir aber leider nichts übrig als mit einem vereinfachten Modell zu starten.
Die auftretenden Streuungen versuche ich dann entsprechend physikalischer Gesetzmäßigkeiten zu erklären und zu verstehen.
Genau das möchte ich nun ja auch mit mehreren Vergleichsfahrten auf der gleichen Strecke in Angriff nehmen...

Letztendlich wurde ich jetzt ja auch nur so ausführlich, weil ich den Irrglauben aus dem Weg räumen wollte, dass man mit mehr Eigenleistung grundsätzlich weiter kommt... aber ich denke ich habe das nun oft genug durchgekaut. ;-)

Ich hoffe, dass ich am Wochenende den nächsten Akku leer bekomme und noch eine weitere Vergleichsrunde fahren kann, dann gibt's wieder neue Zahlen.
 
Radix

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Sorry, ich glaube, ich hatte einen Denkfehler der Zeit eine Rolle zuzuschreiben.
Ich schließe mich den letzten Ausführungen an.

Aus meiner Sicht müssen wir aber mit folgenden Unwägbarkeiten leben....
...ob der prozentuale Beitrag des Motors wirklich stets im gleich Verhältnis zugesteuert wird.
...wie der Wirkungsgrad des Motors in der jeweiligen Anwendung ist (die Verlustleistung kann bei schnellem Lauf z.B. höher sein als bei langsamen Lauf).
...der Thermische Einfluss (Verlust) auf Batterie und Motor.

Das alles wird die Akkuanzeige immer ein klein wenig unberechenbar machen.
 
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@Radix
Da stimme ich dir uneingeschränkt zu.
Das sind die wesentlichen unbekannten el. Faktoren mit denen ich zu kämpfen habe.
 
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paulek

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Ich freue mich jedenfalls auf deine weiteren Posts und weiß die bisherigen zu schätzen. Die Leistungsmessung ist definitiv eine Bereicherung. Mir spukt so etwas seit dem Test mit den V3 die ganze Zeit im Kopf herum. Das sind einfach interessante objektive Daten.
 
ride_a_trail

ride_a_trail

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Heute mal wieder den kompletten Akku am Stück leer gezogen. Die 2 als erste Zahl hab ich wieder nicht geschafft. Es waren am Ende 1915hm. Aber die Uphills fordern einen so, dass ich im Grunde vor dem Akku platt war. Sollte es einen 700er Akku geben, weiss ich gar nicht wie ich den leer bekommen soll (zumindest im Eco) ;)
 
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Sasse

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Hört sich gut an. (y)
Kannst du noch ein Bisschen dazu sagen wie du gefahren bist?
Systemgewicht, Fahrmodi, Strecke, Höhenprofil, etc.. So lässt sich das dann besser mit den eigenen Werten vergleichen.
 
beutelfuchs

beutelfuchs

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Such dir eine Steigung und fahre sie einmal im GA1 hoch und einmal an deiner anaeroben Schwelle und schau welchen Einfluss das auf deinen Akku hat.
Mache ich doch. Und heraus kommt genau das, was zu erwarten ist: Je mehr Arbeit ich einbringe, desto hoeher/weiter komme ich.
Ich fahre allerdings bergauf zu 99% in boost max. Vielleicht ist das der Unterschied zu euch.
 
ride_a_trail

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Hört sich gut an. (y)
Kannst du noch ein Bisschen dazu sagen wie du gefahren bist?
Systemgewicht, Fahrmodi, Strecke, Höhenprofil, etc.. So lässt sich das dann besser mit den eigenen Werten vergleichen.
Unten das Höhenprofil und Gesamtstrecke. Wie eigentlich oft bei meinen Touren: Hoch und dann wieder runter. Wenig ebene Passagen. Uphill war heute Mischung aus (sehr steilen Singletrails) und schottrigen Waldautobahnen. Kein Asphalt.

Fahrergewicht 67-68 plus 5-6kg Rucksack.

Die ~1900hm hatte ich sonst auch.

264701
 
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Sasse

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Danke für die Ergänzung. Fehlt nur noch der Fahrmodus. 100% Eco High? Oder hast du gewechselt?
Aber geht schon grob in die Richtung von dem was ich in den Alpen gefahren bin. (ca. 2000 HM auf knapp 40 km).
Allerdings wiege ich 15 kg mehr.
 
criscross

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Unten das Höhenprofil und Gesamtstrecke. Wie eigentlich oft bei meinen Touren: Hoch und dann wieder runter. Wenig ebene Passagen. Uphill war heute Mischung aus (sehr steilen Singletrails) und schottrigen Waldautobahnen. Kein Asphalt.

Fahrergewicht 67-68 plus 5-6kg Rucksack.

Die ~1900hm hatte ich sonst auch.

Anhang anzeigen 264701
ein Traumgewicht für den Shimano Motor (y) :)
 
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