wirtschaftliches Pendeln 6 km und gelegendlich 15 km

Diskutiere wirtschaftliches Pendeln 6 km und gelegendlich 15 km im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Hallo zusammen, da ich hier neu bin, eine kurze Vorstellung meinerseits: Ich heiße Tobias, 28 Jahre jung und fahre alle Strecken derzeit mit einem...
Tobi-AS

Tobi-AS

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Hallo zusammen,
da ich hier neu bin, eine kurze Vorstellung meinerseits: Ich heiße Tobias, 28 Jahre jung und fahre alle Strecken derzeit mit einem wirklich günstigen Diesel PKW. Derzeit schaue ich mich ein wenig um, was man so tun könnte um den ein oder anderen Euro zu sparen und dabei noch etwas für die Gesundheit zu tun. Das Pedelec sollte demzufolge vorallem eins können: es sollte möglichst wirtschaftlich sein.

Zwei Strecken werden von mir sehr häufig gefahren:
- zu meinem Gemüsegarten, das sind ca. 7,7 km mit dem PKW bzw. 5,8 km mit dem Rad. Hier ist der Radweg teilweise an schönen Tagen sehr voll und eng. Auf dieser Strecke will ich zu fast 100% aufs Auto verzichten.
- zur Arbeit sind es ca. 11 km mit dem Auto (neuerdings 14 wegen einer Baustelle) bzw. 15 km mit dem Rad. Diese Strecke werde ich aus Zeitgründen wahrscheinlich auch weiterhin meistens mit dem Auto fahren.

Geladen wird das Fahrrad jede Nacht, ein abnehmbarer Akku ist nicht erforderlich.


Für mich kämen 3 Optionen zur Auswahl:
- Ich habe noch ein recht gutes MTB-Hardtail (komplett Shimano deore XT, Hydraulische Scheibenbremsen von Magura usw.) das man umbauen könnte. Allerdings bräuchte man neben den ganzen Elektrogedöns noch anderen Sattel, Vorbau, Lenker, Schutzbleche, Gepäckträger usw. und wär dann entsprechen bei gut 1.000€ und ich hätte mein schönes MTB (das derzeit eh nicht gefahren wird) mishandelt.
- RadRunner: gefällt mir optisch ganz gut, halt eine schöne E-Mofa. Geniales Preis/Leistungsverhältnis, dazu reichlich Stauraummöglichkeiten die zum Einkaufen und für den Gemüsegarten schonmal super sind. Aber komme ich damit die "Berge" hoch? Sehen laut Höhenprofil nicht steil aus, aber mit einem Biobike machen sie mir überhaupt keinen Spaß. Würde der Akku auch für die Fahrt zur Arbeit reichen?
- Über meinen Arbeitgeber könnte ich ein Bike-Leasing machen. Für ein 2.000€ Fahrrad wäre meine monatliche Nettobelastung 32,24€. Klingt erstmal verlockend, aber irgendwie rechnet sich das nicht. Da kann ich fast günstiger Auto fahren. Hinzu kommt noch das man an dem Händer gebunden ist, häufig ist es zumindest für mich viel einfacher die Inspektion eben selber zu machen anstelle kompliziert das Fahrrad erstmal zum Händler zu bringen usw.... Überzeugt mich irgendwie nicht so.

Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen und bin erstmal auf eure Meinungen / Anregungen gespannt.

Lieben Gruß,
Tobias
 

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koeniqqq

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Hallo zusammen,
da ich hier neu bin, eine kurze Vorstellung meinerseits: Ich heiße Tobias, 28 Jahre jung und fahre alle Strecken derzeit mit einem wirklich günstigen Diesel PKW. Derzeit schaue ich mich ein wenig um, was man so tun könnte um den ein oder anderen Euro zu sparen und dabei noch etwas für die Gesundheit zu tun. Das Pedelec sollte demzufolge vorallem eins können: es sollte möglichst wirtschaftlich sein.

Zwei Strecken werden von mir sehr häufig gefahren:
- zu meinem Gemüsegarten, das sind ca. 7,7 km mit dem PKW bzw. 5,8 km mit dem Rad. Hier ist der Radweg teilweise an schönen Tagen sehr voll und eng. Auf dieser Strecke will ich zu fast 100% aufs Auto verzichten.
- zur Arbeit sind es ca. 11 km mit dem Auto (neuerdings 14 wegen einer Baustelle) bzw. 15 km mit dem Rad. Diese Strecke werde ich aus Zeitgründen wahrscheinlich auch weiterhin meistens mit dem Auto fahren.

Geladen wird das Fahrrad jede Nacht, ein abnehmbarer Akku ist nicht erforderlich.


Für mich kämen 3 Optionen zur Auswahl:
- Ich habe noch ein recht gutes MTB-Hardtail (komplett Shimano deore XT, Hydraulische Scheibenbremsen von Magura usw.) das man umbauen könnte. Allerdings bräuchte man neben den ganzen Elektrogedöns noch anderen Sattel, Vorbau, Lenker, Schutzbleche, Gepäckträger usw. und wär dann entsprechen bei gut 1.000€ und ich hätte mein schönes MTB (das derzeit eh nicht gefahren wird) mishandelt.
- RadRunner: gefällt mir optisch ganz gut, halt eine schöne E-Mofa. Geniales Preis/Leistungsverhältnis, dazu reichlich Stauraummöglichkeiten die zum Einkaufen und für den Gemüsegarten schonmal super sind. Aber komme ich damit die "Berge" hoch? Sehen laut Höhenprofil nicht steil aus, aber mit einem Biobike machen sie mir überhaupt keinen Spaß. Würde der Akku auch für die Fahrt zur Arbeit reichen?
- Über meinen Arbeitgeber könnte ich ein Bike-Leasing machen. Für ein 2.000€ Fahrrad wäre meine monatliche Nettobelastung 32,24€. Klingt erstmal verlockend, aber irgendwie rechnet sich das nicht. Da kann ich fast günstiger Auto fahren. Hinzu kommt noch das man an dem Händer gebunden ist, häufig ist es zumindest für mich viel einfacher die Inspektion eben selber zu machen anstelle kompliziert das Fahrrad erstmal zum Händler zu bringen usw.... Überzeugt mich irgendwie nicht so.

Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen und bin erstmal auf eure Meinungen / Anregungen gespannt.

Lieben Gruß,
Tobias
Ohne zu wissen was du für ein Auto fährst kann ich dir sagen, dass das fahren mit einem Pedelec trotzdem deutlich günstiger ist.
 
P

peef

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Bosch E-MTB und Bosch S-Pedelec
Egal, ob du 3 Jahre Leasing ohne/mit Rückgabe machst oder einfach ein Rad für 2 k kaufst - bei angenommenen 25 Cent/km beim Auto sparst du ab ~ 5 Radkilometern pro Tag.
 
Blueser

Blueser

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Vox AC30HW2, Framus Diablo Custom, Bosch CX, ATM F
Der Diesel wird es dir danken ... ;)
 
Sitd01

Sitd01

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Brose Drive-S 2018
Hallo Tobias.
Ich bin jetzt ca 2500 km mit meinem Pedelec gefahren und habe damit einen Kilometer-Preis von 1,43 Euro/km.
Nach fast einem Jahr.
Über die Jahre wird das natürlich immer mehr sinken, aber aktuell bin ich deutlich teurer als mit dem bösen SUV unterwegs, was nach jetzt drei Jahren nur noch ca 40ct/km kostet.
Ich möchte aber Sport machen, mich bewegen, was fürs Umweltgewissen und meine Gesundheit tun, daher jucken mich monetäre Überlegungen nicht .
Was ich mir an deiner Stelle eher überlegen würde, wäre für was Du mit 28 Jahren für 6-17 km ein Pedelc brauchst...🤔
Das macht nur Sinn, wenn du auch den Arbeitsweg massiv und konsequent mit dem bike fährst.
Ich würde erstmal versuchen, alles unter 10 km immer nur mit deinem hardtail zu fahren.
Keine Kosten...
Nur meine bescheidene Meinung ...
Ergänzung:

Achso nach den 2500 km habe ich aber schon Kette, Bremsklötze und Ritzel hinten ersetzt, also ca 60 Euro reinvestiert.
 
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Tobi-AS

Tobi-AS

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für was Du mit 28 Jahren für 6-17 km ein Pedelc brauchst...🤔
Absolut Niemand braucht ein Pedelec.
Aber zum einem dauerts mir mit dem Biobike zu lange und zum anderen sind die Anstiege für mich zu anstrengend.

Täglich damit zur Arbeit schaffe ich aus zeitlichen Gründen nicht. Bestimmt würde ichs mit einem S schaffen, aber bei den Anschaffungskosten wirds unrentabel.

Wie sieht es mit der E-Mofa RadRunner aus, schafft man damit die Hügel hoch? Ich bin 1.82m groß, das könnte fürs RadRunner schon grenzwertig sein, oder?

Gruß,
Tobias
 
F

Flachlandradler

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Moin. Also Leasing würde ich an deiner Stelle - wie du es schreibst - auch nicht machen. Ich würde an deiner Stelle entweder 1000 € in die Hand nehmen um dein Mountainbike umzubauen, oder du nimmst 1000 € und kaufst dir ein Einsteiger E-Bike für die 6 Km zum Garten. Wenn du für dein momentanes Bio.Bike noch 200 € bekommst dann ist das doch super.

Ich finde nur etwas schwierig, dass du eigentlich nach der günstigsten Lösung suchst, dann aber sagst, dass Zeit auch ein Faktor ist. So wie ich das sehe darfst du nur den Weg zum Garten wirklich "hart" kalkulieren. Wenn du mit dem E-Bike zusätzlich im Sommer mal "umsonst" zur Arbeit fährst musst du das einfach als Bonus sehen.

Ich habe mir z,B. für knapp 900 € ein E-Bike von Prophete geholt. ca. 200 € Reparaturkosten kalkuliere ich für die kommenden 2 Jahre ein. Ich fahre pro Jahr ca. 3000 Km. Für 6000 Km zahle ich dann also ca. 18 ct.

Bei 5 Jahren die ich das Rad nutze und insgesamt 400 € an Reparaturkosten zu der Anschaffung hinzurechne bin ich dann bei
1300 € für 15.000 Km. Also nur noch 8 ct pro KM. So günstig komme ich sonst nirgendwo von A nach B.

Wenn du es wirtschaftlich betrachten willst überschlag mal wie viele KM du jährlich an "Gemüsegarten-Wegen" fährst.

Meiner Meinung nach lohnt sich ein Pedelec immer :)
 
Tobi-AS

Tobi-AS

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Danke Flachlandradler für deinen Input.

Ich habe mal ein paar Milchmädchenrechnungen aufgestellt:
Mein altes Auto hat mich exakt 11,7 ct/km gekostet, inkl Spritt, Verschleiß und Wertverlust, allerdings ohne Tüv, Versicherung und Steuern (denn die fallen ja eh an, egal ob ich das Auto bewege oder nicht).
Das war allerdings ein super Glücksgriff, sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf.
Mein aktuelles Auto verbraucht erheblich weniger und die Verschleißteile sind deutlich günstiger, dennoch rechne ich hier mit realistischen 25 ct/km.
- der Weg zum Garten (ist gleichzeitig auch Schrauberhalle und Familientreffpunkt) ist mit dem Auto 9 km lang, diesen Weg fahre ich geschätzt 200x im Jahr, macht also 3.600km.
Alleine wenn ich diesen Weg zu 100% mit dem Pedelec erledige und noch 10% der Arbeitsfahrten und ein paar km sonstige Fahrten unternehme, hat sich ein Fahrrad für knapp 1.200€ bereits nach einem Jahr rentiert (Strom kommt aus der Steckdose und Reperaturen gibt es nicht).
Also lohnt es sich wirtschaftlich gesehen und somit werde ich mir ein günstiges Pedelec zulegen.

Momentan tendiere ich sehr, sehr stark zum Radrunner.
 
M

Manu71

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@Tobi-AS
Vielleicht kannst du realistisch so viele Pkw-Kilometer einsparen, dass du eine niedrigere Jahres-Gesamtlaufleistung bei der Versicherung angeben kannst und einen niedrigeren Beitrag zahlen musst. Dann wird die Bilanz pro Pedelec noch besser.
Das RadRunner scheint mir in punkto Gemüsegarten eine gute Wahl zu sein. Es ist ja offenbar ein kleiner Lastesel mit ordentlich Staukapazität, um Sachen zu transportieren. Außerdem finde ich es so schön 70er...
 
Ilsurion

Ilsurion

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Haibike Sduro Hardnine 7.0 (Yamaha PWx)
Also wenn ich das 1. Streckenprofil zum Garten sehe, so erkenne ich da nicht wirklich viele Höhenmeter und Steigungen. Sieht für mich nach max. 100 Höhenmetern aus. Selbst wenn man da klein wenig ins Schwitzen gerät, sollte das doch weniger ein Problem sein, da es ja nicht zur Arbeit geht. Außerdem schwitzt man ja kurz drauf z. B. bei der Gartenarbeit auch evtl. wieder. Wichtigster Effekt ist nebenher ja noch, das man was für den Kreislauf tut. Wenn man dann regelmäßig mit den Rad fährt, erhöht sich in dem Alter ja automatisch recht schnell die eigene Leistung enorm.
Ich selbst Pendle 10,5 km einfach mit dem Bio-Mtb in die Arbeit und brauche für die Strecke ca. 30 min (mit dem Pedelec bin ich 5 min schneller, lohnt also nicht). Muss aber ehrlich gestehen, mit 28 Jahren wäre ich die Strecke evtl. auch noch mit dem Auto gefahren. Da war ich noch "heiß" auf Leistung und Motoren. Heute sehe ich die Zeit die ich in das Pendeln mit dem Rad investiere, als Beitrag zum Erhalt meiner Gesundheit. Außerdem ist der Ausgleich wichtig zum täglichen Sitzen im Büro.

Wichtig ist, das Dir das Pendeln ohne Auto Spaß machen muss, egal für was Du Dich letztlich entscheidest. Eine reine Geldfrage sollte es evtl. nicht sein.
Evtl. kann man ja zuerst mal mit dem vorhanden Mtb die Gartenstrecke eine Zeitlang probieren. Gepäckträger kostet nicht viel und wenn man noch 2 Packtaschen kauft, könnte man die sicher auch an ein anderes Bike übernehmen ... falls das Mtb nicht das richtige ist.

Möglicherweise lohnt es sich auch mal bei den ortsansassigen Händlern etwas motorisiertes im Preisrahmen Probe zufahren. Weiterhin kann man sich auch mal im Bekanntenkreis oder auf der Arbeit umhören, wer schon Pedelecs fährt. Nicht das einer gerade auf ein neues Modell umsteigt und so "günstig" etwas gutes gebrauchtes zu haben ist.
 
F

Flachlandradler

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Ich muss sagen ich habe mir den RadRunner gerade erst angesehen und ich finde das echt zienlich cool! Mit Sitzbank für eine zweite Person, oder als kleinen Packesel.

48V, 14 Ah, 672 Wh klingen auch ausreichend - trotz der kleinen Laufradgröße.

Wenn du echt öfter schweres Zeug transportierst, dann würde ich da zuschlagen. Der Preis sieht auch super aus. Ist nur die Frage ob die Qualität auch passt.
 
H

HEBE

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Linz Land, OÖ
Details E-Antrieb
Bosch Performance Line CX,
Mir kommt spontan der Gedanke: dreht sich alles nur mehr ums Geld?
Was verpasst man eigentlich, wenn man alles im Leben nur durch die CENT- Brille betrachtet?
Da sollte man auch die Frage stellen dürfen, rechnet sich eigentlich ein Gemüsegarten?
Pedelecfahren ist mir auch ein lieb gewordenes Hobby, und bei Hobby wird doch nicht gerechnet, oder?
 
goofy1968

goofy1968

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Zuhause auf den Halden des Ruhrgebietes 46244
Details E-Antrieb
Yakun Yamaha PW-X + Radius Yamaha PW
@HEBE
Genau meine Einstellung
Manche Sachen lassen sich nicht in Cent und Euro rechnen und wenn dann nur sehr langfristig.
Meine Bikes sind alle nur "Just for Fun".
Das ca. 5000Km im Jahr aber körperliche Fitness bringen lässt sich nur
langfristig rechnen.
In erster Linie bringen das Bike mich runter vom stressigen Alltag.

Mein Motto : Ich muss nicht Fahrrad fahren, ich darf Fahrrad fahren.
 
Tobi-AS

Tobi-AS

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Ich habe leider schon zu viele Hobbys, noch eins kriege ich niemals genehmigt.
Ansonnsten habt ihr natürlich vollkommen recht, rechnen muss sich nicht alles. Der Garten kostet auch wesentlich mehr als er einbringt.
 
Tobi-AS

Tobi-AS

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Antrag wurde genehmigt, hab mir jetzt das RadRunner bestellt. Auch wenns mit Zubehör dann doch teurer wurde, aber ich finde diese Mittelbox einfach ziehmlich genial (in der Hoffnung das es nicht beim trampeln stört). Ich werde euch weiterhin auf dem Laufendem halten
 
Thema:

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