Winora F1 auf Scheibenbremse umrüsten

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MagnusPilatus

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Hallo allerseits,

dies ist hier mein erster Beitrag, da ich erst seit kurzem auf einem E-Bike bzw. Pedelec unterwegs bin. Ich habe mir ein gebrauchtes Winora F1 gekauft und befahre damit seit drei Wochen an die Arbeit. Neben dem schönen Nebeneffekt von mehr „Draußen-sein“ hat das für mich vor allem praktische Gründe: Die hohen Benzinpreise. Mein alter BMW 330i verbraucht für die relativ kurze Entfernung von ca. 13km am Tag (also hin- und zurück) für 5€ Sprit (14,5 Liter auf 100km). Daher ein gebrauchtes E-Bike aus der Zeitung. Nach ein paar Anpassungen im Geheimmenü (Unterstützung +15) bin ich damit recht zufrieden und der Akku reicht auch wegen der sehr bergigen Landschaft für einmal hin und zurück auf der hohen Unterstützungsstufe. Leider habe ich das Problem, auch weil ich mit 110kg nicht gerade leicht bin, dass die Felgenbremsbeläge schon einmal komplett verschlissen waren nach zwei Wochen. Daher würde ich gerne die Bremse auf Scheibenbremse umbauen wie beim ansonsten weitgehend identischen Typ F2. bei mir sind statt der verbauten Scheibenbremsen Distanzhülsen verbaut. Kann ich hier auf Standardteile zurückgreifen oder muss es die spezielle Tektro Auriga SUB SBR sein?

Gruss, Frank
 
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LZ_

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Du willst ernsthaft ein 10 Jahre altes Rad auf Scheibenbremse umbauen!?
 
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rgrewe

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bei mir sind statt der verbauten Scheibenbremsen Distanzhülsen verbaut.
Das verstehe ich nicht. Fotos?
Für einen Umbau brauchst du sehr wahrscheinlich neue Laufräder und Adapter für die Bremssättel. Wenn die Aufnahmen vorhanden sind, lässt sich jede Scheibenbremse anbauen.
Ich hab neulich mein 13 Jahre altes Rad auf Scheibenbremse umgebaut. Warum auch nicht?
 
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LZ_

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Wenn die Felgen durchgebremst sind, alle Teile für eine Umrüstung vorhanden sind spricht nichts dagegen.
Sinn macht es aber wirklich nur in den wenigsten Fällen. Getrennte Schalt- / Bremsgriffe sind auch von Vorteil.
 
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Jaap

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Kann ich hier auf Standardteile zurückgreifen oder muss es die spezielle Tektro Auriga SUB SBR sein?

Jede Federgabel ist bis zu einem maximalen Durchmesser der Bremsscheibe zugelassen.

Das Datenblatt der Winora F2 gibt vorne 180mm und hinten 160mm an.
Und daß der Bremsgriff einen Motorabschalter (Cut Off) hat.

Du benötigst also einen passenden Bremsgriff. Ansonsten wird die Motorabschaltung nicht funktionieren.


https://www.google.de/url?sa=t&sour...AQFnoECB0QAQ&usg=AOvVaw3SBLan5nCa1J17wF3WBcAy
 
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MagnusPilatus

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ok, danke schonmal für die Antworten. Da werde ich wohl nicht um die Teile eines Schlachtfahrzeuges auskommen, oder ggfs kann ich den Bremshebel beibehalten, wenn ich eine SBR mit Bowdenzug nehme? Anbei Fotos zum Vergleich:
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rgrewe

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Bei diesem Rad erscheint mir das tatsächlich auch nicht sinnvoll. Beide Naben haben keine Aufnahme für eine Bremsscheibe, die hintere Nabe ist der Antriebsmotor. Bei der Gabel kann man es auf dem Foto nicht erkennen, der Rahmen scheint hinten IS zu haben.
 
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MagnusPilatus

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Mir geht es bei der ganzen Geschichte nur darum, möglichst günstig ein funktionierendes Pedelec zu haben. Es ist kein Hobby von mir, sondern einfach Mittel zum Zweck, damit an die Arbeit zu fahren. Da wollte ich keine 1.000€ oder mehr ausgeben. Nochmal zu der Aufnahme der Bremsscheibe; ist die Achse denn unter den Distanzhülsen mit Nuten versehen oder müsste ich jeweils das ganze Laufrad tauschen? Dachte es wäre wohl recht einfach, da das F1 und F2 wie gesagt konstruktiv bis auf die Gabel identisch sind.
 
Finkenbux

Finkenbux

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Warum bist du so unfreundlich? Ich hab eben einfach nicht verstanden, warum du bei einem 10 Jahre alten Rad einen Umbau auf Scheibenbremsen für unklug hältst. Wenn das für dich so offensichtlich ist, dann lass mich bitte teilhaben.
 
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super-michi

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Du müsstest beide Laufräder erneuern da keine Aufnahme für Scheiben vorhanden. Dann lieber mal in verschiedene Beläge für die Felgenbremse investieren. Wenn du Beläge findest du gut zu deiner Felge passen stehen die keiner Scheibenbremse nach.
 
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MagnusPilatus

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Naja, wenn ich in zwei Wochen je einen Satz vorne und hinten ‚verbrauche‘, ist das sicherlich auch nicht so gut für die Felgen dachte ich mir. Ich rolle den steilsten Berg mit 47 km/h runter und muss dann abbremsen, um nicht mit knapp 50 in unser kleines Dorf zu krachen. Seltsam dabei ist, dass der Motor versucht, ab 40 km/h halbherzig mitzubremsen, immer nur in kurzen Schüben, aber er tut es. Obwohl ich zur Rekuperation bei TranzX Motoren nichts im Netz finden konnte
 
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Jaap

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Wenn die Gabel vorne eine Befestigung für eine Scheibenbremse hätte. Dann könnte man vorne eine hydraulische Scheibenbremse verwenden und den vorhandenen Bremshebel mit Cut Off verwendet man für die hintere V-Brake.

Die Bremsleistung hinten kann man durch druckstabile Außenhüllen wie Jagwire KEB verbessern. Und mit Brakebooster verbessert man den Druckpunkt.

Seltsam dabei ist, dass der Motor versucht, ab 40 km/h halbherzig mitzubremsen, immer nur in kurzen Schüben, aber er tut es. Obwohl ich zur Rekuperation bei TranzX Motoren nichts im Netz finden konnte
Vermutlich Zwangsrekuperation.

https://elfkw.at/technik/motoren/getriebemotor-oder-directdrive
 
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super-michi

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Da eine Scheibenbremse auch eine Reibbremse ist wirst du wahrscheinlich alle 3 Wochen die Beläge wechseln müssen. Da ist Rekubremse schon ein guter Ansatz. Bionx hat die stärkste!
 
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MagnusPilatus

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Danke, das wusste ich auch nicht. Wobei es ja schade ist, was ich da an Energie zurückgewinnen könnte. Stattdessen wird es durchs Bremsen einfach verschwendet
 
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MagnusPilatus

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Also wäre das beste Pedelec für mich eins mit BionX Motor und Scheibenbremsen 😎 Auch deshalb, weil ich die selbst wechseln kann. Mit Einspeichen hatte ich noch nie was am Hut und es müsste mir irgendwo einer machen. Könnte man auch eine Rekuperation elektrisch nachrüsten?
 
Chaos

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wahrscheinlich alle 3 Wochen die Beläge wechseln müssen
Also wenn du nicht grad in den Alpen wohnst sollten die Beläge auch beim 110kg Fahrer deutlich länger halten.

Ggf. Magura Felgenbremsen nachrüsten, die sind schon ziemlich gut, besser als billige Scheibenbremsen würde ich sagen. Hast du grade überhaupt hydraulische Bremsen?

Heisst Geheimmenü Unterstützung bei höherer Geschwindigkeit? Würde ich mir stark überlegen, hängt ein fetter Rattenschwanz dran, anders als beim Moped Tunen, weil das Moped eh schon KfZ ist, das Pedelec aber nicht.
 
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MagnusPilatus

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Es hat V-Bremsen von Shimano mit Bowdenzügen. Das ist als Felgenbremse für mich völlig ausreichend, lege da keinen besonderen Wert auf Druckpunkt oder sowas. Ich muss das Fahrrad damit abbremsen können und gut ist. Die Sache mit dem Geheimmenü ist nur der Unterstützungsgrad bis 25 km/h, also ich kann in der Ebene jetzt völlig ohne Kraftaufwand fahren, muss aber die Pedale quasi gefühlt ‚in der Luft‘ drehen, sonst habe ich keinen Antrieb. Dadurch geht natürlich die Reichweite ins Bodenlose, aber es ist nicht verboten (denke ich). Da ich aber wie gesagt mehrere Bergstrecken überwinden muss, ist das eben trotz der jetzt sehr guten Unterstützung eben nicht ohne etwas Reinhauen möglich. Ich wollte eben vermeiden, dass wenn ich an der Arbeit ankomme im Sommer bspw. 25 Grad im Schatten, Spätschicht, in der Halle 32 Grad, dann kommt man so richtig ins Nachschwitzen. Leider ist es heute schon so gewesen. Ohne Unterstützung wäre es natürlich noch schlimmer. Ist denn die Unterstützung eines S-Pedelecs (also insbesondere mit BionX Motor ;) mit 350 Watt dann auch am Berg besser, ohne dass es jetzt nur um Geschwindigkeit geht, sondern nur um die Kraft? Wäre das Drehmoment eines Mittelmotors bei bergigen Strecken nicht viel besser, da er ja seine Kraft entsprechend erst noch übersetzt an das Hinterrad abgeben kann?
 
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