Wie wichtig ist euch das Gewicht eures Ebikes?

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Mammut-Bonsai

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Hallo liebe Diskutierende,

mir ist beim Lesen in diesem Forum aufgefallen, dass sehr viele offenbar viel Wert auf ein geringes Gewicht ihres Rades legen.

Ich habe mich dabei immer gefragt, warum dies denn so schrecklich wichtig sein soll, denn ich habe ein Ebike, welches nicht gerade ein Leichtgewicht ist ( 25 kg mit Akku), aber eigentlich stört mich dies nicht sonderlich. Natürlich, Kellertreppe rauf und runter ist schon schöner mit einem leichten Rad, aber es ist trotzdem für mich problemlos machbar.

Die eigentliche Funktion des Rades, das Vorankommen, ist durch das Mehrgewicht ja kaum eingeschränkt, da der Rollwiderstand sich bei, sagen wir mal 5 Kilo mehr ja kaum signifikant erhöht. Außerdem hilft ja eh der Motor. Aber auch wenn ich ohne Motor fahren, finde ich keinen besonders großen Unterschied im Vorankommen zu meinem normalen Rad.

Zudem ist ein sehr leichtes Rad auch sehr teuer, so dass man wiederum ein schweres Schloss braucht, dass den Gewichtsvorteil teilweise gleich wieder auffrisst.

Und wenn man an derAusstattung spart ( Schutzbleche weglassen oder nur in Tanga-Ausführung; kein Gepäckträger; kein Korb usw) leidet die auch wiederum die Alltagstauglichkeit.

Mein persönlicher Standpunkt dazu ist, dass das Gewicht nur ein Faktor von vielen ist, den ich noch nicht mal schrecklich wichtig finde. Lieber ein bisschen schwerer, dafür war es nicht teuer, Ersatzteile gibt es an jeder Ecke, um Diebstahl muss ich mir grundsätzlich ziemlich wenig Sorgen machen und es ist komplett ausgestattet, so dass es gut alltagstauglich ist.

Wollte dies Thema mal zur Diskussion stellen und bin gespannt auf eure Beiträge!
 
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hansmeier2018

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An meinem Einkaufs und Schlechtwetterpendelbike( Was mein einziges Ebike ist)
Ist mir das Gewicht nicht so wichtig, obwohl es gerne leichter sein könnte.

Bei jedem anderen Freizeit Bike ist mir das Gewicht sehr wichtig.
Darum sind das auch alle BioBikes.

Für ein Freizeit ebike warte ich noch auf erschwingliche und gute light emtb
Also 16kg, moderne Geo und unter 4000.

Vorher ergeben Emtb für mich keinen Sinn.
 
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Anditburns

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Mir war das Gewicht wichtig.
Hatte erst ein Rad mit rd. 26 kg gefahren und bin dann bei einem gelandet, das 16kg voll ausgestattet wiegt (Licht, Schutzblech, Gepäckträger etc).
Das hängt aber damit zusammen, dass ich nicht vom Motor gefahren werden will, sondern die Fuhre zu 90% alleine bewege.
Kosten waren laut Liste rd. 2.900 Euro.
Es macht Spaß mit dem Rad zu fahren, da ich oft und lange den Motor gar nicht brauche und er mir dann weiterhilft, wenn mir normalerweise mal die Lust vergehen würde, da es für meine Kondition zu lange den Hügel hochgeht oder der Gegenwind einem die Fahrt vermiest. Unter dem Blickwinkel sind dann 10 kg mehr beschleunigen oder den Hügel hochzerren dann doch schon wieder interessant.
 
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Mammut-Bonsai

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Unter dem Blickwinkel sind dann 10 kg mehr beschleunigen oder den Hügel hochzerren dann doch schon wieder interessant.
Hm, aber du schreibst ja selbst, am Hügel lässt du dir gerne vom Motor helfen. Dann ist das doch wieder nicht ganz so relevant, oder? Und bergab hilft das Mehrgewicht ja auch wieder.
Und beim Beschleunigen, ok, da merke ich auch das Mehrgewicht. Allerdings ist die Energie ja nicht unbedingt verloren. Durch die höhere Masse rollt es ja auch länger aus. (Gut, beim Bremsen wird die Energie verpulvert)
Deshalb lasse ich mich immer möglichst Ausrollen, statt zu bremsen, soweit möglich.
 
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Mammut-Bonsai

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An meinem Einkaufs und Schlechtwetterpendelbike( Was mein einziges Ebike ist)
Ist mir das Gewicht nicht so wichtig, obwohl es gerne leichter sein könnte.

Bei jedem anderen Freizeit Bike ist mir das Gewicht sehr wichtig.
Darum sind das auch alle BioBikes.
Die Gründe für deine Meinungen wären mal interessant zu erfahren.
 
vilmoskörte

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Sehr.

Weil ich 1. ein elegantes Rad ohne dicken Motor an der Kurbel und ohne fette Akkus haben will, 2. ich alle leichten Räder, die ich vor dem Kauf probegefahren bin, erheblich angenehmer zu fahren fand als die schweren Bosch-Panzer und 3. ich das Rad eine Etage hoch trage, um es vor meiner Wohnungstür zu parken (und zu laden, wenn nötig), weil im Hof schon tausend Räder stehen und man das Rad dort nicht anschließen kann.

Und 4. muss es leicht sein für den Transport am Auto, weil mein Auto nur 55 kg Stützlast hat und das beim Gewicht von 2 Rädern und dem Träger schnell knapp wird.
 
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Gast82982

auch sehr!!

1. weil ich keinen Seniorentreckingpanzer haben will...bin ich noch viel zu jung :p
2. weil auf den Trials, Drops und Sprüngen das Gewicht eine große Rolle spielt
 
cube_one

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Wenn schon der Fahrer immer fetter wird, muss halt das Rad leichter werden, damit die Gesamtsumme stimmt... :giggle:

Bei 'nem Alltagsrad wäre mir das Gewicht eigentlich schnurz, aber wenn es auf Trails geht, macht sich jedes KG im Handling bemerkbar.
 
goofy1968

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mir ist beim Lesen in diesem Forum aufgefallen, dass sehr viele offenbar viel Wert auf ein geringes Gewicht ihres Rades legen.
Nicht wirklich viele ,nur die wert drauf legen schreiben viel darüber.
Vielen ist das nicht wirklich wichtig.
Mein persönlicher Standpunkt dazu ist, dass das Gewicht nur ein Faktor von vielen ist, den ich noch nicht mal schrecklich wichtig finde.
Mir geht es genau so , es muss für mich passen.
Das gesamte muss stimmen.
 
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Peppixb

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für mich nicht wichtig
ich habe selbst ein paar Kilo zu viel drauf
ich fahre nur befestigte Wege
ich wohne im Flachland
Ich muss es nirgends tragen
es soll mich dahin schieben wo ich hin möchte

Ich verstehe durchaus die Leute die Wert darauf legen, für diese ist es in der Regel allerdings ein Hobby und gerade im Gelände macht sich jedes Kilo bemerkbar.
 
Grainger

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(meine) 3 Gründe gegen 25 kg Startgewicht:

  • jeden Abend ab in den Keller
  • Radwandern per Bahn mit mind. 10 - 15 kg Gepäck am Rad. Alleine das Reinwuchten des Rades in die Waggons ist Klasse. Taschen ab, Rad rein, Taschen rein, ..
Dazu Bahnsteige ohne Aufzug . Ganz toll mit den steilen Treppen, da zählt jedes Kilo.
Und dann gibt es noch die Highlights, wo ein 28er Rad nur senkrecht ! in die Aufzugkabine des Bahnhofs passt ( Köln, Wuppertal ? wo überall genau, hab ich vergessen.
Auf jeden Fall: je schwerer , desto mehr Spass....)

  • Transport per Auto auf dem Dach ( 25 kg aus dem Kreuz kann ich nicht mehr)

und last but not least:
es gibt inzwischen bezahlbare leichte Pedelecs, die sogar auf langer Stecke und am Berg was können . Fazua Systeme zum Beispiel. Mahle/Ebikemotion lasse ich mal außen vor, das ist wirklich nur was für Enthusiasten/Minimalisten....

Die dicken Brocken kann man mir inzwischen schenken, ich kaufe max. bis 18 kg.
 
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hansmeier2018

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Die Gründe für deine Meinungen wären mal interessant zu erfahren.
Bin fit.
Alles unter 100km mit 2000hm packe ich ohne Motor.

Wenn ich in der Freizeit fahre, will ich doch keinen schweren Akku und Motor mitschleppen.

Freizeit heißt entweder Rennrad. Da braucht man eh keinen Motor.
Oder MTB. Das fährt sich auf Trails einfach bescheiden mit dem extra Gewicht.

Habe weniger Spaß dran, mit einem Rad nur so durch die Gegend zu fahren.
 
Meister783

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Mir ist es schon wichtig.
Mein Strassen Pedelec wiegt mit Mittelmotor und Akku 13,6 kg.
Da der Motor nur als Unterstützung dient brauche ich auch nur 3Wh/km.
Es fühlt sich wie ein ganz normales Rad an.
Natürlich ist die Leistung von aktuellen Fertigpedelecs viel höher ist was auch mehr zum Fahren "auf dem Motor" anmiert.
Ich finde es ganz witzig und fahre richtig gerne damit.
 
E

e-spaß-biker

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Ich fahre so einen wie wurde er genannt "Bosch-Panzer" :LOL: und komme auch aus der Bio-MTBer Szene, ich muss schon sagen das ist eine zum Teil große Umstellung!
Flowiger und leichter im Handling ist natürlich ein "leichtes" Bike, da einfach geschmeidiger.
Allerdings möchte ich den Panzer mittlerweile auch nicht mehr missen, da sich da für mich weitere Horizonte eröffnet haben was Strecken bezüglich ihrer Steigungen betrifft.

Ich würde meinen beides macht Spaß mit leichten oder schweren Gerät durch die Welt zu pflügen, kommt halt immer auf einen selber drauf an, für welchen welchen Einsatz und was seine persönliche Ziele/Vorgaben wären.
 
Jenss

Jenss

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Zum pedneln (quasie 99% mein Arbeitsweg) nutze ich meinen 33kg Panzer, kein Problem. bewege den nur in der Ebene und parke direkt anner Steckdose. Alles halt aufs Pendeln so gut es geht optimiert.

Für alles andere nehm ich lieber mein 14,8kg pedelec. Wie hier schon geschrieben wurde, mit 330wh sind da durchaus 100km drin und es fährt sich einfach geil und ich schlepp es auch mal übern Baum im Wald, durch ne Baustelle oder ne Etage hoch usw...kein Problem bei dem Gewicht.

Ich kann nur zustimmen, das leichte bikes sich einfach deutlich besser fahren!
 
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hansmeier2018

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Allerdings möchte ich den Panzer mittlerweile auch nicht mehr missen, da sich da für mich weitere Horizonte eröffnet haben was Strecken bezüglich ihrer Steigungen betrifft.

Ich würde meinen beides macht Spaß mit leichten oder schweren Gerät durch die Welt zu pflügen, kommt halt immer auf einen selber drauf an, für welchen welchen Einsatz und was seine persönliche Ziele/Vorgaben wären.
Ich nehm das EMTB aus der Verwandschaft ganz gerne um Strecken zu erkunden.
Also einmal mit dem EMTB alles abfahren und katographieren.

Danach die guten Teile mit dem BioMTB mit Spaß befahren :)
 
bjp

bjp

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mit Mittelmotor und Akku 13,6 kg

komme bei 17,5 Radgewicht

mein 14,8kg pedelec

Will haben !!!!

Was muss ich machen, um aus meinem 250€ Neuerwerb bei jetzt 12,7 Kg (leichtere Reifen statt der 900gr Marathon Plus schon eingerechnet) auf eine akzeptables Leichtgewicht zu kommen.

12,7 Kg Rad
+ 2,5 Kg G310
+ 0,3 kg Controller
+ 3,0 kg Akku 500 Wh
+ 0,5 kg Gepäckträger
+ 0,4 kg Schutzbleche
——————————-
= 19,4 kg

….immer noch zuviel :cautious:

Gabel durch Carbon ersetzen bringt noch mal ca 1,2 Kg bei ca. 200€ kosten, dann also 18,2 kg, was immer noch schwer ist.

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Mammut-Bonsai

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Mein Strassen Pedelec wiegt mit Mittelmotor und Akku 13,6 kg.
Da der Motor nur als Unterstützung dient brauche ich auch nur 3Wh/km.
Es fühlt sich wie ein ganz normales Rad an.
Leuchtet mir ein. Wenn man fit ist und sich gerne bewegt, macht es keinen Sinn, eine überdimensionierte Antriebseinheit mitzuschleppen.

Allerdings kann ich (und tue es oft auch) mit meinem Panzer ja ebenfalls fleißig mittreten, und brauche dann ebenfalls weniger Motorleistung. Das Mehrgewicht sollte da ja nicht so eine entscheidende Rolle spielen, oder?

Muss dazu sagen, wohne im Flachland, da ist es natürlich etwas anders als in zerklüfteten Landen.
 
perro

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SDuro Yam PW, Giant syncdrive Pro, Bulls Brose s
auf der Strasse spielt Gewicht für mich keine Rolle, 5 oder auch 10 kg sind bedeutungslos - hab ja auch oft Gepäck mit. Im Wald bin ich gern mit dem 9kg Bio-MTB gefahren, aber ehrlich - seit ich das EGiant hab steht das im Schuppen - die oft steilen Anstiege sind soviel leichter zu bewältigen, dass mir dann die Abfahrt richtig spass macht, statt erst eine halbe Stunde auszuschnaufen und Schweiß zu wischen! Natürlich wär das Bio schneller unten, aber das elektrische ist halt leichter und schneller oben, trotz der 10 kg mehr....:)
 
Thema:

Wie wichtig ist euch das Gewicht eures Ebikes?

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