Wie seit Ihr damals zur Schule gekommen?

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Hulle

Hulle

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Das letzte Jahr Kindergarten schon mit Bus (7 Stationen) allein gefahren. Wurde nur zu Fuß zur Haltestelle begleitet.
Später mit Bus in die Schule, ab 4./5. Klasse mit Fahrrad (ca 5km).
Dabei hatte ich immer die Wahl, habe das Geld für die Monatskarte bekommen und musste selber entscheiden, Geld haben und Radfahren oder Bus.... Ich bin meistens Rad gefahren 🥰 in Berlin
Ich bin nicht ein einziges Mal mit dem Auto in die Schule gefahren worden, das war damals so unüblich, wie ich es heute befremdlich finde und traurig für die Kinder.
 
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Pöhlmann

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Kettler Obra NX8 (Panasonic NUA028D, 26V)
Damals™ waren die Schulen noch kleiner und die mittleren Schulwege deutlich kleiner, besonders in den Städten.
Bei mir, zu Fuß: ca. 500m zur Volksschule, ca. 300m zum Gymnasium.
Mein Vater hätte mich mangels Auto in den ersten 4 Jahren nur auf dem Fahrrad fahren können. Was er im Urlaub in meinen ersten 5 Lebensjahren gelegentlich gemacht hat. :cool:
 
goofy1968

goofy1968

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Mein Elternhaus lag sehr ländlich.
Zur Grundschule mit dem Bus (5,5km)
Zur weiterführende Schule mit dem Fahrrad, bis 15 dann mit der Mofa. (6km)
 
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Schulwege 1. - 10. Klasse 400m- 1,2km, zur Lehre 1,4km, später dann zum Studium ( gemeinsam mit Studienkoll ausm Haus) 1,8km jeweils zu Fuß
erst mit 14 zu nem Fahrrad gekommen ( mit Vitamin B, Diamant, 28", keine Schaltung, Stempelbremse )
 
sissy

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Grundschule 1.+2. Klasse zu Fuss, waren knapp ein km. 3.+4. Klasse hat mein Opa uns zur Schule gebracht und abgeholt, da meine Eltern Drohbriefe wegen Entführung der Kinder bekommen haben.
Ab der 5. Klasse ging es quer durch die Stadt gute 4km. Bis zur 7. Klasse hat mein Vater uns mit in die Stadt genommen, er hatte dort sein Geschäft und ab da zu Fuss ca. 1km. Der Sohn eines Freundes meines Vaters ist auf seinem Schulweg in der Stadt von einem LKW totgefahren worden, deswegen durfte ich nicht mit dem Rad fahren.

Ab der 7. Klasse hab ich mich dann durchgesetzt und bin dann mit dem Rad gefahren (Hollandrad ohne Schaltung, aber hoher Lenker mit 4 Breitstrahlern an 3 Dynamos :) )

Ab der 9 dann Mokick und ab der 11. Motorrad...
 
Herr Fuchs

Herr Fuchs

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1.-10 Klasse zu Fuß. In Halle-Neustadt (ehemalige Deutsche Demokratische Republik) waren die Wohnbezirke so aufgebaut daß kein Schüler einen Schulweg von mehr als 2 km hatte. Elterntaxi gabs überhaupt nicht da der Trabant 20 Jahre halten musste und Mutti und Vati längst auf Arbeit waren als wir 7.10 Uhr zur Schule liefen. Viele Lehrer kamen mit dem Fahrrad ,nur der Direktor unserer Schule mit 1300!!! Kindern kam mit seinem himmelblauen Trabant 601 de Luxe zur Schule. 99 Prozent der Schüler hatten normales Gewicht und das eine dicke Mädel an unserer Schule war wirklich krank und sie wurde nicht!!!!gemobbt. Es gab in den 10 Jahren meiner Schulzeit nicht einen einzigen Verkehrsunfall zwischen Schülern und Autofahrern.Fahrrad sind wir auch viel gefahren. Die Natur erkunden. Einmal sind wir bis zur Autobahn 9 gefahren bei Bad Dürrenberg und dann drauf auf die Autobahn. Nix passiert. Wäre heute tödlich.Die Volkspolizei hat uns ruckzuck einkassiert. Das gab dann gut Senge zu Hause und die Lektion saß. Meine Eltern sind nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln in ihren Betrieb den VEB Leuna -Werke “ Walter Ulbricht“ gefahren. Busse fuhren früh im 5 Minuten Takt durch Halle-Neustadt. Ab “Tunnelbahnhof“ im Zentrum gings mit Doppelstockzügen Richtung Leuna Werke. Pünktlich waren die züge fast immer denn die Deutsche Reichsbahn der DDR war verpflichtet die 50.000 Werktätigen in die Buna und Leunawerke zu befördern. Oft haben wir unsere Eltern abgeholt und die Züge fuhren immer pünktlich ein. Unser Trabant( mit 6 Volt Bordspannung) Baujahr 1974 hat uns 20 mal in die Volksrepublik Ungarn gefahren in den Urlaub bei Vaters Eltern. Daheim wurde er nur am Wochenende bewegt für den sogenannten Sonntagsausflug. Ansonsten habe meine zwei Schwestern und ich fast jeden Samstag unseren Trabi geputzt und gewienert nachdem wir Samstag in der Schule waren. Es gab bei uns den Samstagsunterricht. Jede 4.Woche Subotnik( freiwillige Arbeit) wo sich die ganze Hausgemeinschaft aus unserem Wohnblockeingang( 10 Familien) zur Grünflächenpflege traf und danach diese bei Bier und Grillwurst den Tag ausklingen ließ. In einem Hauseingang mit 10 Familien wohnten alle Klassen der Gesellschaft. Da wohnte der Schlosser neben dem Lehrer und oben drüber der Betriebsdirektor und daneben die Reinigungskraft. Solche Marotten ,daß heute Schulkinder 30 km zur Schule gekarrt werden,sowas gabs bei uns nicht. Auch nicht diese sinnfreien Autofahrten. Von wegen mal schnell in die Kaufhalle mit Auto. Stoffbeutel und los gings per Fußbuss. Heute ist Halle-Neustadt ein No Go Area- die ehemalige Stadt der Werktätigen ,erbaut für die Arbeiter der Kombinate ist verkommen,die Beschaffungskriminalität extrem hoch. Gewalt,Raubüberfälle und Drogendelikte zeichnen das Bild dieser ehemaligen Vorzeigestadt. Selbst Fidel Castro besuchte mit Erich Honecker unsere damals moderne Heimatstadt. Heute krauchen maximal solche Reporter vom Verblödungs TV RTL durch Halle-Neustadt. Daß dort Schüler mit dem Auto zur Schule gefahren werden und auch wieder abgeholt werden,kann ich vollkommen verstehen. Ja die Zeiten haben sich geändert. Es ist null Sicherheitsgefühl in diesem Stadteil von Halle. Heute mit dem Rad zur Schule? Täglich verschwinden in Halle-Neustadt von Schulhöfen Fahrräder,selbst vor dem Polizeirevier wurden Fahrräder samt Fahrradständer demontiert. Laufen zur Schule in Halle Neustadt? Die Gefahr von Raub und Übergriffen ist viel zu groß. Das war mal das “früher“ und “heute“ wie ich es empfinde in meiner ehemaligen Heimat “Halle-Neustadt“ einst der Stolz der Arbeiter in der DDR.
 
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FlyerL6

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1.-10 Klasse zu Fuß. In Halle-Neustadt (ehemalige Deutsche Demokratische Republik) waren die Wohnbezirke so aufgebaut daß kein Schüler einen Schulweg von mehr als 2 km hatte. Elterntaxi gabs überhaupt nicht da der Trabant 20 Jahre halten musste und Mutti und Vati längst auf Arbeit waren als wir 7.10 Uhr zur Schule liefen. Viele Lehrer kamen mit dem Fahrrad ,nur der Direktor unserer Schule mit 1300!!! Kindern kam mit seinem himmelblauen Trabant 601 de Luxe zur Schule. 99 Prozent der Schüler hatten normales Gewicht und das eine dicke Mädel an unserer Schule war wirklich krank und sie wurde nicht!!!!gemobbt. Es gab in den 10 Jahren meiner Schulzeit nicht einen einzigen Verkehrsunfall zwischen Schülern und Autofahrern.Fahrrad sind wir auch viel gefahren. Die Natur erkunden. Einmal sind wir bis zur Autobahn 9 gefahren bei Bad Dürrenberg und dann drauf auf die Autobahn. Nix passiert. Wäre heute tödlich.Die Volkspolizei hat uns ruckzuck einkassiert. Das gab dann gut Senge zu Hause und die Lektion saß. Meine Eltern sind nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln in ihren Betrieb den VEB Leuna -Werke “ Walter Ulbricht“ gefahren. Busse fuhren früh im 5 Minuten Takt durch Halle-Neustadt. Ab “Tunnelbahnhof“ im Zentrum gings mit Doppelstockzügen Richtung Leuna Werke. Pünktlich waren die züge fast immer denn die Deutsche Reichsbahn der DDR war verpflichtet die 50.000 Werktätigen in die Buna und Leunawerke zu befördern. Oft haben wir unsere Eltern abgeholt und die Züge fuhren immer pünktlich ein. Unser Trabant( mit 6 Volt Bordspannung) Baujahr 1974 hat uns 20 mal in die Volksrepublik Ungarn gefahren in den Urlaub bei Vaters Eltern. Daheim wurde er nur am Wochenende bewegt für den sogenannten Sonntagsausflug. Ansonsten habe meine zwei Schwestern und ich fast jeden Samstag unseren Trabi geputzt und gewienert nachdem wir Samstag in der Schule waren. Es gab bei uns den Samstagsunterricht. Jede 4.Woche Subotnik( freiwillige Arbeit) wo sich die ganze Hausgemeinschaft aus unserem Wohnblockeingang( 10 Familien) zur Grünflächenpflege traf und danach diese bei Bier und Grillwurst den Tag ausklingen ließ. In einem Hauseingang mit 10 Familien wohnten alle Klassen der Gesellschaft. Da wohnte der Schlosser neben dem Lehrer und oben drüber der Betriebsdirektor und daneben die Reinigungskraft. Solche Marotten ,daß heute Schulkinder 30 km zur Schule gekarrt werden,sowas gabs bei uns nicht. Auch nicht diese sinnfreien Autofahrten. Von wegen mal schnell in die Kaufhalle mit Auto. Stoffbeutel und los gings per Fußbuss. Heute ist Halle-Neustadt ein No Go Area- die ehemalige Stadt der Werktätigen ,erbaut für die Arbeiter der Kombinate ist verkommen,die Beschaffungskriminalität extrem hoch. Gewalt,Raubüberfälle und Drogendelikte zeichnen das Bild dieser ehemaligen Vorzeigestadt. Selbst Fidel Castro besuchte mit Erich Honecker unsere damals moderne Heimatstadt. Heute krauchen maximal solche Reporter vom Verblödungs TV RTL durch Halle-Neustadt. Daß dort Schüler mit dem Auto zur Schule gefahren werden und auch wieder abgeholt werden,kann ich vollkommen verstehen. Ja die Zeiten haben sich geändert. Es ist null Sicherheitsgefühl in diesem Stadteil von Halle. Heute mit dem Rad zur Schule? Täglich verschwinden in Halle-Neustadt von Schulhöfen Fahrräder,selbst vor dem Polizeirevier wurden Fahrräder samt Fahrradständer demontiert. Laufen zur Schule in Halle Neustadt? Die Gefahr von Raub und Übergriffen ist viel zu groß. Das war mal das “früher“ und “heute“ wie ich es empfinde in meiner ehemaligen Heimat “Halle-Neustadt“ einst der Stolz der Arbeiter in der DDR.
Danke für den langen Bericht. Es ist erstaunlich was man aus seiner Kindheit noch alles weiß. Den RTL Quatsch schaue ich mir auch nich an.
ARD und ZDF nur für die Nachrichten. Sonst lieber You Tube (kann ja heute jeder TV). Ich finde da alles was mich interesiert und man lernt noch etwas und verblödet nicht ganz.
 
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A

Alv

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. Direktläufer
Bis Ende 4. Klasse zu Fuß (war max. 1km).
Ab der 5. Klasse mit dem Schulbus (ca. 5km).
Fahrrad? Wo sollte man die sperrige und schwere Schultasche unterbringen?
 
Vito

Vito

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Diamant Zouma mit Bosch CX
“POS“ =Polytechnische Oberschule ,also die Standard Schule fast aller DDR Schüler. Könnte man heute mit einem Elite Gymnasium vergleichen was die Allgemeinbildung angeht.
Ich bin auch auf eine solche gegangen (ab Klasse 9-12 dann EOS). Die POS würde ich aber keineswegs mit einem Elite-Gymnasium vergleichen. Ganz im Gegenteil war die Ausrichtung sehr einseitig und vieles, was man sich wenn man wollte später mühselig aneignen musste, wurde nicht einmal erwähnt.

(Geschichte als Geschichte des Klassenkampf, Neuere Geschichte als Geschichte der Arbeiterbewegung, Russisch als Standardfach, was bei 90 % der Schüler verhasst war und von dem kaum etwas hängen blieb... Staatsbürgerkunde und Wehrkunde zur Indoktrinierung usw.)

Ich bin sehr glücklich, dass meinen Kindern diese Art Schule erspart blieb.

Ich bin übrigens erst zur Schule gelaufen... Waren nur 200 Meter, dann zur weiterführenden Schule quer durch die Stadt entweder mit dem Fahrrad gefahren oder auch gelaufen (ca. 4 km) , später dann mit dem Moped und zum Schluss mit dem Motorrad...
 
C

cube_one

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Wie seit Ihr damals zur Schule gekommen?

Nur unter der Androhung von Gewalt.... 😤
 
W

Wurzelsepp

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Einen km hin und einen zurück, mit den Beinen. Mit was denn sonst ?
 
O

Oschtallgoier

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Sechs Jahre lang kein Sex, keine Drogen und Alkohol...

... dann bin ich eingeschult worden 🤗
 
N

Nimmse

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Zu Fuss, die 350 Meter zur Grundschule und auch später zur Gesamtschule wurden gelaufen.
Mit dem Fahrrad durfte man erst ab der dritten Klasse zur Schule kommen, nachdem man die Fahrradprüfung abgelegt hatte.
In der Gesamschule sind öfters mal Fahrräder geklaut bzw. demoliert worden, deshalb wurde dann nach Unterrichtsbeginn der Fahrradabstellplatz verschlossen, und zum Unterrichtsende wieder geöffnet.
Konnte in der kleinen Pause (5min) schnell nach Hause bzw. wieder in die Schule zurück laufen. Hausaufgaben/Heft vergessen unmöglich, musste dann nach Hause laufen und holen.
Grüße
Andreas
 
Hasso123

Hasso123

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Heinzmann, Fischer Proline ECU 1401,Umbau-Pedelec
Grundschule: zu Fuß (ca. 20 min eine Strecke)
Gymnasium: Fahrrad zu 90%, sonst auch auch Schulbus.
Aber Elterntaxi? Nie :p
 
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Wie seit Ihr damals zur Schule gekommen?

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