Wie schaltet ein BMS ab?

Diskutiere Wie schaltet ein BMS ab? im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Es gibt BMS mit drei Anschlüssen und welche mit zwei. Bei letzterem sieht man drei MOSFets - zwei für den Entladestrom und einen für den...
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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
Es gibt BMS mit drei Anschlüssen und welche mit zwei.
Bei letzterem sieht man drei MOSFets - zwei für den Entladestrom und einen für den Ladestrom.
Angenommen dieses BMS schaltet bei der Entladung wegen Unterspannung ab. Schaltet es dann nur die beiden für die Entladerichtung ab?
Das BMS habe die zwei für die Entladung abgeschalten, normal wird erst wieder die Entladung erst wieder freigegeben, wenn kein Verbraucher mehr dranhängt. Die Laderichtung könnte aber noch freigegeben sein, so dass man jederzeit nachladen kann.

Bei einem Direktmotor könnte dann nämlich folgendes passieren:
Der erzeugte Reku-Strom würde den Akku laden, die Akku-Spannung ist aber weiterhin niedrig und die MOSFETS weiterhin abgeschalten. Dann würde der durchaus nicht niedrige Reku-Lade-Strom über die Body-Dioden der abgeschaltenen MOSFETs fließen und dort z.B. 20A * 1V = 20W Verlustleistung erzeugen, was diese nicht lange aushalten. Dieser Defekt könnte darauf zurückzuführen sein.

Kann jemand der einen Akku ohne seperaten Ladeanschluss hat bestätigen, dass man nachladen kann ohne alle Verbraucher abgesteckt zu haben?
Meiner hat dies leider nicht.

Ich bin der Auffassung, dass ein BMS im Falle der Abschaltung beide Stromrichtungen unterbrechen muss!
 
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Kundu

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Kette an Scheibenbremsenaufnahme, LiFePo4 48V
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Kann jemand der einen Akku ohne seperaten Ladeanschluss hat bestätigen, dass man nachladen kann ohne alle Verbraucher abgesteckt zu haben?
Ja, kann ich seit heute bestätigen.
Ich habe mehrfach entladen bis das BMS abschaltete, Verbraucher stets dran gelassen und konnte dann immer direkt wieder laden, ohne die Verbraucher zunächst abzustecken/auszuschalten.

Kundu
 
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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Ich habe mehrfach entladen bis das BMS abschaltete, Verbraucher stets dran gelassen und konnte dann immer direkt wieder laden, ohne die Verbraucher zunächst abzustecken/auszuschalten.
Oh - hatte ich nicht erwartet.
Aber jetzt haben wir natürlich das nächste messtechnische Problem:
Woher wissen wir, ob dabei dann ein nennswerter Strom in den Akku geflossen ist oder ist im wesentlichen der Strom vom Ladegerät nur in den ja weiterhin angeschlossenen Verbraucher geflossen ist. Weißt du wie hoch der Verbraucherstrom in etwa ist und hast du den Strom gemessen, welcher aus dem Ladegerät kam. Stieg die Spannung langsam an?
 
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Kundu

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Kette an Scheibenbremsenaufnahme, LiFePo4 48V
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Wenn die Spannung allmählich anstieg, dann innerhalb sehr weniger Sekunden. Eig. hatte ich das Gefühl, sie wäre gleich bei vollen 3,7A.

An Verbrauchern hatte ich nur eine 5W Lampe (wahrscheinlich etwas < 0,1A), einen DCDC Wandler und ein Wattmeter drangelassen. Die Tauchsieder zum entladen musste ich abstecken um das Ladegerät anstecken zu können.
Es waren aber zu jedem Zeitpunkt zumindest diese oberen Verbraucher dran und mit der Lampe und dem Wattmeter konnte ich auch gut sehen, dass das BMS wirklich abgeschaltet hatte.

Soll ich noch weitere Messungen durchführen?

LG,
Kundu
 
yardonn

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"Lohmeyerantrieb",NiCd, LiPo, LiCo, A123, LiMn....
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

:
Der erzeugte Reku-Strom würde den Akku laden, die Akku-Spannung ist aber weiterhin niedrig und die MOSFETS weiterhin abgeschalten. Dann würde der durchaus nicht niedrige Reku-Lade-Strom über die Body-Dioden der abgeschaltenen MOSFETs fließen und dort z.B. 20A * 1V = 20W Verlustleistung erzeugen, was diese nicht lange aushalten.
BMS mit 3 Anschlüssen sind eigentlich gefährlicher Billigschrott, der nur unter genau definierten Bedingungen (z.B. Herstellersystem mit genau definierten Stromwegen und Anschlussgeräten...) werwendet werden sollten.... Und bei Reku schon mal garnicht, wegen der Zwangsreku.
Für Reku absolut ungeeignet...

Aber nicht aus dem Grund, den du meinst.
Die Machen bei Reku wieder auf, kein so großes Problem.
Diese BMS schalten nach Spannung ab, der Rekustrom über die Interne BodyDiode der Fets sorgt nach kurzer Zeit wieder dafür, das die Spannung steigt und das BMS wieder auf macht.
Allerdings weiss man bei beim Billigschrott natürlich auch nicht, wie groß die Hysterese ist, und wie lange folglich der Strom die Bodydioden weichkochen kann....

Viel wahrscheinlicher (und teuerer als ein Billig-BMS zu schrotten) ist es, die Zellen zu überladen, da der Entnahmezweig ganrich in der lage ist, die Zellen gegen überladung zu schützen, und dies auch garnicht versucht. Bei Überspannung macht nur der Ladeanschluss dicht, während über den Aussgang lustig weiter überladen werden kann.
Umgekehr kann über den Ladeeingang lustig Tiefentladen werden....
Solche Scherze wie Stromausfall am Ladegerät (Billiglader entladen dann ganz gerne den Akku mit nicht unbeträchltichen Strömen...), und schon nach wenigen Tagen könnte dein Akku tiefeinladen sein... von der Verwechslung der Beiden Anschlüsse mal ganz abgesehen...

Als, 3-Drath BMS sind nur was für Leute, die genau verstanden haben, was man macht... Ansonsten sind es sehr gerne Akkukiller...
 
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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Wenn die Spannung allmählich anstieg, dann innerhalb sehr weniger Sekunden. Eig. hatte ich das Gefühl, sie wäre gleich bei vollen 3,7A.
:confused: Was jetzt - die Spannung oder der Strom auf 3,7A?
Mit langsamem Spannungsanstieg meinte ich, den langdauernden Anstieg, den man während längeren Ladens beobachtet.
Also folgender Ablauf:
BMS schaltet ab wegen Unterspannung z.B. 44V. Die Akku-Zellen erholen sich ohne Last sofort und ihre Spannung steigt binnen Sekunden, was aber nicht beobachtbar ist, da ja jetzt der Anschluss vom Akku getrennt ist - sie erholen sich je nachdem wie lange man wartet auf z.B. 2,9V * 16 = 46,4 gesamt. Nun schließt man das Ladegerät an und der Ladestrom fließt. Die Spannung des Akkus steigt sehr schnell auf z.B. 3,1V *16 = 49,6V an und dann immer langsamer. Ab z.B. 3,3V * 16 = 52,8V folgt die stundenlange Ladephase mit konstanten 3,7A in welcher man sieht, dass die Spannung Millivolt um Millivolt höher geht. Z.B. bis 3,5V *16 = 56V. Was weiterhin gegen Lade-Ende passiert betrachten wir in diesem Zusammenhang erstmal nicht.
An Verbrauchern hatte ich nur eine 5W Lampe (wahrscheinlich etwas < 0,1A), einen DCDC Wandler und ein Wattmeter drangelassen. Die Tauchsieder zum entladen musste ich abstecken um das Ladegerät anstecken zu können.
Es waren aber zu jedem Zeitpunkt zumindest diese oberen Verbraucher dran und mit der Lampe und dem Wattmeter konnte ich auch gut sehen, dass das BMS wirklich abgeschaltet hatte.
Ok, dann scheint es gesicherte Erkenntnis zu sein, dass die Laderichtung nicht mit abgeschalten wird.
Folglich sollte man in dieser Phase bei diesem Akku nicht mittels hoher Reku-Ströme nachladen, sondern mit PV oder Ladegerät.
Soll ich noch weitere Messungen durchführen?
Eine echte BMS-Ladeabschaltung mit Ladestrom auf null mA wäre wichtig zu beobachten. Offenbar macht dein 4A-Ladegerät das Spiel mit geringem 70mA Ladestrom ewig mit. Eine BMS-Lade-Abschaltung müsste doch auch auf diese Weise zu provozieren sein.
 
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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Solange man keine Reku beabsichtigt, ist gegen ein BMS mit 2 Toren nichts einzuwenden. Bei meinem hat es noch den Vorteil, dass man am Ladeeingang keinen Kurzschluss produzieren kann. Da ist offensichtlich eine Schottkdiode dazwischen geschaltet. Das finde ich so praktisch, dass ich es bei meinem Selbstbauakku auch so gemacht habe.

Die Entladung wird bei mir auch nicht während der Ladung abgeschaltet.
 
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Kundu

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Kette an Scheibenbremsenaufnahme, LiFePo4 48V
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

:confused: Was jetzt - die Spannung oder der Strom auf 3,7A?
Sorry, war da wohl nicht ganz aufmerksam.
Der Strom lag quasi sofort bei 3,7A. D.h. wohl auch, dass die Spannung allmählich angestiegen ist, beobachtet habe ich das dann aber nicht mehr, da ich nicht dabei geblieben bin.

Folglich sollte man in dieser Phase bei diesem Akku nicht mittels hoher Reku-Ströme nachladen, sondern mit PV oder Ladegerät.
Ganz dumm gefragt: Was spricht dagegen einen leeren Akku gleich mit hohen Strömen zu laden?

Da hab' ich noch eine Idee: Nachdem es derzeit noch zu umständlich ist per PV zu laden, könntest du doch - nachdem du mit den 70mA nach besten Wissen einen vollen Akku hast, das Antriebsrad hochbocken und mittels Zwangs-Reku mit hoffentlich 1-2A weiter vollladen bis zur BMS-Abschaltung - dann aber sofort mit dem Treten aufhören, wegen eventueller Überspannung.
Hatte ich auch schon dran gedacht, sehe aber noch zwei kleine Probleme.
1.) Ich habe gerade das Hinterrad usw. ausgebaut, lässt sich natürlich wieder ändern :eek:
2.) Sobald ich mit Treten aufhöre wird ja sofort wieder entladen, übers Wattmeter und über den Controller-Eigenverbrauch. Wieviel Zeit hätte ich dabei um alle Verbraucher abzuschalten, damit die Ladeabschaltung erhalten bleibt? Oder bleibt diese womöglich gar nur so lange erhalten, wie eine Ladespannung anliegt?

Beim Akku mit den getrennten Anschlüssen müsste doch dann bei den dünnen Ladeanschlüssen die Spannung weg gehen.
D.h. ich sollte dies mit dem Akku mit getrennten Anschlüssen ausprobieren und über den Entladeausgang laden?

Dazu schrieb ja Yardonn gerade:
Viel wahrscheinlicher (und teuerer als ein Billig-BMS zu schrotten) ist es, die Zellen zu überladen, da der Entnahmezweig ganrich in der lage ist, die Zellen gegen überladung zu schützen, und dies auch garnicht versucht. Bei Überspannung macht nur der Ladeanschluss dicht, während über den Aussgang lustig weiter überladen werden kann.
:confused:

Eine kurze Verständnisfrage hätte ich noch:
Mein Akku mit vier Anschlüssen hat demnach eig. auch nur drei, nur dass die Masse zweimal herausgeführt wurde?


LG,
Kundu
 
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Üps

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Mein Akku mit vier Anschlüssen hat demnach eig. auch nur drei, nur dass die Masse zweimal herausgeführt wurde?
Ich denke, so ist das gemeint. Und die Transistoren können eben nur in eine Richtung sperren. Darum überhaupt diese 2 verschiedenen Anschlüsse. Das ist schlicht einfacher, weil man für den Ladeteil so weniger Transistoren braucht.
 
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labella-baron

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Crystalyte 209, LiFePo 36V 4,6Ah von A123
AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Der Strom lag quasi sofort bei 3,7A. D.h. wohl auch, dass die Spannung allmählich angestiegen ist, beobachtet habe ich das dann aber nicht mehr, da ich nicht dabei geblieben bin.

Ganz dumm gefragt: Was spricht dagegen einen leeren Akku gleich mit hohen Strömen zu laden?
Ok.
In dieser Phase fließt ja der Strom über die Body-Diode. Und wie lange diese Phase anhält, können wir nur rätsen - von Millisekunden bei sich schnell erholende Zellen ohne Last bis zu einer Minute, wenn die Ladung die Spannung wieder erhöht hat und wenn damit wirklich die Verbrauchsstromrichtung wieder freigegeben wird ohne alle Verbraucher zu trennen. In dieser Zeit macht es halt einen gewaltigen Unterschied, ob die 5A 25W an der Body-Diode erzeugen oder der 30A Reku-Strom 900W; Extrembeispiele zur Verdeutlichung.
2.) Sobald ich mit Treten aufhöre wird ja sofort wieder entladen, übers Wattmeter und über den Controller-Eigenverbrauch. Wieviel Zeit hätte ich dabei um alle Verbraucher abzuschalten, damit die Ladeabschaltung erhalten bleibt? Oder bleibt diese womöglich gar nur so lange erhalten, wie eine Ladespannung anliegt?
Weiß ich auch nicht. Aber zunächst ist ja mal wichtig überhaupt eine Überspannungsabschaltung festzustellen.
Die müsstest du sofort merken, da die Last von vermutlich mehr als 100W schlagartig weg ist und du fast ins Leere tritts - wahrscheinlich hörst du dann auf Grund der Überraschung sowieso mit dem Treten auf.
Da fällt mir aber ein, dass es sich lediglich um eine Stromreduzierung auf die 70mA durch das BMS handeln könnte. Du müsstest also hierbei den Ladestrom beobachten. Leider können die Leistungsmesser kleine Ströme nicht anzeigen, so dass du mit deinem DVM messen müsstest - möglichst beim Messbereich 2A, der wird aber wahrscheinlich nicht verfügbar sein, so dass du bei 20A einstecken musst.
Und nicht vergessen nach der Messung gleich die Strippen am Messgerät abstecken :dafuer:
Mein Akku mit vier Anschlüssen hat demnach eig. auch nur drei, nur dass die Masse zweimal herausgeführt wurde?
Üblicherweise ist das BMS in der Minusleitung. Dann wäre der Akku-Plus zweimal herausgeführt.
 
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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Üblicherweise ist das BMS in der Minusleitung. Dann wäre der Akku-Plus zweimal herausgeführt.
Kann schon nichts mehr ergänzen; deshalb:

Das BMS selbst wiederum kann zwei oder drei Anschlüsse haben - wieviele deine beiden in den beiden Akkus haben wissen wir noch nicht und selbst wenn eins drei Anschlüsse hat, kann es sein, dass einer davon nicht benutzt wird und es dann equivalent zu einem BMS mit zwei Anschlüssen ist.
 
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Üps

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Was meinst du mit 3 Anschlüssen? Einen zum Laden, einen zum Entladen und den Balanceranschluss?
 
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labella-baron

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Nein.
Siehe den ersten Link im Anfangsbeitrag.
 
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Kundu

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Weiß ich auch nicht. Aber zunächst ist ja mal wichtig überhaupt eine Überspannungsabschaltung festzustellen.
Die müsstest du sofort merken, da die Last von vermutlich mehr als 100W schlagartig weg ist und du fast ins Leere tritts - wahrscheinlich hörst du dann auf Grund der Überraschung sowieso mit dem Treten auf.
Da fällt mir aber ein, dass es sich lediglich um eine Stromreduzierung auf die 70mA durch das BMS handeln könnte. Du müsstest also hierbei den Ladestrom beobachten. Leider können die Leistungsmesser kleine Ströme nicht anzeigen, so dass du mit deinem DVM messen müsstest - möglichst beim Messbereich 2A, der wird aber wahrscheinlich nicht verfügbar sein, so dass du bei 20A einstecken musst.
Und nicht vergessen nach der Messung gleich die Strippen am Messgerät abstecken :dafuer:
Hab leider nur 200mA oder 10A.
Ich könntes aber natürlich erstmal mit den 10A probieren und dann später noch einmal ganz vorsichtig beim 200mA Messbereich per Hand kurbeln. Lässt sich über die Rollreku ja recht fein dosieren.

Das soll ich mit dem Akku mit den getrennten Anschlüssen machen und danach am jeweils anderen Anschluss die Spannung messen? An welchem Anschluss soll ich laden? Oder gleich an beiden probieren?

Die Ladeabschaltung des Controllers greift bei der Rollreku nicht oder?

Wenn dann nacher am anderen Anschluss keine Spannung anliegt, haben wir eine Erkenntnis gewonnen. Liegt aber eine an, wissen wir eig. gar nichts, da unklar ist, ob die Ladeabschaltung noch anhält.

LG
Kundu
 
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labella-baron

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Ich könntes aber natürlich erstmal mit den 10A probieren und dann später noch einmal ganz vorsichtig beim 200mA Messbereich per Hand kurbeln. Lässt sich über die Rollreku ja recht fein dosieren.
10A geht gut. Da sieht man schon noch, ob 70mA oder null angezeigt wird. Aber sei dir bewusst, dass dieser Eingang des Messgeräts keine Sicherung hat - im Gegensatz zum 200mA-Eingang. Deshalb würde ich letzteren auch nicht benutzen, da die dann vermutlich schnell fliegt.
Das soll ich mit dem Akku mit den getrennten Anschlüssen machen und danach am jeweils anderen Anschluss die Spannung messen? An welchem Anschluss soll ich laden? Oder gleich an beiden probieren?
Mach es erstmal mit dem dicken Anschluss und beobachte kannst du dabei auch die Spannung am dünnen Anschluss beobachten.
Und wenn nicht zu aufwändig, dann auch anders herum.
Die Ladeabschaltung des Controllers greift bei der Rollreku nicht oder?
Auch das könnte sein und wir wissen es nicht sicher. Bei meinem BMS will ich das in Zukunft so verschalten.
Wenn dann nacher am anderen Anschluss keine Spannung anliegt, haben wir eine Erkenntnis gewonnen. Liegt aber eine an, wissen wir eig. gar nichts, da unklar ist, ob die Ladeabschaltung noch anhält.
Ja schon. Aber wenigstens wissen wir dann auf Grund des Ladestroms ob tatsächlich eine Abschaltung erfolgt und das ist ja auch für das Thema PV-Überspannung wichtig.
 
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Kundu

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Ok, werde ich morgen testen.

Mach es erstmal mit dem dicken Anschluss und beobachte kannst du dabei auch die Spannung am dünnen Anschluss beobachten.
Und wenn nicht zu aufwändig, dann auch anders herum.
Besteht dann nicht die Gefahr der Überladung, falls am Entladeanschluss keine Abschaltung erfolgen sollte? Ich kann dabei die Spannung übers Wattmeter sehen, könnte also aufpassen. Wenn jedoch nur eine Zelle überladen wird, würde ich das wohl nicht sehen.
Ich glaube jedoch, dass das BMS beim Laden über den dicken Anschluss auch warm wird. Vlt ist das ein Anzeichen dafür, dass auch darüber eine Balancierung erfolgt? Sicher bin ich mir ohnehin nicht.

Ich habe nur ein Multimeter und kann daher nicht gleichzeitig den Strom und die Spannung am jeweils anderen Anschluss überwachen.
Wenn ich aber per Hand kurbel und ein Gefühl dafür bekommen sollte, wann die Abschaltung einsetzt, kann ich das Multimeter sofort an den jeweils anderen Anschluss stecken. :)

Die Ladeabschaltung des Controllers greift bei der Rollreku nicht oder?
Auch das könnte sein und wir wissen es nicht sicher. Bei meinem BMS will ich das in Zukunft so verschalten
Das verstehe ich nicht. Dein erster Satz bezieht sich doch auf den Controller oder? Was willst du dann an deinem BMS anders verschalten?

Ja schon. Aber wenigstens wissen wir dann auf Grund des Ladestroms ob tatsächlich eine Abschaltung erfolgt und das ist ja auch für das Thema PV-Überspannung wichtig.
Stimmt, also doch eine Erkenntnis :)

Kundu
 
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Wenn jedoch nur eine Zelle überladen wird, würde ich das wohl nicht sehen.
Möglich - falls du über 59V kommst solltest du aufhören. Aber so empfindlich sind LiFePOs auch nicht. Die Balancer arbeiten ja bis 3,9V pro Zelle - insgesamt wären das ja 62,4V, wobei bei einer Gesamtspannung größer als 58,4V? bereits abgeschalten wird.
Ich habe nur ein Multimeter und kann daher nicht gleichzeitig den Strom und die Spannung am jeweils anderen Anschluss überwachen.
Wenn ich aber per Hand kurbel und ein Gefühl dafür bekommen sollte, wann die Abschaltung einsetzt, kann ich das Multimeter sofort an den jeweils anderen Anschluss stecken. :)
Kannst du die Spannung nicht mit dem PV-Powermeter messen. Das würde doch da normalerweise auch dranhängen? Und den Strom nur mit dem Multimeter.
Das verstehe ich nicht. Dein erster Satz bezieht sich doch auf den Controller oder? Was willst du dann an deinem BMS anders verschalten?
Habe zu schnell gelesen und BMS statt Controller verstanden.
Der Controller würde keinen Strom abschalten, sondern nur begrenzen. Das kann er aber nur bei der Brems-Reku, bei der Roll-Reku hat er keine Eingriffsmöglichkeiten.
 
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Kundu

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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Kannst du die Spannung nicht mit dem PV-Powermeter messen. Das würde doch da normalerweise auch dranhängen? Und den Strom nur mit dem Multimeter.
Geht so ohneweiteres leider nicht, da ich das PV-Wattmeter noch gar nicht installiert habe und das andere mit einem DCDC-Wandler für die Eigen-12V-Stromversorgung zusammen mit dem Controller an einer Lüsterklemme hängt und der Rekustrom somit auch dadurch fließt.

Ich müsste also einiges an der Verkabelung ändern.

Ich könnte ein weiteres Wattmeter zur Eigenversorgung ebenso an den DCDC-Wandler anschließen aber die Spannung am anderen Akku-Anschluss messen.
Das ginge aber nur so lange, wie der DCDC Wandler Strom liefert. Wenn ich also alle Verbraucher am dicken Anschluss (Reku) abschalte und aufhöre zu kurbeln, hat das Wattmeter keinen Strom mehr.

Wahrscheinlich wäre das dennoch das unkomplizierteste. Wie gesagt, werde ich morgen machen!

LG und gute Nacht,
Kundu
 
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AW: Wie schaltet ein BMS ab?

Ich weiss nicht ob es Jemanden überhaupt interessiert, hab auch schon mal drüber berichtet.
Ich habe Zwei Akkus, beide 1-1/2 Jahre alt der Eine funkt. noch genauso gut wie am ersten Tag, der zweite wo ich dachte das er verreckt ist, und nur noch die 1/2 Strecke brachte hab ich mit nem Ansmann 36V billig Lader also, mit 0,5Ah einfach über die Entnahme Pole anstelle über die Ladebuchse geladen, und siehe da der Accu hatte danach wieder volle Volt, sprich 41 anstelle von 38V über die Ladebuchse und die Orig Km Leistung auch wieder, ich habe das im vergangenen Jahr bestimmt 10x gemacht, ohne das der Akku mir in der Mun.Kiste abgefackelt ist.
Ich vermute, das bei mir die BMS ne Macke hat, aber solange das mit den Entnahme Polen so gut funkt.,werd ich das weiterhin mit dem Akku so praktizieren.
Wichtig ist den Akku Feuersicher zu laden, sprich im Freien, oder eben im Tresor hier US.Army Munkiste aus Stahlblech.

Nur keine Angst Leute, nix scheint so heiß gegessen zu werden, wie es in diesem Forum gekocht wird:rolleyes:
 
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Ich weiss nicht ob es Jemanden überhaupt interessiert, hab auch schon mal drüber berichtet.
Ich habe Zwei Akkus, beide 1-1/2 Jahre alt der Eine funkt. noch genauso gut wie am ersten Tag, der zweite wo ich dachte das er verreckt ist, und nur noch die 1/2 Strecke brachte hab ich mit nem Ansmann 36V billig Lader also, mit 0,5Ah einfach über die Entnahme Pole anstelle über die Ladebuchse geladen, und siehe da der Accu hatte danach wieder volle Volt
Das ist in diesem Zusammenhang sicher interessant. Könnte bedeuten, dass ein eingebautes BMS wesentliche Funktionen über den Ladeeingang kontrolliert.
Ich vermute es waren keine der etwas tolleranteren LiFePo-Zellen - oder?
 
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