Wenn der Akku sein Lebensende erreicht hat...

Dieses Thema im Forum "Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte" wurde erstellt von lostinspace369, 06.12.18 um 06:51 Uhr.

  1. Ewi2435

    Ewi2435

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    Problemtik ist halt das BMS. Kann sein das es nach tausch ohne murren funtktioniert. Kann aber auch genauso gut sein das es danach nicht mehr geht.
    Im schlimmsten falle müsstest du also damit leben das wir die Ladestandsanzeige "simulieren" müssen und du anderweiltig den Ladestand checken musst.

    Im besten Falle ändert sich nichts.

    In deinem Fall wäre evtl. wirklich empfehlenswert den Akku neu zu machen mit zb. Samsung 35E Zellen für Reichweite.
    Und in deine Radtasche einen 1,3kg schweren Extender mit Hochstromzellen reinzupacken und mit langem Kabel am Rad anzubinden. Den hättest du dann immer direkt in der Tasche.

    Wie weit ist denn deine Strecke ? Empfehlenswert wäre die Reichweite so stark zu vergrößern das du auf der Arbeit gar nicht mehr laden musst.

    Aus den Original 9Ah (echte 8Ah) könnte man mit Extender echte 19Ah machen. Damit solltest du doch zurück kommen oder ?

    Du solltest mal deine Details und Umstände genauer beschreiben.
     
  2. Rollerfahrer

    Rollerfahrer

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    Nö,
    der Hauptschaden war ein defektes Tretlager. Ersatz gab es für ein paar Euro.
    (BMX)
    Und ein S Pedelec kommt für mich nicht in Frage weil ich kostengünstig alles selber machen möchte und gemütlich ohne Helm und Kennzeichen überall fahren darf.
     
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  3. rd1956

    rd1956

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    Wenn man den Extenderakku mit eine Schottky-Diodenweiche ankoppelt, reicht es den Extenderakku alleine zu laden. Der andere anfangs volle Akku wird dann bei der ersten Fahrt mit (teil)entladen. Bei den weiteren Fahrten wird dann nur der neu geladene Extender entladen. Der andere leerere Akku muss nur von Zeit zu Zeit geladen werden, damit er nicht langsam ganz leer wird. Mit der Weiche dürfen beliebig geladene Akkus zusammengeschaltet werden.
    Ein solche Weiche sieht ohne Deckel z.B. so aus:
    [​IMG]
    Hier z.B. der Schaltplan:
    http://wunderkis.de/moba1/
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.18 um 17:17 Uhr
  4. rd1956

    rd1956

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    Bei dem eBike hinten im Bild ist der Extenderakku mit Schottkyweiche in einer der Ortliebtaschen.
    [​IMG]
    Mit so einer Weiche plus z.B. so einem Akku
    https://leoncycle.de/shop3/NCM-Mosc...2Wh-ErsatzakkuDEHAWK-i5-Panasonic-Zellen-Akku
    in einer Tasche am Gepäckträger könnte man das Rad einigermaßen kostengünstig weiter verwenden. Man muss dann nur die Tasche mitnehmen zum Laden.
    Kleinere 48V Akkus wären auch noch günstiger und leichter.

    Frage: Das Anhängen der Extendertasche ist ja kein "fester" Umbau, der Zugang zur Spannung vielleicht schon. Was darf an einem S-Pedelec eigentlich verändert werden ??
     
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  5. jm1374

    jm1374

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    Wurde ja schon angemerkt, mit dem Extenderakku hast du im Idealfall so viel Kapazität an Bord um ohne nachzuladen den kompletten Weg zu fahren. Das Schleppen kannst du dir dann sparen.
    Ich bin ebenfalls kein Elektriker oder Mechaniker, habe nur knapp 14km zur Arbeit und spare mit meinem S-Pedelec Geld gegenüber dem Auto. Das BH Nitro ist ähnlich dem Bulls E45. Für 500€ solltest du neue Zellen für deinen Akku bekommen und für 400€ den Extenderakku samt Equipment zum Anschliessen. Damit sollten die nächsten 50.000km ohne Akkukosten machbar sein.

    Theoretisch sehr wenig. Praktisch fast alles. Niemand interessiert ein S-Pedelec so lange es unauffällig im Verkehr bewegt wird. Falls man einen Unfall verursacht, muss man sich schon die Frage gefallen lassen ob der Umbau am Unfall schuld sein könnte, zB weil man eine ungeeignete Federgabel eingebaut hat und diese während der Fahrt gebrochen ist. Wie sollte ein Extenderakku an einem Unfall schuld sein, so lange er nicht während der Fahrt abfackelt? Für die Sicherheit sollte man im Eigeninteresse schon sorgen. Ich fahre seit über 3 Jahren und 42.000km mit meinem Extenderakku. Nie mehr ohne.
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.18 um 17:20 Uhr
  6. lostinspace369

    lostinspace369

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    Whoow, Ihr seid klasse. Für mich ist das alles Neuland, da muss ich mich wohl noch etwas tiefer einlesen. Scheint aber gar nicht sooo kompliziert zu sein.

    @Ewi: Ich habe 15 km einfache Strecke. Die habe ich anfänglich auch Hin- und zurück geschafft, wenn ich streckenweise nur im Eco-Mode gefahren bin. Klar wären echte 19Ah genug. Aber ein Hauptakku wäre eigentlich genug. Mir macht es nichts, im Büro den "normalen" Akku zu laden, ich habe dort ein zweites Ladegerät deponiert. Das Rad steht nur mit Schloss gesichert an der Straße, insofern müsste ich den Extender ohnehin immer abnehmen, und als Diebstahlschutz ist es ohnehin besser, auch den Hauptakku zu entfernen in Mainhattan.

    Die Batterieanzeige brauche ich nicht, ich habe die Akkureichweite im Gefühl. Ich muss nur zu 200% sicher sein, dass mir der selbstgebaute Akku nicht beim Laden abfackelt. Wenn das hier im 33. Stock im Luxushochhaus passiert, kann ich Privatinsolvenz anmelden oder wandere in den Bau...

    Gruß

    Jürgen
     
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  7. Chrisol

    Chrisol

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    https://www.asn-shop.de
    So hat jeder seine Prioritäten.
    Ich wohne im Taunus und kann mir Akkus leisten;)
     
  8. Ewi2435

    Ewi2435

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    Also bei so kurzer strecke reicht tatsächlich der Hauptakku aus. Wenn du sowieso laAädts und somit die Reichweite fast egal ist fuehrt kein Weg an den Sony VTC5A vorbei.

    Diese haben einen extrem niedrigen Innenwiderstand sodass sie auch im winter die belastung gut mitmachen. AuSßerdem wuerde ich glatt behaupten das Sie deutlich Zyklenfester sind als die jetzigen. (Wurde mehrfach getestet und bestaetigt).

    Einziger Nachteil sie haetten nur 7,8Ah nominal. Also insgesamt weniger Reichweite diese aber Stabil.

    Bezueglich abfackeln, solange du keinen stahlnagel quer durch den Akku jagst passiert da gar nichts.


    Mfg
     
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  9. lostinspace369

    lostinspace369

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    Ich schaue jetzt mal am Wochenende, dass ich Controller und Akku mal aufschraube, um mir ein Bild zu machen. Am unkompliziertesten wäre vielleicht doch der Extender Akku.

    Bis ich das alles hier verarbeitet und umgesetzt habe, wird es vielleicht etwas dauern, am Ende steckt der Teufel im Detail bzw dem Auffinden des richtigen Shops und der richtigen Teile. Gerne würde ich mich dann in ein paar Tagen nochmal an Euch wenden, besonders an Ewi, wenn es um die Innereien des Originalakkus geht. Vielen Dank Euch jedenfalls für die konstruktiven Vorschläge, die kriegt man nicht immer in einem Forum, wenn man ein Dummerle ist und ganz am Anfang steht.

    Gruß

    Jürgen
    --- Beitrag zusammengeführt, 07.12.18 um 06:47 Uhr ---
    Achso, nochwas. Der oben verlinkte - bereits fertige - Extender-Akku ist ja nirgends mehr verfügbar. Ich habe aber diesen hier gefunden, sehr günstig.

    https://www.amazon.de/Pswpower-Ersa...qid=1544159700&sr=1-4&keywords=ersatzakku+48v

    Spricht etwas gegen den ? Der ist mit Hairon Akkus aufgebaut. Schonmal gehört?

    Gruß

    Jürgen
     
  10. Ewi2435

    Ewi2435

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    Kauf keinen fertigkram unbekannter Herkunft. Die zellen sind auch solala. Entscheide was du machen willst und dann schauen wir was das beste ist. Wuerde aber den Hauptakku neu machen. Ein extender mit vollkommen platten hauptakku ist mist.
     
  11. Rollerfahrer

    Rollerfahrer

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    Hat mich gleich gewundert das empfohlen wurde einen Extender mit einem defekten Akku parallel zu schalten.

    Ist schon Mist wenn man in die Dongelfalle getreten ist.

    Am besten noch mal bei Null anfangen und was solides selber bauen. Wo jeder Akku passt.
     
  12. MisterFlyy

    MisterFlyy

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    Aber leider als legales S-Pedelec wirtschaftlich kaum möglich!
     
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  13. Ewi2435

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    Donglefalle ?

    Akku neu, ggbfs 2 widerstaende einsetzen und das Rad laeuft genau wie vorher.
     
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  14. Rollerfahrer

    Rollerfahrer

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    Mit Dongelfalle meinte ich, das bei den Komplettbikes alles so angelegt ist das man keinen x beliebigen Akku verwenden kann.

    Den großen Vorteil eines S-Pedelecs sehe ich nicht. Beim Pedelec hat man mit 10% Toleranz 27,5 km/h. Das reicht mir völlig auf dem Rad und ist auf dem Acker der sich in Berlin Radweg nennt schon manchmal zu viel. Wenn man dann noch bedenkt das die S-Pedelecs meist auch nur mit 40 km/h unterwegs sind, ist die Differenz unerheblich. Die Reichweite ist bei höherer Geschwindigkeit auch schlechter. Dann die ganzen Nachteile mit den Kosten.
     
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  15. Ewi2435

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    Jedem das seine ich wuerde NIEMALS zuruecktauschen dabei sind die mehrkosten minimal. Das was ich an meinem rad gemacht hab haette ich auch an einem pedelec geaendert. Nichts davon war teuerer weil es ein S-pedelec ist. (Anschaffung evtl.)
     
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  16. linzlover

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    Hmmm... 1h15min statt 2h reine Fahrzeit ist kein großer Vorteil? S fahre ich nicht (nur) zum Spaß, sondern um anzukommen. Ok, mag in Berlin anders aussehen, aber hier bei mir in der Pampa kann ich immer voll laufen lassen - gibt ja hier nicht einmal Ampeln :).
     
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  17. Rollerfahrer

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    Du fährst also über 1 Stunde konstant 45 km/h? Glaube ich nicht...
    :eek:
     
  18. Ewi2435

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    Wenn die bahn frei ist ? Warum nicht.
     
  19. MisterFlyy

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    Wie soll der Fragesteller deinen Rat umsetzen, wenn er ein S-Pedelec fährt und oder weiter fahren will?
    Die Frage ist nicht, wo du die Vorteile eines S-Pedelecs siehst.

    Da widersprichst du dich, denn du schreibst, das man kaum schneller ist, aber mehr Energie braucht.
    Entweder ist man schneller und braucht mehr Energie oder man ist kaum schneller und kommt annähernd gleich weit.
     
  20. Rollerfahrer

    Rollerfahrer

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    Der Luftwiderstand und Verbrauch steigt schneller wie der Zeitgewinn.
     


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