Welches Pendelrad?

Diskutiere Welches Pendelrad? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Mit einem S in geringster Unterstützung ist die Strecke zwar vielleicht gerade so möglich, aber das ist ein wenig wie Porsche oder eher SUV im...
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jodi2

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Mit einem S in geringster Unterstützung ist die Strecke zwar vielleicht gerade so möglich, aber das ist ein wenig wie Porsche oder eher SUV im ersten+zweiten Gang fahren. Geht wenn es mal sein muss, aber auf Dauer lohnt das die vielen Nachteile (Preis, gesetzliche Beschränkungen, Gewicht/Fahrverhalten) nicht. In mittlerer Unterstützung wird es schon besser, braucht aber beim S schon rund 500 Wh pro Strecke, besser wäre hohe Unterstützung und dann mind. 650-800Wh pro Strecke, also insgesamt 1300-1600 Wh bzw. nachladen bei der Arbeit. Wenn das nicht geht oder erwünscht ist und auch nicht eine Strecke per ÖPNV möglich ist, würde ich die Anschaffung lassen, da es sich wie gesagt nicht genug lohnt.

Zu Mittelmotor oder Nabenmotor: Die Nabenmotoren in aktuellen guten S wie Stromer oder Klever haben deutlich mehr Bumms und bringen einen schneller auf Tempo und die Höchstgeschwindigkeit ist rund 10% höher/z.B. Bosch schaltet deutlich früher ab. Die Unterstützung ist außerdem harmonischer bzw. "synchroner" mit dem Fahrer (so dass mancher vielleicht meint, er hätte vielleicht nur gerade einen guten Tag), auch nach unten, wenn man nur sehr schwach tritt, kommt bei diesen Heckmotoren auch nur wenig, während so mancher Mittelmotor da etwas willkürlicher unterstützt und einem evtl. auch mal zu viel Unterstüttzung gibt, obwohl man selbst nur wenig reingetreten hat/vorsichtig unterwegs sein wollte.

Ganz grob würde ich für diese Strecke sagen anhand Deiner Angaben:
Tourenrad 24er Schnitt und ordentlich Schwitzen
Tourenrad als 25er Pedelec: 25er Schnitt und Schwitzen
Rennrad 28er Schnitt, 30er Schnitt und kaputt
S mit geringster Unterstützung: 29er Schnitt und Schwitzen
S mit mittlerer Unterstützung: 31er Schnitt und Schwitzen, 32er mit ordentlich Schwitzen
Bosch S mit hoher Unterstützung: 32-33er Schnitt und Schwitzen, 33-34er mit ordentlich Schwitzen
gutes Heckmotor S mit hoher Unterstützung: 33-34er Schnitt und Schwitzen, 35-37er mit ordentlich Schwitzen

Die Strecke ist aber mit 38km schon sehr lang für täglich 2x, vor allem im Winterhalbjahr. Wie schonmal hier im Forum erwähnt hatte ich zunächst 2x22km und bin die 7 Jahre fast täglich mit dem S ohne viel Quälen gefahren, jetzt sind es 2x39,5km und das ist eine ganz andere Hausnummer (wenn man es regelmäßig/jeden Tag machen will/muss), mache ich im Sommer vielleicht noch einen Tag die Woche hin+zurück, im Winter vielleicht 1x die Woche zurück (hin mit dem Zug). Wenn überhaupt macht daher für 2x38km nur ein S mit möglichst hoher Unterstützung Sinn, jede 5min die man noch länger auf dem Rad sitzen muss, machen es noch deutlich unangenehmer, wenn es jeden Tag und die gleiche Strecke sein muss (eine Freizeittour bei Sonne am Weekend ist was anderes, da hab ich auch kein Problem mal mehrere Stunden zu fahren).
 
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WVoDu

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Ich glaube, dass ich da etwas anders gestrickt bin. Eine gute Stunde Fahrt macht mir nichts aus. Mit dem Auto bin ich in besten Verhältnissen lt. Googlemaps 31 Min. unterwegs. Aus dem Vorort rauszukommen, dauert aber zur Rush-Hour schon mal eine Viertelstunde. Außerdem kann ich nicht direkt am Arbeitsplatz parken, sodass ich realistisch mit 45-60 min Fahrtzeit mit dem Auto rechne. Ich mag Autofahren nicht besonders.
Derzeit fahre ich 1x wöchentlich, im Frühjahr war es 2x wöchentlich morgens 22-24 km und abends zurück. Im Frühjahr war es dann morgens 22 km, mittags 21 km und abends 13 km - manchmal auch in umgekehrter Reihenfolge. Dazu bin ich noch weitere Strecken unterwegs. Tagesstrecken - nur beruflich und Ehrenämter - von 50-60 km schrecken mich also nicht. Bisher auch ohne Strom.
Ich brauche das Radfahren als Ausgleich zur Büroarbeit - Autofahren würde mich aufreiben.
Bisher habe ich 50-70 h/Woche gearbeitet, dann sind es nur noch 40 h - ich habe also viel Zeit, die ich auf dem Rad verbringen kann.

Nervig wird nur das Einerlei sein, täglich den gleichen Weg zu fahren. Morgens nehme ich das hin. Abends werde ich sicher auch hier und da noch einen kleinen Umweg fahren. Ohne Strom. Jetzt fahre ich bei gutem Licht auch oft 20-40 km nach Hause. Im Sommer sicher 2x wöchentlich. Freitags sind es auch schon mal 60 km.

So wie ich heute morgen gefahren bin, würde ich leicht angestrengt die 40 km/h schaffen. Wenn ich dann zwischendurch etwas Gas gebe - also mit selbst anstrenge, nicht den Akku - sollten Teilstücke mit 45 gut machbar sein. Auch jetzt fahre ich sehr unterschiedlich, je nachdem, wo ich fahre.
 
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WVoDu

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Mal eine ganz andere Frage, welche Helme fahrt ihr denn so?
Bisher fahre ich einen Melon und verschiedene Helme von Abus und anderen Marken herkömmlicher Bauart.
 
Inks

Inks

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Mal eine ganz andere Frage, welche Helme fahrt ihr denn so?
Bisher fahre ich einen Melon und verschiedene Helme von Abus und anderen Marken herkömmlicher Bauart.
Da ich S Ped fahre, habe ich mir einen mit Visier gekauft https://www.amazon.de/Kask-Urban-Li...m&qid=1603573125&sprefix=kask,aps,226&sr=8-22
Vorher habe ich Abus und Alpina ausprobiert. Beide waren auch mit Visier. Aber die haben mir nicht gefallen. Kask Urban Lifestyle gefällt mir. Hat gutes Visier, sitzt sehr gut und sieht super aus.
 
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schmadde

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Gefahren bin ich heute - eher zufällig - das Vado 6.0.
Ergo. Mit diesem Rad könnte ich vermutlich mit geringster Unterstützung die knapp 80 km hin und zurück schaffen.
Die 38 km sollte ich also in ca. einer Stunde bewältigen können. Das wäre super.
Das Vado 6.0 fährt zufälligerweise meine Frau. Die geringste Unterstützungsstufe ist schon sehr kraftvoll und der Motor hat Power. Der Energieverbrauch ist aber recht hoch, wenn ich mit meiner Frau fahre hält mein 500Wh Akku länger als ihr 600Wh.

Ich vermute also dass damit die 38km in einer Stunde sehr knapp werden, vermutlich reicht der Akku dafür nicht. 80km im 38er Schnitt ist Illusion mit einem Akku.

Mit einem S in geringster Unterstützung ist die Strecke zwar vielleicht gerade so möglich, aber das ist ein wenig wie Porsche oder eher SUV im ersten+zweiten Gang fahren. Geht wenn es mal sein muss, aber auf Dauer lohnt das die vielen Nachteile (Preis, gesetzliche Beschränkungen, Gewicht/Fahrverhalten) nicht.
Seh ich auch so. Habe ich einmal gemacht um zu sehen wie weit man kommt - war geringfügig schneller als mit dem rennrad bei gleicher Anstrengung aber viel wars nicht und Spaß hats überhaupt keinen gemacht. Da würde ich dann lieber weiter rennrad fahren.

@WVoDu : unterschätze nicht die Anstrengung wenn man das jeden Tag fährt, das sind 400km pro Woche. Das fährst du nicht oft in "Eco", wahrscheinlich schaltest du schon während der ersten Fahrt hoch. Schon in Stufe 2 wirds aber mit der Reichweite schon eng.
 
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schmadde

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Derzeit fahre ich 1x wöchentlich, im Frühjahr war es 2x wöchentlich morgens 22-24 km und abends zurück.
Und dann willst Du gleich auf 2x 38km umsteigen auch noch im eco Modus? Das ist ne ganz andere Hausnummer! 22km mit dem Rennrad sind lockerer als 38km mit dem S IMHO.

Wieso fährst Du jetzt nicht täglich mit dem Rad und wieso willst Du Deine zukünftige Strecke dann täglich fahren?
 
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Chaos

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Disclaimer: Ich fahr Nabenmotor und bin ein Fan davon, auch weil man gar nix vom Motor hört ;)
Nur zur Info Die 45 die Bosch anzeigt stimmen nicht mit GPS überein hier im Forum, es eilt wohl typischerweise ca. 5kmh vor, laut Berichten hier.
Du scheinst sehr gut trainiert zu sein, bedenke nur wenn du deinen Akku knapp wählst und mal nen nicht so guten Tag hast, Gegenwind etc. es dann echt mühsam wird. Ausserdem
wird ein Akku mit der Zeit nicht besser, eine gewisse Reserve sollte da sein. Allerdings kannst du natürlich auch bei Bedarf nen zweitakku beim Bosch dazukaufen.
Bei Klever und Stromer sind hier leute mit inoffiziellem Extender (man verliert allerdings ggf. die Garantie) unterwegs, der die Akkukosten massiv reduziert.
 
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Noah

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Bionx D
Disclaimer: Ich fahr Nabenmotor und bin ein Fan davon, auch weil man gar nix vom Motor hört ;)
Nur zur Info Die 45 die Bosch anzeigt stimmen nicht mit GPS überein hier im Forum, es eilt wohl typischerweise ca. 5kmh vor, laut Berichten hier.
Du scheinst sehr gut trainiert zu sein, bedenke nur wenn du deinen Akku knapp wählst und mal nen nicht so guten Tag hast, Gegenwind etc. es dann echt mühsam wird. Ausserdem
wird ein Akku mit der Zeit nicht besser, eine gewisse Reserve sollte da sein. Allerdings kannst du natürlich auch bei Bedarf nen zweitakku beim Bosch dazukaufen.
Bei Klever und Stromer sind hier leute mit inoffiziellem Extender (man verliert allerdings ggf. die Garantie) unterwegs, der die Akkukosten massiv reduziert.
Beim Klever kann man auch einen 2.Akku dazu kaufen und den in der speziellen Tasche mitführen. Beim Stromer wird es aufgrund der Form schon schwieriger.
 
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schmadde

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Nur zur Info Die 45 die Bosch anzeigt stimmen nicht mit GPS überein hier im Forum, es eilt wohl typischerweise ca. 5kmh vor, laut Berichten hier.
Das Levo hat einen Brose Motor. Am Ende macht vmax von 45 vs 40 vielleicht einen Unterschied im Schnitt von 2km/h aus - und das wäre viel. Bringt ein paar Minuten und nüchtern betrachtet ist es den Aufpreis wohl nicht wert. Muss aber jeder selbst wissen.

Beim Klever kann man auch einen 2.Akku dazu kaufen und den in der speziellen Tasche mitführen. Beim Stromer wird es aufgrund der Form schon schwieriger.
Bei Klever und Stromer auch noch Ersatzakkus zu kaufen erfordert einen seeeehr gut gefüllten Geldbeutel. Stimme aber zu, das der Akku so groß wie möglich gewählt werden sollte und deutlich unter 1kWh bei dem Anforderungsprofil wenig sinnvoll ist.
 
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jodi2

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Ich glaube, dass ich da etwas anders gestrickt bin.
Eine gute Stunde Fahrt macht mir nichts aus.
(...)Ich mag Autofahren nicht besonders.
Derzeit fahre ich 1x wöchentlich, im Frühjahr war es 2x wöchentlich morgens 22-24 km und abends zurück. Im Frühjahr war es dann morgens 22 km, mittags 21 km und abends 13 km - manchmal auch in umgekehrter Reihenfolge. Dazu bin ich noch weitere Strecken unterwegs. Tagesstrecken - nur beruflich und Ehrenämter - von 50-60 km schrecken mich also nicht. Bisher auch ohne Strom.
Ich brauche das Radfahren als Ausgleich zur Büroarbeit - Autofahren würde mich aufreiben.
Bis auf den ersten Satz: Überall +1
Wie gesagt, unterschätze nicht, was 500h Rad im Jahr und auf der immer gleichen Strecke und auch im Winterhalbjahr bedeuten gegenüber 100h auf abwechslungsreichen Strecken und bei Wetter und Tagen, die man sich aussucht.
Aber es muss ja vielleicht nicht schwarz-weiß sein, wenn Du dauerhaft 1-2mal die Woche mit dem S fährst/so oft das Auto stehen lässt, ist ja auch schon top, wenn das Auto eh da ist. Bei mir war es halt 7 Jahre (mit 2x22km) Autoersatz/mussten wir so kein zweites Auto anschaffen, jetzt hat mehr Home Office dafür gesorgt, dass wieder nur ein Auto für beide reicht.
So wie ich heute morgen gefahren bin, würde ich leicht angestrengt die 40 km/h schaffen. Wenn ich dann zwischendurch etwas Gas gebe - also mit selbst anstrenge, nicht den Akku - sollten Teilstücke mit 45 gut machbar sein. Auch jetzt fahre ich sehr unterschiedlich, je nachdem, wo ich fahre.
Wie schon gesagt wurde, das ist unrealistisch, mögliche Schnitte (die im Jahresmittel bzw. im Winter vermutlich eher geringer sein werden) wurden ja schon erwähnt. Auf dem Rennrad fährst Du auch mal eine Weile 37 oder 40 in der Ebene, aber sicher nicht über Stunden und vor allem nicht jeden Tag und danach noch mit Power für Arbeit und Familie.
 
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WVoDu

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Ich glaube, dass hier einige Kommentare nicht so ganz passen.
1. Stromer/Klever: HIerzu hatte ich geschrieben, dass diese nicht in Betracht kommen, weil ich deren Preise nicht ausgeben möchte. Wenn ich beim Vado einen zweiten Akku dazu kaufe, liege ich noch gut 2.000 EUR unter dem ST3 (bei dem Angebot, das ich habe). Hinzu kommt, dass Händler für Klever/Stromer zu weit weg sind. Das ist für mich ein K.O.-Kriterium. Ein Gebrauchtrad kommt für mich ebenfalls nicht in Frage, weil ich zu wenig über die E-Technik weiß und gerade am Anfang Gewährleistung haben will.
2. Ich fahre seit über 6 Jahren täglich mit dem Rad zur Arbeit und 12 TKM im Jahr. Das würden jetzt sicher noch einmal ein paar TKM mehr, aber ich gehe davon aus, dass die Freizeit-KM weniger werden. In diesem Jahr bin ich an 3 Tagen mit dem Auto gefahren, weiß also, was Pendeln heißt (warm, kalt, nass, trocken etc.). Die Änderung der Strecke ist mit dem Wechsel der Arbeitsstätte verbunden. Daher ergeben sich neue Kriterien, an die ich mich anpassen muss.
3. Ob die Strecke ein paar Minuten länger dauert, ist mir egal. Jetzt fahre ich auch öfter Umwege nach Hause. Das Radfahren als solches ist für mich wichtig!
4. Ich möchte auch in Zukunft viel eigene Kraft einsetzen. Der Hinweg ist für mich wichtiger. Wenn der Strom auf dem Rückweg fehlt, fahre ich Bio. Gestern bin ich Bio mit dem Rad sehr schnell bei 30 km/h gewesen. Damit kann ich gut leben. Mir ist klar, dass das hier z. T. ganz anders gesehen wird, aber: "Die Welt ist bunt!"

Zum Helm wüsste ich gerne noch ein paar Kriterien jenseits des Aussehens, das ja sehr subjektiv ist. Visier ist für mich Pflicht. Regelmäßig keine Brille, da ich Kontaktlinsen trage. Ab und zu muss aber auch eine Brille drunter passen. NTA8776 ist für den Helm Pflicht (für mich!).
 
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WVoDu

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Ach ja: Das Rad hat einen Brose, keinen Bosch. Wurde oben auch schon erwähnt.
Derzeit sitze ich auch ca. 500 h/Jahr auf dem Rad. Auch das schreckt mit nicht.
 
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WVoDu

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Und dann willst Du gleich auf 2x 38km umsteigen auch noch im eco Modus? Das ist ne ganz andere Hausnummer! 22km mit dem Rennrad sind lockerer als 38km mit dem S IMHO.

Wieso fährst Du jetzt nicht täglich mit dem Rad und wieso willst Du Deine zukünftige Strecke dann täglich fahren?
Das habe ich wohl falsch umschrieben:
Ich fahre täglich mind. 2x12 km - in der Regel 2x13 km
Jede Woche einmal sind es pro Strecke 24 km
In der Vergangenheit waren es auch die Strecken von 13+21+22-24 km ein bis zweimal wöchentlich.

Sorry!
 
tehdon

tehdon

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Ich seh das ähnlich wie @schmadde und @jodi2 : Ambitionen und ordentlich Eigenleistung hin oder her - mach bei der Distanz keine Kompromisse beim Rad und vor Allem beim Speicher. Würde mich da tatsächlich bei Klever/Stromer umgucken.

Das ist aber auch nur mein Rat, basierend auf meinen persönlichen Erfahrungen. Dass es auch abseits dieser Preis- und Leistungsklasse geht, beweist @Hektor1989 mit seinem Haibike. Der hat sogar gute 50 km zu seiner Arbeitsstelle (einfach!) und vor ein paar Wochen einen tollen Erfahrungsbericht über seine ersten zwei Jahre geschrieben. Ist sicherlich für dich als Einsteiger interessant zu lesen:

Hektor1989s Haibike XDURO Trekking S Pro 10-G mit Bosch Perf. Speed (10.000km+) | Pedelecmonitor | Real Biker - Real Feedback

zum Helm: ich fahre mit dem Giro Camden, hat NTA8776 und MIPS. Außerdem ein sehr tolles integriertes Rücklicht. Visier kannst du extra dazu kaufen oder gleich den Giro Bexley nehmen, das ist der Camden in Vollausstattung :)

Am besten hier einlesen:

S-Pedelec Helme: Cratoni Vigor, Abus Pedelec+ u.a.
 
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jodi2

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2. Ich fahre seit über 6 Jahren täglich mit dem Rad zur Arbeit und 12 TKM im Jahr. Das würden jetzt sicher noch einmal ein paar TKM mehr, aber ich gehe davon aus, dass die Freizeit-KM weniger werden. In diesem Jahr bin ich an 3 Tagen mit dem Auto gefahren, weiß also, was Pendeln heißt (warm, kalt, nass, trocken etc.).
Ok, das ist eine Hausnummer, ich hatte vorher ohne den Arbeitsweg mit dem S vielleicht ein Drittel Deiner Jahres-km und auch mit S die sieben Jahre nur 2/3 von Deinen.
Im Prinzip ändern sich Deine Fahrleistungen bzw. Deine Zeit auf dem Rad dann mit einem S nicht, sondern es erhöhen sich nur die km, die Du in dieser Zeit fährst.

Auf die Nähe eines Fachhändlers bzw. einer guten Fachwerkstatt achten, finde ich auch sinnvoll. Auch wenn ich am Normalrad vieles selbst mache, ich hatte bisher an fast jedem Pedelec mehrfach mal was am E-Antrieb, was ich nicht selbst machen konnte.
 
S

schmadde

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Das habe ich wohl falsch umschrieben:
Ich fahre täglich mind. 2x12 km - in der Regel 2x13 km
Jede Woche einmal sind es pro Strecke 24 km
Verstehe. Aber lass Dir gesagt sein: 12km sind nix, das ist in einer halben Stunde REKOM abgewickelt. 24km täglich wären schon eine andere Hausnummer und immer noch bei weitem nicht mit 2x38km zu vergleichen. Leider ist das für ein normales Rennrad zu wenig um einen Trainingsreiz zu setzen und zuviel um noch weiteren Sport treiben zu können (hält kein normaler Mensch aus zusätzlich zu Job und Familie).

Das Ziel wird/muss also sein, die Strecke mit relativ wenig körperlichem und zeitlichen Aufwand abzuwickeln. Es ist auch so anstrengend genug - sonst bleibts bei 1x pro Woche oder noch weniger.

Der hat sogar gute 50 km zu seiner Arbeitsstelle (einfach!) und vor ein paar Wochen einen tollen Erfahrungsbericht über seine ersten zwei Jahre geschrieben. Ist sicherlich für dich als Einsteiger interessant zu lesen:

Hektor1989s Haibike XDURO Trekking S Pro 10-G mit Bosch Perf. Speed (10.000km+) | Pedelecmonitor | Real Biker - Real Feedback
Lohnt sich zu lesen. Die Helmfrage lasse ich mal unbeantwortet, ist doch egal was für einen Styroporhut man sich aufsetzt solange man nicht ganz ohne fährt.

Auf die Nähe eines Fachhändlers bzw. einer guten Fachwerkstatt achten, finde ich auch sinnvoll. Auch wenn ich am Normalrad vieles selbst mache, ich hatte bisher an fast jedem Pedelec mehrfach mal was am E-Antrieb, was ich nicht selbst machen konnte.
Man kann eigentlich bei keinem S-Pedelec was selbst machen wenn es Antrieb oder Steuerung betrifft - wenn man von uralten BionX Antrieben mal absieht
 
jm1374

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Zum Helm wüsste ich gerne noch ein paar Kriterien jenseits des Aussehens, das ja sehr subjektiv ist.
Der Helmthread wurde schon genannt. Mit der NTA 8776 bist du auf der sicheren Seite. Der Rest ist Ausprobiererei. Jeder Kopf ist anders und was dem einen passt, quält den nächsten.
Ich fahre seit Jahren mit dem Abus Pedelec +( ohne Visier) und einer Uvex 104 variomatic.
 
Jenss

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Grace One, Phaserunner, 1500wh
Ich werfe einfach mal folgendes in den Raum:

Cube Katmandu 45

Für irgendwas um 3500€ hat man ein S mit 5 Kolben Bremse und 12 Gang Schaltung.

Da bleibt noch Geld für ein dualakku Upgrade, neuwertige Akkus gibt es um die 350€.

Preis Leistung finde ich das Radl sehr gut, wenn man mit dem Bosch Motor leben kann, nicht so viel ausgeben möchte und auf eine Werkstatt angewiesen ist.

Cube Kathmandu Hybrid 45 625 iridium´n´red kaufen | Bike-Discount
 
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Was gegen das 45er Tempo besonders im Winter spricht:

Der eisige Fahrtwind...
 
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Welches Pendelrad?

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