Welches Pendelrad?

Diskutiere Welches Pendelrad? im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Das Mopped ist heute gekommen. Leider hatte ich nicht zu viel Zeit, so dass ich nur ein kurzes Proberündchen fahren konnte. 34.2 km sind es...

WVoDu

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Das Mopped ist heute gekommen. Leider hatte ich nicht zu viel Zeit, so dass ich nur ein kurzes Proberündchen fahren konnte. 34.2 km sind es geworden. Bewusst alles nur mit Stufe 1. Erstens will ich mich daran gewöhnen und zweitens reicht mir das durchaus, um im Bereich um 40 km/h zu sein. Erste Feststellung: Ich trete oft mehr Leistung zu, als ich das zuvor berechnet hatte. Oft in einem Bereich von 250-300 W. Das entspricht meiner sonst üblichen Fahrweise auf den Biobikes - nur dass ich nun schneller bin.
Zweite Erkenntnis: Wenn man den Daumen - wie ich das beim MTB mache - an den Lenker anlegt, passiert beim MTB nichts. Beim Mopped schalte ich dann aber die Unterstützung aus. So hatte ich auf den ersten Metern gedacht, dass ich eigentlich bei gut 30 km/h mehr Unterstützung erwartet hätte. Nach einem Blick aufs Panel kam die Erkenntnis dann aber schnell. Das ist mir noch zweimal passiert - ich muss also meinen Daumen irgendwo anders ablegen. Gewöhnungssache.
Das Teil liegt satt auf der Straße, ist in Kurven agil. Die Suntour vorne nimmt einige Unebenheiten gut auf, sodass ich sie schnell genießen gelernt habe. Eine Thudbuster ist scheinbar verzichtbar.
Manchmal muss ich noch daran denken, dass ich ja nicht mehr überall fahren darf - da muss man Wege anders planen.

Erster Eindruck (mal abgesehen von meiner eigenen Blödheit mit dem Daumen): Tolles Rad, dass sich recht souverän fahren lässt und Sicherheit vermittelt. Bremsen (TRP Zurich) sind gut dosierbar und greifen recht gut zu. Extrembremsungen habe ich noch vermieden, werde das aber demnächst mal probieren. Besser, wenn man das vor einer Notsituation mal übt. Das Mehrgewicht gegenüber den anderen Rädern ist spürbar, aber deutlich weniger als gedacht (23.5 kg).

Ich habe gelernt, dass ich meine Kadenz offenbar geringfügig gesteigert habe (von 90 auf 95 U/min). Das war mir vorher nicht bewusst, da ich an den anderen Rädern keinen Zähler dazu habe und das immer nur gezählt habe.
Außerdem werde ich mir wohl jetzt mal einen Brustgurt zulegen, damit ich die Herzfrequenz ablesen kann. Geht ja über den Wahoo Roam auch, den ich zum navigieren nutze.

Zu Hause habe ich mal die App installiert. Das Koppeln war ein wenig tricky, weil ich erst aus der App herausmusste, um sehen zu können, dass in einem anderen Fenster auf dem Telefon die PIN einzugeben war. Das hätte eigentlich in der App selbst aufploppen sollen. Danach war die Verbindung aber sofort da.

Ach ja: Akku war bei Fahrtbeginn zu 100% geladen. Nach gut 34 km sind es noch 67%. Vermutlich wird die Kapazität im weiteren Verlauf schneller abnehmen. Wenn das so bliebe, käme ich locker zum Büro und zurück. Aber ich habe auch ein zweites Ladegerät geordert, damit ich den Akku laden kann, während ich "an der Schüppe" bin.

Und mein Fahreindruck gegenüber dem ST3 ist auch jetzt noch deutlich angenehmer - aber das ist ja völlig subjektiv, wie man es am liebsten mag.

Vielen lieben Dank euch für die Hilfen, die mich zu einem - zumindest bis jetzt - richtigen Entscheid geführt haben.
 

Noah

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Das Mopped ist heute gekommen. Leider hatte ich nicht zu viel Zeit, so dass ich nur ein kurzes Proberündchen fahren konnte. 34.2 km sind es geworden. Bewusst alles nur mit Stufe 1. Erstens will ich mich daran gewöhnen und zweitens reicht mir das durchaus, um im Bereich um 40 km/h zu sein. Erste Feststellung: Ich trete oft mehr Leistung zu, als ich das zuvor berechnet hatte. Oft in einem Bereich von 250-300 W. Das entspricht meiner sonst üblichen Fahrweise auf den Biobikes - nur dass ich nun schneller bin.
Zweite Erkenntnis: Wenn man den Daumen - wie ich das beim MTB mache - an den Lenker anlegt, passiert beim MTB nichts. Beim Mopped schalte ich dann aber die Unterstützung aus. So hatte ich auf den ersten Metern gedacht, dass ich eigentlich bei gut 30 km/h mehr Unterstützung erwartet hätte. Nach einem Blick aufs Panel kam die Erkenntnis dann aber schnell. Das ist mir noch zweimal passiert - ich muss also meinen Daumen irgendwo anders ablegen. Gewöhnungssache.
Das Teil liegt satt auf der Straße, ist in Kurven agil. Die Suntour vorne nimmt einige Unebenheiten gut auf, sodass ich sie schnell genießen gelernt habe. Eine Thudbuster ist scheinbar verzichtbar.
Manchmal muss ich noch daran denken, dass ich ja nicht mehr überall fahren darf - da muss man Wege anders planen.

Erster Eindruck (mal abgesehen von meiner eigenen Blödheit mit dem Daumen): Tolles Rad, dass sich recht souverän fahren lässt und Sicherheit vermittelt. Bremsen (TRP Zurich) sind gut dosierbar und greifen recht gut zu. Extrembremsungen habe ich noch vermieden, werde das aber demnächst mal probieren. Besser, wenn man das vor einer Notsituation mal übt. Das Mehrgewicht gegenüber den anderen Rädern ist spürbar, aber deutlich weniger als gedacht (23.5 kg).

Ich habe gelernt, dass ich meine Kadenz offenbar geringfügig gesteigert habe (von 90 auf 95 U/min). Das war mir vorher nicht bewusst, da ich an den anderen Rädern keinen Zähler dazu habe und das immer nur gezählt habe.
Außerdem werde ich mir wohl jetzt mal einen Brustgurt zulegen, damit ich die Herzfrequenz ablesen kann. Geht ja über den Wahoo Roam auch, den ich zum navigieren nutze.

Zu Hause habe ich mal die App installiert. Das Koppeln war ein wenig tricky, weil ich erst aus der App herausmusste, um sehen zu können, dass in einem anderen Fenster auf dem Telefon die PIN einzugeben war. Das hätte eigentlich in der App selbst aufploppen sollen. Danach war die Verbindung aber sofort da.

Ach ja: Akku war bei Fahrtbeginn zu 100% geladen. Nach gut 34 km sind es noch 67%. Vermutlich wird die Kapazität im weiteren Verlauf schneller abnehmen. Wenn das so bliebe, käme ich locker zum Büro und zurück. Aber ich habe auch ein zweites Ladegerät geordert, damit ich den Akku laden kann, während ich "an der Schüppe" bin.

Und mein Fahreindruck gegenüber dem ST3 ist auch jetzt noch deutlich angenehmer - aber das ist ja völlig subjektiv, wie man es am liebsten mag.

Vielen lieben Dank euch für die Hilfen, die mich zu einem - zumindest bis jetzt - richtigen Entscheid geführt haben.
NENE die Kapazität stimmt denke ich, nur fährt fast niemand nur auf Stufe 1 zur Arbeit.
 

Jenss

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-dein Verbrauch wird noch steigen
-man schwitzt bei gleicher Eigenleistung bei 40 weniger als bei 25, das finde ich sehr sehr angenehm!
-das klingt doch alles sehr gut

Glückwunsch!

:)
 

WVoDu

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Danke. 34 km sind nun wirklich nicht repräsentativ. Nach den ersten 1.000 kann man vielleicht ein bisschen besser einschätzen, wie es werden wird. Heute war es auch sonnig und schön - da bewegen sich die Beine viel schneller, weil das Herz vor Freude hüpft ;-)

Falls Interesse da ist, werde ich berichten - aus dem Alltag aber erst ab Januar.
 

WVoDu

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Ich habe jetzt noch einen Garmin hrm1g, der mir aber vom Telefon nicht angezeigt wird. Kann ich den irgendwie verbinden? Der Roam erkennt den Gurt
 

Jaap

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Naja, das werde ich dann ja noch merken, ob mir das reicht. Aber zumindest für eine Strecke sollte es locker reichen - solange der Akku neu ist ;-)
Viele pendeln bei langen Strecken nur 3mal die Woche da der Körper Zeit zur Regeneration braucht.
Genau hier sehe ich den Vorteil eines S-Pedelecs.
3mal die Woche sportlich.
2mal faul mit mehr Motorleistung

Für den Fall, faul und schnell braucht man mehr Akkukapazität. Speziell im Winter.
 

schmadde

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NENE die Kapazität stimmt denke ich, nur fährt fast niemand nur auf Stufe 1 zur Arbeit.
Ich korrigiere: Niemand fährt auf Stufe 1 zur Arbeit, zumindest nicht 34km. Auch bei @WVoDu wird das mit Sicherheit die Ausnahme bleiben. Wobei die Stufe 1 beim Vado schon relativ stark ist, nicht mit Bosch "Eco" vergleichbar.
 

WVoDu

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"Niemand" würde ich jetzt nicht sagen. Ich könnte einer von der Gruppe "Niemand" sein. Warten wir es ab - in ein paar Monaten werde ich berichten.
Die erste Stufe habe ich auf 30%, die zweite auf 70% Unterstützung eingestellt. Ich bin jetzt ein paar mal in Stufe 2 gefahren, allerdings nur bei längeren Strecken außerhalb des Stadtverkehrs. Im Stadtverkehr ist das für mich unnötig, da ich da in Stufe 1 gut mitkomme.

Dafür hatte ich gestern die erste "nette" Begegnung. Landstraße, 70 km/h höchstzulässiges Tempo. Linienbus blinkt und hupt mich von hinten an, überholt knapp und schert knapp vor mir ein. Beim Überholen auch gehupt. Netter Kerl. Wenig später erwische ich ihn an einer Haltestelle, an der die Busse länger stehen und bleibe neben dem Fenster stehen. Er senkt es: "Darf ich fragen, warum Sie mich so angehupt haben?" Die Antwort des Berufskraftfahrers war fast wie erwartet: Ich müsse auf dem Radweg fahren, er könne nicht so langsam fahren, er habe nur wegen mir (!) ausweichen müssen (mir kamen fast die Tränen!). Mein Hinweis, dass es keinen Radweg, sondern nur einen Mehrzweckstreifen gab, dass ich den nicht nutzen müsse, Radwege nicht nutzen dürfe und er nicht hätte überholen dürfen, weil er die durchgezogene Linie überquert habe, führte nur dazu, dass er mich der Unwissenheit zieh. Das Gespräch war sachlich und nicht unfreundlich, aber erfolglos, weil eine Belehrungsresistenz bestand. Jetzt hat sein Dienstherr mir geschrieben, dass er sich um ein Gespräch bemühen werde. Die Polizei hat ebenfalls eine Anzeige - vielleicht lernt er ja von denen mehr als von mir.

Keiner eine Idee, wie ich einen passenden Brustgurt finden kann?
 

Jenss

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Ohhjee....

Ja davon ließt man leider öfter und erlebt sowas auch selbst.

Extrem gefährlich unnötig und nervig sowas!

Ich fahre so wenig wie irgend möglich auf der Straße, vor allem Außerorts.

Mit Argumenten wie man könne garnicht so langsam fahren fühlen sich solche Berufskraftfahrer voll im Recht...leider.

Kontra zu geben mit Polizei usw...bringt aus Erfahrungen hier im Forum leider GARNIX!...traurig aber war...

Halt dich fern wenn du an deinem Leben hängst.

:(
 

StromerLE_ST1

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Meine unangenehmsten und potentiell gefährlichsten Situationen bisher hatte ich auch mit Linienbussen. Scheint ein Muster zu sein :unsure:

Kann das Telefon ANT+ oder nur Bluetooth?
 

Noah

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"Niemand" würde ich jetzt nicht sagen. Ich könnte einer von der Gruppe "Niemand" sein. Warten wir es ab - in ein paar Monaten werde ich berichten.
Die erste Stufe habe ich auf 30%, die zweite auf 70% Unterstützung eingestellt. Ich bin jetzt ein paar mal in Stufe 2 gefahren, allerdings nur bei längeren Strecken außerhalb des Stadtverkehrs. Im Stadtverkehr ist das für mich unnötig, da ich da in Stufe 1 gut mitkomme.

Dafür hatte ich gestern die erste "nette" Begegnung. Landstraße, 70 km/h höchstzulässiges Tempo. Linienbus blinkt und hupt mich von hinten an, überholt knapp und schert knapp vor mir ein. Beim Überholen auch gehupt. Netter Kerl. Wenig später erwische ich ihn an einer Haltestelle, an der die Busse länger stehen und bleibe neben dem Fenster stehen. Er senkt es: "Darf ich fragen, warum Sie mich so angehupt haben?" Die Antwort des Berufskraftfahrers war fast wie erwartet: Ich müsse auf dem Radweg fahren, er könne nicht so langsam fahren, er habe nur wegen mir (!) ausweichen müssen (mir kamen fast die Tränen!). Mein Hinweis, dass es keinen Radweg, sondern nur einen Mehrzweckstreifen gab, dass ich den nicht nutzen müsse, Radwege nicht nutzen dürfe und er nicht hätte überholen dürfen, weil er die durchgezogene Linie überquert habe, führte nur dazu, dass er mich der Unwissenheit zieh. Das Gespräch war sachlich und nicht unfreundlich, aber erfolglos, weil eine Belehrungsresistenz bestand. Jetzt hat sein Dienstherr mir geschrieben, dass er sich um ein Gespräch bemühen werde. Die Polizei hat ebenfalls eine Anzeige - vielleicht lernt er ja von denen mehr als von mir.

Keiner eine Idee, wie ich einen passenden Brustgurt finden kann?
Auch wenn ich es nicht gerne tue Rate ich dir für deine eigene Sicherheit/Gesundheit auch auf dem Radweg oder wie der auch immer heisst(Mehrzweckweg?) zu fahren. Oder was ist unter eine Mehrzeweckweg zu verstehen? Gibts in der Schweiz nicht.
 

StromerLE_ST1

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Dann wirds wahrscheinlich daran liegen dass der Brustgurt nur ANT+ kann.
Die Polar-Gurte können m.E. BT.
 

WVoDu

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Auch wenn ich es nicht gerne tue Rate ich dir für deine eigene Sicherheit/Gesundheit auch auf dem Radweg oder wie der auch immer heisst(Mehrzweckweg?) zu fahren. Oder was ist unter eine Mehrzeweckweg zu verstehen? Gibts in der Schweiz nicht.
Das ist das, was bei der Autobahn der Standstreifen ist. Nach § 2 Abs. 4 S. 5 StVO werden sie als rechte Seitenstreifen bezeichnet und dürfen von Rädern benutzt werden, soweit Fußgänger nicht behindert werden. Räder wiederum sind Fahrräder, also kein S-Pedelec, das als einspuriges Kraftfahrzeug gilt. Ich darf also gar nicht auf dem Seitenstreifen fahren. Außerdem endete der ja hier sowieso, sodass ich ihn weiter gar nicht hätte nutzen können.

Ich bin so einiges gewohnt und solche Verhaltensweisen kenne ich zur Genüge. Nur, dass ich jetzt noch andere Argumente habe als mit dem Fahrrad. Ein Autofahrer hat deswegen schon einen Strafbefehl bekommen (schriftliche Form des Strafverfahrens). Ein anderer zumindest eine Hauptverhandlung, in der ich als Zeuge ausgesagt habe. Wie so oft, fehlte hier der Nachweis der besonderen Verwerflichkeit nach § 240 II StGB nicht erbracht werden konnte. Allerdings helfen solche Verfahren zumindest bei manchen Tätern, diese zum Nachdenken zu bewegen. - Wie gesagt: bei manchen, nicht allen!
 

WVoDu

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Das Vado hat ANT+. Ich habe nur keine Ahnung, wie ich den Gurt an das Vado pairen soll. Dies geht wohl nur über die App - oder weiß da jemand mehr?
 

StromerLE_ST1

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Da kann ich leider nicht helfen. Kann mir aber vorstellen dass es ein Problem ist wenn die Kopplung über die App gehen soll, das Handy aber den Gurt mangels ANT+ nicht erkennt...
Wahrscheinlich brauchst Du dann einen Gurt der beides kann, ist aber nur meine Vermutung.
 

WVoDu

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Ich bin in der Zwischenzeit die ersten gut 500 km mit dem Vado gefahren. Meist bin ich halt noch mit dem Gravel unterwegs - ich "brauche" das Speedy ja erst ab Januar wirklich und voraussichtlich erst nach einer Einarbeitung.
Den Gurt habe ich inzwischen pairen können. Hierzu muss man am Computer beide Tasten lang gedrückt halten und dann im Menü nach dem Pairing suchen. Ich hatte so etwas noch nie - daher war ich wohl zu doof dazu.
Der Gurt funktioniert also jetzt und ich merke, dass meist mit ca. 130 Puls unterwegs bin. Mal mehr, mal weniger.
Das Rad läuft gut und Strecken bis 85 km mit einer Akkuladung habe ich geschafft.
Die erste Vollbremsung hatte ich gestern, als mir ein Karnickel vor das Rad gelaufen ist. Wir sind beide mit dem Schrecken davon gekommen. Das Hinterrad blockiert auf Wunsch - wer will das schon. Mittlerweile habe ich mich auch an das neue Rad gewöhnt - es hat länger gedauert, als bei anderen Rädern. Natürlich, weil ich sonst immer alle Arbeit alleine erledigen musste.
An das Schalten habe ich mich auch gewöhnt - das ist, damit es lastfrei erfolgt, doch noch minimal anders als beim Biobike.
Eine Basil-Portland hat den Weg an den Lenker gefunden. Auf die Hupe hört kein Mensch.

Es sind erstaunlich wenige Autofahrer, die sich über den "blöden Fahrradfahrer" aufregen oder zumindest das auch noch zu erkennen geben. Ich hätte mit mehr "Kampf" auf der Straße gerechnet. Einige kognitiv weniger Leistungsfähige indes haben schon versucht, mich zu erziehen und mich "freundlich" auf den Radweg verwiesen. Ihr kennt das sicher.

Ich fahre innerhalb der Stadt eigentlich nicht oft mehr als 35 km/h - also alles in Stufe 1. Max. war bisher 49,2 km/h - aber etwas außerhalb. Allerdings fahre ich auch zur und von der Arbeit derzeit nur im Dunkeln - in der helleren Jahreszeit und auf dem zukünftigen Arbeitsweg könnte ich mir einige Passagen mit höherem Tempo vorstellen.

Bisher ist ein "richtiges" Fahrrad (sorry) für mich immer noch schöner zu fahren und ich genieße die Runde auf dem Gravel mehr, als das Elektroradeln. Aber die Sorge, dass mir das gar nicht gefallen würde, ist erst einmal gebannt. Ich bin mal gespannt, ob sich die Vorliebe da noch verschiebt.
Ab 5% Akkuleistung ist eigentlich nur noch Licht an. Damit komme ich also noch einige km weit, bevor das Licht ausgeht. Wenn ich also mal noch weit weg bin von zu Hause, weiß ich früh genug, wann ich ohne Motor weiterfahren muss, um länger Licht zu haben.

Auch habe ich mal bewusst verschiedene Kleidung bei diversen Wetterlagen getestet, weil ich vermutet hatte, dass ich mich deutlich wärmer anziehen müsste. Das ist aber eigentlich nicht so, weil ich ähnlich "trete" wie auf dem Bio und mir damit durch den stärkeren Fahrtwind weniger kalt wird, als ich das zuvor angenommen hatte.

Eure Beratung war also offenbar recht gut und ich möchte euch dazu noch einmal meinen Dank aussprechen. Jetzt warte ich auf den Alltag mit den langen Strecken und bin gespannt, wie das so wird.
 

Steven Hazelnut

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Es sind erstaunlich wenige Autofahrer, die sich über den "blöden Fahrradfahrer" aufregen oder zumindest das auch noch zu erkennen geben. Ich hätte mit mehr "Kampf" auf der Straße gerechnet. Einige kognitiv weniger Leistungsfähige indes haben schon versucht, mich zu erziehen und mich "freundlich" auf den Radweg verwiesen. Ihr kennt das sicher.
Genau deshalb fahre ich auch einfach auf dem Radweg: Es ist sicherer und ich habe keinen Stress mit den Autofahrern!
 
Thema:

Welches Pendelrad?

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