Welches Pedelec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Diskutiere Welches Pedelec ist für ein Schwergewicht geeignet? im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet? Mit welchem Anzugsmoment sollten die Schrauben festgezogen werden? Ich stelle auch...
minimax

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Ich habe auch schon festgestellt, dass man die Radmuttern des Hinterrad ganz schön anziehen muss, damit das Rad fest bleibt.
Mit welchem Anzugsmoment sollten die Schrauben festgezogen werden? Ich stelle auch fest, dass das Hinterrad im Ausfallende wandert. Frage mich ernsthaft, warum man die nach vorn offenen Ausfallenden genommen hat....
 
Leichter-fahren

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Mit welchem Anzugsmoment sollten die Schrauben festgezogen werden?
Speziell für diesen Antrieb habe ich noch nicht von besonderen Vorgaben gehört. Normalerweise werden Achsmuttern mit 20 - 40 Nm angezogen, siehe z. B. diese Tabelle. Beim BionX, der ja ähnliche Kräfte aufs Hinterrad bringt, werden 40 Nm gefordert. Die würde ich für den Panasonic-Antrieb auch empfehlen.

Grüsse
Andreas
 
48V-treter

48V-treter

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo allerseits,
ich bin mit meinen 0,14 Tonnen wohl auch ein Kandidat für ein neues sehr haltbares Fahrrad. Komischer weise habe ich vor über 25 Jahren mein Fahrrad gekauft und es fährt immer noch. Da kann ich Euch Geschichten erzählen was ich mit dem normalen Herren Tourenrad schon alles transportiert habe. :)

Ich sehe ein. Die Technik ist etwas weiter. Das Vaterland-Fahrrad von meinem Opa hat meine Jugendzeit ja auch nicht überlebt. Aber alles hat seinen Preis, besonders was lange halten soll.
Tobias
 
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qay57

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Speziell für diesen Antrieb habe ich noch nicht von besonderen Vorgaben gehört. Normalerweise werden Achsmuttern mit 20 - 40 Nm angezogen, siehe z. B. diese Tabelle. Beim BionX, der ja ähnliche Kräfte aufs Hinterrad bringt, werden 40 Nm gefordert. Die würde ich für den Panasonic-Antrieb auch empfehlen.

Grüsse
Andreas
... lt. wirklich ausführlicher Bedienungsanleitung meines Rixe-Pedelecs (baugleich m. Pedelecs von Kalkhoff/Raleigh) mit Panasonic-Tretlagerantrieb ist die
Laufradmutter vorne mit 25Nm und hinten mit 40Nm anzuziehen...

Hoffe geholfen zu haben...
 
schuhmax

schuhmax

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"Bafang HR, 12A, 48V, Watt`s Up, LiPo"
AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo, wenn ich das recht so lese, suchst du ein rad mit e-unterstützung,
und kein trike (dreirad)

Wenn du ein fahrrad hast, was für deine gewichtsklasse passt,
mit dem du zufrieden bist, es gibt ne menge umbausätze, dann würde ich diese lösung bevorzugen.

Vorteil, du fährst dein normales rad weiter was du kennst, und musst nicht auf einem rad fahren welches dir vielleicht garnicht zusagt.

Grüsse Schuhmax
 
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Radlerpeter

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo,
ich will auch mal meinen"Senf" dazugeben. Also, ich weiß von was ich rede. Ich bringe 125 kg Kampfgewicht bei einer Körpergröße von 1,73 m auf die Waage. Außerdem bin ich noch körperbehindert (Das aber nur am Rande).

Da ich mich wieder etwas radsportlich betätigen wollte kam ich auf die Idee mein vorhandenes Tiefeinstiegsrad (Discover) zum Pedelec umzurüsten. Dazu nutze ich einen 36 Volt Umbausatz der Fa. .. Über den elektrischen Teil will ich hier nicht weiter reden. Nur kurz gesagt: Man kann auch als Schwergewicht damit leben. Es gibt zwar noch einige Mängel, aber die hoffe ich in den Wintermonaten noch zu beseitigen, auch mit Euer Hilfe.

Nun zu den eigentlichen Problemen: (Auf diese solltest Du achten!)
1. Die Federgabel bringt keinen Sinn verursacht nur ein schwammiges Fahrverhalten. (Es gibt wohl auch bessere Federgabeln, die für Schwergewichte geeignet sind, aber diese bewegen sich leider nicht in meinem finanziellen Rahmen).
2. Die Rücktrittbremse ist nahezu unwirksam. (Ist aber mechanisch in Ordnung, nur nicht geeignet die große Gesamtmasse,-Fahrer und Rad abzubremsen).
3. Auch die Schaltung SRAM T3 Nabenschaltung läßt sich nur schwer schalten.
Ich will noch anmerken, daß Bremse und Schaltung bei meinem Schwieger- sohn mit 75 kg zufriedenstellend funktionieren.
Nach einem Vorschlag aus dem Forum, werde ich wahrscheinlich eine 8-Gang Schaltung von Sturmey/Archer mit Trommelbremse einbauen, das erscheint mir am solidesten.

Es ist nicht alles neu, was ich hier schreibe, andere haben dieses und jenes schon erwähnt,- es sind lediglich meine Erfahrungen.

Fazit: Kaufe Dir ein gutes Rad (Siehe auch Empfehlungen oben!) und baue einen E-Satz Deiner Wahl ein. Da hast Du eine größere Auswahl und brauchst nicht die Oma oder Schwiegermutter anzupumpen! LACH!!!

Im Anhang noch mein Rad.

Viele Grüße aus Ostthüringen

Peter
 

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RadMichael

AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo miteinander!

Ich seit 120 km auch stolzer Eigner eines Rixe Bordeaux XXL.
Das Fahrrad macht bisher einen sehr stabilen Eindruck. Federn, die nicht schon durchhängen, wenn ich mich mit knapp 1,4 Dezitonnen draufsetz.
Mit dem Antrieb bin ich auf den ersten Blick sehr zufrieden. Als bisher recht unsportlicher Mensch dürfte der Tretlagerantrieb die beste Wahl sein, weil ich am Berg (Mittelgebirge) doch nur recht langsam vorankomme. Ich habe bisher immer gelesen, dass dank der Nutzung der Schaltung der Motor im günstigeren Drehzahlbereich bleibt. Dank Kraftsensor ist es auch immer erforderlich selbst "echt" mitzutreten. Das hilft bestimmt mittelfristig mein Fitnessproblem etwas zu verringern.

Die Auswahl in dieser Gewichtsklasse ist ja leider recht gering. XXL-Fertigräder hab ich nur in der Derby-Cycle Reihe (Rixxe Bordeaux XXL, Kalkhoff Agattu XXL, ...) gefunden. Vielleicht hab ich da was übersehen. Die andere Alternative wäre ein gewichtstaugliches Fahrrad mit Nachrüstung.
Ein Frontantriebssystem wollte ich nicht unbedingt. So stand ich eigentlich nur vor der Wahl ob ich ein BionX-System nachrüste. Allerdings hätte der Nachrüstsatz so viel gekostet wie mein Fertigrad. Es wäre da sicherlich eine interessantere und bessere Lösung aufbaubar gewesen, aber ein Bereich von 3000€ kann da schnell gesprengt werden.

Momentan Bin ich am üben und probieren. Dank der 8-Gang Nexus-Nabe ist das Rad kein Flitzer. Zwischen 30 und 35 km/h macht das treten aufgrund der Übersetzung keinen Spaß mehr. Aber ich bin eh mehr der gemütliche Genußradler. Daher habe ich auch den Wave-Rahmen gewählt (53 cm, bei 193 cm Körpergröße).

Bergauf muss ich treten und mich anstrengen, aber das soll ja so sein.

Derzeit versuche ich Reichweitenerfahrung sammeln. Zweimal war die Ladeanzeige meines Akku bei einer Leuchte - einmal bei 37km und einmal bei 45km. Es wahren sehr gemischte Fahrten mit großem Stadtverkehrsanteil. Die letzte echt nachvollzogene Tour betrug 36 km bei einem Gesamtanstieg von knapp 450 Metern. Da blinkte bereits die letzte Ladeleuchte zur Warnung vor dem baldigen Unterstützungsaus. Die Angabe von ca. 80 km ist also noch weit entfernt. Ich hoffe aber einen Weg zu finden, einerseits das Gefühl zu haben ich fahre mit Unterstützung wo´s notwendig ist und andererseits eine drastische Erhöhung der Reichweite zu erreichen.

Viele Grüße aus dem Fichtelgebirge
 
A

alaafle

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo,

ich möchte den Fred wieder aufleben lassen.
Vielleicht gibt es inzwischen ja weitere Pedelecs anderer Hersteller im XXL-Format?

Grüße
 
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Bredenbek

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

ich möchte den Fred wieder aufleben lassen.
Ich habe mich mit meinen 145kg Körpergewicht für einem Einfach-Umbau entschieden. Seit einer Saison habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn ein Umbau für Dich in Frage kommt, kann ich gern meine Erfahrungen zu einem Schwerlastfahrrad (und Pedelec) einbringen.
Wenn es ein konfektioniertes werden soll, können andere besser helfen.

Thorsten
 
A

alaafle

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Ich habe mich mit meinen 145kg Körpergewicht für einem Einfach-Umbau entschieden. Seit einer Saison habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn ein Umbau für Dich in Frage kommt, kann ich gern meine Erfahrungen zu einem Schwerlastfahrrad (und Pedelec) einbringen.
Wenn es ein konfektioniertes werden soll, können andere besser helfen.

Thorsten
Hallo Thorsten,

ich bin leider nicht der Handwerker für Umbauten. :rolleyes:

Allerdings ist bei den wenigen am Markt befindlichen Fertig-Pedelecs im XXL-Format der Umbau eine ernst zu nehmende Alternative. Manche Firmen/Händler machen das ja auch, wobei sich das finanziell aber auch nicht unter 3.000,- darstellen lässt.
Vielleicht gibt es außer den genannten 3 (Kalkhoff/Rixe/Raleigh) ja inzwischen weitere konfektionierte Räder :confused:

Grüße
 
N

nobu

AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Ich habe mich mit meinen 145kg Körpergewicht für einem Einfach-Umbau entschieden. Seit einer Saison habe ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht.
Wenn ein Umbau für Dich in Frage kommt, kann ich gern meine Erfahrungen zu einem Schwerlastfahrrad (und Pedelec) einbringen.
Wenn es ein konfektioniertes werden soll, können andere besser helfen.

Thorsten
Hallo Thorsten,
deine Erfahrungen würden mich sehr interessieren, da ich in der gleichen Gewichtsklasse bin. Ich überlege mir, mein Kalkhoff Agattu XXL zum Pedelec aufzurüsten. Momentan ist der Antrieb von Elfkw mein Favorit. Meinst du, dass das was bringt?

Gruß aus dem Ländle
Norman
 
B

Bredenbek

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Meinst du, dass das was bringt?
Hallo Norman,

der elfkw soll etwa die gleiche Geschwindigkeit bringen wie mein 154er. Schon n der Normalwicklung scheint er für Hügel sogar etwas kräftiger zu sein. Es gibt ihn auch noch mit Bergwicklung, natürlich auf Kosten der Geschwindigkeit.

Ich denke für mein nächstes Projekt auch über diesen Motor nach. Bergwicklung brauch ich hier aber nicht.

Zu Deiner Frage: Für meine Anwendung, Flachland mit kleinen Hügeln, ganz eindeutig JA.

Der Motor schafft unser Gewicht in Ebene ganz gut, nur eben etwas gemächlicher. Ggf. muss der Akku etwas größer ausfallen. Wenn ich hier so die Verbrauchsangaben verfolge würde ich sagen wir benötigen 25%-30% mehr als die Normis.

Das hohe Gewicht und der größere Luftwiederstand sorgen dafür, das Du bei mittlerem Mittreten um 25 km/h unterwegs bist. Hier liest man oft von 28-30, das schaff ich auf die Dauer nicht. Etwas schwitzen lässt sich bei mir auch nicht vermeiden. Auf dem Rad merkt man kaum was davon, erst hinterher.

Nach anfänglichen High-Speed Versuchen, teilweise mit +12v Boosterakku und bis 40 km/h, fahre ich jetzt eher ruhig. Ich hatte hier im Stadtrandgebiet mehrere Beinahunfälle. Radfahren >30 km/h ist hier lebensgefährlich!!! Man wird fatal unterschätzt.

Jetzt bin ich völlig entspannt, fast ohne Unterstützung eher um die 20 km/h unterwegs. Hügel hoch, Gegenwind oder Sandwege nehme ich mir ein wenig mehr Unterstützung. Mein 3-Stufen-Regler ist auf 10A begrenzt. Minimaler Verbrauch 1,2-1,5 Ah bei 36v für 2x9 km Arbeitsweg. 2,7w pro km! Da werden meine Bleiis hoffentlich noch lange leben.
Wenn Du dir allerdings wirklich helfen lässt um schneller zu sein, brauchst Du sicher das 2 bis 3 fache.

Wenn du Berge fahren willst, wird unser Gewicht zum Problem. Da hab ich keine Erfahrung. Unbedingt ausprobieren.

Das Geniale an der ganzen Sache ist aber folgendes: Nach mehreren Jahren Arbeitsweg ausschließlich mit dem Auto bin ich letztes Jahr etwa 100 mal mit dem Pedelec gefahren. Dieses Jahr bin ich auch schon seit einigen Wochen wieder dabei. Die Kondition wird deutlich besser, die Trittfrequenz steigt, leider blieb das Gewicht fast unverändert.

Thorsten
 
D

Drumo

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Speedped Idworx mit GoSwissdrive
AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo

Wir habe gut erfahrung mt der Kalkhoff XXl heute wieder eine kunde froh gemacht.
Gutes sattel (gross) Suntour federgabel verstarkt hydraulic bremse verstarkte felgen.
Unsere kunde ist 135 kg und sagte nach ein langere probefahrt es fahrt sehr angenehm und es war sofort verkauft.
In die Niederlande ist fur leute mit hoher gewicht kann fahrrad verfugbar wir sind froh unsere nachbarn bauen die.

Erik
 
A

alaafle

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AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo,

also ich habe mir ein Kalkhoff Agattu XXL gekauft, und bin damit bisher ca. 400 KM gefahren. Bisher gibt es nur gute Erfahrungen. Lediglich das Gewicht des Rades ist natürlich schon heftig. Zumindest, wenn man "stromlos" unterwegs ist.

Grüße
Dietmar
 
S

silentbike

AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Silentbike hat Räder speziell für diese Zielgruppe. Kommt bald in den Handel.
Gut und bezahlbar. Lange Forschungen und Recherchen im Handel und Herstellung von Pedelecs.
Silentbike
 
knäcke1

knäcke1

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Panasonic, RIXE BORDEAUX XXL
AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Es gibt auch noch das Giant Twist Express, hat ne 24 bzw. 27 Gang Kettenschaltung und sieht aus wie ein richtiges Trekkingrad, ist ungefedert und ziemlich schnell, hab es mal zwei Tage probegefahren. Ich wiege 130kg, daß Giant ist für 150kg Gesamtgewicht ausgelegt. Preislich zwischen 1700,- (24Gang) und 2100,- (27 Gang). Ich warte noch diese Saison, vielleicht gibts das ja auch nochmal mit zwei Akkus wie die anderen Giant Pedelecs.
 
S

Svenson

AW: Welches Pedalec ist für ein Schwergewicht geeignet?

Hallo.
Bin neu hier und habe mich seit gestern ein wenig mit Pedelecs beschäftigt.
Allerdings sind mir noch ein paar Sachen unklar.
1. Gewicht ist bei mir ähnlich wie bei den Meisten hier im Thread
2. Hügellandschaft (Thüringen :) ).
3. Unterschied zwischen normalen Rad, Pedelec, E-Rad

zu 1). ist klar. brauche dann wohl ein XXL Modell... :D

zu 2). Ich muss, um zur Arbeit zu gelangen, einen recht steilen Anstieg in Angriff nehmen, der mind. 3km-4km lang sein dürfte.
Wie verhält sich der Kraftaufwand in Relation normales Fahrrad <-> Pedelec?
Hintergrund: Mit einem normalen Rad ist es fast nicht möglich, ohne enorme Kraftanstrengungen (und damit extrem verschwitzt) auf Arbeit zu gelangen.
Wie muss ich mir das vorstellen mit dem Kraftaufwand?
Ich muss, wie ich das verstanden habe, ja permanent treten damit der Motor mich unterstützt...trete ich dann am Berg mit Unterstützung, als würde ich eine Gerade fahren mit einem normalen Fahrrad?

zu 3). Optimal wäre eigentlich für mich Rad fahren und bei Bedarf komplett Motor ein und den Berg hochfahren lassen (und dabei den Autofahrern ne lange Nase zeigen :D ).
Problem ist hierbei wie gesagt der extrem lange Berg der mich zur Arbeit fährt und ich eigentlich vollkommen stressfrei hochkommen möchte.
Wie ich verstanden habe, ist das Pedelec generell mit Fußkraft zu bedienen.
Wie verhält sich das denn mit den normalen E-Rädern?
Ich habe weder Führerschein, noch möchte ich Steuern etc. zahlen, also benötige ich wohl ein Teil bis max. 25km/h.

Für eine hilfreiche Antwort wäre ich dankbar.
Preisrahmen dachte ich so bis max. 3000Euro (1500-2000 Mittel).
btw. Ich möchte nichtmal eine Empfehlung etc. haben, lediglich brauche ich erstmal Verständnis für das Teil (ausprobieren ist natürlich das Optimum, aber da muss ich erstmal schauen hier in der Gegend).
 
scharei

scharei

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Hallo Svenson, der Text ist aus meiner Seite kopiert. Gruß Scharei

Mit Hilfe eines Elektroantriebs wird aus Ihrem Fahrrad ein elektromotorisch unterstütztes Rad - ein EPAC Fahrrad (Electrically Power Assisted Cycle).
Eine andere Bezeichnung für dieses Fahrrad ist Pedelec (Begriff zusammengesetzt aus den Worten Pedal, Electric und Cycle), welche einen besonderen Typ von Elektrofahrrad beschreibt, bei dem ein Zusatzantrieb nur
gleichzeitig mit dem Pedalantrieb wirkt.
Der Elektroantrieb unterstützt Sie bei gleichzeitigem Treten der Pedale bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h mit max. 250 Watt.
Aufgrund dieser Begrenzung bleibt das Fahrrad von der Versicherungspflicht befreit.
Eine generelle Helmpflicht besteht auch nach Anbau des Elektroantriebs an das Fahrrad nicht! Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch beim Radfahren stets einen Fahrradhelm zu tragen!
Das Fahrrad, an welches der Elektroantrieb angebaut wird, muss zuvor schon den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften wie z.B. EN 14764- City und Trekking-Fahrräder, EN 14766- Geländefahrräder (Mountainbikes) entsprechen. Das Zulässige Gesamtgewicht verringert sich mit Einbau des Elektroantriebs mit Akku um 8 kg.
Bei ordnungsgemäßem Anbau des Elektroantriebs an ein Fahrrad, welches eine der o.g. Sicherheitsvorschriften erfüllt, entspricht das Fahrrad dann den Anforderungen der neuen Europäischen Norm EN 15194 und gilt weiterhin
als Fahrrad (Radwege dürfen weiter benutzt werden).
E Bikes: Rechtliche Grundlagen und Bestimmungen
Normale E Bikes bzw. Pedelecs mit einer Motorleistung bis max. 250 Watt und einer Motorunterstützung bis 25 km/h bei dem ein Zusatzantrieb nur gleichzeitig mit dem Pedalantrieb wirkt gelten rein verkehrsrechtlich als ganz normale Fahrräder – Sie brauchen also weder einen Führerschein, noch eine Zulassung oder spezielle Versicherungen. Außerdem brauchen Sie, rein rechtlich, auch keinen Helm zu tragen – obwohl wir Ihnen einen geeigneten Helm aus Sicherheitsgründen dringendst empfehlen möchten. Ein Mindestalter besteht ebenfalls nicht. Selbst dann, wenn Ihr E Bike / Pedelec mit einer Anfahrhilfe bzw. Schiebehilfe bis 6 km/h ausgestattet sein sollte, ist Ihr Fahrzeug normalen Fahrrädern rechtlich gleichgestellt (gilt seit Juni 2013).
Ein E Bike bzw. Pedelec mit Unterstützung bis 25 km/h dürfen Sie auch auf allen Radwegen verwenden. Auch in Einbahnstraßen, die in Gegenrichtung für Fahrräder freigegeben sind, dürfen Sie mit diesen Fahrzeugen in Gegenrichtung einfahren. Selbst für Radfahrer freigegebene Waldwege und Fußgängerzonen sowie Fahrradabstellanlagen dürfen Sie nutzen. Der Transport von Kindern in Anhängern ist ebenfalls erlaubt, genau wie bei normalen Fahrrädern.
Bei den sog. schnellen „S-Pedelecs“ mit bis zu 500 Watt starken Motoren und Motorunterstützung bis 45 km/h sieht die rechtliche Lage allerdings deutlich anders aus: Diese Fahrzeuge gelten rein rechtlich als Kleinkrafträder mit geringer Leistung. Sie müssen also mindestens eine Mofa-Prüfbescheinigung und demzufolge ein Mindestalter von 15 Jahren haben. Außerdem benötigen Sie für schnelle S-Pedelecs ein Versicherungskennzeichen und eine Betriebserlaubnis. Das „Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur“ (BMVI) geht bei schnellen S-Pedelecs davon aus, dass eine Helmpflicht besteht (im Gegensatz zu manchen Institutionen der EU).
S-Pedelecs dürfen nur auf Radwegen gefahren werden, wenn diese mit dem Zusatzschild „Mofas frei“ ausgezeichnet sind. Wald- und Parkwege sowie für Radfahrer freigegebene Fußgängerzonen dürfen mit diesen Fahrzeugen ebenfalls nicht befahren werden. Der Transport von Kindern in Anhängern ist ebenfalls nicht erlaubt. In Einbahnstraßen, die in Gegenrichtung für Fahrräder freigegeben sind, dürfen Sie mit einem S-Pedelec ebenfalls nicht in Gegenrichtung einfahren.
 
mtbtft

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Bafang CST 250 W, 36V
Einen 5 Jahre alten Thread ausgraben? Respekt
 
Thema:

Welches Pedelec ist für ein Schwergewicht geeignet?

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