Welcher E-Bike Hersteller gibt die Nutzung von Fahrradanhängern frei?

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Was aus dem Internet ergoogeltes oder das was dir mit dem Rad übergeben wurde?
nur das schriftliche - keiner muß was im Internet suchen oder überhaupt einen PC od Smartfon haben.... auch der Hinweis auf dem Foto "verfolgen sie die Tagespresse" ist nur ein guter Rat, aber keineswegs verbindlich. Trotzdem muß ich mich natürlich über Gesetzesänderungen informieren!
eben nicht - es gilt einzig und allein, was ich beim Kauf erhalten habe! in deinem link steht zB mein Cross überhaupt nicht drin!
dass alles verkehrssicher sein muß ist klar, hat aber nichts mit dem Hersteller zu tun.
Und ich vermisse immer noch den Gesetzestext, der die Anhänger in das höchstzulässige Gesamtgewicht (soweit angegeben) einbezieht. Was irgendwer irgendwo - und sei es der ADAC oder Verkäufervereinigung oder sonstwer an guten Ratschlägen erteilt ist rechtlich irrelevant.
Abgesehen davon - fährst du jedesmal auf eine genaue! Brückenwaage? 30 od 40 kg Last kriegst du oft schon mit 2 Getränkekisten....
 
Moadib

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nur das schriftliche - keiner muß was im Internet suchen oder überhaupt einen PC od Smartfon haben...

es gelten die Herstellerangaben, ob mitgeliefert oder nicht.


eben nicht - es gilt einzig und allein, was ich beim Kauf erhalten habe!

keine Ahnung, wie Du darauf kommst. Du fragst doch so gerne nach Gesetzestexten. Wo steht das also? Und vor allem, wie beweisst Du, dass Du etwas nicht bekommen hast?

Ganz ehrlich bezweifele ich auch, dass es keinen Hinweis in Deinen Unterlagen gibt. Ich glaube Dir aber, dass Du noch keinen gesehen hast.

dass alles verkehrssicher sein muß ist klar, hat aber nichts mit dem Hersteller zu tun.

aber selbstverständlich. Das garantiert er auch mit dem CE Zeichen und die bestätigt bei Pedelecs die Einhaltung der Maschinenrichtlinie. Darin sollten auch alle zulässigen Betriebsparameter enthalten sein.

Und ich vermisse immer noch den Gesetzestext, der die Anhänger in das höchstzulässige Gesamtgewicht (soweit angegeben) einbezieht.

und ich, dass es nicht so ist.

Abgesehen davon - fährst du jedesmal auf eine genaue! Brückenwaage? 30 od 40 kg Last kriegst du oft schon mit 2 Getränkekisten....

was hat das damit zu tun, was rechtlich zulässig ist?

Wie gesagt, relevant wird das alles eh erst, wenn es zu einem Unfall und zum Streit kommt. Ich halte viele der Regelungen genauso für Käse wie Du. Grenzwertig betrügerisch schon, wenn auf Werbebilder dann Kinderanhänger an Pedelecs montiert sind, bei denen das zul. Gesamtgewicht gar nicht dau ausgelegt ist oder erst gar kein Anhängerbetrieb erlaubt ist.
Aber das sind alles andere Fragestellungen.

vg,
 
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wir sind ja sowieso prinzipiell einig - nur darin nicht, was für uns gilt. Und das sind nunmal einzig die Gesetze und die in mitgelieferten Papieren geschriebenen Bedingungen. Ob sich die Hersteller an die Gesetze gehalten haben können wir ja garnicht überprüfen und brauchen wir auch nicht.

Jeder Gesetzestext ist leicht zu finden - und ist er nicht zu finden, existiert er auch nicht...... und ehrlich, ich bin froh, wenn noch nicht alles bis ins letzte reglementiert ist.
 
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es gelten die Herstellerangaben, ob mitgeliefert oder nicht.
das ist falsch!
wenn nicht mitgeliefert, existieren sie für mich nicht, und der Hersteller muß beweisen, dass er sie geliefert hat.
Sie gelten auch nur für Garantieansprüche.
Im Verkehr sind sie nur insoweit von Betracht, wie sie nicht im Widerspruch zu Gesetzen und Verordnungen stehen.
Es ist nicht meine Aufgabe, Gesetze zu interpretieren oder zu hinterfragen.
Ich zitiere die österr. Fahrradverordnung (die deutsche geht mich ja nichts an, ist aber sicher ähnlich) Fassung vom 11.10.2021
>>§ 5.(2) Fahrradanhänger sind einachsig und mit einer Radblockiereinrichtung, die auf beide Räder wirkt, oder einer Feststellbremse auszustatten.
(5) Die Beschaffenheit der Kupplung muss gewährleisten, dass der Anhänger aufrecht stehen bleibt, wenn das Zugfahrrad umkippt.<<
>>§ 7. Das Ladegewicht darf bei der Beförderung von Lasten oder Personen nicht überschreiten:
1.bei mehrspurigen Fahrrädern 250 kg
2.bei durchgehend- und auflaufgebremsten Anhängern 100 kg,
3.bei ungebremsten Anhängern 60 kg.
§ 8. Von den in den §§ 1 bis 7 beschriebenen Anforderungen für Fahrräder, Fahrradanhänger und zugehörige Ausrüstungsgegenständen darf dann abgegangen werden, wenn diese in anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sowie in anderen Vertragsstaaten des Abkommens über den EWR rechtmäßig hergestellt oder in Verkehr gebracht werden dürfen.<<


womit mein ungebremster Einradhänger durch §8 abgesichert ist....(hoffentlich!)
Nicht uninteressant sind die erlaubten Abmessungen:
(§ 32 StVZO Absatz 1–4)
Breite allgemein: 2,55 m
Höhe: 4 m
Länge allgemein: 12 m
Fahrrad und Anhänger zusammen: 18 m :unsure:
 
Moadib

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das ist falsch!
wenn nicht mitgeliefert, existieren sie für mich nicht, und der Hersteller muß beweisen, dass er sie geliefert hat.

so was wäre mir neu- in Zweifel wird ein Gutachter die Angaben des Herstellers heranziehen.

Ich war übers WE weg und kam erst heute wieder an meine Mail. Im April 2019 hatte ich Haibike angefragt und dieser hatte mir geantwortet, dass ein Anhängergewicht voll in das angegeben Gesamtgewicht eingeht.

Spätestens jetzt weißt das damit ja.

Mir geht es bei solchen Diskussionen immer nur um die Fakten an sich und nicht darum, ob- und wie sich jemand in diesem oder jenem Fall bei Polizei, Ordnungsamt oder Unfallgegner/Gericht herausreden kann.

Es stimmt- einiges ist unklar. Gesamtgewicht eines Anhängers mit drinnen oder nicht? Ist ein Betrieb eines Anhängers, der prinzipiell per Gesetz erlaubt ist, auch an einem Rad erlaubt, das dafür laut Hersteller gar nicht geeignet ist? Kann ein Hersteller das überhaupt bestimmen?
Kann man generell bei Nichtauffinden einer Information über einen Anhänger davon ausgehen, dass ein Betrieb erlaubt ist? Und wenn ja, auch dann, wenn diese Information nur nicht dort ist, wo man persönlich seine Grenze dafür zieht, danach suchen zu müssen?

Wie oben erwähnt sind mir das viel zu viele Unwägbarkeiten- ich habe selber schon Gerichtsprozesse erlebt, wo eine Rechtslage scheinbar sogar sicher war und es nichts so viele offene Frage gab wie hier und es trotzdem anders ausging- aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Ethisch fragwürdig ist es aber IMHO auf jeden Fall, es (jetzt) besser zu wissen und sich dann auf Unwissenheit berufen zu wollen. Falschaussage und pot. Versicherungsbetrug inkl. (wie gesagt- immer den Versicherungs/Garantie/Gerichtsfall vorausgesetzt).

Sie gelten auch nur für Garantieansprüche.
und im Unfallfalle- Stichwort Fahrlässigkeit oder sogar Vorsatz. Und natürlich auch Haftungsfragen dem Hersteller gegenüber.

Eigentlich auch noch für Ordnungswidrigkeiten (Überladung und Gefährdung des Straßenverkehrs)- aber tatsächlich ist das wohl eher reine Theorie.


Es ist nicht meine Aufgabe, Gesetze zu interpretieren oder zu hinterfragen.

aber genau das tust Du ja- und richtest Dein Handeln und Argumentation an Deiner Interpretation aus

Zu dem Rest Deiner Aufzählung, was ein Rad prinzipiell darf: wie oben bereits erwähnt, gibt das nur einen Rahmen vor. Natürlich müssen alle genutzten Komponenten auch für die genannten Nutzungsbelastungen auch ausgelegt sein.
Jeder Hänger hat ein angegebenes Maximalgewicht. Das ist einzuhalten- ob Du das gelesen hast oder nicht. Ob Du Unterlagen dazu hast oder nicht. Notfalls muss man die erfragen und ganz notfalls kann man ein Gerät eben nicht in Betrieb nehmen. Für Pedelecs gilt das ebenfalls.

Übrigens: auch wenn Pedelecs in vielen Dingen rechtlich einem Rad gleichgesetzt sind, sind sie eben doch keine Fahrräder. Das wird oft vergessen. So ist es rechtlich bei einem Rad gar kein Problem, diverse Teile einfach auszutauschen. Ein Pedelec verliert, je nach ausgetauschtem Bauteil, seine CE Kennzeichnung. Das wiederum hat unterschiedliche Auswirkungen. Welche genau überblicke ich nicht- Du sicher auch nicht. Die sind aber u.U. genauso relevant wie das von Dir als alleiniges Entscheidungskriterium herangezogene. Und schon hat man (vor Gericht) u.U. die Ar***karte.

Mir ist das zu heikel in so einem Fall und ich erfrage und halte mich an Herstellervorgaben. Aber ich bin ja auch so blöd und halte an roten Ampeln und lasse mich von anderen dafür beschimpfen.

vg,
 
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rechtlich einem Rad gleichgesetzt
DAS ist das Kriterium! Ich darf mir - o Wunder! selber ein Rad oder Pedelec bauen und brauche dazu keine Typisierung oder TÜV. Ich darf mein Rad und Pedelec umbauen, wie ich will, und einzig die Verkehrssicherheit und STVO sind dafür relevant, das Einverständnis des Herstellers brauche ich nicht.
Hier wird meist die "private Nutzung" und "gewerbliches in Verkehr bringen" vermischt und verwechselt. Ich kann mir einen 10sitzer mit 500 kg bauen und damit fahren! Aber ein ungebremster Anhänger dürfte in Österreich nur 60 kg haben....
Ich darf einen Anhänger montieren, auch wenn der Hersteller das verbietet - (die Garantie verliere ich damit) es muß nur verkehrsgerecht sein, und niemand wird das kontrollieren - oder kennst du jemand, der eine Bescheinigung mithat? Im Fall eines Unfalls wird ein Sachverständiger die Verkehrssicherheit beurteilen - das ist alles, worauf es ankommt.

Die Selberbauer und Umbauer sind keineswegs auf Zustimmung diverser Hersteller angewiesen!

Dass viele der Gesetze und Verordnungen ziemlich sinnfrei sind ist eines - dass sie trotzdem gelten, das andere. Trotzdem will ich keinen 12 m Anhänger...
 
Moadib

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Ich darf einen Anhänger montieren, auch wenn der Hersteller das verbietet - (die Garantie verliere ich damit) es muß nur verkehrsgerecht sein, und niemand wird das kontrollieren - oder kennst du jemand, der eine Bescheinigung mithat? Im Fall eines Unfalls wird ein Sachverständiger die Verkehrssicherheit beurteilen - das ist alles, worauf es ankommt.

Da sind wir uns einig. Die meisten Gutachten werden hier allerdings die Herstellerangaben heranziehen, was sie bei einem kompletten Selbstbau gar nicht könnten. Wenn bereits ein Hersteller sagt, unserem Rad trauen wir nur XY zu, wird es eher schwer werden nachzuweisen, dass man als Benutzer aus gutem Grund und ohne Fahrlässigkeit von XY+Z ausgehen konnte. Und noch schwerer, wenn ein Hersteller den Betrieb gar nicht freigegeben hat.

vg,
 
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ja, Gutachtern traue ich nicht, die machen es sich so einfach wie nur möglich. Kann auch ein Vorteil sein: bei einem Motorradunfall hab ich dem Gutachter gesagt, was alles kaputt war... der wirtschaftliche Totalschaden war in 10 min. erledigt, obwohl das Ding recht günstig wieder repariert wurde.
Allerdings muß er die Herstellerangaben schon auch begründen, wenn er deren Mißachtung als Unfallursache annimmt, also dass zB ein 18 mm Alurohr zu schwach war und gebrochen ist.
 
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horst1

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Es gibt ja die Bewegung der Fahrradwohnanhänger, und die haben doch auch recht schwere Wohnwagen hinten dran bis zu 50 kg.
Da habe ich noch nie was von einer Beschränkung gehört.
Sind die jetzt alle Illegal unterwegs? Würde mich schon mal Interessieren spiele mit dem Gedanken mir auch mal so was zuzulegen.
 
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Ein neuer Anhänger muß die gesetzlichen Vorschriften erfüllen, damit er verkauft werden darf - das ist für mich das einzige Kriterium. Also nichts illegal....
Fraglich wäre es nur bei gebrauchten/umgebauten/zurechtgebastelten, da müßte man schon schauen, ob noch alles entspricht.
 
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Triton

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Frsge war und ist:

Welcher E-Bike Hersteller gibt die Nutzung von Fahrradanhängern frei?​

Stevens E-Plus wird mit Anhängerbetrieb beworben!
 
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MrMurphy

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Ich fahre das Utopia Kranich.

Utopia erteilt für die Pedelecs Kranich und London eine Gewichtsfreigabe bis 180 kg, mit den serienmäßig montierten Ballonreifen bis zu 200 kg. Plus Anhänger bis zu 60 kg, also insgesamt 260 kg.

index.php


Dazu habe ich in einem anderen Thema näheres geschrieben:

Pedelec und Anhänger
 
Moadib

Moadib

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Es gibt ja die Bewegung der Fahrradwohnanhänger, und die haben doch auch recht schwere Wohnwagen hinten dran bis zu 50 kg.
Da habe ich noch nie was von einer Beschränkung gehört.
Sind die jetzt alle Illegal unterwegs? Würde mich schon mal Interessieren spiele mit dem Gedanken mir auch mal so was zuzulegen.

warum sollten die illegal sein? Es muss dafür eben ein "Zugfahrzeug" dafür gewählt werden, das dafür geeignet ist.

vg,
 
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MrMurphy

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Ich habe grade noch mal auf der Homepage von Utopia nachgeschaut, um auch wirklich aktuelle Zahlen zu nennen: Für beidseitig gebremste Anhänger hat Utopia für Kranich und London ein Gewicht bis zu 80 kg freigegeben, das sind dann insgesamt 280 kg.

Zur Diskussion über gesetzliche Vorgaben: Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben für das zulässige Gewicht von Fahrrädern / Pedelecs / Fahrradanhängern. Allerdings gibt es teilweise allgemeine Regeln, die Verbraucher erwarten können und an die sich Hersteller halten müssen. Bei Fahrrädern / Pedelecs gilt:

Nach DIN EN gilt für Fahrräder ein zulässiges Gesamtgewicht von 100 kg, bei Pedelecs von 120 kg. Dieses maximale Gesamtgewicht gilt immer dann, wenn der Hersteller kein anderes zulässiges Gesamtgewicht angegeben hat.

Wenn Radfahrer ein höheres Gesamtgewicht als 100 kg, Pedelecfahrer ein höheres Gesamtgewicht als 120 kg, wünschen müssen sie sich entsprechend erkundigen. Ansonsten können sie nicht mehr erwarten.

Eine Überladung liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Radfahrers bei jeder einzelnen Fahrt. Wenn es zu Problemen / Unfällen / Schäden durch Missachtung der Regeln kommt, trägt der Radfahrer die Verantwortung. Eigene Schäden muss er selbst tragen (zum Beispiel auch in der Gewährleistungs- und Garantiezeit), gleiches gilt für Fremdschäden, die er durch die Überladung verursacht. Weil er zum Beispiel durch einen Speichenbruch andere Verkehrsteilnehmer in einen Unfall zwingt.
 
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MrMurphy

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Du scheinst mit dem Thema leider überfordert zu sein.

Für Fahrräder gibt es mehrere DIN-Normen, die auch immer wieder aktualisiert werden. Eine der vielen Nummern wird dir überhaupt nicht weiterhelfen.

Gesetze können nur übergeordnete Regelungen treffen. Nach deiner Logik müssten ja für alle Gebrauchsgegenstände (nichts anderes ist ein Fahrrad) einzelne Gesetze bestehen. Also auch für die Mindestanforderungen von Waschmaschinen, Nähmaschinen, Bohrmaschinen, Hämmern, Haustüren, Regalen, ... Merkst du was?

Da du offensichtlich auch mit der Bedienung von Suchmaschinen überfordert bist:

Zehn Normen in der Fahrradbranche › pressedienst-fahrrad

Infomationen zu den DIN-Normen finden sich auch nicht im Internet, sondern müssen käuflich erworben werden (Ja, das ist legal):

https://www.din.de/de/meta/suche/62730!search?query=FAHRRAD+
 
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Du scheinst mit dem Thema leider überfordert zu sein
genau so ist es! Hier wird mit den seltsamsten Begriffen herumgeworfen, nur die einzig relevanten Gesetze werden ignoriert. Was geht mich ein Pressedienst an? irgendwelche Normen in der Branche?
Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben für das zulässige Gewicht von Fahrrädern / Pedelecs
du sagst es selber!
Warum hausierst du dann mit irgendwelchen Hausnummern?
wir nehmen nicht mit Haustüren oder Waschmaschinen am Verkehr teil! Deswegen sind diesbezügliche Gesetze irrelevant.
Es gibt keinen Grund so polemisch die ernsthafte Frage nach dem Gesetz abzuwimmeln. Wir müssen und wollen uns an die Gesetze halten, dabei helfen uns unbegründete Meinungen nicht.
 
Moadib

Moadib

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genau so ist es! Hier wird mit den seltsamsten Begriffen herumgeworfen, nur die einzig relevanten Gesetze werden ignoriert.

genau das ist eben nicht so. Sie geben "nur" einen bestimmten Rahmen vor.

So ist es ja auch beispielsweise erlaubt, eine Waschmaschine zu betrieben. Eine Hausordnung eines stinknormalen Vermieters wiederum kann aber vorgeben, dass dies nur zu bestimmten Zeiten erfolgen kann.
Geht aber noch schlimmer: selbst ein erlaubter Betrieb muss beaufsichtigt werden. Steht in keinem Gesetz- wird aber von Gerichten regelmäßig so gesehen. Nix mit einkaufen gehen in der Zeit und nix mit einschlafen im Wohnzimmer nebenan. Gilt sonst als Fahrlässigkeit. Ist nicht strafbar zu schlafen, aber man ist eben für die Folgen selber haftbar. Nicht nur die Garantie der Waschmaschine entfällt hier, sondern auch die Leistungspflicht der Hausrat.

Und jetzt rate mal. was passieren würde, es ginge es nicht um ein Einschlafen, sondern den Betrieb eines Gerätes ohne Zulassung oder eines, das Du nicht bestimmungsgemäß benutzt hast?

Wie gesagt, ein Beispiel. Hat nichts mit Fahrädern zu tun, aber damit, dass Gesetze alleine nur einen Teil der zu beachtenden Regeln ausmacht.

Weiter oben hattest Du gefragt, woher Du von irgendwelchen Gewichtsbeschränkungen, oder ob ein Anhängerbetrieb erlaubt ist, überhaupt wissen solltest. Jetzt weißt Du, dass dies sehr wohl für alle geregelt ist. Einerseits durch Mindeststandards und zweitens durch notwendigerweise vorhandene Angaben zum bestimmungsgemäßen Gebrauch.

Bei der Suche nach Pedelecs habe ich früher oder später auch überall den Hinweis auf den bestimmungsgemäßen Gebrauch gesehen, so wie auch in der geposteten Kopie von @goofy1968 weiter oben. Leider ist das Auffinden selber dann schwerer- aber man weiß, dass es so etwas gibt. Auch für Dein Pedelec.

vg,
 
perro

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nein, es gibt keine Gewichtsbeschränkung, und Anhänger sind erlaubt. Ein "bestimmungsgemäßer Gebrauch" ist wohl keine Frage, man fährt damit... und wenn etwas passiert, wird untersucht warum.
Es geht nicht um irgendwelche "Regeln" die irgendwas erzählen,
sondern den Betrieb eines Gerätes ohne Zulassung
was Räder, Pedelecs und Anhänger nunmal sind. Man muß nicht alles komplizierter machen als es ist.
Wie der freundliche @MrMurphy schrieb, dass ich
mit der Bedienung von Suchmaschinen
überfordert bin, hoffte ich darauf, dass jemand vielleicht ein Gesetz findet, das neben der Fahrradverordnung, der StVO und dem KFG relevant wäre. Hat aber keiner....
Nebenbei: ich darf sehr wohl die Waschmaschine allein arbeiten lassen und muß mich auch nicht neben das Notstromaggregat setzen! Die Gerichte wissen schon, was zumutbar, und was fahrlässig ist.
 
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nein, es gibt keine Gewichtsbeschränkung, und Anhänger sind erlaubt.

für das jeweils spezielle Gefährt eben doch. Nur weil das Gesetz auch mehr erlaubt, bedeutet das nicht, dass ein konkretes Rad das auch kann. Ist bei einem Auto im Übrigen auch nicht anders. Nur die Konsequenzen unterscheiden sich u.U.

vg,
 
Thema:

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