Welche Marke habt ihr und warum?

Diskutiere Welche Marke habt ihr und warum? im Kaufberatung Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Wenn bei Klever nur das Aussehen mit dem 'Koffer' nicht wÀre!

MisterFlyy

Dabei seit
03.12.2014
BeitrÀge
3.994
Ort
Salzkotten
Details E-Antrieb
Klever New B-Speed mit Biactron V2
Ich finde den Koffer genial. Der Akku ist gut zu hÀndeln. Ein Zweitakku lÀsst sich problemlos in einer Satteltasche transportieren.
 

green.Biker

Dabei seit
16.11.2020
BeitrÀge
17
Ok erstmal danke fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Antwort @Cowboy Willi . Deiner Meinung kann ich teilweise etwas abgewinnen, dennoch bin ich der Meinung das immer der Produkt Nutzen im Vordergrund stehen muss und dann erst die Ästhetik. Aber klar, soll und kann jeder so kaufen wie es fĂŒr ihn am meisten PrioritĂ€t hat.

Ich fĂŒr meinen Teil bin jemand, der auch auf das sportliche schlanke Design achtet. Daher war es fĂŒr mich Jahrelang mitunter auch ein No Go Pedelecs zu fahren wo keine voll Integration existierte.

Ich finde den man sollte trotzdem das VerhĂ€ltnis immer sehen. Ja bei einem Pedelec wo die Zellen gut 1.000 Ladezyklen halten, macht das schon gut ĂŒber 5.000 bis 10.000 Kilometer pro Akku , bis dann mal Abnutzungserscheinungen auftreten. Bei dem Standard Hobby eBiker der die Woche 1-2 mal seine 50-100km fĂ€hrt ist das kein Thema. Was ist mit der zunehmenden Pendlern die jeden Tag zur Arbeit oder ganz auf ihren das Pedelec setzen ganz anders aussieht. Die hauen nach einem Jahr oder zwei Jahren die AkkukapazitĂ€t an die Wand und dann ist das eBike bzw. der Akku vl noch bei 60-80% der Maximal Aufnahmeleistung, je nach QualitĂ€t des Akkumulator.

Eine „gĂŒnstigere“ Möglichkeit die das Thema mit dem entnehmbaren Akku auch gut gelöst hat und die mit ihren Portfolie eher die breitere Maße ansprechen kann, ist die Firma Trek. Die haben das System ganz gut hinbekommen. Da entnimmt man auch den Akku seitlich und da ist der Deckel direkt am Akku und man hat sogar noch einen Griff um das Paket in der Wohnung aufzuladen.

Das ist ja auch noch so mega nervig, das Bike dann immer mit in die Wohnung zu schleppen und dann wo zu laden? Wenn man gerade von ner fetten schlammigen Trail Tour kommt? 😬 :X3:

Jedenfalls sieht dein Bike echt nice aus ! und kann es auch absolut verstehen, das man dann fĂŒr etwas leichtere und voll durch gestylte City RĂ€der diesen Weg geht. Bei uns wĂ€re das halt leider kaum machbar. Im Saarland und der Westpfalz ist es schon ein bisschen HĂŒgeliger und wehe es kommt mal etwas gröberes Kopfsteinpflaster und höhere Bordsteine dann sieht man auch alt aus ohne Federgabel^^
 

Cowboy Willi

Dabei seit
30.07.2020
BeitrÀge
527
Details E-Antrieb
Cowboy v3
Na ja, fĂŒr 2000.- Euro gibt es kein auch nur im entferntesten vergleichbares Rad und ein 5000.- Rad kann ich doch durchaus mit einem 7000.- Euro Rad vergleichen. Es ist ja nicht so, dass ich fĂŒr 2000.- Euro Aufpreis nur ein anderes Namensschild bekomme. Gerade bei Rotwild gibt es schon eine ganze Menge Detaillösungen, die natĂŒrlich ihr Geld kosten. Das wir hier nicht ĂŒber einen Schnapper reden ist schon klar. Und das jeder selbst entscheiden muss, ob es ihm das Geld wert ist.
Genau das ist mein Punkt: Das Rotwild wĂ€re fĂŒr 2000€ nicht machbar. Oder fĂŒr 3000€. FĂŒr so einen Preis wĂ€re es aus Alu und das Unterrohr wĂ€re dicker und mehr verstĂ€rkt, um den entnehmbaren Akku aufnehmen zu können. Mit Carbon ist halt mehr möglich, aber eben auch zum entsprechenden Preis. Das Rotwild lĂ€sst sich aber sowieso nicht mit den von mir genannten Bikes vergleichen, da es ein eMTB ist und die anderen Urban eBikes sind.

Aber um das noch mal zu betonen: Ich finde das Rotwild echt toll! HĂ€tte ich das Geld dafĂŒr und ein Interesse an Mountain Bikes, wĂ€re es auf meiner Liste wahrscheinlich an erster Stelle. Das sollte absolut kein Hieb gegen das Bike sein.

Ok erstmal danke fĂŒr deine ausfĂŒhrliche Antwort @Cowboy Willi . Deiner Meinung kann ich teilweise etwas abgewinnen, dennoch bin ich der Meinung das immer der Produkt Nutzen im Vordergrund stehen muss und dann erst die Ästhetik. Aber klar, soll und kann jeder so kaufen wie es fĂŒr ihn am meisten PrioritĂ€t hat.
Ein geringeres Gewicht und Diebstahlsicherheit des Akkus wĂŒrde ich auch als Produktnutzen bezeichnen. Das von dir genannte Rotwild wĂŒrde ich zum Beispiel nicht in der Stadt abstellen wollen, weil der Akku per Knopfdruck entnehmbar ist und kein Schloss hat. Die einzige Möglichkeit, ihn zu sichern, ist offenbar eine zusĂ€tzliche Schraube, die man anbringen kann. Das find ich jetzt nicht so praxistauglich. ;)

Ich finde den man sollte trotzdem das VerhĂ€ltnis immer sehen. Ja bei einem Pedelec wo die Zellen gut 1.000 Ladezyklen halten, macht das schon gut ĂŒber 5.000 bis 10.000 Kilometer pro Akku , bis dann mal Abnutzungserscheinungen auftreten. Bei dem Standard Hobby eBiker der die Woche 1-2 mal seine 50-100km fĂ€hrt ist das kein Thema. Was ist mit der zunehmenden Pendlern die jeden Tag zur Arbeit oder ganz auf ihren das Pedelec setzen ganz anders aussieht. Die hauen nach einem Jahr oder zwei Jahren die AkkukapazitĂ€t an die Wand und dann ist das eBike bzw. der Akku vl noch bei 60-80% der Maximal Aufnahmeleistung, je nach QualitĂ€t des Akkumulator.
Deine Berechnungen kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ein Akku fĂŒr 50km+ reicht und 1000 Ladezyklen hat (bevor seine KapazitĂ€t unter 70% sinkt), dann kommt man damit doch auf bis zu 50.000km, nicht 5.000km. Und wenn er dann ausgenudelt ist, bring ich das Bike halt zu einem Servicepartner und lasse den Akku austauschen. Ein fest integrierter Akku bedeutet doch nur, dass er nicht vom Endkunden auf Knopfdruck entnehmbar ist; nicht, dass er gar nicht austauschbar ist.

Das ist ja auch noch so mega nervig, das Bike dann immer mit in die Wohnung zu schleppen und dann wo zu laden? Wenn man gerade von ner fetten schlammigen Trail Tour kommt? 😬 :X3:
Fest integrierte Designs machen natĂŒrlich am meisten Sinn, wenn man ebenerdig wohnt oder eine Garage mit Stromanschluss hat. 😉 Ich hab weder noch, deshalb wĂ€re es mir auch zu doof, ein eBike stĂ€ndig in den ersten Stock hieven zu mĂŒssen. Ich habe wie du lieber den Kompromiss mit Wechselakku gewĂ€hlt, mit all seinen Vor- und Nachteilen.

Jedenfalls sieht dein Bike echt nice aus !
Danke! Der Akku ist nicht unsichtbar, aber dennoch geschickt integriert, finde ich. :)

@MisterFlyy: Geht es um dieses hier? Sieht sympathisch aus! 👍

Durch die Position des Akkus ist das Unterrohr geschickt durch die zusĂ€tzliche Strebe verstĂ€rkt (bei einem Tiefeinsteiger ja wichtig) und der Schwerpunkt sehr niedrig. Sieht natĂŒrlich etwas eigen aus, aber das Design macht einen sehr durchdachten Eindruck!
 

MisterFlyy

Dabei seit
03.12.2014
BeitrÀge
3.994
Ort
Salzkotten
Details E-Antrieb
Klever New B-Speed mit Biactron V2
Ja, das ist der Wolf im Schafspelz 😉 Meins trĂ€gt aber ein dunkles Fell. Genial finde ich es in blau, wie es @Betulaceae fĂ€hrt.
ZurĂŒck zum Koffer, den hatten schon die ersten Modelle der Firma Klever. Im Moment erscheint die fĂŒnfte Akku Generation 360, 470, 570, 850 und jetzt aktuell der 1200Wh Akku.
Klever bemĂŒht sich, neue Entwicklungen abwĂ€rtskompatibel zu entwickeln.
 

Madakain

Dabei seit
18.05.2020
BeitrÀge
17
Ich habe ein Gudereit ET 11. Mir war vor allem wichtig, dass das Rad gut viele Kilometer vertrĂ€gt und wartungsarm ist. Daher die Kombi aus Rohloff und Bosch Performance. War vorher nicht wirklich Ebike-bewandert, bin aber ein paar Hundert Kilometer bis dato ganz zufrieden. Das Rad machtn wertigen Eindruck. Kann sein, dass ich die Kombi Neodrives Z20/Pinion besser finde, konnte ich aber nirgends testen in der Umgebung. Ich fahre fast jeden Tag zur Arbeit 20km einfache Strecke. Seit ich das Ebike hab ist es einfach viel entspannter. NatĂŒrlich ist es schade, dass es nur bis 25kmh unterstĂŒtzt, aber das wusste ich ja vorher und is ja bei allen normalen Pedelecs gleich. Ich fahre in der Ebene meist so 27kmh. Richtig cool isses natĂŒrlich wenn man in etwas hĂŒgeligem Terrain unterwegs ist oder einfach das stĂ€ndige Anfahren im Stadtverkehr. Da ist an der Rohloff praktisch, dass sie automatisch runterschaltet, wenn man anhĂ€lt. GewöhnungsbedĂŒrftig finde ich die Übersetzung der Rohloff. Also Gang 1-7 nutze ich eigentlich nie weil zu leicht.
 

green.Biker

Dabei seit
16.11.2020
BeitrÀge
17
Ok mit den km hab ich mich heute Nachmittag etwas verrechnet, pardon!
Aber gehen wir von konservativen 500 Ladezyklen aus sind das trotzdem nach 1-2 Jahren Feierabend bei Pendlern, da es beim Akku nicht nur auf die gefahrenen km also der Leistungsentnahme ankommt.
Also sagen wir pro Tour fĂ€hrt jemand zur Arbeit 15-20km Hin- und das Gleiche nochmal zurĂŒck, dann wird er wohl fast tĂ€glich um auf Nr. Sicher zu gehen jeden Tag, zumindest jeden zweiten Tag den Akku aufladen wollen.

Es kommt auch darauf an wie wird der Akku gelagert. Wenn das Bike wie bei den meisten in der Garage, Keller oder sogar draußen steht, bei aktuell 5 bis -3 Grad die Nachts sind, dann ist das fĂŒr die Akkus meist tödlich auf dauer. Selbst im Keller/ Garage sind es dann nur noch 5-10 Grad.
 

MisterFlyy

Dabei seit
03.12.2014
BeitrÀge
3.994
Ort
Salzkotten
Details E-Antrieb
Klever New B-Speed mit Biactron V2
Ich habe zwei Köfferchen von Klever. Der eine hat 527 der andere 444 Zyklen. Mittlerweile habe ich auch einen Extender angeschlossen, um den Orginalakku zu schonen.
Übrigens fahre ich ein S-Pedelec, wo die Akkus stĂ€rker beansprucht werden, als beim Pedelec.

Ich brauche meine Akkus nicht lagern, da ich fast tĂ€glich fahre. Beim pendeln komm ich auf ca 35km. In der Summe habe ich 26000km mit den Akkus zurĂŒck gelegt. Eine deutliche spĂŒrbare Alterung kann ich nicht feststellen.
 

Cowboy Willi

Dabei seit
30.07.2020
BeitrÀge
527
Details E-Antrieb
Cowboy v3
Ok mit den km hab ich mich heute Nachmittag etwas verrechnet, pardon!
Aber gehen wir von konservativen 500 Ladezyklen aus sind das trotzdem nach 1-2 Jahren Feierabend bei Pendlern, da es beim Akku nicht nur auf die gefahrenen km also der Leistungsentnahme ankommt.
Also sagen wir pro Tour fĂ€hrt jemand zur Arbeit 15-20km Hin- und das Gleiche nochmal zurĂŒck, dann wird er wohl fast tĂ€glich um auf Nr. Sicher zu gehen jeden Tag, zumindest jeden zweiten Tag den Akku aufladen wollen.
Auch die Rechnung verstehe ich nicht. Welches Problem besteht darin, jeden Tag oder jeden zweiten den Akku aufzuladen, wenn das Bike sowieso in eine Garage mit Stromanschluss gestellt wird? Ist doch gut, wenn er den Akku lĂ€dt um auf Nummer sicher zu gehen, und ihn nicht unterwegs leer fĂ€hrt! Selbst wenn du von nur 500 Ladezyklen ausgehst (obwohl die Hersteller die doppelte Anzahl nennen und meist auch garantieren): das sind dann bei 50km+ pro Akkuladung (und seien wir mal ehrlich: eBikes mit fest integriertem Akku bieten selten nur 50km Reichweite, oft sind es 70–150km) immer noch 25.000km. Es mag schon sein, dass ein extremer Pender die in 2 Jahren runter hat. Das wĂ€re bei einem eBike mit Wechselakku aber exakt genauso der Fall.

Falls demjenigen die RestkapazitĂ€t dann tatsĂ€chlich nicht mehr reicht, geht er zum Service-Partner und lĂ€sst sich einen neuen einbauen. Beispiel Coboc: Die geben eine Akkugarantie fĂŒr 2 Jahre und 30.000km. Ein neuer kann fĂŒr 899€ eingebaut werden, das ist zweifellos sehr teuer. Ein Bosch-Akku kostet je nach AusfĂŒhrung „nur“ 450–800€ (Powertube-Serie). Bei Cowboy gibt es einen neuen Akku fĂŒr relativ „gĂŒnstige“ 499€. Bei Coboc ist aber immerhin auch eine komplette Inspektion und Wartung des Bikes enthalten, was ja auch noch mal 100€ oder so wert wĂ€re. Teurer ists trotzdem, ohne Zweifel. Ampler dagegen verlangt nur 350€ fĂŒr einen Austauschakku, der von Servicepartnern oder „jeder professionellen Fahrradwerkstatt“ zuzĂŒglich der Arbeitszeit (Arbeitsaufwand maximal 1 Stunde) ausgetauscht werden kann. Am Ende wird man da wahrscheinlich bei um die 500€ landen, und das ist dann wieder absolut gleichauf mit dem Preis eines Wechselakkus. Ampler gibt ĂŒbrigens an, dass der Akku eine Lebensdauer von 600 Ladezyklen hat und nach 40.000km noch 70% RestkapazitĂ€t besitzen sollte. Fairerweise: Bei VanMoof und Schindelhauer konnte ich keine offiziellen Preise fĂŒr einen Akkutausch finden.

Aber die allermeisten Fahrer werden im Leben ihres eBikes sowieso vermutlich höchstens einmal einen neuen Akku brauchen. Wenn sich das fĂŒr einen Extrem-Pendler nicht rechnet, ja dann kauft er das Bike halt nicht. Kein Produkt kann jeden Kunden ansprechen.

Es kommt auch darauf an wie wird der Akku gelagert. Wenn das Bike wie bei den meisten in der Garage, Keller oder sogar draußen steht, bei aktuell 5 bis -3 Grad die Nachts sind, dann ist das fĂŒr die Akkus meist tödlich auf dauer. Selbst im Keller/ Garage sind es dann nur noch 5-10 Grad.
Die von dir genannten Temperaturen sind vollkommen harmlos. Lediglich laden darf man Akkus nicht bei unter 0°. Das Laden kann im Winter schon schwieriger sein, da muss man halt schauen ob so ein Bike zu einem passt. Ich wĂŒrde vermuten, wer eine Garage mit Stromanschluss hat, wird in der Garage vielleicht nicht unbedingt auch Minusgrade haben, keine Ahnung. Wer sein Bike mit in die Wohnung nimmt, fĂŒr den Ă€ndert sich sowieso das ganze Jahr ĂŒber nichts.
 

MisterFlyy

Dabei seit
03.12.2014
BeitrÀge
3.994
Ort
Salzkotten
Details E-Antrieb
Klever New B-Speed mit Biactron V2
Aus diesem Grund habe ich mir angewöhnt, den Akku direkt nach der Fahrt zu laden, wenn er noch betriebswarm ist.
Ich glaube nicht das ein Akku beim S-Pedelec wĂ€hrend der Fahrt auskĂŒhlt.
 

Achined

Dabei seit
10.11.2019
BeitrÀge
490
Ort
Asturias Spanien
Details E-Antrieb
Bosch CX Gen4
Wollte erst ein Hardtail mit Motor. Dann fiel mir auf, dass durch lÀngere Fahrten und den Möglichkeiten ein Fully besser wÀre. Wollte Bosch, ZuverlÀssigkeit und einen Mix aus Tour und Allmountain. So wurde es ein Cube Stereo Hybrid 120 Pro.
Macht auch soweit sehr viel Spaß. 650 km seit Mitte August, soviel fuhr ich auf dem Bio-Fully im ganzen Jahr. Einzig die Bremse MT420/MT400 geht mir auf die Nerven.
Die MT 400 war auch das Erste, was ich bei meinem Orbea rausgeschmissen habe, nun mit der MT8120 und 203/180er Scheiben sind das Welten Unterschied
 

Tikey

Dabei seit
13.10.2020
BeitrÀge
29
Bei uns Zuhause wird nicht großartig auf die Marke geachtet, wichtig ist, dass die Komponenten die gewĂŒnschten sind und den sonstigen Anforderungen (Service Erreichbarkeit, Systemgewicht, Farbe) entspricht, zweitens ist dann der Preis wichtig, das wird dann gegeneinander ausgewogen, das mit dem besten Preis LeistungsverhĂ€ltnis wird genommen, könnte dann auch ein Prophete sein :)

Unsere ersten Pedelecs waren zwei Kalkhoff Agattu, preislich musste es pro Bike zwischen 2 und 3 tausend liegen, auf Ausstattung wurde weniger geachtet.
Jetzt gerade werden zwei neue Bikes gesucht, hier muss der Preis im selben Bereich liegen, besser nÀhe 2000 als höher. Allerding ist es wichtiger geworden, dass mindestens ein 60Nm Motor und ein 500Wh Akku dabei ist, und sehr ausschlaggebend ist ein Systemgewicht von mindestens 160KG.
 

E-Strampler

Dabei seit
23.04.2016
BeitrÀge
1.525
Ort
Dresden
Details E-Antrieb
Hai sduro Trekking 4.0, TSDZ2
Erstes war ein MIFA-Tiefeinsteiger, HR-Q100 (Version?), Geschwindigkeitsstufen (Internetkauf), nach kurzer Zeit zurĂŒck wegen des schwabbligen Rahmens, dafĂŒr vom HĂ€ndler statt Geld zurĂŒck auch wieder einen Tiefeinsteiger mit stabileren Rahmen, auch wieder HR-Q100 (Version?) ebenfalls Geschwindigkeitsstufen. Wollte Leistungsstufen, also neuen Controller und Display. Mit Hilfe von netten Forumskollegen bspw @RUBLIH Abstimmung zwischen Controller und Motor verbessert. Dann gefiel mir der Rahmen nicht mehr ( EinschĂ€tzung: zu schwer, Durchsteigen durch Rahmen fand ich auch nicht optimal, schwinge immer noch Bein " hintenrum" ĂŒber GepĂ€cktrĂ€ger/Sattel 😁). Es wurde ein Wave-Rahmen, die Pedelec-Module wurden umgepflanzt, Felgenbremsen von mech. auf Magura HS. Da man ja Ă€lter wird, machen Steigungen ja irgendwann nicht mehr so richtig Spaß. Da kam der Hype mit dem TSDZ2. Da bin ich aufgesprungen. Nun werkelt ein solcher bei mir an dem inzwischen 6 Jahre alten 10,4Ah GepĂ€cktrĂ€gerakku, dessen KapazitĂ€t nun merklich nachlĂ€ĂŸt. Aber ich kann damit immer noch anstandslos 50km-Runden Runden absolvieren; na gut, wesentliche Höhenmeter sind bei mir nicht drin, sind in meinem Umkreis, den ich "erfahre" auch so nicht vorhanden.
Lediglich die Parametrierung am TSDZ2 ist noch im Auslieferzustand. Bisher habe ich mich da noch nicht rangetraut. Komme mit der Standardeinstellung klar.
Ja, die Schaltung wurde von 3-fach vorn auf 1-fach mit nem narrow wide Kettenblatt reduziert, hinten weiter 7-fach. Das kleinste Ritzel hinten hinten nutze ich kaum bis gar nicht, beim GrĂ¶ĂŸten komm ich mir vor wie ein Hamster, brauche ich auch höchst selten (wie schon geschrieben, steile Steigungen meide ich, die, direkt aus dem Tal den westlichen Elbhang hoch mit 10% schaffe ich mit max UnterstĂŒtzung ganz ordentlich). Vlt ließe sich mit anderer Parametrierung noch was verbessern 😏
Mal schauen, wie lang mein Akku noch mitspielt, schiele zwar immer nach nem anderen, aber ... ( wer lebt lĂ€nger, der oder ich ?😄)
 

green.Biker

Dabei seit
16.11.2020
BeitrÀge
17
Die von dir genannten Temperaturen sind vollkommen harmlos. Lediglich laden darf man Akkus nicht bei unter 0°. Das Laden kann im Winter schon schwieriger sein, da muss man halt schauen ob so ein Bike zu einem passt. Ich wĂŒrde vermuten, wer eine Garage mit Stromanschluss hat, wird in der Garage vielleicht nicht unbedingt auch Minusgrade haben, keine Ahnung. Wer sein Bike mit in die Wohnung nimmt, fĂŒr den Ă€ndert sich sowieso das ganze Jahr ĂŒber nichts.

WĂŒrde ich so nicht unterschreiben. Akkus haben eine Komfortzone von ca. 15-20° Grad was die Lagerung angeht. Was was da signifikant drunter/ drĂŒber liegt ist schĂ€dlich fĂŒr die Zellen.

Btw. was mir noch einfĂ€llt gerade, wir sind in unserer Gruppe 5 Fahrer von Bosch CX Gen.3 Motoren und haben schon drei Bosch Powertube Akkus einschicken mĂŒssen. Das war schon ein Akt und umstĂ€ndlich genug, da die HĂ€ndler nicht hier direkt aus der Gegend kommen. WĂ€re das ganze Akkusystem jetzt noch verbaut, wĂ€re das ganze noch komplizierter gewesen.

Aber ja ich geben dir recht Cowboy Willi, es kann nicht fĂŒr jeden das gleich gute Produkt geben. Solange die WerkstĂ€tten noch eine Chance haben ohne großen Aufwand an die Akkus zu kommen, ist es dann vl noch iwie ok, wenn der eBiker dann einen wesentlichen Nutzen davon trĂ€gt. Aber wird das dann irgendwann ein absolut geschlossenes System wie die E-Bike Motoren, wo direkt nur noch an die Hersteller geschickt werden, verkompliziert das alles nur noch mehr.
 

Cowboy Willi

Dabei seit
30.07.2020
BeitrÀge
527
Details E-Antrieb
Cowboy v3
Mir hat man aus berufenem Munde gesagt ich solle schon bei einstelligen Plusgraden nicht mehr laden.
Ich habe die Grenze von 10° auch hier und da gelesen, aber ohne detaillierte ErlÀuterungen. Unter 10° zu laden scheint nur beim Schnellladen ein Problem zu sein, nicht beim normalen Laden:
Fast charging of most batteries is limited to 5°C to 45°C (41°F to 113°F); for best results consider narrowing the temperature bandwidth to between 10°C and 30°C (50°F and 86°F) as the ability to recombine oxygen and hydrogen diminishes when charging nickel-based batteries below 5°C (41°F). If charged too quickly, pressure builds up in the cell that can lead to venting. Reduce the charge current of all nickel-based batteries to 0.1C when charging below freezing.
[
]
Li ion can be fast charged from 5°C to 45°C (41 to 113°F). Below 5°C, the charge current should be reduced, and no charging is permitted at freezing temperatures because of the reduced diffusion rates on the anode. During charge, the internal cell resistance causes a slight temperature rise that compensates for some of the cold. The internal resistance of all batteries rises when cold, prolonging charge times noticeably.
Charging at High and Low Temperatures

None of today’s EVs, however, allow fast charging at low temperatures. Nissan Leaf, for instance, can be charged to 80% full in 30 min (∌2-C charge) at room temperature, but would take >90 min (<C/1.5 charge) to charge the same amount of energy at low temperatures, according to their owner’s manual (7). This is mainly ascribed to concern about lithium plating.
[
]
A major symptom of lithium plating is a drastic capacity loss, in addition to safety hazards. Indeed, recent data showed that cycle life of LiBs drops considerably with temperature. The commercial 16-Ah graphite/LiNi1/3Mn1/3Co1/3O2 cells in Europe’s Mat4Bat project lost 75% capacity in 50 cycles with 1-C charge at 5 °C (10), although the same cells can survive 4,000 cycles at 25 °C. Schimpe et al. (11) cycled identical graphite/LiFePO4 cells at different temperatures. Cells at 25 °C lost 8% capacity in 2,800 equivalent full cycles (EFCs). At the same capacity loss, cell life drops to 1,800 EFCs at 15 °C, 1,400 EFCs at 10 °C, and 350 EFCs at 0 °C. [
] Even at a cool temperature of 10 °C, cell life is only about half of that at 25 °C. [
] Thus, even when fast charging stations become ubiquitous, consumers are still not able to quickly refuel their EVs for a majority of the year due to the low ambient temperatures.
[
]
Fundamentally, lithium plating is affected by the rate of ion conduction and diffusion in the electrolyte, lithium diffusion in graphite particles, and reaction kinetics at graphite surfaces. Key parameters governing these processes all follow the Arrhenius law and drop substantially with temperature (SI Appendix, Fig. S2). As such, a plug-in hybrid EV (PHEV) cell that can withstand a 4-C charge without lithium plating at 25 °C can only allow a 1.5-C charge at 10 °C and C/1.5 at 0 °C to prevent lithium plating (SI Appendix, Fig. S3), which explains the long recharge time of today’s EVs at low temperatures.
https://www.pnas.org/content/115/28/7266

Gibt es Fast Charging bei eBike-Akkus? Wenn ich daran denke wie lange sie zum Laden brauchen, glaube ich nicht? Bosch nennt auf seiner Website zwar Fast Charger, aber die scheinen optional zu sein. In dem zweiten Artikel steht, das die zu erwartende Anzahl an Ladezyklen bei 10°C halbiert, wenn mit 1C geladen wird. Ich schaue mir gerade den Bosch PowerTube 400 an, der 11Ah bei 36V hat. Mit 1C laden wĂŒrde bedeuten (wenn ich das richtig verstehe), mit 11 Ampere zu laden. Laut Bosch-Website hat das normale LadegerĂ€t nur 4A, das kompakte sogar nur 2A, und selbst der „Fast Charger“ gerade mal 6A. Das sind beim schnellsten LadegerĂ€t nur 0.55C, beim normalen nur 0.36C. Denke ich jedenfalls, ich habe gerade zum ersten Mal von dieser Einheit gelesen. Mein Cowboy-Akku hat 10Ah, auf dem Netzteil steht 3A, also kann das auch nur mit 0.3C laden.

Falls jemand Informationen zu negativen Effekten vom Laden bei Temperaturen zwischen 0–10° hat, wĂŒrde ich gerne mehr darĂŒber erfahren! Ich denke aber, dass das eher ein Problem fĂŒr eAutos ist, da eBike-Akkus eh zu langsam geladen werden.

WĂŒrde ich so nicht unterschreiben. Akkus haben eine Komfortzone von ca. 15-20° Grad was die Lagerung angeht. Was was da signifikant drunter/ drĂŒber liegt ist schĂ€dlich fĂŒr die Zellen.
Das stimmt nicht. Im Gegenteil, bei niedrigen Lagertemperaturen halten Akkus ihre Ladung sogar deutlich lÀnger als bei Zimmertemperatur. SchÀdlich sind nur hohe Temperaturen, nicht niedrige.

Aber ja ich geben dir recht Cowboy Willi, es kann nicht fĂŒr jeden das gleich gute Produkt geben. Solange die WerkstĂ€tten noch eine Chance haben ohne großen Aufwand an die Akkus zu kommen, ist es dann vl noch iwie ok, wenn der eBiker dann einen wesentlichen Nutzen davon trĂ€gt. Aber wird das dann irgendwann ein absolut geschlossenes System wie die E-Bike Motoren, wo direkt nur noch an die Hersteller geschickt werden, verkompliziert das alles nur noch mehr.
Wo bekomme ich den Spezialakku her, wenn es Rotwild nicht mehr gibt? ;) Bosch-Akkupacks haben eine so hohe Verbreitung, dass es die oder kompatible sicher immer geben wird. Bei kleineren Herstellern wird es da aber sicher irgendwann ebenfalls schwierig werden. Sollte Cowboy irgendwann dicht machen, wird es fĂŒr mich auch schwierig werden, an neue Akkus zu kommen. Wobei, wenn die App eines Tages auf iOS 3000 nicht mehr lĂ€uft und ich das Bike nicht mehr starten kann, brauch ich auch keinen neuen Akku mehr 😂👍
 

Ewi2435

Dabei seit
08.06.2015
BeitrÀge
8.593
Ort
Emstek
Details E-Antrieb
Ozon-Pinion 1.12, BPM2 50,4V 21Ah S-Ped.
Lagertemperatur ist ansich egal, so kalt wirds bei uns nicht.

Laden hingegen am besten nicht unter 5 Grad. Im optimalfall direkt nach Fahrtende laden, dann sind die Zellen vorgewaermt.
 
Thema:

Welche Marke habt ihr und warum?

Oben