Welche Möglichkeiten gibt es eine 48V bionX BMS Ver 6.3 aufzuwecken oder Deep Sleep zu verhindern?

Diskutiere Welche Möglichkeiten gibt es eine 48V bionX BMS Ver 6.3 aufzuwecken oder Deep Sleep zu verhindern? im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Für eine längere Tour habe ich geplant zu den BionX Akkupacks auch Ersatz BMS mitzunehmen. Außerdem wollte ich das BMS täglich vom Akkupack...
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cephalotus

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Für eine längere Tour habe ich geplant zu den BionX Akkupacks auch Ersatz BMS mitzunehmen. Außerdem wollte ich das BMS täglich vom Akkupack trennen, um dort einen Junsi Datenlogger einzuschleifen. Was ichzwischendurch leider vergessen hatte und mir leider jetzt erst wieder aufgefallen ist gehen die Platinen mit Hardware 6.3 sofort in den Deep Sleep Modus sobald dort keine Spannung mehr anliegt.

Aufwecken kann man sie nur mit dem BionX Netzteil. Jetzt habe ich aber nicht immer Strom zur Verfügung und vor allem habe ich das BionX Netzteil nicht mal mit (eigentlich wollte ich noch nicht mal die Ladebuchse verbauen).

Gibt es Möglichkeiten das Verhalten ganz zu Unterbinden (Deep Sleep bei niedrigem Ladezustand zu verändern nutzt nichts) und welche Methoden gibt es, den Deep Sleep Modus wieder zu verlassen? Perfekt wäre ohne den Ladeeingang zu nutzen. Kann ich notfalls einen kleinen DC-DC Wandler nutzen, der sich aus dem Hauptakku speist? (oder ist das problematisch, z.B. weil Masse? durchgeleitet ist)
Bevor ich da selber herum experimentiere wollte ich wissen ob vielleicht schon jemand eine elegante Lösung dafür gefunden hat. Jetzt hab ich den Akkupack extra so gebaut, dass die Platine schnell zu wechseln ist und dann bekomme ich die getauschte aber unterwegs nicht eingeschalten. Oh Mann.

Am liebsten wäre mir den Deep Sleep Modus bei 0V bei den 6.3 Platinen einfach für die Tour zu deaktivieren.

Von den HW 6.2. Platinen habe ich nicht genügend herum liegen und die die ich hab sind blöderweise auch von der Bauform nicht passend für das Gehäuse (etwas breiter).

MfG

PS: Meine bisherige Lösung ist die Ladebuchse doch zu verbauen und einen Ladestecker mit angeschlossener kleiner Batterie mitzunehmen. Es genügen bereits kleine Spannungen (7V getestet, vielleicht geht noch weniger) und Mini-Ströme um die Platine über den Ladeeingang wieder aktiv zu schalten.
 
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Jomar59

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Also die 6.2 gehen sicher und passen tun die auch in jedes Gehäuse. Die von den langen Akkus sind zwar breiter, aber man kann den Seitenteil einfach mit Teppichmesser etc nachritzen, die Nut ist ja vorhanden und dann abbrechen, geht auch ohne Nachritzen, aber sicher ist sicher.
 
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cephalotus

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Es handelt sich nicht um originial BionX Akkus sondern um 13s8p Eigenbauten und die 6.3 Platinen passen haargenau, meine herum liegenden 6.2 leider nicht.
 
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Jomar59

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Also meine 6.2 sind gleich groß als die 6.3, das einzige aber auch bei den 6.3 gleich, wenn sie in einem langen Akku (Kalkhoff, Focus) drinnen waren, muss man an der Seite die Leiste abnehmen.
 
trifi70

trifi70

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Wenn es machbar ist (Platz, Gewicht), nimm einen Akku mehr mit. Der hilft Dir weiter als ein einzelnen BMS, da man mit dem auch fahren kann (falls die anderen drohen leer zu werden.

Falls das nicht geht, nutze die Tatsache, dass Du min. 2 Akkus dabei hast. Dann müsste einer der beiden doch behilflich sein können, für kurze Zeit ein externes Ladegerät zu simulieren, sodass Du den anderen aufwecken kannst. Nicht elegant, eher ein Workaround, sollte aber tun.
 
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cephalotus

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Jeder von uns nimmt einen 13s8p Akku mit. Die sehen ungefähr so aus wie auf dem Bild. Das Gehäuse wird noch teilweise mit eingewicklet, damit der Akkupack etwas "homogener" wirkt. Die BionX Akkuschiene an den Rdern wird entfernt und durch einen Flaschenhalter ersetzt. Jeder dieser Akkus wiegt ca. 5,2-5,3kg. Einen Zweitakku mitzunehmen ist defintiv keine Option und auch unnötig.

Für die Akkupacks selbst brauche ich keine Redundanz, an denen geht nichts kaputt, solange sie nicht runterfallen. Beim Motor kann ich praktischerweise keinen Ersatz mitnehmen und muss hoffen. Alles andere nehme ich als Ersatz mit, dazu gehören eben auch die BionX BMS. Die wiegen ja nicht viel und die sind bei diesem Akkuaufbau auch recht schnell gewechselt.

Da ich bei meinem Akkupack am XT90s einen Junsi Powerlog dazwischen packen möchte muss ich die Verbindung bisweilen trennen. Es ist angedacht die Akkupcks via Cycle Satiator zu laden ggf auch mal unterwegs. Die sehen so schon gefährlich genug aus, da muss nicht auch noch ein Logger dran hängen.

Kurz und gut, ich brauche eine Lösung, dass sich die Akkuplatinen entweder nicht deaktivieren oder aber eine simple Aktivierungslösung. Vermutich wirds dann wohl doch auf den Ladestecker mit einer kleinen Batterie dran hinaus laufen, das sind auch nur ein paar Gramm.

MfG

13s8p_PF_005.jpg
 
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remiere

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Greif doch die Spannung <26V an den vorhandenen Balancestecker- oder leitungen ab und verbinde sie über einen Taster mit dem Ladeeingang auf der Platine. Nach kurzem betätigen des Tasters müsste sich die Platine aktivieren.
 
trifi70

trifi70

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Dass mein Vorschlag eines Zweitakkus keinen Monsterakku meinte, weißt Du sicher ;) Und es ging auch weniger um Redundanz, sondern um eine Reichweitenverlängerung. Sozusagen Reservestellung am Tankregler... nur für den Fall der Fälle.

Ersatz-Motor mitnehmen ginge praktikabel nur mit:
kleine Bauform, also eher kein D, sondern PL, SL...
Einspurhänger wie Bob Yak o.ä. wegen Platzbedarf und hohem Gewicht
gute Fähigkeiten im Einspeichen/Zentrieren (auf längeren Touren hilfreich, auf Weltreise in der Pampa meines Erachtens unerlässlich)

Für Frankreich würde ich es mir auch verkneifen.

Die Idee den Akku mit Eigenhilfe aufzuwecken ist sinnvoll. Fraglich war halt die Sache mit Masse bzw. welches Potential darf am Ladestecker anliegen. Dieses umgehst Du mit einem zweiten Akku (den Du ja ohnehin dabei hast). Wenn Du dort die passende Spannung abgreifst, wird der erste Akku aktiviert und ich glaube nicht, dass Du den Hilfsakku aus der Balance bringst (Belastung nur eines Teils der Zellen), da die Last nur sehr kurz anliegen muss.
 
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temp

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Ich hab mal eine Frage zu euren Eigenbauten. Wo habt ihr die Steckverbinder für den Balanceranschluss her? Stammen die aus alten Bronx-Akkus oder habt ihr eine Quelle oder einen Hersteller? Leider waren Suchen nach einem Lieferanten bis her erfolglos.
 
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cephalotus

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Meine Redundaz wenn ich mehr Reichweite brauche ist es, zu gegebener Zeit eine Unterstützungsstufe runter zu schalten. In der größten Not trete ich halt selber...

Als BMS Aktivator habe ich mir nun quick&dirty aus 3 CR2032 in Serie einen Starter gebaut. Wiegt 21g. Mit Schrumpfschlauch drum rum dann vielleicht 23g. Hab die Kabel nur verklebt, weil ich nicht weiß ob die Knopfzellen Löten vertragen. Eine kleine A23 Alkaline mit 12V wäre mir lieber gewesen (die Zellen kann man löten), aber so eine habe ich grad nicht herum liegen.

Mal schauen ob ich einem einreden kann, dass das mein range extender ist ;-)

MfG

BionX_BMS_Aktivator.jpg


Ich hab mal eine Frage zu euren Eigenbauten. Wo habt ihr die Steckverbinder für den Balanceranschluss her? Stammen die aus alten Bronx-Akkus oder habt ihr eine Quelle oder einen Hersteller? Leider waren Suchen nach einem Lieferanten bis her erfolglos.
Ich schlachte alte BionX Akkus, weil ich leider bis heute auch nicht weiß, wo man die Dinger kaufen kann.

Leider hab ich vor allem Balancerkabel mit diesem saudämlichen Sicherungen dran, die z.B. Diamant verbaut hat.
 
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Jomar59

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Also die Sicherungen nehme ich immer raus, wenn ich einen Akku neu bestücke. Aufwecken funktioniert auch mit Handy-Ladegerät, da brauchst nur kleinen Stecker.
 
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temp

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Ich kann auch nur jedem Empfehlen die Polymersicherungen zu entfernen. Die Dinger sind definitiv zu knapp bemessen und wenn wie hochohmig werden macht das BMS mit den Zellen was es will, nur nichts gutes.
Beim BinoX BMS sind der Minus vom Akku, der Minus der Ladebuchse und der Minus zum Motor ein und das selbe Potential. Es spricht also überhaupt nichts dagegen die Spannung vom eigenen Akku abzuknapsen. Einen Reihenwiderstand würde ich aus Angst aber mit einbauen.
Obwohl ohne den könnte man den Akku ja so auch gleich wieder aufladen:sneaky:
 
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trifi70

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CR2032 kann man löten, dafür kauft man die Variante mit punktgeschweißten Lötfahnen. Ich hab sowas immer rumliegen, da in alten Schachcomputern häufig standardmäßig als Pufferbatterie eingesetzt und nach 2-3 Jahrzehnten sind die dann auch mal fällig...
 
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