Wegwerfprodukt Pedelec?

Diskutiere Wegwerfprodukt Pedelec? im Plauderecke Forum im Bereich Community; Zu diesem Thema ein kurzer interessanter Bericht. Nichts Neues, aber trifft genau meinen Nerv.
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DJTornado

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Naja, die bekannten Marken wie Bosch & Co haben schon eine hohe Marktdurchdringung, was die Ersatzteilbeschaffung (auch von Gebrauchtteilen) sicherlich erhöht. Schwieriger wird es sicher bei Rahmen, Schwingen & Co, da sieht es aber auch im Biobike-Bereich nicht gut aus, als am DH Bike meines Sohns wegen eines Montagefehlers des Mechanikers die Schwinge defekt war, wurde der Kaufvertrag ohne Kosten für mich rückabgewickelt, da ein Ersatzteil nach 3 Jahren nicht mehr verfügbar war
 
savyfunkt

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Wäre aber schon schön wenn es in der EU eine Regelung gäbe, dass z.B. der Ersatzteilnachschub für in der EU verkaufte Pedelecs für 7-10 Jahren gewährleistet sein muss. Ist ja bei PKWs auch so. Hoffe schon das bei Bosch und den großen Marken Motor und Akku später noch zu bekommen sind.
 
gentlerider

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Das genau kennzeichnet ein wachsendes Problem, denn gerade auf EU Beschluß wrde die bestehende Verpflichtung über Bereitstellungszeiträume von Ersatzteilen aufgeweicht, wie sollte es anders sein durch einseitige Einflußnahme der Herstellerlobbies und -Interessen.
 
gerry.k

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Wäre aber schon schön wenn es in der EU eine Regelung gäbe, dass z.B. der Ersatzteilnachschub für in der EU verkaufte Pedelecs für 7-10 Jahren gewährleistet sein muss.
Grundsätzlich stimme ich dir zu. Aber wie viele werden sich für ein 7-10 Jahre altes Pedelec im Schadenfall z.B. einen neuen Motor für 500 - 1000 € kaufen.
Ist ja bei PKWs auch so.
Das wird immer wieder behauptet, aber nach etwas googeln finde ich keine Bestätigung dafür.
 
savyfunkt

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Also ich habe für meine Autos immer Ersatzteile bekommen. Da waren auch echt alte dabei. Ein VW-Bus T2 oder ein 10 Jahre alter Xantia usw..
War nie ein Problem.
Zum Pedelec jetzt. Wenn wir von einem Levo S-Works z.B reden, würde ich schon nach 7 Jahren einen 500Euro Motor investieren. Akkus wird weniger ein Problem sein, die werden heute schon repariert
 
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Atmelfreak

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Aber wie viele werden sich für ein 7-10 Jahre altes Pedelec im Schadenfall z.B. einen neuen Motor für 500 - 1000 € kaufen.
Also ich würde das tun. Kommt natürlich auf den ursprünglichen Kaufpreis an. Ich habe gerade für mein 7 Jahre altes Fahrrad (1000€ Kaufpreis) einen neuen Umbausatz für über 500€ bestellt, da der aktuelle Billig-Motor nach über 9000km anfängt, Geräusche zu machen.
 
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DJTornado

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Also ich habe für meine Autos immer Ersatzteile bekommen. Da waren auch echt alte dabei. Ein VW-Bus T2 oder ein 10 Jahre alter Xantia usw..
War nie ein Problem.
Zum Pedelec jetzt. Wenn wir von einem Levo S-Works z.B reden, würde ich schon nach 7 jahren eine 500Euro Motor investieren
Und was ist mit dem ABS Steuergerät für den New Beetle, vorletztes Modell? Nach ein paar Jahren weltweit nicht mehr lieferbar...
 
savyfunkt

savyfunkt

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Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen. Ich habe bis jetzt immer alles bekommen
 
MScFW

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Bei vielen PKW Teilen ist es mehr Zufall als Planung/Vorschrift. Wir haben für unseren Passat nach einigen Jahren z.B. keinen Schließzylinder mehr bekommen - ist jetzt kein exotisches Teil bei dieser Plattform. Hätten einen kompletten Satz Schlösser kaufen müssen, nur weil eine kleine Alu Nase an einer Tür verschließen war. Unser Händler hat eine andere Lösung gefunden, sonst wäre das richtig teuer geworden.

Spannender würde ich es finden, wenn weg vom Teile-/Baugruppen tauschen etwas mehr in Richtung Instandsetzung gegangen würde - und das bereits bei der Konstruktion berücksichtigt wird. Man muss doch ein Rad nicht entsorgen nur weil ein Lager am Ende ist ... nur wenn der Lagertausch teurer als ein vergleichbares Neues wird ... ich würd auch lang darüber nachdenken!

Servus

Markus
 
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schmadde

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Zu diesem Thema ein kurzer interessanter Bericht.
Nichts Neues, aber trifft genau meinen Nerv.
Also mit dem Tenor und einzelnen Aussagen im Bericht bin ich einverstanden, mit den meisten Beispielen eher nicht. Zuerstmal wird von einem Problem mit Bosch berichtet - hier der Akku vom Nyon. Im Prinzip ist das Nyon baugleich mit einem herkömmlichen Smartphone, nur mit einem robusteren Gehäuse und ohne Telefonmöglichkeit. Es wird bemängelt, dass man den internen Akku nicht tauschen kann - das kann man aber schon seit Jahren bei fast keinem Smartphone mehr. Zumindest ist das nicht vom Hersteller vorgesehen - de fakto geht es, was ja auch im Fernsehbericht gezeigt wird. Ausserdem ist ein Smartphone mit schwächelndem Akku nahezu nutzlos, während das Nyon selbst mit sehr schlechtem Akku am Pedelec noch problemlos funktionieren sollte, da es ja vom Fahrakku versorgt wird. Ich sehe hier nicht, was da Pedelec-Spezifisch sein soll.

Dann wird im Anschluss noch empfohlen gängige Technik eines namhaften Herstellers zu kaufen, um Probleme zu vermeiden - ja was ist denn ein Nyon von Bosch wenn nicht gängige Technik eines namhaften Herstellers? Irgendwie widerspricht sich der Autor hier selbst.

Die fehlende Standardisierung der Ladegeräte finde ich hingegen den Finger genau in den wunden Punkt gelegt. Eine EU-weite Verordnung für einheitliche Ladetechnik wie bei Handys fände ich hier längst überfällig.

Ich würde sogar noch weiter gehen und eine Standard-Schnittstelle für Akkus und Mittelmotor-Montage fordern. Gesetzlich vorschreiben wäre hier allerdings IMHO übers Ziel hinausgeschossen. Da sollte es sowas wie ein Standardisierungs-Gremium geben. Aber von Standards entwickelt sich ja die gesamte Fahrradbranche immer weiter weg. Der Wildwuchs an Tretlager"standards", Achs-Systemen, Einbaubreiten, Ritzelabständen usw. wird immer größer :(
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Spannender würde ich es finden, wenn weg vom Teile-/Baugruppen tauschen etwas mehr in Richtung Instandsetzung gegangen würde - und das bereits bei der Konstruktion berücksichtigt wird. Man muss doch ein Rad nicht entsorgen nur weil ein Lager am Ende ist ... nur wenn der Lagertausch teurer als ein vergleichbares Neues wird ... ich würd auch lang darüber nachdenken!
Aus Sicht des Servicebetriebes ist Auswechseln eigentlich fast immer billiger (= weniger lohnintensiv) als Reparieren. Außerdem kann man (weil ja ein "Neuteil" verbaut wird) dem Kunden auch mehr berechnen. Aus Sicht des Servicebetriebes (oder Händlers) gibt es also gar keinen Anreiz, etwas zu reparieren, wenn man es auch einfach austauschen kann. Das fängt mit Kaffeemaschinen an und hört bei Autos auf.

Schade.
 
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cephalotus

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Gerade Herr Neupert erzählt doch gerne seine Vision vom Pedelec der Zukunft. Hochintegriert,ohne Standards aus dem 3D Drucker in China.
Wer Pedelecs nachhaltig nutzen will kann sich doch solche kaufen, die Leute interessiert das nur nicht die Bohne, die meisten WOLLEN die neuesten Modelle haben, siehe Preise am Gebrauchtmarkt.

Mein erstes von eigenem Geld gekauftes Rad ist jetzt 25 Jahre alt und seit 8? Jahren ein Pedelec.
Original sind nach ca. 25.000km noch Rahmen, Stahlgabel, Vorbau, Lenker, Kurbel inkl. Kettenblätter (alle Stahl), Sattelstütze und tatsächlich auch der Sattel. Der Rest wurde mindestens 1x getauscht.
Mein ältestes gekauftes Pedelec habe ich erst vor kurzem als antriebsloses Fahrrad verkauft. Auch den BionX Motor und den Akku habe ich schon vor einiger Zeit verkauft. Alles hoffentlich bei den Neubesitzern noch lange in Benutzung.
Den Rest meines Fuhrparks werde ich noch sehr lange nutzen können, das ist Fahrradmäßig alles Standardtechnik.
Ich gehe von einer Nutzungszeit von wenigstens 20 Jahren aus, 30 Jahre halte ich für gut möglich. Notfalls halt mit anderer Antriebstechnik.

Das Hauptproblem das ich sehe ist die mangelnde Reparierbarkeit. Wegen einem schwachen Akku will ich weder ein Smartphone für 300 Euro wegwerfen noch ein Pedelecdisplay. Das ist beides nicht akzeptabel...

Dass man beim BionX D an ein Lager nicht ran kommt und dass man offizielle die Freiläufe nicht als Ersatzteil kaufen konnte ist genauso bischissen. Ich will doch nicht 4kg wertvolle Rohstoffe wegwerfen nur weil ein Lager verschlissen ist!
 
cubernaut

cubernaut

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Genau! Insofern geht der Beitrag für mich genau in die richtige Richtung - auch wenn ich einige kritische Aussagen von @schmadde durchaus teile.
Allein: Nur, weil es in anderen Bereichen längst üblich ist, wird der Ex-und-hopp-Wahn im Pedelecbereich nicht richtig.
Ich tippe gerade auf einem der letzten brauchbaren Smartphones mit offiziell austauschbarem Akku. Nicht durch irgendeine Bastellösung. Ein Gerät wegwerfen, weil der Akku defekt ist? Hallo?! Leider wurde mir beruflich jetzt auch so ein Mist (iPad) aufgezwungen.

Dass der Kauf etablierter Hersteller schütze, wie im Bericht behauptet, ist natürlich Unsinn.
 
hg6996

hg6996

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In der Bedienungsanleitung meines Lavida Plus steht, dass es sich hier um "modernen Leichtbau" handelt und es daher irgendwann zu einem Bauteilversagen kommen wird.
Und laut einem E-Bike-Händler in Stuttgart ist das bei fast allen modernen Rädern so. Der Rahmenbruch ist quasi vorprogrammiert.
Ich hoffe daher, dass mein "moderner Leichtbau" zumindest 10 Jahre durchhalten wird. Mit mehr rechne ich gar nicht.
 
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schmadde

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Ich tippe gerade auf einem der letzten brauchbaren Smartphones mit offiziell austauschbarem Akku. Nicht durch irgendeine Bastellösung. Ein Gerät wegwerfen, weil der Akku defekt ist? Hallo?! Leider wurde mir beruflich jetzt auch so ein Mist (iPad) aufgezwungen.
Da kann man geteilter Meinung sein. Ich halte das für ein bestenfalls drittrangiges Problem, wenn es denn überhaupt ein Problem ist. Ein Telefon mit Wechselakku wasserdicht zu bekommen ist ziemlich schwierig wenn nicht gar unmöglich - es wurde versucht und alle mir bekannten Versuche scheiterten und endeten mit defekten Telefonen dank Wasserschaden. Mir ist schon ein Telefon abgesoffen, wegen gealtertem Akku musste ich hingegen noch keines entsorgen. Die Akkus haben bei mir stets wesentlich länger gehalten als die Geräte, 5Jahre+ war überhaupt kein Problem. Lustigerweise haben die Wechselakkus aus den Telefonen mit tauschbarem Energieträger nie so lange durchgehalten, die waren immer nach spätestens 2 Jahren durch - und gute Wechselakkus sind nicht zu bekommen. Selbst als Originale beworbene sind meist Fälschungen unterirdischer Qualität, die dann noch schneller versagen.

Bei Pedelecs hätte ich hier ganz andere Probleme identifiziert. z.B. der Hang der Hersteller zu winzigen Akkus und Ausschöpfen der Kapazität bis zum Gehtnichtmehr, die daher stark überlastet werden und schnell kaputt gehen. Würden man 50 oder 100% größere Akkus verbauen und dem Nutzer die Möglichkeit geben, den Akku nur zu 80% zu laden und nur bei Bedarf voll zu knallen würden die wesentlich länger halten und man würde viel weniger Sondermüll produzieren. Die Inkompatibilität der Ladegeräte wurde schon angesprochen und die proprietären Montagemöglichkeiten der Mittelmotoren auch. Da gäbe es noch reichlich andere Themen an denen man sich sinnvoll abarbeiten könnte. Pufferakkus von Bediencomputern sind da IMHO vergleichsweise ein Non-Problem.
 
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Bullstwenty9

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In der Bedienungsanleitung meines Lavida Plus steht, dass es sich hier um "modernen Leichtbau" handelt und es daher irgendwann zu einem Bauteilversagen kommen wird.
Und laut einem E-Bike-Händler in Stuttgart ist das bei fast allen modernen Rädern so. Der Rahmenbruch ist quasi vorprogrammiert.
Ich hoffe daher, dass mein "moderner Leichtbau" zumindest 10 Jahre durchhalten wird. Mit mehr rechne ich gar nicht.
Ja, das ist wohl state of the art heute. Die BDA meines Bullstwenty9 labert genau so.
Ich werde ab jetzt vor jeder Fahrt eine Rissprüfung mittels Kontrastspray und ggf. Röntgenapparatur oder Magnetrissprüfung vornehmen...so viel Zeit muss sein.
Gebrauch 3.jpg
 
Reiner

Reiner

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Nachhaltigkeit und spätere Reparaturmöglichkeit interessiert doch nur ein paar Cracks,und die machen sich bereits vor dem Kauf darüber Gedanken.Das sind dann auch die Nutzer die sich mit der Technik befassen,selbst reparieren und Ersatz-/Verschleissteile hinlegen.
Traurig aber wahr,wer als Nicht-Crack Wert auf Nachhaltigkeit legt der sollte um die etablierten Markenhersteller einen Bogen machen und sich Discounterware zuwenden.Dafür bekommt er dann wegen der Massenfertigung i.d.R. auch nach Jahren noch Ersatzteile,und das zu passablen Preisen.
 
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cephalotus

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Ich habe zwei Smartphones: S5 active und S5 Neo. Beide mit Wechselakku (ich hab 4 Stück), beide IP65 zertifiziert. Beide waren sigar Unterwasser, wofür sie offiziell garnicht gemacht sind. Völlig Problemlos. Mit dem active und Schutzhülle hab ich mich mit 40km/h überschlagen. Das Smartphone hatte das besser weggesteckt als ich.
Wegen mir würde ich die Dinger auch noch 10 Jahre nutzen, die können nach wie vor alles was ich damit machen will. Für Fotos hab ich eine richtige Kamera.
Einzig der Hersteller bietet seit Jahren keine Softwareupdates und für ein Internetgerät ist das irgendwann halt der Sicherheitstod.

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Rahmenbruch halte ich ausserhalb der echten MTB Welt für unwahrscheinlich. Ich würde meinen dass weniger als 1% dee Rahmen jemals brechen.
Konstruktiinsfehler des ein oder anderen Anbieters gibt es immer mal.

MfG
 
hg6996

hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
... der Hang der Hersteller zu winzigen Akkus und Ausschöpfen der Kapazität bis zum Gehtnichtmehr, die daher stark überlastet werden und schnell kaputt gehen. Würden man 50 oder 100% größere Akkus verbauen und dem Nutzer die Möglichkeit geben, den Akku nur zu 80% zu laden und nur bei Bedarf voll zu knallen würden die wesentlich länger halten und man würde viel weniger Sondermüll produzieren.
Du sprichst mir aus der Seele.
Das geht mir auch gewaltig auf den Keks. Der Akku meines Lavida plus hat nach 35.000 km nur noch knapp die Hälfte seiner Ursprungskapazität, das reicht mir aber immer noch, um damit zur Arbeit und zurück zu kommen. Ich bezweifle aber, dass er überhaupt 35.000 km gehalten hätte, wenn ich ihn immer ganz voll geladen hätte. Anfangs konnte ich die Ladung über eine Zeitschaltuhr steuern, aber das aktuelle Ladegerät erlaubt nicht einmal das. Was die Hersteller einem zumuten, das halte ich für eine Frechheit.
Da wird überhaupt nicht auf Langlebigkeit geachtet. Die wollen offensichtlich alle nach 3 bis 4 Jahren einen neuen Akku verkaufen.
 
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