Was tun nach 5 Jahren

Diskutiere Was tun nach 5 Jahren im Klever Mobility Forum im Bereich Fertig-Pedelecs (Firmenforen); Im Juni wird mein E-Bike 5 Jahre alt, entsprechend ist mein Akku nicht mehr wirklich fit. Soweit ich weiß , bietet die Firma BMZ bei meinem Akku...
hg6996

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Bulls Lavida plus, von 6/2014
Im Juni wird mein E-Bike 5 Jahre alt, entsprechend ist mein Akku nicht mehr wirklich fit. Soweit ich weiß , bietet die Firma BMZ bei meinem Akku an, die Zellen zu tauschen. Das kostet dann irgendetwas zwischen 500 und 600 Euro anstatt 8 bis 900 EUR für einen neuen Akku.
Da ich mir überlege, als nächstes E-Bike ein Klever e Bike zu kaufen, frage ich mich, ob auch Klever einen Zellentausch anbietet oder ob man da gezwungen ist, einen neuen Akku zu kaufen, der dann ja irgendetwas zwischen 600 und 800 Euro kosten dürfte.
Kennt jemand Details dazu?
 
corax

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Kostet denn ein neuer Original Akku für dein Rad denn 800.- bis 900.- € ? ...das kann doch nicht sein. :eek:
Bei deinem jetzigen Rad muss Du akkutechnisch ja auch etwas tun, wenn Du es verkaufen möchtest.
Jedoch wegen einem schwächelnden Akku das Rad verkaufen - das wäre kein guter Schachzug, ausser dein Rad hat sonst noch Schwachstellen.
 
RUBLIH

RUBLIH

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Verstehe die Frage nicht.

Altes Rad abstoßen und neues kaufen. Wen interessiert da der ausgelutschte Akku ?

Ein 5 Jahre altes Rad ist auch mit neuem Akku wertlos, das Klever so teuer, damit spielt das insgesamt doch keine Rolle.

Auch Klever läßt sich die Akkus vergolden und das Spiel beginnt von Neuem. Einen Zellentausch bietet kein Hersteller, das ist viel zu aufwendig und riskant.

Kostet halt und mit Kauf akzeptiert man das.
 
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cephalotus

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Kostet denn ein neuer Original Akku für dein Rad denn 800.- bis 900.- € ? ...das kann doch nicht sein. :eek:
Bei deinem jetzigen Rad muss Du akkutechnisch ja auch etwas tun, wenn Du es verkaufen möchtest.
Jedoch wegen einem schwächelnden Akku das Rad verkaufen - das wäre kein guter Schachzug, ausser dein Rad hat sonst noch Schwachstellen.
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass man beim Verkauf eines gebrauchten Rades das Geld beim Verkaufspreis wieder rein holt, das man vorher in einen neuen Akku hineingesteckt hat. In Einzelfällen bei sehr gefragten Pedelec mag das vielleicht so sein, meist aber nicht.

Damit ein Hersteller in 5 Jahren noch neue Akkus verkauft (nur Zelltausch bietet idR keiner an) muss er auch in 5 Jahren noch existieren. Wer kann das in dem schnellebigen Markt garantiere?

Wir hatten jetzt 10 Jahre ungebrochenen Boom beim Verkauf von Pedelec und schon da verschwinden viele Anbieter wieder vom Markt. In 5 Jahren ist meiner Einschätzung nach der Boom bereits vorbei, welche Hersteller und Antreibe dann noch am Markt sind kann heute niemand sagen.
Dazu kommt, dass manche Hersteller das System so weiter entwicklen dass es inkompatibel mit den Vorläuferversionen ist. In 5 Jahren kann viel passieren.
Ergänzung:
Kostet denn ein neuer Original Akku für dein Rad denn 800.- bis 900.- € ? ...das kann doch nicht sein. :eek:
Da sind halt mehr als die 40 Zellen drin, die Deine Akkus haben.
 
Fraenker

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Kennt jemand Details dazu?
Ich habe ja selbst ein Klever.
Gefragt habe ich ehrlich gesagt noch nicht nach einem möglichen Zellentausch.
Aber ich gehe jede Wette ein, dass das nicht vorgesehen ist.
 
erbse

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Den Akku erneuern zu lassen ist in jedem Falle billiger als einen neuen zu kaufen. Danach ist das Rad wieder fit und gut ist. Fünf Jahre sind für ein Rad doch kein Alter, es zählt sowieso eher die Strecke, nicht die Zeit.
Wenn einem diese Umstände nicht gefallen, einfach kein hochpreisiges Rad kaufen. Die Akkus sind zu teuer und der Wertverlust zu hoch. 300-400 Euro für 500 Wh mit Elektronik, unverdongelt und im Alugehäuse sind fair und angemessen, alles darüber ist Abzocke. Das kann man ignorieren und mit Geld kompensieren, muss man aber nicht. Mit dem Klever stehst du in fünf Jahren vor derselben Situation.
 
Fraenker

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Das kann man ignorieren und mit Geld kompensieren, muss man aber nicht. Mit dem Klever stehst du in fünf Jahren vor derselben Situation.
Kommt halt immer drauf an, was man sich leisten kann/möchte.
Ich lege lieber monatlich ein paar Euro für einen neuen Akku nach 5 - 7 Jahren zurück, als dass ich jedes Jahr ein neues Telefon kaufe oder ständig in die Kneipe gehe oder oder oder...
Ich mag halt nicht ständig an irgendwelchen Stromstufen rumstellen oder so.
Ich möchte einen dms-gesteuerten DD haben und das gibts nicht als Billigheimer, soweit ich weiß.
 
erbse

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Kommt halt immer drauf an, was man sich leisten kann/möchte.
Eben. Diese Überlegung treffe ich vor dem Kauf, nicht erst nach fünf Jahren. Und wenn ich merke, dass das ein Fehler war, mache ich ihn nicht gleich nochmal. Oder ich akzeptiere das weil ich es mir leisten kann/möchte.
 
MisterFlyy

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Dazu kommt, dass manche Hersteller das System so weiter entwicklen dass es inkompatibel mit den Vorläuferversionen ist.

Diese Gefahr sehe ich zumindest bei Klever nicht. Der neuste 850Wh Akku ist die 4. Akku Version und die erste mit einer geänderten Bauform, die auch mit den allerersten Rädern kompatibel ist.
Die 360Wh, 470Wh und 570Wh Akkus haben alle dasselbe Gehäuse.



Wenn einem diese Umstände nicht gefallen, einfach kein hochpreisiges Rad kaufen. Die Akkus sind zu teuer und der Wertverlust zu hoch. 300-400 Euro für 500 Wh mit Elektronik, unverdongelt und im Alugehäuse sind fair und angemessen, alles darüber ist Abzocke.

Wenn ich mal rechne, kostet der Akku etwa 20% des Neurades. Wie hoch ist der Anteil bei einem "Billigrad"?
 
Electric

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Ich frage mich, warum der TE wechseln will. Das Rad hat doch vermutlich jetzt 25.000 km gehalten. Das ist doch ein Wort, also ist das Rad zuverlässig.

Da kann man doch auch den 615 Wh Akku neu bestücken lassen und dann winterfeste 900 Wh erreichen. Wenn das für den TE eine Option ist, würde ich an seiner Stelle mal bei echten Spezialisten wie z.B. liofit nachfragen. BMZ tsss...
Gleiches gilt für Klever-Akkus: Beim Profi-Neubestücker nachfragen.

Nur: Lieber TE, da du jetzt, wo der Akku fällig wird, gleich den Neukauf des Rades erwägst, kannst du dir das alles sparen. Verkauf in fünf Jahren das Klever, wenn der Akku schwächelt! :whistle:
 
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erbse

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Stimmt, der TO hat bzgl. Kleverakkus gefragt.
Die Frage war, ob Klever selbst einen Zellentausch anbietet (nein), oder man gezwungen ist sich einen neuen zu kaufen (ja). Ob Fremdanbieter einen Zellentausch bei Kleverakkus günstiger anbieten, wurde nicht geklärt, das müsste man noch ergoogeln. Welche Entscheidung sich aus dieser Antwort ergibt, wissen wir nicht. Mögliche Optionen wurden aufgeführt.
 
corax

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Dann ist ein knapp 5 Jahre altes Rad also nicht mehr wert und ein neues muss her - auch ne Einstellung (y) ...hat was.
 
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cephalotus

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Da kann man doch auch den 615 Wh Akku neu bestücken lassen und dann winterfeste 900 Wh erreichen.
Das dürfte ein 10s6p Akku sein, vermutlich mit 3,1Ah Zellen bestückt. Mit 3,5Ah Zellen bekommt man rechnerisch 756Wh rein.

Gleiches gilt für Klever-Akkus: Beim Profi-Neubestücker nachfragen.
das ist eine spannende Frage. Erlaubt das Gehäuse und die BMS in den Klever Akkus (auch den neueren) denn eine Neubestückung?

MfG
Ergänzung:
Dann ist ein knapp 5 Jahre altes Rad also nicht mehr wert und ein neues muss her - auch ne Einstellung (y) ...hat was.
Es gibt hier haufenweise Leute, die sich jedes Jahr ein neues eMTB gönnen. Warum also nicht ein Pendlerrad nach 5 Jahren austauschen, wenn man denn will? Am Gebrauchtrad freut sich dann ein anderer.

Wenn das alte Rad behalten werden soll würde ich einen neuen Akku kaufen beim Verhältnis 900 Euro zu 600 Euro. Damit hat man auf den Akku wieder Garantie und hat dann künftig einen in Reserve, kann also in 3-4 Jahren dann den schwachen Akku aufrüsten, usw, usf.. Macht natürlich nur Sinn wenn man vorhat das Rad noch viele Jahre zu fahren.
 
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Electric

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Das dürfte ein 10s6p Akku sein, vermutlich mit 3,1Ah Zellen bestückt. Mit 3,5Ah Zellen bekommt man rechnerisch 756Wh rein.
Gut, ich kenne den Akkuaufbau nicht. 10s dürfte sicher sein. Von der Größe her ist das ein echter „Klopper“. Wieviel p weiß ich nicht...Deine Kapazitätsrechnung passt jedenfalls auch nicht. 18,6 x 36 ergibt bei mir nicht 615...:whistle:
 
MisterFlyy

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Ich zitiere mich mal selbst.

Nachdem ich mir nun einen gebrauchten Zweitakku gekauft habe, hat die Neugier gesiegt und ich habe ihn geöffnet und auch Fotos gemacht.


Anhang anzeigen 171503

Anhang anzeigen 171504

Das Gehäuse ist kein Problem, zumindest bei der alten Bauform. Zum BMS kam ich nix sagen.

Der Akku ist meiner Erkenntnis nach nicht verdongelt, denn er lässt sich auch mit fremden Ladegerät laden, wenn nur plus und minus angeschlossen sind.
Das originale Ladegerät startet nur, wenn alle drei Kabel angeschlossen sind.
 
hg6996

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Hallo, vielen Dank für die vielen Antworten !
Hier auch ein paar Antworten von meiner Seite, da ja auch sehr viel spekuliert wurde:

Mein Lavida Plus hat damals 2800 € gekostet, aktuell wird es wohl für so etwa 3200 verkauft. Ja, ein neuer Akku kostet bei diesem E-Bike etwa 800 €. Er wird von BMZ hergestellt. Damals hatte der Akku 615 Wattstunden, es handelt sich um eine Konfiguration 10s5p.
Liofit hatte ich mir auch schon überlegt, aber da die Firma Alber ein Bussystem verwendet und auch im Akku ein Prozessor mit Software steckt, habe ich so meine Bedenken, ob das klappen wird, zumal im Forum bereits von Problemen mit der Überarbeitung vom BMZ Akkus berichtet wurde.
Die Firma BMZ bietet wohl die Überarbeitung ihrer eigenen Akkus den Händlern an, daher meine Frage, ob die Firma Klever das auch macht.

Und zur Laufleistung:
Mein Akku hat aktuell 35.000 km auf der Uhr. Damit schaffe ich die 16 km einfache Strecke bequem hin und zurück zur Arbeit und werde das wohl wahrscheinlich auch noch im Sommer schaffen, aber im nächsten Winter dann eben nicht mehr. Und da ich im Januar 2018 einen neuen Motor einbauen ließ, da der Motor kaputt ging, würde ich das E-Bike doch noch gerne weiter fahren. Warum soll ich wegwerfen, was gut funktioniert?
 
Electric

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Mein Lavida Plus hat damals 2800 € gekostet, aktuell wird es wohl für so etwa 3200 verkauft. Ja, ein neuer Akku kostet bei diesem E-Bike etwa 800 €. Er wird von BMZ hergestellt. Damals hatte der Akku 615 Wattstunden, es handelt sich um eine Konfiguration 10s5p.
Hmmm....das wären 3420er Zellen. Gabs die überhaupt schon 2013 und gibt es sie jetzt? Das wäre jedenfalls eine extrem seltsame Form der Deklaration...
 
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