Was sagt ihr dazu?

Diskutiere Was sagt ihr dazu? im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Vibrierend? Genau dafuer sind die geeignet da es Federklemmen sind. Die Spannung mit der das kabel festgehalten wird also absolut konsistent.

Ewi2435

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Glaube auch bei den Wago flex hapert es an der vibrierenden Umgebung. Auch ich liebe die Dinger, sind aber soweit ich das im Kopf habe für diesen Anwendungszweck sogar noch weniger geeignet als Schraubklemmen.
Gut und günstig sind die Flach und Rundsteckverbinder aus dem Automobilbereich.
Vibrierend? Genau dafuer sind die geeignet da es Federklemmen sind. Die Spannung mit der das kabel festgehalten wird also absolut konsistent.
 

Inzingersimon

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Nein soweit ich das überblicke sind die Wago Klemmen nicht für den Automobilbereich zugelassen. Bin da aber nicht Sattelfest komme aus dem Medizinbereich und in meinem Anwendungsgebiet sind die auch leider nicht zugelassen.
 

Kurbelkurbel

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Sind die Kontaktflächen ausreichend für unsere Zwecke?

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Ewi2435

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Sind die Kontaktflächen ausreichend für unsere Zwecke?

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Ich habe die Klemmen vermessen. Bei benachbarten Kabel mit 4mm2 kann bei 25A dauerstrom kaum eine Erwärmung festgestellt werden.

Auf dem Bild ist die alte, schlechte Version. Die neuen sind noch besser bedienbar. Seitlich steht auch 32A Strom bei 450V drauf. Da hier nichts geschaltet wird, sollte das auch bei Gleichspannung gelten. Kontaktabbrand ist kein Thema.
 

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bjp

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„Vibrierend“ meint ja vielleicht „unter Bewegung“ und nicht festliegend wie in einer Wandanschlussdose.

Da Kupfer kaltverfestigend ist, führt Bewegung zu Kaltverfestigung und anschliessendem Bruch. Bei nicht mit Steckergehäusen eingefassten Litzen kann das zum Bruch der Einzelfasern führen.

Ansonsten sind die Wago klemmen für einen Testaufbau prima....
 

Ewi2435

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Naja die Kabel zu den Klemmen sollten sich auch nicht bewegen.
Aber auch da performen die Wagoklemmen super da sie sehr flächig kontaktieren. und dabei nichts abschnüren. Rausgerissen bekommt man die Kabel da auch nicht.

Also ich vertraue den Wagoklemmen absolut. Hatte noch nie eine gebrochene Ader oder Kontaktschwierigkeiten.
 

3yejoe

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Über Lüsterklemmen kannst 100 A oder mehr jagen , je nach Ausführung, zmindest wenn das sauber angeschlossen ist. Das Bottleneck sehe ich auch eher beim Lautsprecherkabel:)
 

cephalotus

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Wo kauft ihr die Sicherungshalter für die kleinen Flachsicherungen mit dicker Kupferlitze und Silikonkabel?

Ich hab auch nur eine Version mit "irgendeinem" Metall mit 3,3mm² (12 AWG) und PVC Kabel.
(vermutlich wurde es als 4mm² Kabel verkauft)

Bei 8A Dauerlast frei verbaut sieht das dann so aus. Der Stecker daneben ist übrigens ein XT90s, um mal einen Vergleich zu haben. Es drängt sich der Eindruck auf, dass der Großteil der Wärme über die Kabel abgeführt wird.

20190811_195751.jpg


Das "heiße" Kabel daneben ist übrigens das Original DC Kabel des Cycle Satiators (an das ich einen XT90 Stecker gelötet habe)

MfG
 
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cephalotus

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Das ist NASA Technik! Auf der ISS gibt es keine Kupferleitungen.

:)

Alu leitet besser als Kupfer....pro kg....also Massenspezifisch.

Leiterseile für Hochspannungsleitungen sind idR Aluleitungen mit Stahlkern. Die können länger sein als Kupferleitungen, bevor sie unter dem Eigengewicht reißen oder durch Erwärmung zu weit durchhängen.
Es ist also nicht so, dass Alu ein völlig untaugliches Material für Kabel wäre. (allerdings wüsste ich nicht, wie man das lötet)
 

rooster

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Die Wärmebildaufnahme hätte ich gern von meine Electra.
 

RUBLIH

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Aber auch da performen die Wagoklemmen super da sie sehr flächig kontaktieren. und dabei nichts abschnüren.


Schraubklemmen liefern flächigere Verbindungen, bei gleichzeitig größerem Leitungsquerschnitt. Gut im Schnittbild der Wago zu erkennen, die Litze wird nicht flächig geklemmt, sondern ein Loch im Federblech zieht die Litze gegen eine Fläche. Aber eine Flächenpressung wie bei Schraubklemmen mit Kastenklemmung ist das nicht. Da sind Schraubklemmen den Wago hoch überlegen und deutlich belastbarer.

Der "Trick" warum die so gut funktionieren ist die Kürze der Leiter. Da der Widerstand proportional zu Leiterlänge ist, spielt der damit kaum eine Rolle, es kommt zu einen geringen Leistungsabfall bei hohem Strom.

Besser sind dann Dosenlüsterklemmen, die mit der Schraube Litzen unmittelbar zusammendrücken. Die Handhabung und der Platzbedarf sowie die Sicherheit sprechen aber nicht für DoLü.

Die Lautsprecherlitze wurde oben berechnet und hat sich vom Leitwert ja ebenso als unkritisch herausgestellt.

Steckverbinder wie zB. die extrem minderwertigen XT.... sind da viel kritischer. Die haben keine spannende Feder, die die Kontakte zusammennötigt und bei mehrfacher Betätigung sitzen die Locker. Zudem sind die nicht vergoldet, was hohe Übergangswiderstände schürt.

Brauchbare Steckverbinder sind vernickelt, versilbert, vergoldet, haben federnde Kontakte, die zusätzlich mit einer Feder um diese sicheren Kontakt erzwingen.

XT ist Kram, billigster und qualitätbefreiter Natur. Die Empfehlung den Stiftkontakt händisch etwas aufzubiegen, geht der zu leicht sollte als Erklärung reichen.....
 

Ewi2435

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Ozon-Pinion 1.12, BPM2 50,4V 21Ah S-Ped.
Du solltest mal Original Amass XT60 ausprobieren. Dann funktioniert das auch. Die XT60 sind bei mir IMMER der mit Abstand geringste Widerstand und erwärmen sich auch bei Nennstrom kaum. Da sind dann meist die Kabel schon am glühen.
Wer natürlich den billigsten China Kram kauft muss sich über ständig ausgeleierte Kontakte nicht wundern.

Bei den Wagoklemmen, ja der kurze Weg macht was aus. Aber die Teile sind für mich unersetzlich. Es erspart einem soviel Löterei.
 

Belgarda

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Bei den Wagoklemmen, ja der kurze Weg macht was aus. Aber die Teile sind für mich unersetzlich. Es erspart einem soviel Löterei.
Da stimme ich zu. Vermutlich sind sie nicht ursprünglich für den Pedelec-Einsatz konstruiert worden, aber haben sich im Dauereinsatz bewährt.

Beispiel:
Das Bulls Green Mover E45 hat in der grauen Connector-Box (Verbindung zum Akku) von Werk aus die Kabel mit Wagos verschaltet...........das Prinzip hält viele zigtausend Kilometer 🙂.

Natürlich sollten die Kabel mit Wagos dauerhaft nur dort verbaut werden, wo sie möglichst fest sitzen und wenig Bewegung erfahren, aber das ist ja selbsterklärend.

Klar ist es immer auch eine mögliche Fehlerquelle, vor allem wenn auch noch Feuchtigkeit im Spiel ist........aber das ist auch bei den anderen Verbindungsmöglichkeiten der Fall.
 

Inzingersimon

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Brauchbare Steckverbinder sind vernickelt, versilbert, vergoldet, haben federnde Kontakte, die zusätzlich mit einer Feder um diese sicheren Kontakt erzwingen.
Meinst du damit so wie ich, diese (Plastik-) Federn und Nasen die ein versehentliches Lösen der Steckverbindung verhindern?
Ja wundert mich auch, dass Stecker ohne diese Vorrichtung empfohlen werden, meiner Ansicht nach für den Einsatzzweck eher ungeeignet. Okay wer Geld sparen will kann ja die Rund- oder Flachsteckhülsen verwenden, die haben zwar auch keine Feder, dafür aber eine höhere Klemmkraft. Aber auch bei denen eine Warnung, die sind nicht für mehrmaliges Lösen der Verbindung geeignet!

Wie gesagt ich glaube es gibt keine Norm für Fahrräder, die XT60 Stecker sind aber aus dem Modellbaubereich und haben keine Automobilzulassung. Da aber ein Fahrrad dem Personentransport dient sehe ich diese viel eher bei den Automobilen als beim Modellbau.

Gruaß
SImon
PS: Natürlich wird vieles funktionieren und wenn man es nur für einen selbst baut, ist meiner Ansicht nach auch eine temporäre Lösung okay. Aber Ziel sollte schon sein was Ordentliches zu machen.
 

RUBLIH

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Ich meine, Steckverbinder zB. sind mit meiner Feder belastet zusammengehalten, um einen sicheren Kontakt herzustellen.

Diese Feder kann zB. der Kontakt selbst darstellen - bei entsprchender Materialwahl, oder es ist zusätzlich eine Feder um den Kontakt zB. "geschlungen" - im Idealfall von außen, damit die veredelten Oberflächen guten Kontakt zueinander haben.

Das bekannteste Beispiel ist vermutlich der "Büschelstecker"
Büschelstecker - Google Suche

Gibt viele sinnvolle Desings. Das vom XT gehört nicht dazu.
So ein Kram findet nur bei LowCost Anwendung, NICHT in der Industrie oder wo es drauf ankommt.

Und genau so macht es Wago !
Die Feder hält die Litze unter Spannung. Sie zieht mit der KANTE die Litze gegen einen "Amboß". Damit hält die Litze sicher und etwaiges Spiel kommt nicht zu stande.
Mit dem Hebel spannt man die Feder, um die Litze einführen zu können - mehr ist das nicht - ist keine Neuigkeit.

Sinnvolle Steckverbinder stellen den Kontakt mechanische über eine Spannung sicher.

So sieht das dann erkennbar aus
http://3.bp.blogspot.com/-x6vzKk4zO...ecker_tamiya_mp-jet_plugs_AEG_airsoft_070.JPG
 

Rutzki73

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Du solltest mal Original Amass XT60 ausprobieren. Dann funktioniert das auch. Die XT60 sind bei mir IMMER der mit Abstand geringste Widerstand und erwärmen sich auch bei Nennstrom kaum. Da sind dann meist die Kabel schon am glühen.
Wer natürlich den billigsten China Kram kauft muss sich über ständig ausgeleierte Kontakte nicht wundern.
Das stimme ich voll und ganz zu. Wer XT-60, oder XT-90 verwenden will, sollte nur die Produkte von Amass meines Erachtens verwenden.
 

HolgiB

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Das stimme ich voll und ganz zu. Wer XT-60, oder XT-90 verwenden will, sollte nur die Produkte von Amass meines Erachtens verwenden.
Ich hebe als bekennender XT60 Billitsch-Billitsch-China-Kopie-Nutzer mal vorsichtig die Hand und möchte Einspruch melden. Bei mir ist XT60 das Mittel der Wahl für die Verbindung von der Topeak Gepäckträgertasche mit Akku zum Controlleranschluss am Rahmen. Ab- und Anstecken passiert zwei Mal am Tag auf der Arbeit, wenn das Bike ohne Akku im Fahrradraum abgeschlossen steht. Kontaktprobleme hatte ich die letzten zwei Jahre keine. Einmal hab ich den Stecker am Bike getauscht, weil der wegen dem üblichen "Blitzen" angekokelt war und dann auch gleich gegen ein XT60-L Gegehstück getauscht, weil das Hantieren mit angelöteten Kabeln plus Schrumpfschlauch haptisch immer suboptimal ist.

Ansonsten hatte ich nie Probleme mit billigsten Steckern aus Ruckzuck Dingdong mit jeglicher Art. Egal ob 4 mm Bullet, Dean oder XT60. Strommäßig wird der Stecker im Vergleich zu normalen Pedelecs nicht geschont (25-30 Amps Peak).

YMMV......
 

Rutzki73

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Ich hebe als bekennender XT60 Billitsch-Billitsch-China-Kopie-Nutzer mal vorsichtig die Hand und möchte Einspruch melden.
Das ist dein gutes Recht und keiner kann deine bisherige gute Erfahrungen an dieser Stelle anzweifeln.

Angenommen es gibt die, die gute No-Name XT-Verbindungsstücke...es stellen sich 2 Fragen dazu:

1. Rentiert sich der geringe Preisdifferenz zwischen Amass und No-Name überhaupt? Wir reden hier über ca. 1€ und Verbindungsstücke sind nicht wie Akkuzellen....man verwendet nicht 50 oder 60 davon in einem Akku, sondern 1, oder 2

2. Wie kannst du es garantieren, dass der No-Name XT-60 von gestern dieselbe Qualität wie der XT-60 von heute hat? Bei No-Name-Produkten, oder sogar Fälschungen, kannst du kaum den Unterschied erkennen...

An dieser Stelle möchte ich an einen alten Trick der Chinesen...man mischt in einer Lieferung Original-Ware und Fälschungen. Man kauft bspw. 100 Akkuzellen Typ X, 60 davon sind tatsächlich Original-Akkuzellen und die restliche Menge ist eine Fälschung. War vor ein paar Jahren Gang und Gebe bei vielen Akkuzellen, die an Dampfläden (eZigaretten) aus China verkauft wurden.
 
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