Was machen gegen Nabenmotor Überhitzung?

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lektro

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Cute C100 Heck
Kühlrippen nichts bringen
ist der Luftspalt der thermische Flaschenhals
Falls der Motor wegen z.B. 130° auf den Wicklungen abregelt - aber das Motorgehäuse nur vielleicht 55° hat, nützt mehr Kühlung am Gehäuse wenig.
Im Simulator könntest Du übrigens zum Beispiel einen MAC 10T auswählen. Der Wirkungsgrad bei tiefer Drehzahl könnte ähnlich sein.
Dann könntest Du auspeilen, welche Leistung noch 'einigermassen gut geht', wenn er langsam drehen muss.
 
D

Dieter

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Mittelmotor System - Eigenkonstruktion
Regelt der Motor temperaturbedingt ab, so nicht auf Grund der Temperatur in der Wicklung (in der übrigens kein Temperatursensor verbaut ist), sondern auf Grund der Temperatur im Bereich der Endstufen-FETs, die damit vor Überhitzungsschaden geschützt werden.

Betrachtet man die unterschiedlichen Bestückungsvarianten der Brückenzweige, wie:
jeweils 2 FETs parallel oder 1 'nur' FET aber parallel dazu eine Leistungs-Schottky, liegt die Folgerung nahe,
dass dadurch ein 'Verlustleistungsproblem' behoben, oder gemildert werden sollte.

Einen thermischen Engpass (bei BionX PL/SL) sehe ich in der rel. geringen Kontaktfläche des PCBs zum Stator.

Der Hauptanteil der Verlustleistung bei Motoren dieser Bauart entfällt m.E. nicht auf die Wicklung,
sondern auf den internen Controller.
Das schließe ich aus eigenen Messungen an einem Bionx PL, betrieben mit ext. Controller.
 
E

e_handbike

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Auch wenn's einen alten Thread wieder aufwärmt: Zum Thema zu heißer Motor (nicht Controller). Wir haben's mal mit einer Ölfüllung probiert, aber auch das war keine hinreichende Lösung. Das Problem trat bei uns auf im Betrieb mit sehr langsamer Geschwindigkeit (3-5km/h) und hohem Drehmoment. Wenn man da noch 30% Wirkungsgrad hat, gehen von 500W elektrischer Leistung 350W in Wärme auf. Die von innen nicht mehr nach außen kommt. Auf www.ebikes.ca gibt es einen Motorsimulator, da kann man das schön sehen. (Dort gibt's auch Ferrofluid inkl. Anleitung, ich glaube die nennen das Statorade.) Unsere erste Lösung war ein Umbau auf einen erheblich stärker dimensionierten Nabenmotor, der hat das Problem behoben (dann noch max. 90°C Wicklungstemperatur mit einem dort angebrachten Sensor). Jetzt haben wir die für Gelände bzw. Bergeinsatz m.E. bessere Lösung, Mittelmotor. Damit je nach Geschwindigkeit Übersetzung wählbar nach dem Motor, damit wird der Motor immer im optimalen Wirkungsgradbereich betrieben - und das Problem ist keins mehr.
 
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