Was ist sinnvoller: Ein guter GPS-Tracker, oder doch die Fahrradversicherung?

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Fiddeli

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Ich warte momentan voller Vorfreude auf mein neues Pedelec, nun stellt sich mir die Frage, ob ich zusätzlich zum Fahrradschloss (falls ich nicht in meiner Umgebung unterwegs bin, werde ich 2 unterschiedliche Schlösser verwenden) noch einen GPS-Tracker kaufe, oder doch lieber gleich eine Pedelecversicherung abschließe.

Die Versicherungen decken ja zusätzlich z.T. Reparaturkosten, Teilediebstahl, Unfallfolgekosten usw., ab.
Unsere Gegend ist zwar relativ sicher, aber man weiß ja nie, was kommt.
Ich bin gespannt, wie ihr darüber denkt. Danke schon mal für Eure Meinungen und Anregungen.
 

guzzman

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Das war der entscheidende Faktor.
Mein Pedelec steht in der Arbeit in der Tiefgarage, dort kann ich es aber nicht Anschließen.
Auch unterwegs ist das nicht immer möglich.
Nur Hepster verlangt auch kein Anschließen, dort waren mir aber andere Bedingungen suspekt.
 

Radlerhai

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Mein Pedelec steht in der Arbeit in der Tiefgarage, dort kann ich es aber nicht Anschließen.
Auch unterwegs ist das nicht immer möglich.
In jeder Tiefgarage gibt es Regenrinnen oder andere Möglichkeiten wo man sein Bike anbinden kann. Muß man halt auch mal bereit sein ein paar Meter zu laufen.
Selbiges (und das erst recht!) gilt für unterwegs. Da ist es IMMER möglich sein Bike anzubinden.

Mir ist mein Bike wichtig und selbst wenn meine Versicherung dafür aufkommen würde wenn ich es nur abschließe, würde ich es trotzdem auch immer fest anschließen. Denn das Bike wächst einem ans Herz, man kauft Zubehör, hat vll lange darauf gewartet...und dann will ich es mir nicht ständig klauen und ersetzen lassen. Außerdem kannst da drauf warten bis die Versicherung nach oben nachregeln wenn das zu oft passiert.
 

guzzman

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In jeder Tiefgarage gibt es Regenrinnen oder andere Möglichkeiten wo man sein Bike anbinden kann. Muß man halt auch mal bereit sein ein paar Meter zu laufen.
Selbiges (und das erst recht!) gilt für unterwegs. Da ist es IMMER möglich sein Bike anzubinden.
Super, dass Du Dich in allen Tiefgaragen und sogar mit meiner Laufbereitschaft so gut auskennst

In "meiner" gibt es einen festgelegten Bereich zum Abstellen der Fahrräder und in diesem Bereich gibt es nur ein einziges windiges zusammengestecktes Plastikabflußrohr, das sicher nicht der üblichen Anforderung einer Versicherung an einen festen Gegenstand gerecht wird. Zudem habe ich kein Anrecht auf den besten Platz. Es gibt auch noch andere Nutzer.
Wenn ich also die Möglichkeit habe, Anschließen nicht zwingend erfüllen und damit im Schadensfall auch nicht nachweisen zu müssen, was ist dann die bessere Wahl?

Soweit möglich schließe ich mein Rad an, verwende 2 unterschiedliche Schlosstypen und versuche mir suspekte Abstellorte zu vermeiden, "IMMER" würde ich aber in diesem Zusammenhang nicht in den Mund nehmen. Bisher ist mir auch noch kein Rad geklaut worden.
Falls doch, bin ich versichert und werde sicher kein emotionales Trauma erleiden.
 

guzzman

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@Fritti
Der Hauptgrund:

In den Versicherungsbedingungen unter Punkt 6.6 heißt es:

Der Verschleiß ist zudem nur dann versichert, wenn die versicherten technischen Teile vor Erreichen der üblichen technischen Lebensdauer ihre Eigenschaft zur Sicherstellung der Fahrtüchtigkeit des versicherten Fahrrads verlieren.

Unter Verschleiß verstehe ich eigentlich „Abnutzung durch bestimmungsgemäßen Gebrauch“, was wird aber durch obige Einschränkung komplett ausgehebelt wird.
Damit bliebe eigentlich nur ein mangelhaftes Teil als Ursache für Verschleiß „vor Erreichen der üblichen technischen Lebensdauer“.
Falls ich aber solch einen Mangel nachweisen kann, muss der Hersteller/Händler dafür gerade stehen und ich brauche keine Versicherung.

Ich habe daraufhin per Email bei Hepster angefragt, die Antwort widersprach aber den Versicherungsbedingungen ohne auf diesen offensichtlichen Widerspruch einzugehen.
 

Fritti

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Danke für die Info! Hepster ist ja wohl noch recht jung, ich schätze, da werden die Versicherungsbedingungen noch das eine oder andere Mal angepasst.
 

LukeSkywalker

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Beim ersten geklauten Fahrrad vor 25 Jahren hat die Hausrat (Allianz) nur den damaligen Maximalbetrag von 1500 DM des 7000 DM Cannondale ersetzt.
Beim 2. Mal vorletztes Jahr - Dank erhöhter Fahrraddiebstahldeckung - den vollen Betrag (Allianz).
Diesmal will ich dennoch nichts riskieren und empfehle PowUnity (am Akku angeschlossen kein separates Laden notwendig) zusätzlich zur Versicherung (Allianz).
 

MisterFlyy

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Die Bedingungen für Verschleiß hätten bei mir keine Auswirkungen auf die Auswahl der Versicherung.

Verschleiß würde ich nicht versichern. Wäre es doch inclusive, würde ich den normalen Verschleiß nicht einreichen, da jeder Versicherungsfall die Möglichkeit für eine Kündigung schaft.

Da hat man unter Umständen keinen Versicherungsschutz in Diebstahlsfall mehr, weil man sich eine Kette hat bezahlen lassen, bzw ein Limit durch solche Schadensfälle erreicht, wo die Versicherung dann kündigt.
 

oldenburger

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Muß man halt auch mal bereit sein ein paar Meter zu laufen.
Selbiges (und das erst recht!) gilt für unterwegs. Da ist es IMMER möglich sein Bike anzubinden.
Und das machst du auch, wenn du nur mal eben beim Bäcker was rausholst, mal eben was aus der Apotheke rausholen ? -> Gratulation.
Also ich könnte das für mich nicht sicherstellen und laut Murphy passiert es ja genau dann.
Von daher kommt für mich nur eine Versicherung ohne Anbindungspflicht in Frage.
 

guzzman

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Die Bedingungen für Verschleiß hätten bei mir keine Auswirkungen auf die Auswahl der Versicherung.
Verschleiß an den sprichwörtlichen Verschleißteilen habe ich auch nicht vor zu melden.
Ich denke dabei an die teuren Teile wie Akku, Motor oder Kabelbaum, was hoffentlich nie erforderlich sein wird oder Unfall.
Wenn aber eine Versicherung so eine krude Vertragsbedingung hat und ich bei Nachfrage keine vernünftige Antwort bekomme, sehe ich mich lieber anderweitig um.
Deshalb habe ich mich dann eben für die Kombination von HUK und Ammerländer entschieden.
 

Fiddeli

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Ich hab mich bei meiner Haftpflicht erkundigt, die hat Diebstahl, nicht nur auf meinem Grundstück, inklusive. Außerdem erstattet sie den Neuwert und nicht nur den Restwert.
Mein Berater meinte ab dem Frühjahr bieten sie einen Zusatz an. So lange werde ich jetzt abwarten, zumindest was die Versicherung betrifft.
 

MisterFlyy

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Ich hab mich bei meiner Haftpflicht erkundigt, die hat Diebstahl, nicht nur auf meinem Grundstück, inklusive.

Kreative Lösung wäre ja dann, das Rad konsequent im öffentlichen Raum abzustellen.

Dann ist es zwar versichert, aber auch die Chancen steigen, dass der Versicherungsfall schneller eintritt.
 

Fiddeli

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Kreative Lösung wäre ja dann, das Rad konsequent im öffentlichen Raum abzustellen.

Dann ist es zwar versichert, aber auch die Chancen steigen, dass der Versicherungsfall schneller eintritt.

Nee, da verzichte ich gern drauf. Man steckt ja schließlich auch immer einiges an Arbeit in so ein Rad. Und wer weiß denn schon, wie die Abwicklung verläuft?

Zudem, was wenn der Hersteller das Wunschbike nicht mehr produziert? Dann muss ich ja wieder von vorne anfangen und mein Entscheidungsfindungsprozess hatte dieses Mal schon zuviel Zeit in Anspruch genommen. Ich hab keine Lust auf solche kreativen Lösungen und verzichte dankend.,🙂
 

Singing-Bard

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Das verrückte ist ja, das viele Leute ihre gestohlenen Fahrzeuge nicht zurückhaben wollen wenn sie versichert sind. Ist einem Bekannten so gegangen, da war das Motorrad gestohlen worden und hatte üble Gebrauchsspuren (die Diebe sind damit durchs Gelände geheizt) als die Polizei das gefunden hat.

Die Versicherung hat sich gefreut das die nicht zahlen mussten.
 

ullimerzbacher

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@Singing-Bard
Das wäre zu einfach und stimmt auch so nicht! Wenn das Fahrzeug gegen Diebstahl versichert ist und es taucht wieder beschädigt auf ersetzt die Versicherung auch die Schäden. Das hatten wir schon mehrfach im Geschäft.
 
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