Was brauche ich eigentlich?

Diskutiere Was brauche ich eigentlich? im Kaufberatung Forum im Bereich Diskussionen; Hi Leute, ihr habt das hier gerade im aktuellen Corona-Boom sicher schon oft gehört und ich bin keine Ausnahme: Ich brauche ein Pedelec...
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Hi Leute,

ihr habt das hier gerade im aktuellen Corona-Boom sicher schon oft gehört und ich bin keine Ausnahme: Ich brauche ein Pedelec. Zumindest bei dieser Aussage bin ich mir auch sicher. Kein E-Bike, kein S-Pedelec.

Da hört es dann aber auch schon auf. Die Vielfalt erschlägt mich trotz tagelanger Recherche immer noch. Deshalb wende ich mich hilfesuchend an die User hier im Forum.

Also versuche ich, all das, was mein Anliegen verständlich macht, in eine für euch nachvollziehbare Struktur zu bringen. Ob ich das schaffe, ist noch eine andere Frage. :)

Über mich
Männlich, Mitte 30, 1,90 m groß und 83 kg schwer. Vater eines einjährigen Kindes. Kann radfahren.

Einsatzgebiet
Punkt 1 ist am wichtigsten, 3 eher nice-to-have.
  1. Tägliches Pendeln zur Arbeit und zurück, 15 bis 20 km einfache Strecke, je nach Route. Ca. 60 % Asphalt, Rest feiner Schotter. Bei Wind und Wetter, also auch bei Schneematsch und Regen. Im Sommer will ich nicht zu verschwitzt in der Firma ankommen, deshalb möchte ich die Unterstützung eines Motors.
  2. Radtouren mit der Familie am Wochenende, Kind im Kindersitz oder im Anhänger (noch nicht entschieden, keine Ahnung, was da besser ist).
  3. Solotouren über wenige Tage mit Gepäck auf durchmischtem Terrain (keine Berge, nichts Steiles).
Eigentlich bin ich es als Wanderer gewohnt, im Zelt in der Natur zu schlafen. Das Gewicht und Volumen des gesamten Gepäcks scheint mir aber nur mit speziellen Fahrrädern zu schaffen, die dann schwerfälliger sind, als ich mir das im Alltag wünsche. Deshalb wären auch Hotelübernachtungen mit wenig Equipment ausreichend.

Ausstattung
Jetzt wird es etwas unsicher. Es gibt Dinge, die ich als absolut erforderlich betrachte und Dinge, die wohl verzichtbar sind. Hier würde ich mich über Erfahrungswerte von euch freuen.
  • StVO-taugliche Beleuchtung ist ein Muss. Kann aber nachgerüstet werden.
  • Schutzbleche sind bei Regen wohl auch sinnvoll.
  • "Regenfester" Sattel. Oder ist das egal, solange man eh mit dem Hintern darauf sitzt?
  • Ein Gepäckträger für Satteltaschen erscheint mir praktisch. Transportiere teilweise Notebook mit Zubehör und weiteren Kleinkram auf dem Arbeitsweg. Ohne Gepäckträger sehen Fahrräder aber immer besser aus. Wenn es Alternativen gibt, wäre das schick.
  • Die Reifen sollten wohl keine ganz schmalen Rennreifen sein, um abseits der Straße keine Probleme zu machen. Und extrem grobe Profile und breite MTB-Reifen machen mich auf gerader Strecke vermutlich auch nicht froh.
  • Verbesserung einzelner Komponenten ist zwar möglich, aber die Grundausstattung sollte hochwertig genug sein, um auch bei häufiger Nutzung eine Weile zu halten.
  • Riemen anstatt Kette klingt total verlockend, sehe ich aber kaum irgendwo. Vor allem nicht an sportlicheren Pedelecs.

Was für Arten von Rädern habe ich mir angeschaut?
  • Bislang fahre ich ein klassisches Trekkingbike. Langweilig, kann aber im Grunde alles, was ich brauche. Sowas als Pedelec wäre damit eine Möglichkeit.
  • Gravelbikes sehen nach einer Alternative aus. Trotz Motor kaum schwerer (17,5 kg wiegt mein aktuelles Rad), bei vielen Modellen kann der ja sogar samt Akku entfernt werden, wenn man das für einzelne Fahrten möchte. Scheint mir ein guter Kompromiss zu sein bzgl. Schnelligkeit und Flexibilität im verschiedenen Bedingungen. Ggf. ohne Gepäckträger im Alltag unpraktisch? Habe auch keine Erfahrung mit denn Rennlenkern, muss das noch in Probefahrten austesten. Wie fährt es sich subjektiv damit und ist so ein Lenker bei einer Anfälligkeit für Tennisarm die bessere oder die schlechtere Alternative?
  • Randonneur. Wirkt auf mich wie eine Kreuzung aus Rennrad und Reiserad. Habe aber kaum bezahlbare Alternativen als Pedelec gefunden.
  • Crossbike. Sieht für meinen ungeschulten Blick aus wie ein Gravel Bike mit "normalem" Lenker. Gibt es auch nicht so oft als Pedelec zu finden.
  • Rennrad und MTB sind vermutlich für meine Zwecke zu speziell.
So ein bisschen habe ich mich ja in die Optik der Gravelbikes verliebt. Und ich will ja auch glücklich mit dem neuen Rad und nicht nur zweckmäßig versorgt sein. Zu viele Kompromisse in der Funktionalität könnten aber nach einer Weile ins Gegenteil umschlagen. Wenn das Rad im Alltag nichts taugt, bringen die beste Optik und das eleganteste Fahrgefühl nichts.

Motor
Mir ist wichtig, dass der Motor bei mehr als 25 kmh nicht zu stark bremst. Fazua sollen hier Vorreiter sein, nach dem, was man so liest. Bosch scheint aber auch aufzuholen und bietet zusätzlich Modelle mit mehr größerem Akku. Dafür sind sie dann entsprechend schwerer. Welche Motoren sind denn besonders leise?

Fazua Evation habe ich als recht leise abgespeichert, von Bosch wäre auch der Active Plus verhältnismaßig geräuscharm? Bei Bosch habe ich noch keinen guten Überblick über die leiseren und lauteren Modelle.

Budget
Wenn ich unter 4.000 Euro bleiben könnte, wäre das klasse. Sieht aber so aus, als wäre das nicht ganz einfach.


Schlusswort
Ich habe eine ganze Reihe von Modellen aus dem Bereich Gravelbike auf einer Liste stehen, die preislich noch irgendwie im Rahmen sind. Die Ausstattung, Motoren usw. kann ich zurzeit aber nicht gut beurteilen. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob ein Gravelbike überhaupt das Richtige für mich ist. Hier scheint die Entscheidung nach Tauglichkeit gegen den Aspekt des Habenwollens und der Begeisterung für das eigene Rad zu stehen. Als gute Lösung erscheinen mir Randonneure, aber das Angebot ist dort nicht so groß wie bei anderen Gattungen.

Da die Übergänge zwischen den Gattungen fließend sind, kann ich mich auch wirklich nur schwer auf eine Einschränkung festlegen und hoffe, dass ihr ein bisschen Erfahrung einstreuen und Licht ins Dunkel bringen könnt.

Neben meiner theoretischen Vorbereitung werde ich in den nächsten Wochen auch verschiedene Räder in den Läden in der Umgebung ansehen. Wenn ich mit gewissen Präferenzen in den Laden gehen kann, würde mich das aber sehr freuen.

Vielen Dank schonmal euch allen!

VG
Der Typ
 
jopedeleco

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Unter 4000€ werden mittlerweile meistens nur Komponenten unter Shimano Deore verbaut, oft sogar nur Shimano Altus.
Für mich persönlich würde ich kein Rad unter Deore kaufen.

Ich kann dir aus persönlichen Erfahrungen die Räder von Rosebikes.de empfehlen.
Top Qualität und der Kundenservice ist erste Sahne und hier ist der Händler auch der Hersteller.


Auch wenn die nicht mehr wie früher durchweg XT verbauen, aber zumindest SLX und Deore.
Die Modelle für 2899€ kann ich nicht empfehlen, da hier billige Shimano Altus Scheibenbremsen verbaut sind.

E-Bikes und Pedelecs für City und Alltag | Traumbikes bei ROSE Bikes
 
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Wurzelsepp

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Erst mal einiges mit Rennradlenker testen. Wenn dir die damit möglichen Haltungen auf dem Rad nicht zusagen, dann kannst du die Gravelbikes schon mal von der Liste nehmen. Auch nicht nur Mittelmotoren testen, sondern auch die Heck-Nabenmotoren mit einbeziehen.
 
Vito

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Du hast Dir schon jede Menge Gedanken gemacht. Das ist gut.

Wie meine Vorschreiben schon erwähnt haben, ist es ganz wichtig, Dir klar zu werden, ob ein Gravelbikes mit dem entsprechenden Lenker überhaupt für Dich passt.

Wenn Du das ausprobiert und für Dich entschieden hast, kannst Du hier im Forum ganz viel lesen, aber ich vermute, dass hast Du auch schon getan?

Es gibt einen sehr langen Thread zu Fazua-Rädern. Da ist auch besprochen worden, welche Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger haben und welche nicht usw...

Ansonsten wirklich erstmal ausprobieren, am besten auch die verschiedenen Motoren. Einen "Tretwiderstand", den man wirklich merkt, haben keine der modernen Motoren mehr...

Hast Du eigentlich entsprechende Händler in Deiner Nähe oder kannst Du vieles selbst machen?
 
Moadib

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Leider gestatten nicht alle Pedelec Hersteller den Betrieb eines Anhängers. Und wenn Du schon einen ziehen möchtest oder ein Kind mit auf dem Rad transportierst, brauchst Du eh eines mit einer höheren zul. Gesamtbelastung- da sollte alternativ Zelt & Co. auch kein Problem sein.
Auch der Kindertransport auf einem Pedelec ist nicht bei jedem Rad gegeben.

Und ganz allgemein würde ich mich nochmal mit den Punkten Drehmomentsteuerung vs. PAS auseinandersetzen. Wenn ich die möglichen 25 KMh ausreizen möchte komme ich mit meiner drehmomentgestützen Sensorsteuerung genau so verschwitzt an, wie früher ohne. Nur bin ich heute eben schneller.

vg,
 
T

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cIh kann dir aus persönlichen Erfahrungen die Räder von Rosebikes.de empfehlen.
Danke für deinen Hinweis zu den Modellreihe der Schaltungen, ich werde das mit berücksichtigen. Rose hatte ich auch auf der Liste der Hersteller, deren Angebot ich prüfen wollte. Finde viele Räder von denen schon seit Jahren extrem stylish. Leider gefallen mir gerade die Pedelecs des Herstellers nicht so sehr.
Erst mal einiges mit Rennradlenker testen. Wenn dir die damit möglichen Haltungen auf dem Rad nicht zusagen, dann kannst du die Gravelbikes schon mal von der Liste nehmen. Auch nicht nur Mittelmotoren testen, sondern auch die Heck-Nabenmotoren mit einbeziehen.
Wird gemacht. :)
Leider erst in ein paar Wochen, die nächsten Samstage sind schon verplant.
Es gibt einen sehr langen Thread zu Fazua-Rädern. Da ist auch besprochen worden, welche Aufnahmen für Schutzbleche und Gepäckträger haben und welche nicht usw...
Hast Du eigentlich entsprechende Händler in Deiner Nähe oder kannst Du vieles selbst machen?
Ich habe auch im Forum intensiv recherchiert, aber den von dir erwähnten Thread habe ich nur überflogen. Wird nachgeholt, danke für den Tipp!

Ich wohne mitten im Ruhrgebiet, Händler habe ich für so ziemlich alles in der Nähe. Aber was meinst du mit "selbst machen"? Selber Fahrräder zusammenbauen kann ich zurzeit nicht, vor allem nicht mit Motor. Oder habe ich dich falsch verstanden?
Und wenn Du schon einen ziehen möchtest oder ein Kind mit auf dem Rad transportierst, brauchst Du eh eines mit einer höheren zul. Gesamtbelastung- da sollte alternativ Zelt & Co. auch kein Problem sein.
Macht Sinn, was du da schreibst.
Aus deinen Hinweisen ergibt sich viel Lesestoff für mich. Danke sehr.

Plan wäre es auf jeden Fall, nicht zu angekämpft auf der Arbeit zu erscheinen. Wenn ich dann so langsam unterwegs bin wie heute, ist das kein Problem. Muss ja nicht schneller sein, das kann ich auf der Rückfahrt immer noch machen. Aber falls es nicht klappt, kann ich immer noch in der Firma duschen. Auch ok und gerade im Hochsommer ohnehin erforderlich.
 
Vito

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Ich habe auch im Forum intensiv recherchiert, aber den von dir erwähnten Thread habe ich nur überflogen. Wird nachgeholt, danke für den Tipp!

Ich wohne mitten im Ruhrgebiet, Händler habe ich für so ziemlich alles in der Nähe. Aber was meinst du mit "selbst machen"? Selber Fahrräder zusammenbauen kann ich zurzeit nicht, vor allem nicht mit Motor. Oder habe ich dich falsch verstanden?

Macht Sinn, was du da schreibst.
Aus deinen Hinweisen ergibt sich viel Lesestoff für mich. Danke sehr.

Nun ja, so ein ebike/pedelec wird in der Regel öfter genutzt, als es bei Rädern ohne Antrieb der Fall ist, die km-Leistungen sind also höher, der Verschleiß auch größer. Da ist halt die Frage, ob Du Reparaturen selbst erledigen kannst oder wegen jeder Kleinigkeit zum Händler musst.

Konkrete Marken oder gar Räder habe ich absichtlich noch nicht empfohlen, immer einen Schritt nach dem anderen.

Gruß
Stefan
 
MiriamM35

MiriamM35

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Ridley KanzoE mit Fazua und Shimano E8000
Wie meine Vorredner schon schreiben, wenn du dich wirklich in ein Gravelbike verliebt hast (was ich absolut nachvollziehen kann :LOL: Wird ja gerne auch als "eierlegende Wollmichsau" beschrieben, dem ich nur zustimmen kann), vorher aber noch nie Rennlenker gefahren bist, solltest du das vielleicht erstmal ausprobieren. Für Solotouren und Wochenend-Bikepacking-Ausflüge sind solche Bikes wie gemacht, gerade die mit Fazua-Antrieb, da sie einfach nicht so viel wiegen.

Den Fazua-Thread solltest du dir (wenn der Antrieb tatsächlich in Frage kommt) tatsächlich einmal anschauen, da haben wir schon viele Erfahrungswerte zusammen getragen. Ob sich der Antrieb auch für das Ziehen eines Anhängers eignet, bzw. dafür freigegeben ist, kann ich dir gar nicht sagen, mit Kindersitz sollte es jedoch kein Problem geben, sofern es das zul. Gesamtgewicht zulässt. Und im Preisrahmen von 4.000 € würdest du z. B. das Ridley KanzoE bekommen.
 
Moadib

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Die Angaben über max. Fahrergewicht, Anhängerbetrieb und ob ein Kindersitz anzubringen erlaubt ist, sind meistens sehr schwer zu finden. Oftmals in den BDAs im Kleingedruckten versteckt und dort gerne auf die Aufkleber an den konkreten Rädern verweisen oder auf Eintragungen des Händlers in den Papieren. Plätze also, die man teilweise gar nicht vor dem Kauf einsehen kann.

Ich hatte mir damals einfach eine allgemein gehaltene Mail formuliert mit meinen konkreten Ansprüchen und Parametern und an die in Frage kommenden Hersteller geschickt. War nebenher auch ein erster Test, wie der Service dort funktioniert.

vg,
 
T

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Nun ja, so ein ebike/pedelec wird in der Regel öfter genutzt, als es bei Rädern ohne Antrieb der Fall ist, die km-Leistungen sind also höher, der Verschleiß auch größer. Da ist halt die Frage, ob Du Reparaturen selbst erledigen kannst oder wegen jeder Kleinigkeit zum Händler musst.
Es reicht für kleinere Dinge, Schlauch wechseln, Kette neu einhängen und so. Viel mehr habe ich noch nicht gemacht, aber das kann sich ja noch ändern. Wenn die Kilometerleistung steigt, eigne ich mir bestimmte Grundlagen auf jeden Fall an, will ja nicht alle 3 Monate zum Händler.
Und im Preisrahmen von 4.000 € würdest du z. B. das Ridley KanzoE bekommen.
Danke für den Tipp, das Fahrrad sieht richtig klasse aus und stand tatsächlich nicht auf meiner Liste.
Schön zu lesen, dass du so zufrieden mit deiner Wahl bist.
Ich hatte mir damals einfach eine allgemein gehaltene Mail formuliert mit meinen konkreten Ansprüchen und Parametern und an die in Frage kommenden Hersteller geschickt. War nebenher auch ein erster Test, wie der Service dort funktioniert.
Guter Ansatz, gefällt mir! Wenn ich da nicht alle Infos finde, ist der Hersteller sicher die richtige Anlaufstelle.
 
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detritus

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Habe auch keine Erfahrung mit denn Rennlenkern, muss das noch in Probefahrten austesten. Wie fährt es sich subjektiv damit und ist so ein Lenker bei einer Anfälligkeit für Tennisarm die bessere oder die schlechtere Alternative
Zu diesem Thema kann ich dir nur raten wirklich auch längere Strecken mit Rennlenker zu testen. Für mich persönlich sind Rennlenker bzw. im speziellen Dirt Drops eine Offenbarung bei meiner Anfälligkeit für Sehnenscheidenentzündungen und Arthrosen in den Handgelenken gewesen. Ob der Lenker passt, merkt man aber unter Umständen erst nach mehreren Touren. Das ist genauso individuell wie die Sattelwahl.
Dirt Drops werden meistens etwas höher als Rennlenker montiert.
 
T

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Ich habe hier ja mehrmals den Tipp bekommen, erst mal im Laden nachzusehen, was es so gibtund wie ich damit zurecht komme.

Hättet ihr einen Tipp für mich, welcher Laden im Ruhrgebiet (besonders gut wäre Essen, Oberhausen, Duisburg oder Mülheim, andere Städte der Umgebung gehen aber auch) eine große Auswahl an E-Bikes und auch einzelne Gravelbikes hat? Irgendwo muss man ja anfangen und in 2 Wochen werde ich meine Vor-Ort-Recherche beginnen können. :)
 
Ollie

Ollie

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Cannondale Synapse Neo SE - Bosch Active Line Plus
Zum Rennlenker, im besonderen dem Gravel Lenker, Dirt Bar, Dirt Drop...

Nach jahrelangen Problemen im Ellenbogenbereich, an den Handgelenken und am Unterarm, ausgelöst von dem normalen Flatbar, kann ich nur empfehlen einen Gravellenker zu probieren.
Bei mir sind durch die Dirt Bar sämtlich Probleme restlos verschwunden.
 
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Frut

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Hi Typ,
Wofür hast Du dich letzten Endes entschieden?
 
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Für noch gar nichts, glücklicherweise bin ich immer noch großteils im Home Office und brauche noch nicht zwingend ein Pedelec.
Zurzeit kämpfe ich mit der geringen Verfügbarkeit von Rädern, weil die Nachfrage so hoch ist.
Sobald es aber wirklich weiter geht, halte ich euch auf dem Laufenden, versprochen. :)
 
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Gast67128

Schon mal an ein eStallion gedacht? Sind sehr interessante Bikes finde ich. Leider ist die Auswahl zur Zeit sehr beschränkt. Aber im Moment ist es eh schlecht mit Bestellware, für dieses Jahr sind die Lager der Hersteller leergefegt. Da bleibt nur auf Räder zurückgreifen, die im Austellungsraum stehen.
 
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Madakain

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Moin, mein Anforderungsprofil ist fast gleich mit deinem. Rennlenker mag ich zB aber insbesondere im Stadtverkehr überhaupt nicht. Ich würde auf jeden Fall den Riemen nehmen, wenn du so viel fährst. Ich hab mich letzten Endes für das Gudereit ET 11 (gleich schreiben bestimmt welche das ET 13 sei besser) entschieden, warte aber seit ca 2-3 Monaten drauf ;-) ps Beleuchtung und Schutzbleche sind mMn beides absolut unverzichtbar, wenn du damit zur Arbeit fährst.
 
Atilla

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Ehrlich gesagt würde ich mir an Deiner Stelle auch noch Cargobikes anschauen. Das wird ggf. teurer aber Anhänger sind auch nicht kostenlos. Ich habe von einigen Leuten gehört, dass sie damit ziemlich viel Spaß haben.
 
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ErikL

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Lautstärke Motor.
Ich bin jetzt drei Jahre mit Brose gefahren. Die sind sehr leise.
Jetzt neu zugelegt Riese&Müller mit Bosch.
Im vergleich ist der Brose in der höchsten Stufe etwas so laut wie Bosch in der kleinsten Stufe.
Bei Bosch finde ich auf den ersten Blick die Acculeistung top.
 
T

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Moin Leute, inzwischen ist fast ein Jahr vergangen, dass ich mich aktiv um den Fahrradkauf gekümmert habe.
Hintergrund ist zum einen die Tatsache, dass ich immer noch im Home Office arbeite und der dringende Bedarf nicht da war. Das wird sich allerdings bald ändern. Zweiter Grund war, dass meine Tennisarme noch nicht so gut auskuriert waren, dass sie mir letzten Sommer nach längeren Fahrten nicht doch noch Probleme gemacht hätten.
Aaaaaber: Es ist inzwischen so weit überstanden, dass ich am Folgetag keine Probleme mehr habe! Schmerzfrei Radfahren zu können ist wirklich eine Offenbarung. :)

Im Laufe der Zeit habe ich mir für mich einen etwas besseren Überblick verschafft, was ich eigentlich haben möchte und es liest sich relativ einfach:

1. Rennlenker
2. Reifen mit zumindest ein bisschen Profil oder ausreichend Reifenfreiheit für mind. 35mm.
3. Eine zumindest in den Grundzügen entspannte Rahmengeometrie (wird oft als "Endurance" beworben)
4. Herausnehmbarer Akku

Diese Kombination grenzt das mögliche Angebot deutlich ein. Als nächstes habe ich mal geschaut, was ich in den Radläden in meiner Nähe so bekommen kann - viel bleibt da nicht, gerade wenn ich die Leasingmöglichkeit meines Arbeitgebers nutzen möchte. Deshalb ist Leasing jetzt auch eher nice to have.

Zurzeit sind deshalb diese Fahrräder zur Auswahl:

1. Trek Domane+ ALR.
Wird in den nächsten Tagen probegefahren. Eher ein Rennrad, aber es ist noch Platz für breitere Reifen, die da locker im Budget wären.
Vorteil ist aus meiner Sicht der Fazua Motor, da der verhältnismäßig leise sein soll.
Gewichtsmäßig im Mittelfeld. Nur wenig Möglichkeiten, Gepäck anzubringen.

2. Raymon Gravelray E 6.0
Kein Rennlenker, hier müsste ich wohl selbst nachrüsten. Der Yamaha-Motor Yamaha PW-TE sagt mir nichts und es gibt auch nur wenig Treffer bei der Google-Suche. Ich bin skeptisch, weil mir weder der Hersteller des Rads noch der Motor wirklich transparent sind. Sehr schwer.

3. Canyon Grail:ON CF 7
Online verfügbar, eine Testfahrt ist vorher nicht möglich. Allerdings besteht ein 30-tägiges Rückgaberecht nach Lieferung, deshalb bei Nichtgefallen kein Problem.
Pro: Leicht, Carbon, Bosch Motor sehr verbreitet, Ersatzteile gut zu besorgen, großer Akku
Contra: Teuerstes Bike in der Auswahl / kein Leasing bei mir möglich (JobRad ist leider keine Option), Motor relativ laut in den höheren Stufen.

Sieht so aus, als müsste ich mich für mehr Auswahl stark bei Versandhändlern umschauen, die Läden in meiner Umgebung haben immer nur sehr wenig im Angebot, was meinen Kriterien entspricht und groß genug ist (ca. 61 Ramengröße). Ist natürlich unpraktisch, aber was will man machen. Hat noch jemand Vorschläge oder Anmerkungen fpr mich? :unsure:

Bin auf jeden Fall begeistert, dass es jetzt losgeht. :)
 
Thema:

Was brauche ich eigentlich?

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