Warum Selbstaufbau von Pedelecs (hier bitte keine S-Pedelecs diskutieren) durchaus immer noch interessant ist

Diskutiere Warum Selbstaufbau von Pedelecs (hier bitte keine S-Pedelecs diskutieren) durchaus immer noch interessant ist im Plauderecke Forum im Bereich Community; Das CNC-Bike ist vom Messingschlager E-Bike Baukasten und gibtˋs z.B. auch als Poison E605. Erfahrungen mit dem eingebauten Bafang G370 würden...
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camper510

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3 Pedelecs. 1 Front, 1 Heck, 1 Mitte. 14A, 43,2V.
Welche Papiere sollte denn ein Fahrrad-Rahmen und ein Motor haben?
Da gibt es doch nur die Rechnung, wo mit viel Glück die Rahmen- und die Motornummer drinsteht.
 
Delphis1982

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Ich kann mir nur vorstellen, dass bei einem Neukauf eines Fahrrades von einem Markenhersteller,
man eine Übergabeurkunde (oder etwas in der Richtung) ausgehändigt bekommt, auf der Marke, Serie, Modell und Rahmen-/Seriennummer notiert sind.
Bei meinem Ghost z.B. habe ich eine solche Besitzurkunde erhalten. Diese kommt direkt von Ghost, wird aber vom Händler ausgefüllt.
Diese bezieht sich auf den ursprünglichen Käufer und es ist der ursprüngliche Händler vermerkt, samt Rechnungsnummer.
So eine Urkunde enthält in meinem Fall z.B. folgende Daten:
Name und Vorame des Erstkäufers
Adresse des Erstkäufers
Händlername und Adresse mit Unterschrift und Stempel
Kaufdatum und entsprechende Rechnungsnummer
Markenname
Modellreihe
Genaues Modell
Baujahr
Rahmennummer (im Rahmen eingestanzt)
Seriennummer des Komplettrades (im Rahmen eingestanzt)

Das dürfte doch eigentlich reichen für eine Abnahme beim Tüff.
Naja, zusammen mit den Dokumenten der anderen Komponenten, aber da reichen ja Modellbezeichnungen, die müssen ja nicht identifizierbar sein.

Sind jetzt nur meine 50ct.

Aber als Privatumbauer hat man in Schland dennoch schlechte Karten, auch, wenn man alle Dokumente hätte.
Das hat aber definitiv keine Sicherheitsgründe sondern ist POLITISCH so gewollt.
Wenn es um Sicherheit ginge, dann würde ich so manches S-Ped aus dem Verkehr ziehen, vor allem S-Peds mit Felgenbremsen (!!!) oder schwachbrüstiger Beleuchtung.
 
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iGude

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Wenn es um Sicherheit ginge, dann würde ich so manches S-Ped aus dem Verkehr ziehen, vor allem S-Peds mit Felgenbremsen (!!!)
Nun, gerade Rennräder die gerne die Geschwindigkeiten von S-Pedelecs topen fahren schon seit zig Jahren mit Felgenbremsen. Sorry aber das ist jetzt Quatsch.
Auch eine gut eingestellte mechanische Felgenbremse hat schon gut Bremspower.
 
camper510

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Ich kann mir nur vorstellen, dass bei einem Neukauf eines Fahrrades von einem Markenhersteller, man eine Übergabeurkunde (oder etwas in der Richtung) ausgehändigt bekommt, auf der Marke, Serie, Modell und Rahmen-/Seriennummer notiert sind.
..Das dürfte doch eigentlich reichen für eine Abnahme beim Tüff.
Nee, denn du musst beweisen, dass alle Komponenten für 45 km/h ausreichend gut konstruiert sind. Deshalb darf man ja auf fast gar keine der serienmäßig verbauten Komponenten bei einem S-Pedelec, gegen andere, nicht speziell geprüfte oder freigegebene, Komponenten tauschen.
 
Delphis1982

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Nun, gerade Rennräder die gerne die Geschwindigkeiten von S-Pedelecs topen fahren schon seit zig Jahren mit Felgenbremsen. Sorry aber das ist jetzt Quatsch.
Auch eine gut eingestellte mechanische Felgenbremse hat schon gut Bremspower.
Jipp, an diese Genossen habe ich nicht gedacht. Mea culpa.
Stelle mir nur gerade vor, dass der typische Rennradfahrer keine 70 Kilo wiegt, das typische Rennrad selber auch keine 15 Kilo.
Beim S-Ped inkl Fahrer sind wir schon im 3 stelligen Kilobereich. Aber stimmt schon... habe ich geflissentlich vergessen. Wäre mir dennoch nix.
Diese Aussage jetzt ist vielleicht nicht ganz nett, aber wenn mir die in meiner Umgebung üblichen Ped Fahrer anschaue, dann sind wir SEHR weit über 100Kg Systemgewicht.
Das soll für die betreffenden Personen bitte nicht als Kritik verstanden werden, ich setze das nur in Relation zur Bremsdimensionierung.
Wenn der Fahrer, der den Panzer steuert, selber schon den Waagenzeiger bis ganz rechts anschlagen lässt,... diese Masse will nunmal gebremst werden.
Dann sehe ich da eine schnöde V-Brake mit schwergängigem Bowdenzug (Freundeskreis) oder eine 140er mechanische Scheibenbremse, da wird mir ganz anders.
Bei drei Pedelecs habe ich am Kirchhainer Damm an einer roten Ampel die wunderschönen Farbschlieren an der Bremsscheibe bewundern können.
Dann die Lampe, die gerade so ausreicht, um die nächsten 2m vor dem Rad auszuleuchten. Wie kann sowas im Straßenverkehr zum Verkauf zugelassen werden?
Muss ja nicht high end sein, aber für 10,-€ gibt es Lampen, die definitiv mehr können. Warum wird DA geknausert?
Die viel gescholtenen Supermarkträder, z.B. von Aldi sind ein Knaller, die zeigen, wie es richtig geht, und das noch günstig.
Habe selten so gut verabreitete Fertigräder in dieser Preisklasse gesehen. Bei den meisten Baumarkträdern dagegen fallen mir die letzten Haare aus.
Der Cousin meiner Frau hat so ein Teil, Lampe habe ich erstmal ersetzt und Bremse musste ich neu einstellen.
Bowdenzug und Hülle komplett ersetzt. Umtausch? Wozu, die waren ALLE so schwergängig. Das ist ein Serienmangel, aber er wollte dennoch unbedingt DAS Rad. Nunja.
Das war DIESES Rad hier. Ab Werk eine Katasptrophe, der Motor ist aber erstaunlich kräftig für seine Größe.
Mittlerweile läuft das Ding wie ein Uhrwerk, er ist jedenfalls zufrieden. Der Rahmen selber macht einen soliden Eindruck, da knarzt nichts.

Richtig schlechte Karten hattest du ja, wenn der Selbstumbau verboten wäre.
Verboten muss er nicht werden, aber mittels Überbürokratisierung nahezu unmöglich gemacht reicht schon.

Nee, denn du musst beweisen, dass alle Komponenten für 45 km/h ausreichend gut konstruiert sind. Deshalb darf man ja auf fast gar keine der serienmäßig verbauten Komponenten bei einem S-Pedelec, gegen andere, nicht speziell geprüfte oder freigegebene, Komponenten tauschen.
Ich meinte damit, dass man mit DIESEN Dokumenten beim TÜV ein Vollgutachten anleiern kann, der natürlich dann auch bezahlt werden muss.
Der Rahmen wäre identifizierbar, die Komponenten werden getestet und dokumentiert.
Das ginge aber im Grunde auch OHNE Dokumente, aber dann müsste man einen Zweitrahmen zur Verfügung stellen, damit dieser zerstört werden kann (Materialprüfung).
Auf den chemischen Test würde der TÜV derzeit verzichten, aber der Akku muss ordentlich verstaut sein.
Der werte Herr Rohr vom TÜV Süd in Köln ist einem Umbau nicht abgeneigt und würde mir wohlwollend Tipps geben, was ich vorbereiten muss.
Das teuerste wird wohl der EMV Test sein mit knapp 2k. Da wird wohl nicht das volle Programm gefahren.
Er hätte wenn überhaupt eher Bedenken beim Motorblock, dass der nicht gut schirmt.
Die Prüfung an sich wären dann nochmal knapp 2k.
Er sagte mir, so Pi mal Dauen soll ich mit 3-4k rechnen, eventuell mit nochmal 600,-€ für eine Nachprüfung.
Damit kann ich leben, zumal die Preise für andere S-Peds bei 3-4k erst BEGINNEN.
Und dann hat man ein S-Ped, was man selber eher so lala findet.
SO dagegen hätte ich ein S-Ped, welches schon vom Basisrad bis zu allen Komponenten auf MICH zugeschnitten ist.
Beleuchtung wird nicht mit Marke und Modell eingetragen.
In die CoC werden nach seiner Aussage nur folgende Teile notiert (mit Marke und Modell):
Bremsanlage, Rahmen, Felgen (ohne Mäntel), Motor.
Folgende Komponenten werden nur mit einer allgemeinen Bezeichnung eingetragen:
Stromversorgung (welche Spannung), Mäntel (nur der Durchmesser), Schaltung (nur die GESAMT-Anzahl der Gänge).
Alles andere wird höchstens erwähnt, dass es DRAN sein muss, wie Spiegel, Reflektoren usw...
Blinker wäre übrigens erlaubt, darf aber keine Einheit mit der Bremsleuchte sein.
Die Prüfprotokolle werden dann auf Anfrage ausgehändigt.
Sollte mein Rad irgendwann komplett defekt sein, kann ich mir das gleiche Modell nochmal holen
und mit den Prüfprotokollen eine neue CoC ausstellen lassen, kostet dann höchstens an die 150,-€, solange der Aufbau identisch ist.
Die 4000,-€ habe ich derzeit noch NICHT übrig, aber ist ja bald wieder Zeit für eine klinische Studie.
Sobald der ganze Sermon beginnt, mache ich einen neuen Thread auf und dokumentiere den Ablauf und worauf zu achten wäre.
 
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iGude

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Jipp, an diese Genossen habe ich nicht gedacht. Mea culpa.
Stelle mir nur gerade vor, dass der typische Rennradfahrer keine 70 Kilo wiegt, das typische Rennrad selber auch keine 15 Kilo.
Beim S-Ped inkl Fahrer sind wir schon im 3 stelligen Kilobereich. Aber stimmt schon... habe ich geflissentlich vergessen. Wäre mir dennoch nix.
Felgenbremsen werden ja schon seit Ewigkeiten benutzt, schon viel länger als Scheibenbremsen. Und schon immer sind auch schwere Leute schnell Fahrrad gefahren. Die sind immer zum stehen gekommen.
Auch mit meinen hydraulischen HS33 konnte ich gegenüber der Bremspower meiner V-Brakes keine Vorteile feststellen. Die hatten einfach ein cooleres Image und waren viel viel teurer. ;)

Also ich fahre bis heute noch Felgenbremsen und hab damit überhaupt keine Probleme.

Es wird eh bei nichts mehr übertrieben als bei den Bremsen und der Schaltung. ;)
Ein Biergarten Fahrer oder ein Pendler braucht nicht die selben Bremsen wie jemand der ausschließlich steile Trails im Matsch runter fährt.
Und mit einer XT Schaltgruppe ist man auch nicht schneller als mit einer Alivio wenn man nicht mehr drauf hat als Zahnbelag. :D :D
 
Delphis1982

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Felgenbremsen werden ja schon seit Ewigkeiten benutzt, schon viel länger als Scheibenbremsen. Und schon immer sind auch schwere Leute schnell Fahrrad gefahren. Die sind immer zum stehen gekommen.
Jaja, nochmal Sorry dafür,... hab ja schon geschrieben, die Felgenbremsen SIND ausreichend, aber es sind halt meist die billigsten der billigsten verbaut und kaum bedienbar.

Auch mit meinen hydraulischen HS33 konnte ich gegenüber der Bremspower meiner V-Brakes keine Vorteile feststellen. Die hatten einfach ein cooleres Image und waren viel viel teurer. ;)
Ich habe den Hype um Magura auch nie verstanden. Der Druckpunkt war aber sehr knackig, muss ich zugeben.

Also ich fahre bis heute noch Felgenbremsen und hab damit überhaupt keine Probleme.
Ich hatte mal einen Felgenbruch vor vielen Jahren, war nicht lustig. Die Felge war vond er Bremse komplett durchgescheuert. Hat mich aber geprägt. Wie ist das denn heute?
Fahre ja seitdem nur noch Scheibe, meine erste war eine BB7, die war (und ist noch) eine der besten MECHANISCHEN Scheibenbremsen, in meinen Augen.

Es wird eh bei nichts mehr übertrieben als bei den Bremsen und der Schaltung. ;)
Ein Biergarten Fahrer oder ein Pendler braucht nicht die selben Bremsen wie jemand der ausschließlich steile Trails im Matsch runter fährt.
Stümmt völlig, aber ich zähle mich nicht zu den Biergartenfahrern.
Es soll ja auch ahnungslose geben, die sich sportlich betätigen wollen und dann ein solches Bike erwischen, welches dann schnell fadet.
Ich war mal so einer: "oooh, geil, ein Schnapper. Gekauft, losgefahren, ordentlich misshandelt und die billige Bremsscheibe verzogen.
Nachts im Dunkeln den Seitenläufer zum explodieren gebracht, 45Km/h bergab (damals noch OHNE Motor) finden diese alten Seitenläufer NICHT lustig.
Da habe ich dann angefangen, mich mit der Materie auseinanderzusetzen, aber immer mit Blick auf das liebe Geld.

Und mit einer XT Schaltgruppe ist man auch nicht schneller als mit einer Alivio wenn man nicht mehr drauf hat als Zahnbelag. :D :D
Schneller nicht, hat niemand behauptet, aber selbst eine günstige Alivio war schon eine ganz andere Welt im Vergleich zu meiner alten Shimano Index 18.
Gott hab sie selig. :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO: War aber eine schöne Zeit.
 
roger24

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Ich habe den Hype um Magura auch nie verstanden. Der Druckpunkt war aber sehr knackig, muss ich zugeben.
Ich hatte eine HS 11 an meinem ersten Fully.
In 15 Jahren und 25000 km wurde da nur die Bremsbeläge gewechselt, sonst nix.
Die letzten Jahre wurde da auch im Winter gefahren alle Aluminiumteile warn vom Salz zerfressen, die HS 11 hat immer noch problemlos funktioniert.
Für mich eine der besten Bremsen.
 
UR-MIFA

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Mein aktueller Selbstaufbau mit Spikebereifung für den Wintereinsatz.

WiPed.JPG


Die Streusalzwirkung sieht man gut am Seitenständer.

WiPed3.JPG


Um Motor und Stecker vor Streusalz etwas besser zu schützen, gibt es am Tretlager und Vorderrad Schmutzfänger.

WiPed2.jpg


Glatte Straßen, Schnee und Streusalz gab es diese Woche reichlich und das Radl hat sich da ganz gut bewährt.
 
roger24

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Ich hatte mal einen Felgenbruch vor vielen Jahren, war nicht lustig. Die Felge war vond er Bremse komplett durchgescheuert. Hat mich aber geprägt. Wie ist das denn heute?
Fahre ja seitdem nur noch Scheibe, meine erste war eine BB7, die war (und ist noch) eine der besten MECHANISCHEN Scheibenbremsen, in meinen Augen.
Eine Felge ist irgendwann durch gebremst, genau wie eine Bremsscheibe.
Da hilft nur schauen.
Die meisten Felgen haben eine Verschleißkontrolle wenn sie für Felgenbremsen geeignet sind.
 
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Die durchgebremsten Felgen meinerseits und was ich so im Bekanntenkreis mitgekommen habe verliefen allesamt harmlos, plötzlich starkes Bremsrubbeln, passiert ist nie was. Eine versagende Bremsscheibe habe ich noch nicht erlebt.
 
Delphis1982

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Ich hatte mal einen Felgenbruch, da ich mit der Bremse nicht sehr zimperlich bin.
Da hatte sich der Cantilever einfach mal durchgedrückt und die Felge etwas aufgerissen. Der Abstieg über den Lenker war fast eine Jobgarantie bei Roncalli.
Sah dann ungefähr so aus (ist NICHT mein eigenes Foto).
IMG_4889.jpg

Der Riss war aber nicht ganz so lang, dafür aber etwas fransiger. Das "Loch" war breiter, steckte ja ein Bremsschuh drin.
Wie gesagt, da war ich noch nicht ganz so bewandert in Sachen Fahrradtechnik und habe dennoch meine Fernfahrten gemacht.
Eine durchgebremste Bremsscheibe erkennt man leicht, sobald die ersten dunklen Flecken zu sehen sind.
Von jetzt auf gleich versagt eine Bremsscheibe i.d.R. nicht. Wenn die Bremsfläche weggeschliffen ist, kommt das blanke Trägermaterial zum Vorschein.
Sieht nicht schön aus,
Bei einer Felge müsste ich immer den Mantel wegnehmen und den Verschleiß messen.
Ich weiß aber, dass heutige Felgen eine Einkerbung besitzen. Sobald der Rest der Felge die gleiche "Höhe" besitzt, wie die Kerbe, sollte man tauschen.
Damals hatte meine Felge sowas leider NICHT.

Aber ich würde mir heute dennoch keine Felgenbremse zulegen... zumindest nicht mit Absicht.
Wenn ich ein Rad kaufe, und das hat eine HS11 z.B:, klar, dann behalte ich die, ich bin dem nicht abgeneigt heute,
aber wenn ich SELBER die Bauteile kaufe, nehme ich dann doch die Scheibenbremse.
Und da darf die Bremsscheibe gerne die Größe einer Tellermine haben. Ich bekomme die schon ausgelastet.
Demnächst steht der Kauf eines Sets an. Mein Bike bekommt bald DIESE Bremsen hier.
Ich hasse meine Elixir³. Diese DOT Flüssigekeit ist echt ätzend (sowohl im übertragenen, als auch im wahrsten Sinne des Wortes).
Letztes Jahr komplett ersetzt, nach 1 Jahr schon soviel Wasser im System gezogen, dass die hintere schon leicht schleift.
Außerdem kann man an den Shimano Bremshebeln den Bremssensor und den Magneten viel besser montieren.
 
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Delphis1982

Delphis1982

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Wenn ich mir das hier anschaue ist das auch wirklich nötig.
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Lass dich nicht vom BBSHD in die Irre führen, ich fahre ja dennoch nur knapp 30Km/h, da hat der Motor genau Null Anteil daran, da dieser bei 25 ja raus ist.
Aber die Elixir³ ist generell mistig, ich kotze, seit ich sie habe.
 
Delphis1982

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Anhänger und Bergauf, vor allem, wenn ich auf Fernreise bin.
Davon abgesehen, wegen der weit höheren Haltbarkeit. Der HD ist ja um einiges massiver als der 01er.
Der ist mir vom Aufbau und vom Controller her zu nah an der Belastungsgrenze, das ist einer langen Haltbarkeit nicht gerade zuträglich.
Außerdem drossle ich lieber etwas, statt zu sagen, "schade, jetzt ein oder zwei Ampere mehr, das wäre schön".
 
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Das wäre mir alles too much.
Blankenfels ist ja nicht gerade im Hochgebirge.
Wenn ich mir überlege was der Akku kostet und wiegt...
Mein TSDZ2 braucht ca. 3Wh/km, da komme ich mit dem fast 9 Jahre altem 10S2P Akku immer noch 30 km bei über 250 hm.
 
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