Warum Selbstaufbau von Pedelecs (hier bitte keine S-Pedelecs diskutieren) durchaus immer noch interessant ist

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Meister783

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Vielen Selbstbauern geht es nur um möglichst günstig, oder möglichst schnell (damit man Kreise um die Boschler fahren kann).
Ich baue selber weil es Spass macht und ich auch das bekommen was ich wirklich will. (Stabil und leicht.)
Meine Bekannten haben sich alle "lieber etwas Gescheites" gekauft.
 
Delphis1982

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Jaja, Kreise um die Boschler ziehen.
Gebe zu, diese Phase hatte ich auch mal, ist aber irgendwie schnell verflogen. Ich wette, so ziemlich fast jeder Umbauer hatte eine solche Phase iser zumindest den Gedanken daran.
In meinem Fall war der Knackpunkt allerdings eher, dass ich einen klassischen Fahrradrahmen haben will und kein massives "Surfbrett" als Unterrohr.
Mir ist bis heute kein einziges Pedelec unter die Augen gekommen, welches NICHT so einen massiven Rahmen hat.
Und aufgrund fortschreitender Verschärfungen von Sicherheitsbestimmungen wird das wohl auch nie passieren.
Damit ist für mich klar, dass ich mir nie ein fertiges Produkt kaufen werde.
Von der immer weiter voranschreitenden Integration mal ganz zu Schweigen.
Wehe, ein Kabelbruch befindet sich ausgerechnet im inneren des Rahmens, oder ein gerissener Bowdenzug.
Lampe wechseln bei einem vollintegrierten Produkt? Pustekuchen.
Und nachhaltig ist sowas auch nicht wirklich. Es existieren genug Fahrräder, die tauglich sind, da muss man nicht extra eines bauen.
Und individuell ist so ein Umbau sowieso, weil man jede Komponente SELBER ausgewählt hat und man das bereits bestehende Fahrrad schon gewohnt ist.
Ist aber nur MEIN Gedanke dazu, da hat ja jeder andere Ansprüche, das ist auch gut so. Geschmack ist indiskutabel.
 
HolgiB

HolgiB

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Vielen Selbstbauern geht es nur um möglichst günstig, oder möglichst schnell (damit man Kreise um die Boschler fahren kann).
Möglichst günstig würde ich unterschreiben. Ob ich Kreise um Boschler fahren kann ist mir immer relativ egal.
Ich baue selber weil es Spass macht und ich auch das bekommen was ich wirklich will. (Stabil und leicht.)
Japp, ohne Spaß geht nix. Ist ein bisschen wie Akkubau. Entweder hat man Bock sich darauf einzulassen oder nicht.
Meine Bekannten haben sich alle "lieber etwas Gescheites" gekauft.
Ja, kenn ich. Mein Kumpel hat sich auch vor zwei Jahren "was Gescheites" gekauft (Cube Fully mit Bosch CX). Nach knapp 2000 km Waldwege / Singletrail knarzte der Motor massivst. Mein TSZD2 hat nach knapp 4000 km diese Jahr zwar auch ein neues Klemmrollenlager nötig, aber hey....waren auch nur 280€ für den Motor. Wie viele tausend Kilometer die ganzen Nabenmotoren in meiner Pedelecflotte hinter sich haben, kann ich garnicht mehr nachvollziehen.
 
Tinduck

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Mir ist bis heute kein einziges Pedelec unter die Augen gekommen, welches NICHT so einen massiven Rahmen hat.
Und aufgrund fortschreitender Verschärfungen von Sicherheitsbestimmungen wird das wohl auch nie passieren.
Damit ist für mich klar, dass ich mir nie ein fertiges Produkt kaufen werde.
Mal abgesehen von den Pedelecs, die den Akku im Unterrohr haben, gab es schon diverse, die einen annähernd normalen Fahrradrahmen mit Akku im Rahmendreieck haben / hatten, spontan fällt mir da der alte R&M Roadster ein (ab 2016-2020, wenn ich mich nicht irre), gibt sicher noch viele andere.

Was mir bei einem Selbstbau sorgen machen würde, ist, dass der Rahmen die erhöhten Kräfte nicht ab kann. Spielt bei einem kleinen, nachgerüsteten Reibrollenantrieb wahrscheinlich kaum eine Rolle, aber darauf läufts ja meist nicht hinaus.

Wenn man z. B. meinen Roadster mit meinem normalen Alurad vergleicht (VdV Trecking-Rad), so liegen da 9 Kg Gewichtsdifferenz zwischen. Akku und Motor machen davon ca. 6 Kg aus, der Rest geht in einen deutlich massiveren Rahmen und z. B. auch stabilere Ausfallenden.

Ob die Hersteller ihre Rahmen ggnü. normalen Fahrrädern nur aus Spaß verstärken? Oder ob da vielleicht doch die Haltbarkeit bei deutlich höheren Durchnittsgeschwindigkeiten eine Rolle spielt? Und bis zu 400% mehr Leistung an der Hinterradnabe als beim Biobike?
 
UR-MIFA

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Schlanke Rahmen gibt es noch bei Rennstahl-Bikes und Falkenjagt-Bikes.
Nur mit schmaler Bereifung findet man keine Bikes mehr.
 
Delphis1982

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Mal abgesehen von den Pedelecs, die den Akku im Unterrohr haben, gab es schon diverse, die einen annähernd normalen Fahrradrahmen mit Akku im Rahmendreieck haben / hatten, spontan fällt mir da der alte R&M Roadster ein (ab 2016-2020, wenn ich mich nicht irre), gibt sicher noch viele andere.
Den Roadster hatte ich damals bei meiner Suche ebenfalls. Der hat aber ebenfalls so einen dicken Rahmen, wobei der nicht SO extrem massiv daherkommt.
Muss aber sagen, dass die gesamte R&M Palette mir ganz und gar nicht zusagt.

Was mir bei einem Selbstbau sorgen machen würde, ist, dass der Rahmen die erhöhten Kräfte nicht ab kann. Spielt bei einem kleinen, nachgerüsteten Reibrollenantrieb wahrscheinlich kaum eine Rolle, aber darauf läufts ja meist nicht hinaus.
Diese Sorgen dürften mehr oder weniger unbegründet sein, da gerade Mountainbikes (zumindest von den einschlägigen Markenherstellern)
auf ganz andere Hebelkräfte ausgelegt werden, als normale Touren-, Trekking- oder Hollandräder.
Wenn ein AllMountain oder Downhill Bike den Belastungen nicht standhalten würde, hätten wir schon längst tote zu beklagen aufgrund von Rahmenbrüchen.
Die sind mir aber nur sporadisch bekannt, und da wurden die Räder aber auch weit drastischer gequält als üblich.
Bei Umbauten im 25er Bereich habe zumindest ich noch von KEINEM Rahmenbruch gehört. Die getunten Dinger lasse ich da mal außen vor.
Selbst mein ehemaliges Bike, welches einen Billigrahmen aus dem Otto-Katalog hatte (Arinos Quake Fully 26er) hat da nie rumgezickt.
Das Ding hatte auch einen BBSHD und ich habe das Teil mit Beschleunigungen richtig malträtiert.
Weder hat jemals irgendwas geknarzt, noch hat sich irgendwas verwunden oder sonstwas. Und das über Jahre.
Und zu Beginn meines Umbaus bin ich mit dem Teil durchaus mal um die 70 gefahren, bis ich es nach 3 Tagen auf 25 gedrosselt hatte, weil ich keine Beschlagnahme riskieren will.
Rahmenbrüche habe ich zumindest gehäuft eher bei den MASSIVEN Konstruktionen mitbekommen (z.B. Haibike vor einigen Jahren).
Bei hohen Geschwindigkeiten werden zwar höhere Kräfte erzeugt, als beim NORMALEN Fahren, aber an die Kräfte im Offroadbereich kommen auch DIE nicht ran.
Die Ausfallenden sind z.B. bei meinem Bike recht massiv ausgelegt und nicht so filigran.
Das ganze Fahrrad ist eigentlich auf höhere belastungen ausgelegt, als ich (und auch die meisten) jemals fahren würde.

Wenn man z. B. meinen Roadster mit meinem normalen Alurad vergleicht (VdV Trecking-Rad), so liegen da 9 Kg Gewichtsdifferenz zwischen. Akku und Motor machen davon ca. 6 Kg aus, der Rest geht in einen deutlich massiveren Rahmen und z. B. auch stabilere Ausfallenden.
Es ist aber nahezu irrelevant, ob die zusätzlichen 9Kg im Tretlager sitzen oder als Fahrermasse auf dem Sattel. Am Ende landen diese 9Kg immer am Tretlager.

Ob die Hersteller ihre Rahmen ggnü. normalen Fahrrädern nur aus Spaß verstärken? Oder ob da vielleicht doch die Haltbarkeit bei deutlich höheren Durchnittsgeschwindigkeiten eine Rolle spielt? Und bis zu 400% mehr Leistung an der Hinterradnabe als beim Biobike?
Die Hersteller bauen die Rahmen so massiv...
A: weil die Sicherheitsverordnungen immer schärfer werden und
B: um möglichst viele Sachen zu INTEGRIEREN; Akku intern verbauen, Leitungen und Züge verstecken...
 
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Jibbo01

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Bafang Rmg 06 mit JMW Steuerung
Es wird ja immer die Haltbarkeit von den umzubauenden Rädern in Frage gestellt, aber die Kräfte die beim Bremsen auftreten sind doch ein vielfaches höher, als die "massive" Beschleunigen eines Nachrüst- Mittel- oder Nabenmotors
 
bbike

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Umbau und Eigenbau
Hallo
Ich denke es gibt 4 Gruppen von Gründen die für den Selbstbau sprechen .
- Ein mancher denkt er könnte mit einem Selbstbau etwas verdienen . Das kann funktionieren aber ich denke überwiegend geht sowas in die Hose .
- Dann gibts die die einfach nur billig was zusammenstellen wollen . Auch das kann fuktionieren aber wenn man schon für die kleinsten Dinge bei der Radreperatur jemanden braucht sollte man das lassen .
- Dann gibts die Bastler die es gerne tun und auch etwas verstehen was sie da machen . Außwerdem haben sie Freude daran etwas selber hergestellt zu haben .
- die vierte Gruppe würde ich als Tüftler bezeichnen . Die bauen Dinge die es so nicht zu kaufen gibt . Egal in welchen Bereich , ob das jetzt der Grundrahmen , Ein Antrieb oder auch ausgefeilte Elektronik ist .

Zu welcher Gruppe sich jetzt jemand zählt muß jeder selbst wissen und es gibt sicher auch Überschneidungen .

Grüße
 
Slomotion Man

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upps... falsch geklickt und unfertig gepostet, sorry. Bösartiger Erguss folgt weiter unten...
 
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Slomotion Man

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Umbau und Selbstbau sind nicht Glaubenssache sondern Notwehr.

Wenn man Parallelen zur deutschen Automobilindustrie zieht, wird einem der Geist der Entscheider, die solche Konsumartikel absegnen klar. Dann kann man sehr schnell sehen wohin die Reise der Pedelecs geht.

Heute wiegt ein voll ausgestatteter VW Polo so viel wie ein 1978er Opel Senator 3.0 in Basisausstattung.
Nur ein verschwindend geringfügiger Anteil dieses Gewichtes ist wirklich in die Sicherheit gegangen.
BMW hat vor Jahre bei einem 3er für eine Rennserie, 35 kg Verstärkungen eingesetzt, die die Festigkeit der Karoserie um 350% erhöht haben.

Das meiste Gewicht heutiger Autos kommt von nicht sicherheitsrelevanten und nicht für das reine Fahren nötigen Einbauten.
Neudeutsch Gimmicks. Weil man sich funktionell nicht mehr von den Wettbewerbern abgrenzen kann, werden völlig unnötige Spielzeuge eingebaut und das Automobil zum Wohnzimmer gemacht. Weshalb die Verbrauchswerte auch überwiegend durch neue Messverfahren gesunken sind, während sie in der Realität seit Jahren unverändert sind oder sogar steigen.

Jedes Kilo Spielzeug das irgend ein Marketing Fuzzi einbaut, hat dann wieder schwerere Funktionsteile zur Folge. Was daran besonders übel ist, die allgemein schwerer gewordenen Fahrzeuge zerstören die Straßen um ein vielfaches mehr als leichte.
Die wenigen, die so etwas nicht wollen, werden auf überteuerte Manufaktur Fahrzeuge verwiesen. Die breite Masse muss aber schwere Fahrzeuge bewegen.

So, nun schaut Euch an was die Herrschaften alles in die Pedelecs einbauen. Selbst an Air Bags wird schon gearbeitet, das ultimative Argument, alte, funktionierende E-Bikes zu ersetzen. Die Industrie will verkaufen, nicht den Planeten retten. Was die schweren E-Bikes im Wald so machen, darüber schweigen wir lieber. Für abstruse Beträge werden dann "Sport"-Geräte verkauft, die wieder das wiegen, was zum e-biken eigentlich nur notwendig ist.

Umbauen bestehender Fahrräder ist gelebte Ökologie und für den Verbraucher ökonomisch. Die beiden Erzfeinde von Industrie und Handel. Das Handwerk ist inzwischen zu faul, unflexibel und risikoscheu bis zur letzten Unterlegscheibe. Da kommen also auch keine Umbauten her.

Die Ironie dabei ist nun, die Chinesen, die weltweit Umweltzerstörer Nummer 1 sind, liefern uns die Umbausätze, die die europäische Industrie uns verweigert und absolut dringend verbieten lassen will. Nur aus Sicherheitsgründen, natürlich!

Das verbotene Tuning ist da ein willkommenes Argument, auch wenn in der Realität praktisch nur Industrieräder getunt werden, schätzungsweise jedes zweite!
Bei den wenigen Eigenumbauten ist es nicht mal statistisch erfasst, wie viele Tuningsünder eigentlich erwischt wurden.

Ich für mich ziehe ein Grenze bei gut 20kg. Alles was deutlich mehr wiegt ist für mich ein Mofa. Damit sind jede Menge Kaufräder von Nobelmarken schon mal raus. Im Selbstbau ist 20 kg eine völlig normale Gewichtsklasse. Ein klapperiges Frontantriebsrad will ich natürlich nicht! Wer schon? Selbst Frauen wählen fast immer etwas "Mountainbike artiges".

Wer übrigens verlangt das S-Pedelecs und E-Roller auf Wald, Wiese und Gehweg dürfen, muss Mopeds und Kleinkrafträdern mit sauberem Verbrenner das auch erlauben. Nur weil die Kohle für den Strom im Kraftwerk verbrannt wird, sind die auch nicht sauberer. Es bleibt also bei 25km/h was die Intensivstationen sehr befürworten, by the way.

Nebenbei, das e-Bike der Zukunft ist voll gefedert. Das zeigt uns ganz einfach das Mofa. Geht weder vom Komfort noch der Fahrdynamik her ohne.
Die Industrie setzt absichtlich, auf ungefedert, weil das eben sehr bald ersetzt werden wird, durch ein gefedertes. Argumente zur Erneuerung intakter Systeme sind das Ziel. Beim PKW wie beim E-Bike...
Konsum. Konsum, er lebe hoch!
 
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Opiwan

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Gibt es hier irgendwo noch positv denkende?
 
Tinduck

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Nebenbei, das e-Bike der Zukunft ist voll gefedert. Das zeigt uns ganz einfach das Mofa. Geht weder vom Komfort noch der Fahrdynamik her ohne.
Die Industrie setzt absichtlich, auf ungefedert, weil das eben sehr bald ersetzt werden wird, durch ein gefedertes. Argumente zur Erneuerung intakter Systeme sind das Ziel. Bei PKW wie beim E-Bike...
Konsum. Konsum, er lebe hoch!
Was soll ich mit nem Fully, wenn ich nie im Gelände fahre?

Mir reicht die Federgabel, und wenns mal zu holprig wird, lupft man den Hintern eben mal 5 cm hoch und steht auf den Pedalen. Natürlich nur, wenn man so was ähnliches wie ne Fahrhaltung hat und nicht a la Nasser Sack / Hollandradhaltung auf dem Pedelec sitzt.

Ok, mit 88 ist das vielleicht meist der Fall, aber dafür gibts ja auch noch die einfache Lösung der Federsattelstütze.
 
Slomotion Man

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Die Mehrzahl der Neu-E-Bike-Käufer sind mittelalte, unfitte Mitbürger mit solidem Einkommen. Die Heben nicht mal eben den A*sch hoch, weil sie den Hoppel auf dem Weg gar nicht kommen sehen. Schauen ja auf Smartphone am Lenker, nicht auf die Straße. Die ersten Großverkäufer planen schon Rüttelstrecken auf ihren Indoor Teststrecken. Was glaubst Du wenn Fritz und Frieda da einmal mit und einmal ohne Hinterradfederung drüber donnern? Was kaufen die wohl, für 1000 Euro mehr?
Es geht um die kommenden Jahre E-Bike-Absatz, nach Corona. Argumente für das Aufrüsten...
 
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Gibt es hier irgendwo noch positv denkende?
Der Konsument ist durchaus willig, gerade in Deutschland. Nirgendwo trennt man so viel Abfall.
Nur will die Industrie Umsätze machen. Mehr, mehr, mehr. Glaubt hier noch irgend einer das die E-Autos für die Umwelt sind? Wohl eher gegen sie. Nur sehen VW und Co einen gewaltigen Erneuerungsdruck bei den Konsumenten, die die Regierung durch weitere Energiepreiserhöhungen und Strafsteuern noch verstärken soll. Ansonsten ist das E-Auto eine ganz teure Sackgasse.
Die Menschen wollen Ökologie, die Konzerne Gewinne.
Wo ist da der Grund zum Optimismus, wenn die Industrie am Ende doch gewinnt, wie gerade das E-Auto zeigt und das gleichzeitige Verbot ökologischer, erneuerbarer Kraftstoffe, die Bestandsfahrzeuge um 85% in den Emissionen drücken.
Frag das mal Deinen Abgeordneten, warum das Bundesumweltamt E85 nicht will und Sun Fuel.
Es geht darum Millionen sauberer, funktionierender Fahrzeuge unfahrbar zu machen, um Akkus auf Rädern zu verkaufen. !00% Idiotie, ökologisch, volkswirtschaftlich und ökonomisch. Sozial ungerecht dazu. Arme sollen nicht mehr mobil sein, nur noch Besserverdienende. Optimimus? Wohl kaum.
 
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Was glaubst Du wenn Fritz und Frieda da einmal mit und einmal ohne Hinterradfederung drüber donnern? Was kaufen die wohl, für 1000 Euro mehr?

Hmja, und zusätzliches Argument ist, dass die Federung noch 10% Akku frisst, da kann man dann direkt das Upgrade auf den 625er mitverkaufen :LOL:
 
Delphis1982

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Was soll ich mit nem Fully, wenn ich nie im Gelände fahre?
Kennst du die Berliner Straßen?
Das gleicht vereinzelt durchaus einem Braunkohletagebau.
Ich kann ja mal ein Video machen von der Strecke, die ich so fahren muss.
Da willst du definitiv nicht ungefedert fahren, und WENN, dann vielleicht 15 Km/h, weil man sonst fast die Kontrolle verliert.
Außerdem habe ich nicht wirklich Lust auf eine Sehnscheidenentzündung oder dass mir die Bandscheiben mit 50 rausfliegen.
In Berlin fahre ich Fully aus Notwehr, ansonsten aus Komfort. Es ist einfach geil, Tempo 25 fahren zu können,
ohne, dass man danach zeugungsunfähig ist, weil man ein Schlagloch übersehen hat.
Dazu kommt, dass in meinem Fall das Bike für Fernreisen benutzt wird, oft jenseits befestigter Straßen.
In 2 Jahren mache ich wieder eine Frachtschiffreise, da fahre ich dann erstmal zum Hafen nach Kaliningrad... mit dem Rad!
Die deutschen Straßen mögen noch HALBWEGS akzeptabel sein, die polnischen sind es abseits der Städte eher weniger.

Mir reicht die Federgabel, und wenns mal zu holprig wird, lupft man den Hintern eben mal 5 cm hoch und steht auf den Pedalen. Natürlich nur, wenn man so was ähnliches wie ne Fahrhaltung hat und nicht a la Nasser Sack / Hollandradhaltung auf dem Pedelec sitzt.
So ne Leute kenne ich auch, aber dennoch kann es passieren, dass man mal was übersieht, weil man novadays mehr auf Fußgängerzombies achten muss oder auf Autofahrer, die sich einen Dreck um Schulterblick scheren.
Aber hast Recht, senkrecht sollte man sowieso nicht auf einem Fahrrad sitzen, alleine schon, damit die Stoßrichtung nicht komplett längsseits entlang der Wirbelsäule geht.

Ok, mit 88 ist das vielleicht meist der Fall, aber dafür gibts ja auch noch die einfache Lösung der Federsattelstütze.
Eine Federsattelstütze ist nicht mal annähernd das gleiche, wie ein Hinterraddämpfer, auch wenn es sehr hochqualitative Produkte gibt.

Hmja, und zusätzliches Argument ist, dass die Federung noch 10% Akku frisst, da kann man dann direkt das Upgrade auf den 625er mitverkaufen :LOL:
Geile Begründung. :ROFLMAO: :ROFLMAO: :ROFLMAO:
Wenn die Industrie hier mitliest, bekommt sie auch noch Tipps.
Aber ob das wirklich soviel ist???
Man muss die Hinterradfederung ja nicht SO weich einstellen, dass man nur noch wippt.
 
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