würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Diskutiere würdet Ihr nochmals BionX kaufen? im BionX Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen? HI, ich bin auch schon mal das R&M mit BionX HS500 gefahren ( zur Probe ) und ich war ebenfalls von der...
Matti63

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

HI,

ich bin auch schon mal das R&M mit BionX HS500 gefahren ( zur Probe ) und ich war ebenfalls von der Leistungsentfaltung beeindruckt......nur schade, dass es den Antrieb nicht als Nachrüstkit gibt!
Oder gibt es den doch??

LG Matti
 
Bobby

Bobby

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Grüß Euch!

Bin begeisteter Montain Biker und fahre im Sommer 2-3 pro Woche eine Strecke zwischen 35 - 50 Kilometer bei etwa 500 -1200 Höhenmeter. Almenbesuche mit dem Bike liebe ich sehr, möchte aber in Zukunft meine Gesundheit etwas schonen und nicht mehr so hohe Pulswerte fahren. Ich wollte mir daher in ein paar Wochen ein KTM eRace kaufen und bin so auf Eurer tolles Forum hier gestoßen!

... das hätte ich besser nicht tun sollen, denn jetzt bin ich zwar etwas aufgeklärter, aber die Aussagen hier sind doch recht unterschiedlich was die Qualität von BionX betrifft. Bei einigen eiert der Motor, bei andern streikt nach 200 Höhenmeter der Antrieb oder bei manchen kommen gar seltsame Geräusche aus dem Motor. Was soll da ein Einsteiger jetzt davon denken ? Daher die Frage, würdet Ihr nochmals ein BionX System kaufen?

Mir ist schon klar, dass sich in so einem Forum viele Leute aufhalten die Probleme haben und hier fachkundige Hilfe suchen. Wenn alles klappt hatt man ja schließlich nicht viel zu fragen, oder?

Sollte ich jetzt trotz der negativen Eindrücke dennoch ein BionX System kaufen? Wenn ja welches, die 37V HT laufen ja nun schön langsam aus und lohnen sich die etwa 500 .- € Aufpreis (bei einem Umrüstsatz) auf das 48 V System? Glaubt mir, diese Fragen sind für mich jetzt schwieriger als ein Weihnachtsgeschenk für meine Frau zu suchen!

Ich würde mich über ehrliche Antworten oder gutem Rat sehr freuen!

LG
Reinhart
Hallo Reinhart

Ich habe schon früher auf ähnliche Themen geantwortet. Ich bin seit 24 Jahren Mountainbiker und mittlerweile in die Jahre gekommen, sodass ohne E-Hilfe nur noch 400-700Hm zu schaffen waren. Ich bin 68 Jahre alt und noch sehr fit. Aber mit steigendem Alter sollte man den Kreislauf nicht übermässig beanspruchen. So habe ich mich nach langer Informationszeit über die verschiedenen EBike-Systeme für den Flyer X entschieden. Warum:
- Nabenantriebe haben ein Rekuperationssystem, was bedeutet, dass man Widerstand spürt, wenn man die Elektrohilfe ausschaltet. Bei diesen Antrieben muss man immer
Elektro-Unterstützung haben. Das wollte ich nicht, weil ich im ebenen Gelände und bis Steigungen von ca 2-3% ohne Elektro-Antrieb fahren will.
- Nabenantriebe eignen sich nicht im kupierten Gelände. Seriöse Hersteller (zb Stromer) raten davon ab. Ich spare mir jetzt die Argumentation aus Zeitgründen.
- Der Akku bei zb BionX kann am Rahmen bei der Trinkflaschenaufnahme befestigt werden. Hier ist das Rahmenmaterial sehr dünn, wodurch dieses bei Geländefahrten
durch das Gewicht des Akkus reissen kann (schon mehrere Fälle).
- Der Flyer X kann mit Shimano XT Rädern, Wechsel, Ritzel und Schnellspanner, wie bei einem gängigen MTB bestellt werden. Hier ist mir sehr wichtig, dass ich bei einem
Platten im Gelände sofort die Räder problemlos ausbauen kann. Dies ist bei Nabenantrieben (Hinterrad) und Naben mit Gangfunktion nur schwerlich möglich. Ich hatte
einen Flyer S mit Nabenschaltung - nicht einmal der Händler konnte mir präzis sagen, wie das Rad ausgebaut wird und ich habe es auch nicht geschafft.
- Der Flyer X ist vollgefedert und bringt somit die ideale Voraussetzung um so zu fahren, wie ich es mit meinen MTB`s vorher gewohnt war.

Ich habe schon 2 Berichte über das Fahrverhalten des Flyer X geschrieben. Das Wichtigste nochmals in Kürze. Ich unternehme viele Bergtouren zwischen 500-ca 1400 Hm. in den Schweizerbergen (Jura, Innerschweiz, vor allem im Wallis bis auf 3000m). Der Flyer hat 3 Unterstützungs-Modi: Eco (50%)-Standard (100%) und High (150%). Ich fahre meist im ECO oder Standardmodus. High nur sehr selten bei wirklich sehr steilen, meist kurzen Rampen im Gelände. Jede Tour muss Singletrails beinhalten. Diese sind fast immer kupiert und mit Wurzeln, Steinen und kleinen Felsen bepflastert. Dabei ist eine Schiebehilfe. Diese hat mich schon einigemale gerettet, da es ohne diese sehr schwierig ist, den relativ schweren Flyer zb eine Singletrail - Strecke bergauf zu stossen. Mit der Schiebehilfe kein Problem.

Den Flyer X fahre ich nun schon rund 2 Jahre und hatte noch nie den geringsten Schaden, obwohl das Fahrzeug ziemlich gefordert wird. Was ich geändert habe: 180mm Scheibenbremse hinten, natürlich allen Ballast abgeschraubt, anderen Lenker, andere Pneus, die geländetauglich sind (Nobby Nics). Ich bin sehr zufrieden, weil der Flyer X die weniger belastende Fortsetzung meines MTB-Lebens darstellt. Und dies ohne Einschränkungen.
Grüsse Bobby
 
Eheli

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Nabenantriebe eignen sich nicht im kupierten Gelände
Hab erst nachschauen müssen, was das genau heißt. Damit meint man "Berge" im Meterbereich, meinst du wirklich solche Miniunebenheiten oder richtige Hügel und Berge?
Und wieso geht bei Unebenheiten der Nabenantrieb nicht gut? Wegen der hohen Masse?
 
B

boulevard

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

@Matti 63

Gibt es als Nachrüst-Kit vielleicht in der Schweiz oder in Kanada. Problem ist aber, dass das damit ausgestattete Fahrrad ein Kleinkraftrad wird und per Einzelabnahme vom Tüv abgenommen werden muß. Für R&M geht das, aber als Selbstumrüster wäre das wohl unwirtschaftlich/unmöglich. Und einfach so.... würde mir im Falle eines Unfalles viel zu hohe Risiken bergen.

@Eheli: ich glaube eher, gemeint war, dass der Nabenantrieb bei ausgesprochenen Steigungen Nachteile hat, weil ihm halt die Übersetzung nicht zugute kommt, anders als beim Bosch-Antrieb o.ä. Der BionX regelt dann irgendwann die Leistung herunter, damit kein Schaden durch Überlastung auftritt. Habe ich aber erst einmal erlebt und er hat sich schnell wieder erholt... ;) Allerdings habe ich einen Alpenpass auch noch nicht überquert
 
Eheli

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

ich glaube eher, gemeint war...ausgesprochenen Steigungen
Hmm, kupiert heißt das aber nicht...
 
yardonn

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

auch, was du alles weißt...
der große Google (bzw sein etwas ökologischerer Bruder Ecosia) sieht das anders.
Aber du weißt es sicher mal wieder besser.
* kopfschüttel*
Unglaublich... nur weil du es noch nie gehört hast, ist das nicht so...
 
Eheli

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Ich habe die Definition von Wikipedia gelesen. Am besten wäre wohl, wenn der Richtige antwortet (Bobby), wie er es gemeint hat. ;)
 
E-Bernd

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

- Nabenantriebe haben ein Rekuperationssystem, was bedeutet, dass man Widerstand spürt, wenn man die Elektrohilfe ausschaltet. Bei diesen Antrieben muss man immer
Elektro-Unterstützung haben. Das wollte ich nicht, weil ich im ebenen Gelände und bis Steigungen von ca 2-3% ohne Elektro-Antrieb fahren will.
- Nabenantriebe eignen sich nicht im kupierten Gelände. Seriöse Hersteller (zb Stromer) raten davon ab. Ich spare mir jetzt die Argumentation aus Zeitgründen.
- Der Akku bei zb BionX kann am Rahmen bei der Trinkflaschenaufnahme befestigt werden. Hier ist das Rahmenmaterial sehr dünn, wodurch dieses bei Geländefahrten
durch das Gewicht des Akkus reissen kann (schon mehrere Fälle).
- Der Flyer X kann mit Shimano XT Rädern, Wechsel, Ritzel und Schnellspanner, wie bei einem gängigen MTB bestellt werden. Hier ist mir sehr wichtig, dass ich bei einem
Platten im Gelände sofort die Räder problemlos ausbauen kann. Dies ist bei Nabenantrieben (Hinterrad) und Naben mit Gangfunktion nur schwerlich möglich. Ich hatte
einen Flyer S mit Nabenschaltung - nicht einmal der Händler konnte mir präzis sagen, wie das Rad ausgebaut wird und ich habe es auch nicht geschafft.
Also den Widerstand bei ausgeschalteter Elektrounterstützung spüre ich bei meinem Bionix-Rad nicht.
Im kupierten Gelände fahre ich nicht (kein Freerider), aber das Hinterrad versetzt deutlich wenn man z.B. einen größeren Stein überfährt.
An meinem zweiten Rad fahre Bleiakkus mit 5-6 Kg im Rahmendreieck seit Jahren ohne Probleme, aber das hat keinen gewichtsoptimierten Rahmen
mit verschiedenen Wandstärken.
Letztes Wochenende habe ich den Hinter-Reifen beim Bionix-Rad gewechselt. Geht eigentlich ohne Probleme, zusätzlich sind 2 Stecker zu ziehen
und dann wieder aufstecken.
 
G

grosserschnurz

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Hallo E-Berd,

und mit dem richtigen Drehmoment angezogen?

grosserschnurz
 
yardonn

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Ich habe die Definition von Wikipedia gelesen.
Aber wohl wie üblich nicht weiter gedacht.
Ist absolut eindeutig, es geht um starke Steigungen.
Mit ein bisschen Nachdenken ist auch klar, das bei Trails auch wenige Höhenmeter dampft brauchen, da man sie oft nicht mit Schwung "Wegbüglen" kann.
Damit ist man richtig Langsam und will trotzdem viel Unterstützung... Genau das, was Radnabenmotoren nicht mögen, bzw. zum teil garnicht können.

Und wieder was gelernt, nicht?
 
torcman

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

ok also die Frage war: wuerdet ihr BionX wieder kaufen?

Rad: ktm-trackingrad mit BionX250HT

Ich habe in der Zeit, des BionX Besitzes einige andere Systeme ausprobiert, ausfuehrlich Bosch in einem Scott-Sporter, wo ich mehrere Messungen an Steigungen gemacht hatte, 3h und 52km, die ich 2h spaeter mit BionX genau nachgefahren bin. Das ist aber anderes Thema, des Vergleiches meine ich.

Ich habe auch Flyer mehrmals in Urlaub benutzt, wie auch GreenMover auf der Messe und beim meinem Haendler oder die Getriebemotoren in einnigen guenstigeren Raeder.

Wie ich in einigen meinen Postings verteilt ueber 1J berichtet hatte, bin ich mit dem BionX 250HT vollkom zufrieden. nach 13.ooo km reiner Spassfahrten in Waeldern und auf Feldwegen und sehr vielen Hoehenmeter in Schwarzwald, Schwaebischer Alb etc, wuerde ich auch heute den 250HT gegenueber dem Bosch waehlen. Ich fahre regelmaessig weit ueber 1200-1600Hm am Tage, mit Bosch waere es moeglich? ohne reku?

Ich komme mit dem BionX viel schneller, leistungsfaehiger auf "meine" Berge hoch und beim Abfahrten verheize ich die potentielle Hoehenenergie nicht in Bremsen, wie bei Bosch, sondern lade mein Akku.

Ist es viel?

ja es ist viel, gerade in den Bergen.

Habe auch schon viele Male Messungen gezeigt und keine sugestiven Maerchen erzaehlt. ja es ist viel, faehrt man mit Lev.2 einen steileren Berg hoch und dann denselben Berg runter mit Rekuperation, bekommt man 50% der Akkuenergie wieder in den Akku. Also ich kann 2x so viele Hm am Tage machen, verglichen mit Bosch bei den gleichen Akku. fahre ich in Lev.3 hoch, weil ich schnell hoch kommen will, ist es weniger - alles in Wiki schon gezeigt.

Ich hatte meine Vision des Elektrofahrens verwirklicht, fahre an Sommertagen 140-160km (2 Akkus), Tag fuer Tag in Urlaub, ohne mich kaputt zu fahren. Mein Erkuendungsradius von zuhause hat sich extrem vergroessert. Wer haette es frueher gedacht dass ich aus Stuttgarter Gegend an einem tag in den Schwarzwald fahre (Freudenstadt) dort rumtobe und abends zurueck schaffe. Das hatte ich diesjar 3x gemacht, immer mit unterschiedlichen Waldwegen. Einfach genial.

Parametrisierung:

Verschiedene Parameter in BionX kann ich nach Lust und Laune einstellen.

Ausbaumoeglichkeiten:

Was auch wichtig war, ich konnte leicht einen Zusatzakku anbringen und somit die Reichweiten extrem vergroessert. Ich konnte leicht mir Wohnmobil gerechte Ladepraktiken, mit Solarpanels etc, instalieren um den Akku unterwegs zu laden. Ich konnte auch leicht verschiedene andere Ladegeraete bauen (stichwort Luefterlosses Laden) und besitze heute fuer verschiedene Situationen hoehere Ladestroeme, von 12V Wohnmobin-Akku (Pb parallel mit 60Ah LiMn)

Zuverlaessigkeit:

ich hatte nie ein Reiseabbruch, Motor-stehen-bleiben, Motor-zieht-nicht, Akku kaputt, ect. aber ich habe jede 3 Monate alle Stecker gereinigt und auch die Stecker nie ohne Kappe draussen stehen lassen.

ich hatte nie ein thermisches Abschalten, weil ich weis wie man bei 300Hm die man hoch muss, den Motor benutzt.

Meine Servicebesuche waren:

- nach 200km Speichen anziehen (mache ich heute selbst)
- irgendwann 2011 die 4.6 Software aufgespiellt (will keine hoehere, sie tut was sie tun soll, fertig)

Was ich an dem BionX ( teilweise auch an dem GreenMover 2012) so schaetze:

- enormes Drehmoment, hoechste Leistung in meinen Fahrsistuationen (keine schleichen hoch mit 6kmh, sondern flottes fahren)
- absolut geraeuschloss, ich mag nicht den Sauser-naehmaschinen-krach unter meinen Beinen was der Bosch macht (ist aber absolut meine persoenliche Sache)
- Rekuperation - es ist toll, die Energie wieder in den Akku zu bekommen
- bremsen nicht mit singenden/rubelten Bremskloetzen sondern lautloss mit Retarder (nicht wirklich Retarder, weil Retarder die generierte Energie verheizt, wogegen der BionX die Energie im Akku ablegt) tatsaechlich ich brauche die mech. Bremsskloetze fast nie, ich fahre den ganzen Tag und bremse nur elektrisch
- extreme Leistung bei "meinen" Geschwindigkeiten von 20-33km (25kmh aufgehoben) - ich fahre oft, wenn ich den Akku nicht spare und eilig habe, mehrere km bergauf mit mechanische Leistung von 650-750W, also 1 PS mechanisch. das kann kein anderes System.

Ich behaupte niemals der BionX ist gut fuer 8kmh, was manche mit Bosch fahren. Ich fahre auch "meine" steilsten Berge mit 12-16kmh.

Im Jahr 2012 wuerde ich gerne mir den GreenMover E-45 mit 19Ah mal ausleihen und vermessen. Es gefaellt mir das GreenMover endlich vernueftige Rekuperation (6A) haben wird, einen groesseren Akku (16-19Ah), kein schnusslosses Dispay.

Deshalb wer ein bisschen eigenleistung bringt sodass er niemals langsamer als 12kmh fahren will, ist mit BionX 250HT-37V (24pol Motor) bestens bediennt. Wie sich 48V System mit dem 28pol Motor verhaelt, berichte ich nicht - hab keins.

Aber ..... ich sage zum xten mal, leihe dir ein bike dass du erwerben willst, fahre genau dort wo du es nutzen willst, montiere ein GPS fuer die Aufzeichnung, nehme ein Voice Recorder um gesprochene Notizen, aber auch die Geraeusche des Motor, zu speichern. dann leihe dir den konkurenten, tue gleiche Aufzeichnungen, schlaffe drueber und kaufe, lasse nicht noch ein Sommer vertreichen. Jedes verlorene Jahr ist ein Jahr vom deinem verbliebenen Leben - du kennst es...
 
E-Bernd

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Hallo E-Berd,

und mit dem richtigen Drehmoment angezogen?

grosserschnurz
Die Schrauben müssen zu 38 – 40 N.M. festgeschraubt sein.
Zuerst habe ich das ohne den Drehmomentschlüssel gemacht, also kräftig zugedreht und dann
mit dem Drehmomentschlüssel geprüft. Da lag ich mit 41 N.M. wohl etwas drüber,
aber bei einer Reifenpanne würde ich wohl auch ohne den Drehmomentschlüssel bis nach
Hause kommen.:D
 
Matti63

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@torcman

du hast alles gesagt / geschrieben und dem gibt es nichts hinzuzufügen ! Klasse - danke !


Dein Preisausschreiben könnte ich nie gewinnen:D......mit Neuroanatomie wäre mir geholfen!;)
Wenn du da mal was hast, dann mache ich mit;)

Matti
 
Reinhart55

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Hallo!

Dank der vielen guten Ratschläge habe ich mir den Umbausatz (37V) gekauft und schon montiert. Der Umbau war soweit ganz einfach. Die Bremsscheibe musste ich durch eine neue ersetzen, da Shimano XT ja das Locksystem verwendet und keine 6 Loch-Scheiben. Lediglich die richtige Stelle für den Magnetschalter bei der XT Bremse zu finden ist nicht so einfach. Es funktionert zwar im Augenblick sehr gut, aber die Hysterese zwischen Rekurpationstellung und loslasen des Bremshebels ist sehr knapp. Wird sich in der Praxis dann zeigen und werde ich Notfalls noch ändern müssen.

Eine längere Probefahrt will ich im Augenblick nicht machen, da etwa 10 cm Neuschnee liegt (wohne auf 530 Meter Höhe) und der Waldboden noch nicht gefroren ist. Möchte mir jetzt das Bike nicht gleich versauen. Einen kurzen Funktionstest habe ich selbstverständlich gemacht und alle Stufen mal durchgeschaltet, es funktioniert soweit alles bestens.

Habe hier ein paar Bilder angehängt wie das Bike jetzt nach dem Umbau aussieht.

Danke nochmals an alle die mich bei der Entscheidung mit gutem Rat unterstüzt haben. Dieser Thread ist sicher auch für andere Neueinsteiger von großem Interesse.

LG
Reinhart
 

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Matti63

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Hi,

herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem E-Bike !!
Jedenfalls hast du schon mal exelente Reifen ( Maxis ) aufgezogen- nicht ganz billig; aber einer der besten MTB Reifen!

Matti

hast du keinen Akkuüberzug ?
 
Reinhart55

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

Ja Maxxis fahre ich jetzt schon seit einem Jahr, sehr leise am Asphalt, ordentlichen Gripp im Gelände und vor allem sehr gute Kurvenstabilität beim schnellen Bergabfahren. Der Preis ist allerdings mit über 40.- € ordentlich. Für mich ein hervorragender Allroundreifen. Der Schwalbe ist so nach Gefühl besser im Gelände, surrt aber am Asphalt wie ein Obus.

Was hat es genau mit dem Akkuüberzug auf sich? Vor Feuchte schützen oder wegen der Kälte im Winter?
 
Bobby

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@Matti 63

Gibt es als Nachrüst-Kit vielleicht in der Schweiz oder in Kanada. Problem ist aber, dass das damit ausgestattete Fahrrad ein Kleinkraftrad wird und per Einzelabnahme vom Tüv abgenommen werden muß. Für R&M geht das, aber als Selbstumrüster wäre das wohl unwirtschaftlich/unmöglich. Und einfach so.... würde mir im Falle eines Unfalles viel zu hohe Risiken bergen.

@Eheli: ich glaube eher, gemeint war, dass der Nabenantrieb bei ausgesprochenen Steigungen Nachteile hat, weil ihm halt die Übersetzung nicht zugute kommt, anders als beim Bosch-Antrieb o.ä. Der BionX regelt dann irgendwann die Leistung herunter, damit kein Schaden durch Überlastung auftritt. Habe ich aber erst einmal erlebt und er hat sich schnell wieder erholt... ;) Allerdings habe ich einen Alpenpass auch noch nicht überquert

Hallo, auf Grund der Reaktionen auf meinen Beitrag muss ich noch einige Berichtigungen nachliefern:

Nabenantrieb eignet sich nicht...
Ich gehe mit diesem Hinweis vom Gebrauch des EBikes auf rauhen MTB-Strecken aus. Die schwere Masse des Nabenmotors und das Schütteln, verursacht durch groben Untergrund wird von herkömmlichen Rädern nicht auf die Dauer ertragen. Die Folge können Verwindungen - Bruch von Speichen sein und bei Rädern mit geringer Speichenzahl auch Verwindung der Felge. Dieser Hinweis bezieht sich auch auf die Montage von schweren Akkus im Rahmenbereich. Auch hier kann grober MTB-Gebrauch zu Schädigungen des dünnen Rahmenmaterials führen.

Kupiertes Gelände
Das Wort "Kupieren" (franz couper) kommt von abschneiden. Kupiertes Gelände kommt (wahrscheinlich) von Kuppe= Hügelkuppe. Gemeint ist damit ziemlich unregelmässiges Gelände mit vielem Auf-und Ab, im MTB-Sprachgebrauch im natürlichen Gelände gemeint. Also Auf-und Ab, gespickt mit Wurzeln, Steinen und kleinen/grösseren Felsen.

Natürlich sind Nabenantriebe auf Nicht-Naturstrassen absolut empfehlenswert. Auch zum Pässefahren etc. Damit ist aus meiner Sicht nichts einzuwenden. Ich beziehe mich mit meinem Beitrag ausschliesslich auf den Gebrauch von E-Bikes im typischen MTB-Gelände. Hoffe, dass ich Missverständnisse klären konnte. Gruss Bobby
 
flaxx

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AW: würdet Ihr nochmals BionX kaufen?

so, heute trotz trüben Wetters die 1000 km mit meinem 48V System voll gemacht, also Zeit für ein erstes Fazit:

die Frage des Fadenerstellers kann ich für mich und meinen (geplanten) Anwendungsbereich klar mit "Nein!" beantworten.

Aber hier mal ein paar Details:
Ich bin vor fast 10 Jahren Jahren als Norddeutscher in die Schweiz gezogen und hatte mein Hobby, Fahhradfahren, aufgegeben, weil ich die Hügel hier abschreckend fand.
Es war irgendwie nicht meine Vorstellung von Radfahren mit 6-8 kmh keuchend mehrere 100 hm am Stück zu durchleiden. Weil ich aber auch sonst keinen Sport mehr machte,
habe ich mittlerweile 96KG (bei 1.87) auf dem Buckel.

Jetzt dachte ich, ein ebike wäre genau das Richtige, um mir hier in unserer Gegend die Hügel "flachzubügeln" und mir den Spass am Fahrradfahren wieder zu geben.
Da ich gerne selber an Velos bastle und mir schon ein-zwei Alltagsvelos gebaut hatte, wollte ich das wieder machen und bin dann bei Bionx gelandet. Ziel war, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu pendeln,
(ca. 6 km, 120 hm) und im Fricktal einige Touren zu machen (Höhendifferenzen 400-500 m, kupiertes Gelände).

So weit, so gut. Für die erste Anwendung funktioniert das System super (leise und stark), für die zweite nicht gut. Am Anfang habe ich mich mehrmals überanstrengt, als ich in die Abriegelung nach ca. 100 hm reinkam, und noch nicht wusste was das ist, für jemanden der gesundheitlich angeschlagen ist, hätte das durchaus gefährlich sein können.

Zur Zuverlässigkeit: Bei mir hat es (abgesehen von der thermischen Abriegelung) immer funktioniert, habe auch alle Software-Updates (jetzt 5.7), inklusive Batterieupdate machen lassen. Soweit keine Probleme, ab und zu geht das Display im ausgeschalteten Zustand mal kurz an, aber sonst geht alles wie erwünscht.

Jetzt werde ich also das Bionx-Rad als tägliches Pendelwerkzeug (auch im Winter) gebrauchen, und mir für die Touren ein Bosch-Bike zu tun. Es wäre schöner (und billiger) gewesen, gleich auf ein Boschantrieb zu setzen, aber ich habe damals fälschlicherweise den Versprechen des 48V System geglaubt, das die thermische Abriegelung (deutlich) später als beim alten HT eintreten sollte. Bei mir (hohes Gewicht, geringe Eigenleistung, kupiertes Gelände) stimmt das nicht.

Anbei noch ein paar Bilder von meinem "alltagsrad".

IMG_1030.jpgIMG_1032.jpgIMG_1033.jpg
 
Matti63

Matti63

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aber ich habe damals fälschlicherweise den Versprechen des 48V System geglaubt, das die thermische Abriegelung (deutlich) später als beim alten HT eintreten sollte. Bei mir (hohes Gewicht, geringe Eigenleistung, kupiertes Gelände) stimmt das nicht.

Anbei noch ein paar Bilder von meinem "alltagsrad".

Anhang anzeigen 15679Anhang anzeigen 15680Anhang anzeigen 15681
Hallo und Gruß aus dem Nordwesten Deutschlands!

Deinem letzten State kann ich 1 zu 1 unterschreiben!!

Ich glaube, das sehr viele User mit dem 48V BionX sich mehr versprochen haben.....

LG Matti
 
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