Vorstellung und Suche nach Pendel-Pedelec

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benilo

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Hallo zusammen,

ich bin > 55Jahre, wiege ca. 95 kg und suche ein (S)-Pedelec hauptsächlich für das Pendeln zur Arbeit.
Die Strecke ist einfach 22km und geht 100m bergauf auf dem Hinweg, duschen am Arbeitsplatz ist leider nicht möglich.
Im Moment mache ich das normalerweise so, dass ich auf dem Hinweg mein Rad in die Ammertalbahn lade und nur auf dem Rückweg radle.

Diese Lösung finde ich sehr angenehm und das Radeln auf dem Rückweg ist fast wie Urlaub.
Leider wird die Bahn des öfteren im Sommer renoviert, auch in der näheren Zukunft, sodass ich auch auf dem Hinweg mein Biobike nehmen muss.
Da ich morgens nicht völlig verschwitzt und fertig bei der Arbeit ankommen will, brauche ich für den Hinweg ca. 1:20h mit dem Biobike (VSF 600 CX, 23 Jahre alt).

Daher kam mir der Gedanke, auf ein Pedelec umzusteigen.
Ich habe bisher diese Räder auf meinem Arbeitsweg in dieser Reihenfolge ausprobiert:
S-Pedelec Stevens E-Triton 45 (25,8 kg): Fahrzeit ca. 50 Min
Pedelec Cube Hybrid 400 23,8 kg: Fahrzeit: 60 Min.
S-Pedelec Stromer ST1 (27 kg): Fahrzeit 45 Min
Biobike VSF 600 CX, 15 kg: Fahrzeit: 70 Min

Mir würde wohl ein 25er Pedelec reichen, aber ich habe meine Tests mit einem S-Pedelec begonnen und das macht einfach einen Riesenspass. Und zwar das Stromer ST1 noch mehr als das Stevens mit dem Boschmotor.

Bleiben also als Möglichkeit entweder ein S-Pedelec:
- Stromer St1
- Specialized Vado 6 (werde ich noch ausprobieren)

oder ein leichtes Pedelec:
- Cannondale QUICK NEO EQ 2020: würde ich gerne mal testen, leider kein Händler in der Nähe.
- Alpenchallenge Amp City One: werde ich vielleicht noch testen.

Was mich an den S-Pedelecs vor allem stört, ist vor allem das hohe Gewicht.
Gibt es sonst noch Vorschläge oder Anmerkungen?

gruss benilo
 
linzlover

linzlover

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Bosch S-Performance, 24V-Bafang u. 600W-E-Mofa
Für 100Hm bei der Distanz reicht ein Nabenmotor locker aus, würde für den Stromer sprechen. Der größere Akku auch (mehr Alterungsreserven).
Für Bosch spricht, dass Du vermutlich auch abseits des Arbeitsweges mehr radelst und da die Steigungen kräftiger werden könnten. Und bei Bosch ist wohl der Support besser.
Wenn genug Geld da ist: nimm Beide - eins für den Arbeitsweg, das Andere für den Spaß und als Reserve. Sonst würde ich trotz der höheren Unterhaltskosten zum Bosch tendieren. Ich fahre Bosch-S seit 16Tkm und hatte bis auf Kinderkrankheiten (der alte analoge Bediensatellit, aber den gibt es nicht mehr) keine nennenswerten Probleme damit.

Pedelec25 würde ich nur nehmen, wenn Du auf Radwege (aus welchen Gründen auch immer) angewiesen bist. Im Gegensatz zu uns hier in AT muss man in DE ja nicht zum TÜV mit dem S. 15min weniger pro Strecke sind hin und zurück eine halbe Stunde (gegenüber Biobike sogar 2+25=50min), das ist nicht wenig. Auf Grund Deiner Angaben nehme ich an, dass Du die meiste Zeit frei fahren kannst und nicht durch innerstädtischen Verkehr, Ampeln etc. ausgebremst wirst. Ideales S-Revier also. Einigermaßen fit bist Du auch, was Deine Biobike-Zeit für die Distanz samt Hm zeigt.

Die drei oder vier Kilo Gewichtsunterschied zwischen den einzelnen Bikes werden bei Deinem Nutzungsprofil überbewertet. Mein S wiegt mit allen Anbauten und Reserveakku inzwischen weit über 30kg, beim Fahren stört das auf Asfalt reichlich wenig. Bei mir wäre es auch viel einfacher (und billiger), die paar Kilo am Bauch einzusparen *ggg*. Was dagegen wirklich was bringt ist ein anständiger Scheinwerfer, gerade in der Dunkelheit auf Straßen/Wegen ohne Beleuchtung. Aber dazu gibt es z.B. den Thread über die S99Pro...
 
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Bikerrider

Bikerrider

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Stromer St1X
Nimm das Stromer.
Unterstützung ist da wenn man sie braucht. Haltbare Komponenten, weniger Verschleiß gegenüber mm. Macht nen höllenspass und du brauchst beim großen Akku auf der Arbeit nicht aufladen. Bei allen anderen wirst du nen ersatzakku brauchen oder auf der Arbeit nachladen müssen oder mit der Unterstützung runtergehen müssen.
Stromer bietet ja auch nen grösseren Akku für st1 an.
 
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benilo

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Hallo zusammen,
mein Problem mit dem Gewicht stammt daher, dass ich die Leih-Bikes z.T. mangels entnehmbaren Akku wegen fehlendem Schlüssel in meine Wohnung in den 2. Stock wuchten musste.
So ein Rad in einen Zug oder auf einen Dachträger zu laden macht sicher auch keinen Spass.

Auf meinem Arbeitsweg habe ich tatsächlich nur einen „klassischen“ Radweg, der sich auch nur über ca. 300 m erstreckt. Der Rest sind alles Wirtschaftswege. Ausserdem werden in Tübingen ja grad einige Radwege für S-Pedelecs geöffnet.

Gruss benilo
 
sputti02

sputti02

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elfkw 17A; cute100 23A; Nitro Race
Hallo benilo,
schau dir mal das Tinker HS an. Ist vielleicht ein guter Kompromiss zwischen schnell und kompakt. Kann man auch mal unkompliziert in der Bahn mitnehmen. Bei 22km würde ich auch ein S bevorzugen, zumal in Tübingen, wo ja auch der OB S-Ped fährt und als Vorreiter gerade die Infrastruktur dafür schafft.
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Quelle: Tinker – Super kompakt. Total urban. | Riese & Müller
 
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