Volle Faltbarkeit des Brompton mit add-e next nicht mehr gegeben.

Diskutiere Volle Faltbarkeit des Brompton mit add-e next nicht mehr gegeben. im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo! Zuerst mal Grüße an alle hier! Bin aus Österreich und habe kürzlich 2 der add-e´s - next für 2 Bromptons erworben und einen davon montiert...

Stonewall001

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Hallo! Zuerst mal Grüße an alle hier! Bin aus Österreich und habe kürzlich 2 der add-e´s - next für 2 Bromptons erworben und einen davon montiert und getestet.

Nach der kurzen Testfahrt stellte ich fest, fahrtechnisch scheint es da keine Mucken zu geben, der Motor schiebt schön an. Reichweitetechnisch konnte ich noch keine Erfahrungen sammeln, da eben nur Testfahrt.
Jedoch schränkt das System konstruktionsbedingt die Bromptons in einem anderen wichtigen Aspekt ein.
Bromptons sind bekanntermaßen Falträder mit einem 1A Faltmechanismus der die Räder gefaltet nicht nur rollen, sondern auch tragen läßt ohne dass sie wieder „auseinanderfallen“. Eine Sperrvorrichtung an der Hinterbremse montiert, macht es möglich, das Brompton in den Zug zu heben, Stiegen hinaufzutragen, etc. Da muss nichts extra gesichert werden.
Diese Sperrvorrichtung muss vor Montage des add-e Antriebs entfernt werden, sonst passt der Antrieb nicht in den Hinterbau.
Was zur Folge hat, dass das Brompton zwar noch gefaltet werden kann, aber nicht mehr zusammenhält. Möchte man es transportieren, fällt es in seine gefalteten Bauteile auseinander. :(
Das wäre ja halbwegs OK, wenn es dem Kunden eindeutig gesagt werden würde. add-e verliert jedoch über diesen Wegfall einer wesentlichen Funktion eines Brompton kein Wort, gar nicht zu sprechen von einer Idee, diesen Nachteil zu kompensieren.
Es gibt eine Kompensierung die mir einfiel, näämlich das Festzurren des Oberrohres des B. mit dem Rad des parallel darunter liegenden Hinterbaues mit einem starken Klettverschluss. Dadurch wird die sichere Faltung des B. wieder hergestellt.
Aber: warum muss so etwas einem Käufer einfallen und nicht add-e?

Meine Frau und ich überlegen, trotz dieser Idee, die Antriebe wieder zurückzusenden, obewohl sie als solche brauchbar scheinen. Denn: wenn add-e so wenig über wichtige Nebenfolgen eines Umbaues für das Brompton nachdenkt, ist dann der Antrieb selbst wirklich zuverlässig und durchdacht? Da wollen doch Zweifel aufkommen.

Meine Frage ans Forum hier: wie gehen andere Bromptonfahrer mit diesem Problem um? Was habt ihr an Lösungen gefunden? Danke euch für viele Antworten!😊
 

fantajoe

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Hallo Stonewall001, ich habe die gleiche Frage im add-e Forum gestellt. Ich bin auf die Antwort gespannt. Welchen add-e hast Du? Den lite oder sport? Ist die Power beim fahren ausreichend? Beste Grüße, Joe
 

Stonewall001

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Hallo fantajoe! Ich habe den sport. Glaube zwar, dass der für ein Brompton ein wenig ein overkill ist, denn ich hab nicht vor ihn auf mehr als 25km/h zu tunen. Aber jetzt hab ich ihn eben. Hatte bisher nur eine kurze Testfahrt gemacht, glaube aber, er ist ausreichend für mich, da ich mit dem Brompton keine Riesentouren mache und mit so einem kleinen Rad auch keine hohen V erzielen will.
Aber für das Problem habe ich mittlerweile eine Lösung ausser der oben beschriebenen, gefunden. Man muss das Sattelrohr dezidiert auf den Motor aufdrücken. Nicht mit roher Gewalt, aber doch mit spürbarem Druck. Dann hält alles zusammen wie es soll. Das hatte ich vorher nicht getan, sondern das Sattelrohr nur gerade auf dem Motor aufliegen lassen, was zuwenig ist.
Ich werde aber trotzdem eine Sicherung wie oben beschrieben machen, denn ich weiß nicht, wie gut es dem Reifen und dem Antrieb tut, wenn da ständig Druck an einer Stelle drauf ist. Jedenfalls mach ich das nicht so wenn das Rad nur so zu Hause rumsteht, sondern nur wenn ich es transportieren will.
Jedenfalls ist es nicht ganz so schlimm wie ich vorhin beschrieben habe. Vllt. sollte add-e ausdrücklich darauf hinweisen dass man das Sattelrohr fest auf den Motor drücken muss weil ansonsten das Falten tlw. verloren geht, aber das ist eigentlich alles.
 

fantajoe

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Danke. Ich denke, dass für das Brompton der light ausreichend ist... Beste Grüße.
 

Drehfeld

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Ich möchte jetzt nicht als Spielverderber dastehen, aber dieses Thema wird seit der ersten Minute beim Brompton diskutiert. Hier ist leider nicht jedes Rad ganz gleich. Schaut Euch die Montagevideos und die Montageanleitung einfach bis zum Schluss an, oder fangt von mir aus hinten an ;)
Die Infos sind ganz normal auf der Homepage, auf Youtube und ganz bestimmt nicht geheim. Ich hoffe trotz dieser Einschränkung macht der Antrieb Spaß und bringt den gewünschten Effekt. Ebenfalls sehr wichtig: Um auf das original Faltmaß zu kommen muss der Antrieb ganz abgenommen werden. Anderenfalls steht der Sattel immer höher hinaus. Sieht man auch gut im Video :cry:

https://add-e.at/_pdf/add-e-next-benutzerhandbuch-brompton.pdf

 

Stonewall001

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OK. Ich muss aber sagen, als Käufer und Anwender des Systems ist es für mich von wenig Relevanz was seit irgendwann nur diskutiert wird. Ich diskutiere ja auch nicht, was ich für das System bezahlen muss, sondern das gibt der Erzeuger vor, ohne von Anbeginn darum mit dem Kunden zu diskutieren. Zahl es oder lass es. Also kommt es für mich nicht auf Diskussionen an, sondern auf Resultate, besonders in einem technischen Bereich.
Und jetzt konkret: weder
in der Anleitung noch auf dem Video ist beschrieben oder sichtbar, dass die Sattelstütze, bzw. deren Gummistopper recht fest auf den Motor zu drücken ist, damit das B. gefaltet zusammenhält. Der Typ im Video lässt auf der dem Zuseher abgewandten Seite den Sattel locker runter und trägt das B. davon.
Ich habe 2 dieser Antriebe auf 2 B.s montiert. Anfänglich hatte ich die Stütze sehr leicht auf den Motor gedrückt, gerade dass er sich absenkt, um die 3 Anschlüsse zum Elektronikteil nicht zu quetschen. Das half nichts, das B. fiel gefaltet wiedet auseinander. Ein festerer Druck hilft hingegen, nur geraten da diese 3 Kabel gefährlich nahe an den Gummistopper.
Ich empfehle euch daher, bei künftigen Antrieben, diese Verkabelung etwas weiter links zu platzieren, damit sie sicher nicht in die Nähe des darauf gepressten Sattelstützengummis gerät. Mir erscheint die jetzige Position etwas zu knapp. Ich glaube auch nicht, dass es gut ist, das B. auf Dauer so zu sichern, sondern nur für notwendiges Aufheben bei Transporten.
Ich habe mir daher eine andere Lösung einfallen lassen, sehr simpel, ein Handgriff mehr aber hält bombenfest: ein Klettband über Oberrohr und Hinterrad gespannt, hält das B. beim Rollen, Transport fest zusammen.
Das vergrösserte Faltmaß wiederum ist für mich kein Problem, da wir die Räder ohnehin nie per Luftfracht etc. transportieren.

Über den Antrieb selbst gibt es meinerseits bisher nichts zu bemängeln.
Ja, höchstens noch eine Kleinigkeit (auch nicht den Betrieb als solchen betreffend): ich habe die Sensoren zusätzlich zu den O- Ringen mit Kabelbindern fixiert, da ich glaube, dass diese O- Ringe im unpassendsten Moment abreissen da spröde geworden und dann hat man die Sensoren irgendwo in grüner oder stadtgrauer Flur verloren. Vllt. habt ihr da als Ingenieure ja f.d. Zukunft was professionelleres auf Lager?
 

Drehfeld

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@Stonewall001: Wenn du meinst das bei Minute 8 im Video nicht deutlich genug zu sehen ist wie das Sattelrohr gegen den Motor drückt, dann werden wir mindestens in der Anleitung noch deutlicher darauf hinweisen. Bei einem Nachrüstsatz ist es schlichtweg unmöglich alle potenziellen Fälle abzudecken und wir lernen ja auch ständig dazu, daher ist es uns schon wichtig, dass wir von den "Nöten" der Kunden wissen. Daher versuche ich auch hier im Forum so viel wie möglich mitzulesen und beteilige mich an Diskussionen um sowohl dem Kunden als auch meiner Firma langfristig etwas gutes zu tuen.
Der entsprechende Beitrag ist schon sehr lang und ich kann verstehen wenn man nicht alle Seite lesen will wenn es einem nur um einen speziellen Punkt geht. Dennoch sind dort so viele aktive Forenmitglieder mit einer unglaublichen Hilfsbereitschaft an den Diskussionen beteiligt, dass es meist nur wenige Minuten dauert bis man eine passende Reaktion auf seine Fragen und Anregungen bekommt. Hier der Link zum großen Beitrag.
Es gibt noch etliche andere Möglichkeiten ein ungewolltes aufklappen zu verhindern. z.B. kann ein zusätzlicher Stopper unterhalb des sich öffnen Rahmendreiecks des Hinterbaus angefertigt werden. Hier führt dann das Sattelrohr im gefalteten Zustand direkt hindurch. Da die Rahmen aber nicht genau genug gefertigt sind um hier ein universellen Brompton-Stopper anzubieten, sondern vielmehr mit handwerklichen Geschick individuell "gebastelt" werden muss, können wir diese Lösung nicht in Serie anbieten.
Bezüglich der "O-Ringe" brauchst du dir keine Sorgen machen. Das verwendete Material ist absolut UV-beständig und hat nicht viel mit einem klassischen Dichtring zu tun. Die einzige Sorge könnte also mechanischen Beschädigungen entspringen die natürlich nicht ausgeschlossen werden können. Beim Brompton allerdings eher unwahrscheinlich, dennoch spricht natürlich nichts dagegen mittels Kabelbindern eine zusätzliche Absicherung anzubringen.(y)
 

Stonewall001

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In der Tat sieht man im V. wie der Motor heruntergedrückt wird.
Aber: als jemand der das allererste Mal diesen Antrieb anbaut, hatte ich -wohl im Unterschied zu den Konstrukteuren- noch gar keine Idee davon, dass genau dies der neue "Stopper" gegen ungewolltes Auffalten sein soll. Daher gute Idee, in der Anleitung dezidiert auf diese Funktion hinzuweisen! (y)Denke, dass auch die Reifen daher knallhart ans Limit aufgepumpt sein müssen, denn ein schlaffer Reifen gibt natürlich gegen den Motor nach und das "Stoppen" läuft- genau so wenig wie das Fahren- wirklich gut.
Ich habe mit dieser Funktion auch wenn sie passt, aber immer noch etwas Sorge um die Kabel die von Motor zu Steuereinheit laufen und vom Gummiende der Stütze flachgedrückt werden können.
Da hilft auch der Hinweis in der Anleitung nicht, Kabel nicht zu quetschen, denn diese sind fast genau dort, wo gequetscht werden muss. Daher verwende ich zur Faltsicherung meine Simpel- Lösung: Klettband um Rad und Oberrohr und der Fall hat sich.
Haben die Bromptons tatsächlich solche hohen Fertigungstoleranzen, dass jedes Rad dann andere Maße hat?
 

Drehfeld

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Ja! Tatsächlich hatten wir zum Zeitpunkt wo wir das Brompton Set "ins Leben gerufen haben" selbst noch gar kein Brompton. Ich habe dann für das erste Video ein blaues Brompton (ca. 10 Jahre alt) von einem Kunden aus der Region verwenden dürfen und 3-5 andere Brompton selbst mit add-e ausgestattet. Bei all diesen Fahrrädern war das "Falten" problemlos möglich und auch der Anpressdruck konnte sauber eingestellt werden. Erst knapp 1 Jahr später haben wir das erstemal von Kunden das Problem mit zu hohen Anpressdruck bei Originalbereifung aufgezeigt bekommen. In der Zeit hatte ich aber bestimmt schon 10 weitere Brompton selbst aufgebaut...
Tatsächlich habe ich dann 2018 oder Anfang 2019 selbst ein Brompton für die Händlerbesuche angeschafft und bei dem hat sich auch gezeigt, dass das Hinterrad "näher" der Radstand insgesamt minimal kürzer war. Das NEXT Montagevideo ist mit diesem Rad gemacht worden und auch im Video siehst du noch den alten Schwingarm. Als dann klar wurde das es hier größere Toleranzen gibt und auch ein paar weitere Fälle von älteren Brompton bekannt waren wo einfach ein Millimeter fehlte haben wir für alle Antriebe den Schwingarm einen Millimeter kürzer angefertigt. Das machte beim Brompton bereits viel aus. Das selbe gilt für die Position des Sattelrohrs gegenüber dem Stopper. Bei manchen Brompton ist das Gewinde vom Stopper fast 3cm weit zu sehen, bei machen nichtmal 1cm. :cautious:
 

Stonewall001

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Hallo!

Habe nun mit meiner Frau gemeinsam die elektrifizierten Bromptons getestet. Die Antriebe laufen 1A, Daumenschalter lässt sich ruckzuck pairen, am Fahrbetrieb gibt es also nichts auszusetzen.
Ja, eine Frage dazu nur: gelegetlich ist eine Art Rucken und Knacken am Hinterbau zu spüren. Ich vermute, das ist das Geräusch, wenn der Motor aus- oder einrückt, also vmtl. normal. Ist das so?

Jedoch, wie schon oben diskutiert, fasse ich eine Sache zusammen:
ein Brompton ist nicht nur einfach ein Fahrrad, dessen Funktion besteht auch in der Brompton-typischen Art des raschen Faltens und Transportierens in einem ÖVM. Verzichte ich auf diese Funktionen, brauche ich eigentlich kein Faltrad. Mehr noch: ein Brompton ist mit seiner Taschenarretierung manchmal auch ein Einkaufsrad. Mitsamt seiner Classic- Brompton Einkaufstasche kann man es durch den Supermarkt statt einem Einkaufswagen rollen.
Und hier haben wir einige weitere Anregungen die sich aus unseren Tests ergeben haben:
  • Anbringen von größeren Taschen: die Position des Akkus erlaubt es nicht, am halb gefalteten Rad eine solche anzubringen. Der Akku muss abgenommen werden.
  • Der Akku ist nur von robusteren Handkräften aufsetz- oder abnehmbar. Es ist auch genau in die Kontakte hineinzuvisieren, damit das klappt. Soweit es die vorliegende Konstruktion betrifft, verständlich, der Akku soll ja bombenfest sitzen. Jedoch hatte meine Frau Probleme damit, den Akku abzunehmen, hier müssen schöne Fingerhebelkräfte ran um ihn von den Kontakten zu trennen und danach abzuziehen. Für die Zukunft wäre hier ein leichtgängigeres System, etwa mit Arretierungen, bes. für Frauen, hilfreich.
  • Der nun fehlende Stopper für sicheren Bodenkontakt, zB. in der U-Bahn, Bahn, Bus, etc. Ohne diesen fährt das gefaltete Brompton in den wackeligen ÖVM lustig umher und muss daher ständig festgehalten werden. Kommt es aus, kann es andere Fahrgäste verletzen, etc. Auch hier ging das B. einem seiner Vorteile verlustig.
Frage dazu, Zitat: "z.B. kann ein zusätzlicher Stopper unterhalb des sich öffnen Rahmendreiecks des Hinterbaus angefertigt werden. Hier führt dann das Sattelrohr im gefalteten Zustand direkt hindurch."
Soweit ich das verstehe, endet das Sattelrohr ja genau am Motor und kann nirgends hindurchführen? Wie verstehe ich das also? Danke für Hinweise, evtl eine Skizze!
Ich versuche nämlich gerade, mir irgendeine Art andere Stoppvorrichtung auszudenken, komme aber noch auf keinen grünen Zweig.

Mein Ziel ist es, nicht nur den Vorteil des e-motion zu verwenden, sondern weitgehend auch alle anderen scheinbar unbedeutenden Funktionen des B. (Falten, gestoppt halten, etc) benützen zu können.
Dankbar für Tipps!
 

Drehfeld

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@Stonewall001: Es kommt beim Auskuppeln immer zu einem leichten Rucken. Geräusche sind wirklich schwierig in Worten zu "kleiden" um sinnvoll darüber zu schreiben. Aber bauartbedingt kommt es natürlich immer zu einem "Klacken" wenn der Schwingarm an einer der Stellschrauben anschlägt.
Nächstes Jahr wird es einen neuen Akku geben, der die bereits angesprochene Arretierung verwendet. (y)
Du kannst aber auch jetzt schon individuelle Kabellängen für das aktuelle System haben wenn du eine Tasche verwendest die mit der jetzigen Anbauposition des Akkus schlecht harmoniert. Was für eine Tasche ist das denn?
Hier nur schnell ein Foto für die Einbauposition des Stoppers (ohne Stopper). Wenn du das Rad leicht bewegst sollte es aber 100% klar sein wo und wie dieser Stopper aussehen muss. Habe leider gerade auch kein Bild zur Hand von einem fertigen, aber evtl. komme ich am späteren Nachmittag dazu einen Stopper für das im Bild gezeigte Brompton zu drucken. (Versprechen kann ich es aber nicht, momentan haben die Tage eh viel zu wenige Stunden um überhaupt mit dem Tagesgeschäft zurecht zu kommen).
Habe gerade die Zeichnung noch um eine weitere Möglichkeit ergänzt, also nicht verwirren lassen es gibt natürlich mehr als eine Lösung. Vorteil des größeren "Stoppers" in Form einer Durchführung wäre natürlich der bessere Hebelarm.
1593072361785.png
 

Stonewall001

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Hallo!

Das Taschenproblem habe ich lösen können, ich musste nur den Akku samt Halter etwas nach hinten positionieren, dann geht sich´s aus.
Super, wenn ihr bald eine andere Akkuhalterung rausgebt! Habe heute mit meiner Frau "Akku ein- und ausstecken" geübt, Ergebnis: ich werde ihr vor jedem Aufladen den Akku selbst rausholen, denn dafür sind ihre Finger nicht gebaut. Wie gesagt, der Akku sollte leicht raus- und reingehen, (v.a. raus) aber dennoch nat. fest in den Kontakten sitzen- via Arretierung.
Der Stopper: so wie ich den sehe, müsste er unmittelbar ober dem Antrieb angebaut werden und hemmt dann das Zurückfallen des Hinterbaues und somit das ungewollte Auffalten. Sieht interessant aus, Frage nur, wo bekommt man so ein Teil her? Auch ist da die Frage der Befestigung wenn man ihn nicht anschweißen will oder kann. Schellen?
 

Stonewall001

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@ drehfeld:
Einige weitere Anregungen für die Zukunft:
Sensor Hinterrad:
das Brompton, aber auch andere Räder weisen ja unterschiedliche große Hinterradnaben auf.
Der dzt. Sensor besteht ja auch aus einer ebenen Rückplatte. Diese fügt sich der HR Nabe natürlich nicht ein, sondern liegt auf einer winzigen Linie auf und wird von den O- Ringen (in meinem Fall noch zus. mit Kabelbinder) festgehalten. Wie wäre es mit einem zusätzlichen Bauteil, etwa aus Gummi, das sich unten an die Rundung der Nabe anpasst? Ein solches Bauteil in das man den ebenen Sensor einsteckt, in gängigen verschiedenen Größen (etwa Brompton Innengang, andere Innengangschaltungen, klassische schmale Naben, etc.) würde ihn meiner M. n. noch besser, da passgenauer an die Nabe "schmiegen" lassen. Was tut man mit diesen Sensoren dzt. zB. bei einem Rad mit reiner Kettenschaltung? Diese Naben sind sehr schmal und mir ist nicht klar, wie die Sensoren an solchen Naben halten. Könnte man den Sensor auch an den Speichen befestigen?
Wäre auch für die Pedalsensoren nicht schlecht. Manche Kurbeln sind recht flach, da passen sie so wie sie sind. Andere wiederum weisen deutliche Ausbuchtungen auf, da haben wir dann die selbe Situation wie bei den Naben.
Leistungsfernbedienung: anstelle der Befestigungs- O Ringe sehr schmale Kabelbinder? Diese halten solche Diebe ab die keine Schere oder Zange dabeihaben. Klar müsste man nat. jedesmal beim Batt. wechsel neue Kabelbinder verwenden, aber das wäre keine Sache. Kenne Befestigungen für Fahrrad- Navis oder Handytaschen die auch nur mit Kabelbindern an den Lenker montiert werden. Einfache Sache, hält aber gut und ist eine kleine Sicherung gegen unausgerüstete Gelegenheitsdiebe.
Antrieb: diese weist einige Schlitze und Löcher auf die ins Innere führen. Da wird sicher Dreck und Regenwasser eindringen. Was tut das auf die Dauer mit der Mechanik und Elektrik im Motor? Wäre es hier möglich, diese Löcher mit einer Art Mikro- Gitter zu verkleiden? Ähnlich den Partikelfiltern bei Klimaanlagen oder Motorradvergasern (habe jetzt kein besseres Beispiel)? Dzt. muss man den Motor wohl von Zeit zu Zeit mit Druckluft ausblasen um den Dreck aus dem Inneren zu entfernen?
Und nach wie vor die Arretiermöglichkeit des Brompton auf unruhigen Flächen, wie Bus, Strassenbahn, Zug, etc.: selbst habe ich da schon an eine Art Mikro- Türstopper gedacht, ähnlich den Stoppern mit Fussarretierung. So ein Teil- sofern überhaupt erhältlich oder baubar- am Gepäckträger angebracht, könnte helfen. Oder irgendeine andere Art Rollbremse.
 

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Vielen Dank für die vielen Anregungen. Leider fehlt mir (zumindest heute) die Zeit dir auf alle Fragen in ausführlicher Weise zu antworten. Daher hoffe ich das du mir nachsiehst wenn ich dich auf den deutlich längeren add-e NEXT Beitrag verweise wo diese Themen (Sensorbefestigung, Motorabdeckungen usw.) bereits sehr ausführlich, mit Bilder usw. zu finden sind.
Bitte löse dich von der Vorstellung bei einem Nachrüstantrieb ein Set zusammenstellen zu können, welches allen Eventualitäten gerecht würde. Du machst dir keine Vorstellung wie viele Variationen es für den Anbau gibt. Ich will nicht großkotzig oder allwissend erscheinen, möchte dir aber vermitteln, dass ich in der Hochsaison pro Woche etwa 20 Montagen an den unterschiedlichsten Rädern mache, bzw. begleite. Es ist immer noch Luft nach oben und einige deiner Vorschläge wären für bestimmte Modelle bestimmt umzusetzen. Aber an der Grundfunktionalität würde das kaum etwas ändern.
Genau deshalb ist so ein Forum ja auch viel wert und jeder kann seine individuellen Lösungen präsentieren und so auch allen Anderen Interessierten weiterhelfen.
 

Stonewall001

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@Drehfeld
nun, den add-e next beitrag habe ich bis ca. Seite 24 durch, da fehlen mir also noch 90%. :unsure:Da ich erst ein paar Tage lang hier poste, gilt es wohl, mich da noch etwas einzuarbeiten. Natürlich denke ich als User primär daran, für meine Bedürfnisse Dinge anzusprechen und nicht für alle weiteren xxxhundert Variationen. Daner werde ich hier nicht add-e Antriebe für etwa Liegedreiräder ansprechen, sondern primär für Bromptons.
Mir geht es auch nicht um die Grundfunktionalität an sich, denn die ist sehr OK, (y)sondern um das Drumherum. Gerade Fahrräder sind empfindliche Gefährte wo es oft auf jedes Schräubchen ankommt. Fahre zB. auch Motorrad, da werde ich kein Problem damit aufwerfen, ob ein Kupplungshebel nicht doch um 10% leichter gehen soll. Der geht wie er geht und wer ihn nicht mag, soll sich einen anderen montieren.
 

Kulle

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Kann man eventuell die herausstehende Länge der Sattelstütze kürzen indem man eine Brompton-Teleskopsattelstange einsetzt und hier die untere Stange kürzt?
(Müsste man natürlich am oberen Ende machen...)
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Stonewall001

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@Kulle
Wenn du damit bezweckst, das Faltmaß fast aufs Original hinzubekommen, scheint das zu funktionieren. Jedoch wird der Akku immer etwas im Weg sein, denke ich. Die von mir hier andisktutierten Faltherausforderungen werden davon aber mMn nicht berührt, denn an der Position Antrieb/Stopper ändert sich nichts.
 

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Wenn es speziell um Fragen zu add-e am Faltrad geht wäre evtl. auch einer unser Experten in dem Bereich Brompton ein guter Ansprechpartner.
add-E - der Nachrüst Antrieb für Fahrräder
Er verbaut bei ca. jedem zweiten gekauften Brompton den add-e mit dazu. Hat die Teleskop Sattelstütze optimiert und hat gefühlt schon 100 Brompton mehr als ich elektrifiziert. (y)
 

Dan Zucchini

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@Kulle
Das mit der Teleskopsattelstütze habe ich auch in die Tat umgesetzt.
Die normale Sattelstütze (N) hat eine Länge von 55 cm, die lange (L) von 61cm und die teleskopierende (T) erlaubt eine Gesamtlänge von 71 cm. Ich habe nun T um 9cm kürzen lassen, so dass sie immer noch eine Gesamtlänge von61 cm erlaubt.
So kann sie problemlos ganz eingeschoben werden. sollte es einmal sehr knapp werden , kann noch der Sattel aus dem Aussenteleskop entfernt werden. Habe es nicht seber gemacht, weil noch die Rillen ausgefrässt werden mussten.
IMG_20190910_190612.jpg
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