VESC - Sensorloser FOC-Controller Open Source

Diskutiere VESC - Sensorloser FOC-Controller Open Source im ForumsController Forum im Bereich Controller/Regler, Fahrerinformation, Elektronik; So nun habe ich den Fehler beim Beschlueingen auch gefunden. Bei mir weichen die Ri Werte (und wohl die anderen L und Lambda) enorm von den...
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Sam van Ratt

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So nun habe ich den Fehler beim Beschlueingen auch gefunden. Bei mir weichen die Ri Werte (und wohl die anderen L und Lambda) enorm von den einzelnen Messungen ab und damit kam die Überstromerkennung etwas früh zum Einsatz. Da ich mich zu wenig mit den BLDC Motoren auskenne, habe ich mit meinen Möglichkeiten über etwa 30 Tests den Mittelwert ermittelt und den dann für das weitere benutzt. Damit kam dann 86mOhm raus und damit gibt es keine Beschleunigungs oder Bremsprobleme mehr.
Morgen baue ich die Verkabelung fertig und dann geht's auf die verschneite Straße. Nun will ich auch dem VESC Projekt finanziell mithelfen. Ich werde mir noch einen VESC 4.12 zulegen damit ich dann zwei Ersatzteile habe; den VESC habe ich mit allem sofort wechselbar (XT60 Stecker beim Strom und die JST an den Sensoren) und damit endlich "drecks integrierte ESCs" frei.
 
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triton-mole

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Naja, meine Überlegung geht dahin, mit einem Poti und Schalter zu arbeiten. Ich will die Möglichkeit haben, wie Reku nach Wetterlage einzustellen und dann digital zu nutzen. Also bei gutem Wetter hohe Bremskraft, bei Näße, Schotter, Eis die Bremskraft bis auf Null runter. Das Rad hat nämlich Frontantrieb.
 
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labella-baron

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Also bei gutem Wetter hohe Bremskraft, bei Näße, Schotter, Eis die Bremskraft bis auf Null runter. Das Rad hat nämlich Frontantrieb.
Mir ist immer noch der Ablauf bei blockierendem Rad unklar: sowohl das reku-treibende Bremsmoment fällt rapide als auch die Drehzahl (abhängig vom Trägheitsmoment des schweren Direktläufers).
Wie reagiert die Controller-Regelung wenn, wie bei mir, eine Mindestgeschwindigkeit für Reku von 12km/h eingestellt ist, da unterhalb ohnehin im wesentlichen nur Wärme erzeugt würde?
 
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triton-mole

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Also, ich kann nur beschreiben, wie sich die Reku anfühlt bei verschiededen Geschwindigkeiten.
Wenn ich von 45 km/h auf Null runter bremse, bekomme ich erst nur ganz wenig Bremskraft, bei sehr hohem Batteriestrom. (ca. 20A9
Mit fallender Geschwindigkeit wird die Bremskraft spürbar höher, wobei der Batteriestrom fällt. (10A bei 25 km/h)
Ab ca. 15 km/h wird auch die Bremskraft wieder weniger. Bei Schrittgeschwindigkeit kann man aber beim Auslösen der Reku schon noch spüren, daß da "was passiert". Ist aber so wenig, daß man nur im Moment der Aktivierens den Unterscheid spürt.

Die verschiedenen Ströme hatte ich mal gemessen, indem ich mein Wattmeter einfach mal rückwärts eingeschleift hatte und dann halt mal einen Tag Rekuströme, statt Fahrströme gemessen habe.

Ich würde gerne "unten rum" etwas mehr Bremswirkung bekommen. Ich vermute, daß dort bei der Reku die Phasenstrombegrenzung mir "in die Suppe spuckt".
Daß das wenig effektiv im Sinne von Energierückgewinnung ist, ist mir dabei egal. Es bremst.
 
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Sam van Ratt

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Naja, meine Überlegung geht dahin, mit einem Poti und Schalter zu arbeiten. Ich will die Möglichkeit haben, wie Reku nach Wetterlage einzustellen und dann digital zu nutzen. Also bei gutem Wetter hohe Bremskraft, bei Näße, Schotter, Eis die Bremskraft bis auf Null runter. Das Rad hat nämlich Frontantrieb.
Hi
genau das ist Methode a) und funktioniert. Im Endeffekt habe ich so die Amperestufe eingestellt (Volteingang ist ja direkt proportional zu der Amperebremsleistung). So ein parallel geschaltetes 10k Lin Poti (unbedingt Stereoausführung da sonst im schlimmsten Fall kein eindeutiger Kontakt vorliegt; die modernen Kohleschichtabgriffe sind recht kratzig; mit zweien ist die Wahrscheinlichkeit das ein Punkt gerade nicht greift nicht schlimm) wäre ein 5k Poti; dort dann den Schalter und zum ADC2; dann einen 47k Pull down gegen Masse und ADC2. Fertig.
Ergänzung:
Also, ich kann nur beschreiben, wie sich die Reku anfühlt bei verschiededen Geschwindigkeiten.
Ich würde gerne "unten rum" etwas mehr Bremswirkung bekommen. Ich vermute, daß dort bei der Reku die Phasenstrombegrenzung mir "in die Suppe spuckt".
Daß das wenig effektiv im Sinne von Energierückgewinnung ist, ist mir dabei egal. Es bremst.
Das dürftest du nur mit einer Rheostat Bremse hinbekommen; dazu wird der Ausgang kurzgeschlossen und somit ein proportionales Gegenmagnetfeld erzeugt. Mit Polyphasenmotoren (und DC Motoren) habe ich das schon gemacht; mit den Elektroniken (Halbbrücken) noch nicht. Geht natrülich nur bei geringen Geschwindigkeiten gut, denn bei hohen kommt schon ordentlich was zusammen was da intern verbrannt wird.
Gruß
Sam
 
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Sam van Ratt

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Ich vermute, daß dort bei der Reku die Phasenstrombegrenzung mir "in die Suppe spuckt".
Daß das wenig effektiv im Sinne von Energierückgewinnung ist, ist mir dabei egal. Es bremst.
Hi
da ist weniger der Phasenstrom im ESC das Limit, sondern reine Physik:
a) m/2*v^2 gilt hier, sprich es wird deutlich weniger Spannung=Strom induziert,
b) bei geringen Spannungen dominiert irgendwann Ri und damit kommt umso weniger aus er Brücke raus damit kann der Akku weniger aufnehmen (=niedrigen R entgegenstellen) und damit dominiert der Motor+ESC Ri noch mehr. Wenn du mal x reine Bremstests durchführst merkst du sicher das konstante Verhalten beim Bremsen. Wenn man dann die Umstände kennt, kann man (...ich) ganz gut damit leben.

Bei meinen simplen Tests am VESC (10A Reku) merkt man schon einen deutlichen Unterschied im unteren Bereich im vgl. zum Standard GM ESC. Beim GM kam schön dazu, das der zeitmäßig integriert hat und so nach 4-5sek nur Bremse ist der von seinen x % auf voll umgestiegen (=116% vom Eingangsstrom) und hat damit auch ab dem Moment recht gut gebremst. In Jedem Fall ist der VESC aber stärker im FOC Modus.
Gruß
Sam
 
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labella-baron

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die Drehzahl (abhängig vom Trägheitsmoment des schweren Direktläufers).
Wie reagiert die Controller-Regelung wenn, wie bei mir, eine Mindestgeschwindigkeit für Reku von 12km/h eingestellt ist
Hat man damit nicht das Verhalten ähnlich wie bei einem Antiblockiersystem - wenn es droht, dass das Laufrad zum Stillstand kommt, wird die Reku-Bremsung aufgehoben und das Laufrad hat wieder Grip mit der Fahrbahn.

Hat nicht @Sam van Ratt wo geschrieben, dass er damit auch auf rutschigem Untergrund zurecht kommt - finde es nicht.
 
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Sam van Ratt

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Naja, meine Überlegung geht dahin, mit einem Poti und Schalter zu arbeiten. Ich will die Möglichkeit haben, wie Reku nach Wetterlage einzustellen und dann digital zu nutzen. Also bei gutem Wetter hohe Bremskraft, bei Näße, Schotter, Eis die Bremskraft bis auf Null runter. Das Rad hat nämlich Frontantrieb.
Hi Triton-mole
wie hier zu lesen
https://www.vesc-project.com/node/741
scheint eine echte Analogbremse (wie bei Kelly Kontrollern) nicht zu gehen. Fällt mir nicht auf da ich digital (eigentlich stimmt binär eher) bremse.
ICH würde da jetzt sofort zu einem Overwrite mechanismus greifen um die Prio zu forcieren (=sobald bestimmte Spannung an ADC2 wird ADC1 auf low gezogen; ein einzelner invertierter OPamp würde hier reichen).
RICHTIG gelöst sollte das in Software werden (kommt vielleicht die nächsten Jahre).

Wie an vielen Stellen am VESC zu sehen ist er für Räder recht stiefmütterlich getestet..... wenn ich nur programmieren könnte (mehr als 4NT oder bash) wäre das Thema schnell erschlagen; die Basisfunktionen sind ja alles einwandfrei vorhanden.
Gruß
Sam
Ergänzung:
Hat man damit nicht das Verhalten ähnlich wie bei einem Antiblockiersystem - wenn es droht, dass das Laufrad zum Stillstand kommt, wird die Reku-Bremsung aufgehoben und das Laufrad hat wieder Grip mit der Fahrbahn.

Hat nicht @Sam van Ratt wo geschrieben, dass er damit auch auf rutschigem Untergrund zurecht kommt - finde es nicht.
Hi
ja ich finde das die Bremsung vorne mit Reku gut funktioniert und ich damit auch nie den Kontakt verloren habe (nase Blätter, Kies, Matsch). Was ich damals sicher schrieb war aber eher das tolle an Frontantrieb: er wühlt sich selbst raus wenn er keinen Energieabnehmer findet und beschleunigt. Wenn man vorne bremst taucht man normal auch eher "ein" (zumindest wenn vorne gefedert wird...ungleich bei mir) und erhöht damit den Grip. Analog dann beim Beschleunigen.
Auf Eis fahre ich aber aus Prinzip nicht mehr seit dem ich die Ice Spiker Studs abgelegt habe.
Gruß
Sam
 
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Sam van Ratt

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Hi Triton-mole
habe das ganze jetzt mal "nachgebaut" und natürlich geht das: ich habe vergessen das du die Parameter ja korrigieren kannst bevor sie zur Endstufe gehen:
du setzt ADC2 von linearen Anstieg auf überproportional (so nach 30% Eingang soll er bereits 70% geben); dann überlagert ein kleiner Poti Wert den ADC1 Throttle.

Schön ist das nicht; ich werde dieses Fehlverhalten (kann ich auch bei50% throttle und 100% brake noch spüren) bei Ben mal ankreiden; mir wäre auch wichtig diese No Reverse-Brake ADC2 auch in dem PID und DC Modus zu haben. Mit current allein ist mit anderen mitfahren echt schwierig.

Gruß
SAm
 
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triton-mole

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Jetzt habe ich heute versucht, den VESC mit einem BT-Modul auszurüsten.
Ich habe einen Flipsky-ESC (entspricht dem VESC 4.12) und habe ein Flipsky-BT-Modul gekauft.
An dem habe ich erst mal ein neues Kabel angelötet, da ich ja vom dem Stecker noch die beiden ADC nutzen will, die am original Kabel fehlen.

Dann habe ich am VESC in der App "ADC + UART" gewählt, unter UART die Baudrate auf 9600 gesetzt, die Software in den VESC geladen und den VESC durch Strom abschalten neu gestartet.
Nun kann ich aber weder mit metr.at, Vedder Esc Monitor oder ackmaniac-Esc-Monitor Daten auslesen.

vedder esc monitor will offenbar nur mit gekoppelten BTs "reden". Wenn ich koppeln will, meldet Android mir, es könne mit dem BT nicht kommuzieren.
In Metr.at taucht der BT in beim Scan nicht auf.
Ackmaniac scheint den BT zu kontaktieren, liefer aber keine Daten.
Ich habe auch schon zum Test die Datenleitungen vertauscht, denn der Flipsky-BT kommt mit ungekreuzten Datenleitungen, also TX an TX und RX an RX. Also habe ich die originale Verdrahtung probiert und auch eine mit TX an RX und RX an TX.
Nichts geht!
Woran kann das liegen?
Flipsky verbinden den BT mit der 3.3V Leitung des VESC. Kann es sein, daß die 5V besser wären? Aber dann würde ich den BT doch nicht beim Scan sehen können, oder?

Ich habe das Ganze mit einem Telefon mit Lineage-OS und einem Tablet mit Samsung-Android probiert. Beide haben BT4.0.

Daß ich den VESC jetzt ohne Motor und Gasgriff/FC auf dem Tisch liegen habe, sollte keine Rolle spielen, oder?
Ich habe den Akku dran, um ihn mit Strom zu versorgen und müsste doch eigentlich Parameter, wie Akkuspannung oder FET-Temperatur sehen können. Am Laptop mit USB-Verbindung sehe diese Daten ja auch.

Hat jemand eine Idee, wo es hakt?
 
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mhop

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Baudrate ? Bei mir (mit HC-06) auf 9600 aber evtl 115200 versuchen ?
 
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Sam van Ratt

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Jetzt habe ich heute versucht, den VESC mit einem BT-Modul auszurüsten.
Ich habe einen Flipsky-ESC (entspricht dem VESC 4.12) und habe ein Flipsky-BT-Modul gekauft.
...
Flipsky verbinden den BT mit der 3.3V Leitung des VESC. Kann es sein, daß die 5V besser wären? Aber dann würde ich den BT doch nicht beim Scan sehen können, oder?


Daß ich den VESC jetzt ohne Motor und Gasgriff/FC auf dem Tisch liegen habe, sollte keine Rolle spielen, oder?
Ich habe den Akku dran, um ihn mit Strom zu versorgen und müsste doch eigentlich Parameter, wie Akkuspannung oder FET-Temperatur sehen können. Am Laptop mit USB-Verbindung sehe diese Daten ja auch.

Hat jemand eine Idee, wo es hakt?
Die meisten BT Module sind 5V (USB direktanschluß), aber davon auch die meisten 3,3V kompatibel. Schau in deren Doku nach.

Der VESC braucht rein V bat, GND dazu und er ist glücklich; USB ran und er sollte auslesbar sein (RT App ist im VESCtool aktiv wenn du ausliest, oder ist das rein im BT betrieb und passender App)?

Gruß
Sam
 
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triton-mole

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Schau in deren Doku nach.
Da habe ich nur das ebay-Angebot.

Das ist mir jetzt etwas peinlich! Da steht ausdrücklich:
"Note that the UART port on the VESC must be enabled with a baud rate of 115200 for this to work.
The UART port on VESC can work only under 115200 baud"

Also, nächster Versuch.........

Die Spannung müsste so OK sein. Dort steht, es geht 2,0V bis 12,0V.
 
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triton-mole

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So, einige Minuten später......

....und nicht schlauer......

Das Ändern der Baudate hat nichts gebracht.
Auch habe ich den Chip statt auf 3,3V auf 5V gelötet. Nichts!
Auch die datenleitungen vertauscht. Nichts!
 
Hiasi

Hiasi

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Kurze Zwischefrage: für welchen Zweck ist das Bluetooth Modul gedacht? Zur Programmierung oder zur Anzeige und Steuerung?
 
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triton-mole

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Sowohl, als auch....

BT wird z.B. gebraucht am Skateboard, wenn mit einem Consolen-Joystick gesteuert werden soll.
Man kann aber auch die Fahrparameter live anzeigen lassen und man kann auch den VESC komplett via BT einrichten.

Aber halt alles nur, wenn man den BT zum Laufen kriegt.
 
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Sam van Ratt

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So, einige Minuten später......

....und nicht schlauer......

Das Ändern der Baudate hat nichts gebracht.
Auch habe ich den Chip statt auf 3,3V auf 5V gelötet. Nichts!
Auch die datenleitungen vertauscht. Nichts!
Hi
habe mir mal die Specs vom NRF51822 angesehen. Da wird als Vcc 1,8-3,6V angegeben; der Chip ist kein USB ab Werk sondern SPI+UART, was hier genau richtig ist. Die Stacks werden alle via Software hochgeladen und dürften (Registrierung notwendig um die einzusehen) sehr weiträumig sein. Die ebay Beschreibung schließt sich eigentlich mit VESC aus: kleiner als und größer-gleich ist ein perfekter Bandfilter: Null gemeinsamkeit; mag Translatorfehler sein. Ich gehe gerade das Referenzlayout durch (die meisten CN Produkte kupfern dieses 1:1 ab um wenig falsch machen zu können).
Hast du Zugriff zu einem Frequenzmesser (um zu sehen ob dein BT Modul überhaupt noch auf UART sendet). Damit würdest du auch seine Baudrate sehen. Ich habe da viel an meinem Kelly KBL rumprobieren müssen, bis ich die Info erhielt das ich noch TTL wandeln muss (super dooku....). Es gibt auch programme um die Soundkarte als ein NF Oszi zu verwenden. 115kHz ist zwar Grenzwertig zu dem höchsten HDA Standard von 192kHz, aber man müsste was sehen. Frequenzmesser in einigen Multimetern dürfte aber hier besser gehen.

Siehst du das BT Gerät (SSID) mit einem BT Empfänger, so das du es binden könntest?

Referenzdesign ist immer mit 1,8V ausgeführt; da sieht man nicht viel. Leider auch nirgends eine Ausgabe welche Spannungspegel er benutzt; UART hat ja normal Pegel im +/- 5V Bereich.

Gruß
Sam
Ergänzung:
Da habe ich nur das ebay-Angebot.

Das ist mir jetzt etwas peinlich! Da steht ausdrücklich:
"Note that the UART port on the VESC must be enabled with a baud rate of 115200 for this to work.
The UART port on VESC can work only under 115200 baud"

Also, nächster Versuch.........

Die Spannung müsste so OK sein. Dort steht, es geht 2,0V bis 12,0V.
So habe mal die SoftSDK Doku durchgesehen:

When configuring the connection, use the following Universal Asynchronous Receiver/Transmitter (UART) settings:
  • Baud rate: 115.200
  • 8 data bits
  • 1 stop bit
  • No parity
  • HW flow control: RTS/CTS
Sprich das ist ein normales RS232 Protokoll, inkl. direkt anschließen und vermutlich einem vollwertigen Software MAX232 intus; hast du einen RS232 (=Standard COM Port am PC) oder einen USB nach COM Port Adapter?

Ich schau jetzt mal in der übersichtlichen VESC Doku was deren UART so ab Werk kann; alles unter 115.200Baud wäre da unschön....; sollte ich da nichts finden muss ich mal meinen ErsatzVESC auspacken und anschließen.

Gruß
Sam
 
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Sam van Ratt

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Hi
habe mir mal die Specs vom NRF51822 angesehen. Da wird als Vcc 1,8-3,6V angegeben; der Chip ist kein USB ab Werk sondern SPI+UART, was hier genau richtig ist. Die Stacks werden alle via Software hochgeladen und dürften (Registrierung notwendig um die einzusehen) sehr weiträumig sein. Die ebay Beschreibung schließt sich eigentlich mit VESC aus: kleiner als und größer-gleich ist ein perfekter Bandfilter: Null gemeinsamkeit; mag Translatorfehler sein. Ich gehe gerade das Referenzlayout durch (die meisten CN Produkte kupfern dieses 1:1 ab um wenig falsch machen zu können).
Hast du Zugriff zu einem Frequenzmesser (um zu sehen ob dein BT Modul überhaupt noch auf UART sendet). Damit würdest du auch seine Baudrate sehen. Ich habe da viel an meinem Kelly KBL rumprobieren müssen, bis ich die Info erhielt das ich noch TTL wandeln muss (super dooku....). Es gibt auch programme um die Soundkarte als ein NF Oszi zu verwenden. 115kHz ist zwar Grenzwertig zu dem höchsten HDA Standard von 192kHz, aber man müsste was sehen. Frequenzmesser in einigen Multimetern dürfte aber hier besser gehen.

Siehst du das BT Gerät (SSID) mit einem BT Empfänger, so das du es binden könntest?

Referenzdesign ist immer mit 1,8V ausgeführt; da sieht man nicht viel. Leider auch nirgends eine Ausgabe welche Spannungspegel er benutzt; UART hat ja normal Pegel im +/- 5V Bereich.

Gruß
Sam
Ergänzung:


So habe mal die SoftSDK Doku durchgesehen:

When configuring the connection, use the following Universal Asynchronous Receiver/Transmitter (UART) settings:
  • Baud rate: 115.200
  • 8 data bits
  • 1 stop bit
  • No parity
  • HW flow control: RTS/CTS
Sprich das ist ein normales RS232 Protokoll, inkl. direkt anschließen und vermutlich einem vollwertigen Software MAX232 intus; hast du einen RS232 (=Standard COM Port am PC) oder einen USB nach COM Port Adapter?

Ich schau jetzt mal in der übersichtlichen VESC Doku was deren UART so ab Werk kann; alles unter 115.200Baud wäre da unschön....; sollte ich da nichts finden muss ich mal meinen ErsatzVESC auspacken und anschließen.

Gruß
Sam
Hi
so lt. Forumseintrag ist folgendes setzbar:
"I’m using VESC Tool, HW 410 FW 3.34, app is set to UART and all baud rates are 115200."

Er kann's also ab Werk. Ich habe auch einige Einträge gelesen, bei denen der Arduino nach FW Update nicht mehr über UART lief (gecko patch ....)
So ein Messgerät wäre jetzt praktisch um den Fehler auf die eine oder andere Seite zu schieben.
Ergänzung:
Sowohl, als auch....

BT wird z.B. gebraucht am Skateboard, wenn mit einem Consolen-Joystick gesteuert werden soll.
Man kann aber auch die Fahrparameter live anzeigen lassen und man kann auch den VESC komplett via BT einrichten.

Aber halt alles nur, wenn man den BT zum Laufen kriegt.
Lt. der Doku (alt...) geht das alles was du vor hast:
http://vedder.se/2015/10/communicating-with-the-vesc-using-uart/
Es gibt auch wunderschöne Port Aktivity zwischenstecker für RS232 wenn du sowas rumliegen hast, vielleicht vom Modem Debuggen... (so um 1980 rum)?
Beste Wünsche
Sam
 
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triton-mole

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Ach Du Sch....! Auf was habe ich mich da eingelassen?

Also, ich habe weder Oszi noch Frequenzmesser. Ich habe auch nicht vor, mir so was zuzulegen. Ich habe ein einfaches Multimeter und nen Lötkolben.

Aber ich bin Dir sehr dankbar, daß Du Dich mal schlau gemacht hast! Du hast auch offensichtlich erheblich mehr Ahnung von der Materie, als ich.

Wenn ich Dich richtig verstehe, ist also dieses BT-Teil für einen VESC nicht zu gebrauchen.

Wenn ich dann schon lese daß der Verkäufer einen Spannungsbereich bis 12V angibt, obwohl Du was viel niedrigeres herausgefunden hast......

Siehst du das BT Gerät (SSID) mit einem BT Empfänger, so das du es binden könntest?
Ja, sowohl Handy, wie auch Tablet können es sehen und zeigen mir auch eine MAC-Adresse dazu an. (Übrigens auch bei Vcc 5V.

Ich habe gestern noch man neue BT-Module bestellt. HM-10, die auch in Youtube-Howtos verwendet werden. Kost ja nu nicht die Welt. Das kann jetzt etwas dauern, denn sie kommen direkt aus China. Ab Ende März kann ich mit den Dingern rechnen.

Im Prinzip geht es um Bequemlichkeit. Ich habe gerade am Trike keine Lust, immer wieder des VESC abbauen zu müssen, um konfigurieren zu können. Der ist schön in einen Fahrradschlauch geschoben mit Kabelbindern liebevoll am Hauptrahmenrohr verzurrt. Da spritzt kaum Wasser hin und der Schlauch schützt auch gut, denn die Kabel gehen alle nach unten weg. Aber ich bin halt zu faul, das Trike jedes Mal auf den Tisch zu hiefen, um die Plasteplatte, die die Kabel hinterm Sitz verbirgt zu entfernen und den VESC abzubauen.
Und währen der Fahrt sporadisch mal die Temperatur von FETs und Motor sehen zu können, ist auch ganz praktisch, um zu sehen, ob alles sicher läuft.

Außerdem wollte ich noch ein bischen was fein-tunen. Sowohl der sensorlose Bafang, wie auch der Puma laufen nicht ohne Ruckeln aus dem Stand an. Wahrscheinlich zu hoher Strom. Muss also noch die "Saturation-Compensation" tunen. Das geht nur mit Probefahren wirklich.

Aber vielen Dank, lieber @Sam van Ratt , daß Du die ganzen Infos zusammengetragen hast.

Nachtrag:
Vor allem vielen Dank, weil Deine Infos mir zeigen, daß es offenbar nicht an mir liegt, daß das nicht geht.
Alleine dieses Wissen ist schon viel wert!
Danke!
 
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Sam van Ratt

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Hi triton-mole
de Hersteller gibt den Spannungsbereich so "klein" an (die meisten uCs mögen eine Spannung und Ende); wahrscheinlich hat dein zusammelöter einfach einen Switch davor geschalten und schon geht er auch im weiten Bereich). Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt, denn (siehe letzter Eintrag): sollte alles ab Werk gehen, wenn der VESC auf 115.200 eingestellt ist. Der Softstack des BT kann halt NUR 115.200 sonst nichts, aber das passt ja im Zusammenspiel. Der CN Hersteller sagt ja auch das es geht (und auch wieder nicht....tja google translator mit Suaheli als Zwischensprache).
Mit reinem Multimeter sieht man leider nicht viel; normal solltest du eine geringe AC Spannung an den RX/TX Leitungen (je gegen Masse) sehen, WENN Daten ausgetauscht werden (übersetzt wenn die Signale ständige zwischen (wohl) -3 und +3V hin und her wandern um Bits darzustellen). Das geht aber schon langsam in Richtung MacGyver (oder wie der Typ hieß).
Du hast es am 7pol Stecker dran (so mit ADC2RX/TX/).
Nachdem sich das Teil ordentlich am Tablet meldet (=Vcc passt und auch das OS des Systems bootet sonst würdest du den Stack nicht sehen). RX/TX hast du auch schon getauscht. Vermutlich ist dann die Einstellung am VESC falsch und somit die UART Funktion deaktiviert (wird ja auch nur bei Bedarf vorgegaukelt).
Wenn du mir deine Basiseinstellung (controller app reicht) mal sendest UND du einen VESC4 hast kann ich das gerne mal bei meinem Ersatzteil VESC einspielen und sehen ab wann ich ein RS232 Signal raus/reinbekomme.
Von meinem Verständnis her ist das BT Modul nur ein wireless COM Port Wandler; sprich alle Intelligenz sitzt in der App drinnen und alle müssen mit COM Ports umgehen können, denn darüber werden die Bits ausgetauscht. Hast du ein Notebook mit BT? Du brauchst dann noch ein Terminalemultaionsprogram wie Hyperterminal, ZOC, puttytel, terminate, ...... Dann sollte sich dein BT Modul am Notebook Gerätemanager als irgend ein COM Port jenseits der 8 anbieten (BT typisch) und über den könntest du dann via Terminalemulation Bitsignaturen austauschen können. Ein einfaches Enter muss dann quitiert werden indem die Zeile eines weiter runter verschoben wird; bleibt das bestehen ist unterwegs eine Blockung. Die echten Bytes kennt die VESC Doku und das Tool natürlich. Findet das denn den COM Port (da wird nach einer VESC typ. Signatur angefragt und somit erkannt das ein STM32 dran hängt.

Das Stottern kann auch von der falschen Parametererkennung herkommen. Ob das an meiner VESC bauart herkommt (Stacking) oder vom Motor oder der Software ist mir nicht bekannt. Wie in dem anderen DD VESC Thread geschrieben habe ich bei 10 Messungen sehr grobe Abweichungen (bis zum doppelten) in Ri und L und Co gehabt, was die Folgeparameter dann recht unbrauchbar machte. Mit Mittelwertrechnung bei rund 80 Durchläufen habe ich dann einen derzeit super (gemächlich) anlaufenden MP3.

Gruß
Sam
 
Thema:

VESC - Sensorloser FOC-Controller Open Source

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