Versicherungen: Haftpfl, Diebstahl, Defekte, Verschleiß, Pannenhilfe (NICHT Tuning- und S-Pedelecs)

Diskutiere Versicherungen: Haftpfl, Diebstahl, Defekte, Verschleiß, Pannenhilfe (NICHT Tuning- und S-Pedelecs) im Plauderecke Forum im Bereich Community; bei Enra ist das Problem der 5-jährigen Vorauszahlung. "Berechtigte Person" ist sie dann nicht, wenn ich das Pedelec anderweitig verleihe und sei...
slaytalix

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bei Enra ist das Problem der 5-jährigen Vorauszahlung. "Berechtigte Person" ist sie dann nicht, wenn ich das Pedelec anderweitig verleihe und sei es nur über Portale wie Fainin.

Dann ist die Versicherung besser, wenn diese noch nach Neuwert bezahlt oder wie bei mir, daß pro Jahr 10% bei Abschluß abgezogen werden.

Bikmo München wollte sich bei mir melden, sofern eine Versicherung für Verleih angeboten wird. Dafür gibt es hier noch Absicherungen für Sportfahrer bzw. Rennveranstaltungen gegen Aufpreis
 
Wheelhelm

Wheelhelm

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Leistung bei Verschleiß in Anspruch nehmen?

Vor lauter Vorfreude auf mein Cube Cross Hybrid Race beschäftige ich mich jetzt natürlich schon mit Themen wie Versicherung und Schloss.

Was ich bisher gelernt habe:
- Das Abus Akku Schloss kommt mit Key Card, sodass man ein gleichschließendes Abus Bordo nachbestellen kann – finde ich sehr smart (wenn auch vermutlich deutlich über Straßenpreis).
- Die Hausrat sollte man wegen Fahrradthemen lieber nicht in Anspruch nehmen (ggf. Kündigung und dann echtes Problem mit Anschlussversicherung Hausrat) 👉 Teures Pedelec adäquat und separat absichern!

Meine konkreten Fragen:
- Bei den Versicherungen ist teilweise Verschleiß abgesichert, aber wird das nicht krass missbraucht bzw. ist es wirklich realistisch, das in Anspruch zu nehmen, ohne gekündigt zu werden und auf einer schwarzen Liste zu landen?
- So ein Akku ist doch nach drei Jahren schnell mal unter 50 %, oder ist das unrealistisch? Das wäre für mich das größte Verschleißrisiko, da ich nur unter 2000 km im Jahr zusammenfahre (ist definitiv so).

Der worst case wäre für mich Diebstahl oder Unfallschaden/Sturz/Umfallen, bei den anderen Themen bin ich gespannt, ob sich das aus Eurer Sicht (auf meinen Fall) lohnt.

Danke und Grüße!
 
K

Kongo-Otto

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Meine konkreten Fragen:
- Bei den Versicherungen ist teilweise Verschleiß abgesichert, aber wird das nicht krass missbraucht bzw. ist es wirklich realistisch, das in Anspruch zu nehmen, ohne gekündigt zu werden und auf einer schwarzen Liste zu landen?
- So ein Akku ist doch nach drei Jahren schnell mal unter 50 %, oder ist das unrealistisch? Das wäre für mich das größte Verschleißrisiko, da ich nur unter 2000 km im Jahr zusammenfahre (ist definitiv so).
Das ganze ist ja eine "Mischkalkulation", wenn man so will, wie bei eigentlich jeder Versicherung.
Natürlich gibt es einerseits Vielfahrer, die sicherlich mehr Leistung von der Versicherung abfordern, als sie bezahlen. Aber ich persönlich halte die Mehrzahl der Kunden für Übervorsichtige, die keine hohe Fahrleistung haben und über die Jahre mehr zahlen, als die Versicherung leisten muss. Das größte Risiko für die Versicherung wird einfacher Diebstahl sein.

Akkus wollen einige Versicherungen separat versichert sehen, über zusätzliche Bausteine, andere wiederum nicht. 50% Restkapazität wäre bei jedem anderen Gerät schon lange als "Schrott" deklariert worden, vermutlich genau deswegen haben Versicherungen auch einen so niedrigen Restwert bei der Kapazität als Grenze definiert, weil die meisten Kunden das nicht erreichen. Bei wenigen werden sie dann schlicht zahlen.

Sturzschäden beheben die mir bekannten Versicherungen auch nur im rein technischen Bereich. Also wenn etwas verbogen ist, technisch unsicher wurde, oder schlicht nicht mehr funktioniert. Wenn man sich den gesamten Rahmen verschrammt, hier und da vielleicht eine kleine Delle ist, wird es schon eng, die optischen Schäden sind meist ausgeschlossen.

Bei 2000km im Jahr halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass Du mit Verschleissschäden aus der Versicherung gekickt wirst. Wird Dir mehr als 2 Mal ein teures Rad geklaut, bist du wahrscheinlich draußen, zumindest nach meiner Einschätzung.
 
Wheelhelm

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Bei 2000km im Jahr halte ich es für eher unwahrscheinlich, dass Du mit Verschleissschäden aus der Versicherung gekickt wirst. Wird Dir mehr als 2 Mal ein teures Rad geklaut, bist du wahrscheinlich draußen, zumindest nach meiner Einschätzung.
Danke für Deine schnelle Antwort! Ich vermute ja eher, dass ich zu wenig Verschleiß hätte als dass sich so ein Baustein für mich lohnen sollte, zumal es ja noch eine Garantie gibt. Solche verschleißbedingten Kosten zu tragen, bin ich ja auch bereit. Frustrieren würde mich nur ein Diebstahl und Neukauf, also suche ich am besten nach einer schlanken, aber fairen Versicherung.

Danke auch für die Anmerkung zum Akku, was ja auch schon fast ausschließt, dass sich so ein Event zwischen Garantie und Ende der Versicherung (3 Jahre?) wirklich ergibt.

Was ist eigentlich mit der Versicherung, wenn man das Rad zwischendurch verkauft? Ist vermutlich anders als beim Auto... Daher wäre mir eine sehr lange Bindung nicht so recht, es sei denn, ich könnte dann im Vertrag das alte durch ein neues Bike ersetzen.
 
K

Kongo-Otto

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Risikowegfall heißt auch, der Versicherungsvertrag endet, bzw. kann von Dir gekündigt werden. Da können sich auch Onlineableger keine Sonderregeln einfallen lassen.

Garantie greift bei Verschleissteilen nicht. Wenn Du nach 1000km mit defekter Kette, Zahnkranz, Kassette, etc. auf der Matte stehst, wird man Dir sicherlich sagen, es würde an Deinem Fahrstil liegen. Vermutlich stimmt das dann auch. Ich wäre mir aber auch nicht sicher, ob sich der Verschleissbaustein bei 2000km lohnt. Kann bedeuten, dass Du jedes Jahr Kette und Kassette brauchst, aber das ist ziemlich individuell.
 
MisterFlyy

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Risikowegfall heißt auch, der Versicherungsvertrag endet, bzw. kann von Dir gekündigt werden.
@Wheelhelm Alternativ kannst Du die Versicherung auf den Käufer des Rades umschreiben lassen. Ich denke das sich darüber manch einer freut, da man gebrauchte Räder nicht gut versichert bekommt.
 
B

berlineranwohne

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Koennt ihr mir mit eurer Erfahrung helfen? Ich habe einen abgeschlossenen Fahrradkeller, zu dem das ganze Mehrfamilienhaus zutritt hat. Dort habe ich immer mein altes Fahrrad abgeschlossen, weil es auf der Strasse am Fahrradbuegel angeschlossen in Berlin meiner Einschaetzung nach unsicherer ist, vor allem weil es ja viel dort steht.
Nun moechte ich fuer mein neues Pedelec eine Versicherung abschliessen, diese fordern aber, dass ein Fahrrad festgeschlossen wird, in dem Fahrradkeller aber leider nur so Fahrradstaender sind und die nicht am Boden verschraubt sind, quasi lose.
Gibt es eine Versicherung, die mein Fahrrad versichert, wenn ich es in diesem Fahrradkeller abschliesse und mit so einem Kryptonite Stahlkabel an dem losen Fahrradstaender fest schliesse? Weil die einzige Alternative die mir einfaellt ist, das Fahrrad auf der Strasse an einen Buegel anzuschliessen, aber seien wir ehrlich, im Regen und vor allem viele Naechte steht es einfach nicht lange in Berlin im Freien.
Schon mal danke im Voraus :)
 
Sel

Sel

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Ich habe mir jetzt bei Weitem nicht alles durchgelesen zu diesem Thema hier. Trotzdem mal eine kleine Frage.

Aus diversen Altteilen und neu gekauftem Ersatz baut man sich sein Traumrad zusammen. Das Gefährt braucht nachher den Vergleich mit einem neuen Rad nicht zu scheuen, ist vielleicht sogar wertvoller oder besser (teurer sowieso).

Wie kann man dieses Rad versichern oder geht das überhaupt? Die Arbeitsstunden zählen nicht, klar. Die Altteile hatten einen Wert nahe Null. Die Neuteile sind einzeln um Größenordnungen teurer als eingebaut in einem Serienmodell. Ein vergleichbares Rad (als Wertvergleich) gibts so nicht zu kaufen, das selbstgebaute Rad ist eigentlich ein Unikat.

Nun kann ein frei verhandelbarer virtueller Wert festgelegt werden, der die Versicherungsgrundlage darstellt. Und sicher wird die zu zahlende Versicherungsprämie dann unverschämt teuer. So macht die Versicherung an sich keinen Sinn mehr (man legt dafür eben monatlich was in den privaten Sparstrumpf). Dann kann man aber nur hoffen, das der Sparstrumpf eher voll ist mit genügend Geld, als das das Rad geklaut wird...

Oder gibts Alternativen?
 
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Wheelhelm

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Die ENRA hat mir zwei Optionen angeboten: Übernahme durch Käufer oder anteilige Erstattung des Betrages ... auf den Tag genau gerechnet
Ah, das ist ja super, vielen Dank für die hilfreiche Antwort. Man kann sich also tariflich längerfristig binden, ist aber - bildlich gesprochen - nicht an das Rad gekettet 😅👍
 
GeBurg

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Koennt ihr mir mit eurer Erfahrung helfen? Ich habe einen abgeschlossenen Fahrradkeller, zu dem das ganze Mehrfamilienhaus zutritt hat. Dort habe ich immer mein altes Fahrrad abgeschlossen, weil es auf der Strasse am Fahrradbuegel angeschlossen in Berlin meiner Einschaetzung nach unsicherer ist, vor allem weil es ja viel dort steht.
Nun moechte ich fuer mein neues Pedelec eine Versicherung abschliessen, diese fordern aber, dass ein Fahrrad festgeschlossen wird, in dem Fahrradkeller aber leider nur so Fahrradstaender sind und die nicht am Boden verschraubt sind, quasi lose.
Gibt es eine Versicherung, die mein Fahrrad versichert, wenn ich es in diesem Fahrradkeller abschliesse und mit so einem Kryptonite Stahlkabel an dem losen Fahrradstaender fest schliesse? Weil die einzige Alternative die mir einfaellt ist, das Fahrrad auf der Strasse an einen Buegel anzuschliessen, aber seien wir ehrlich, im Regen und vor allem viele Naechte steht es einfach nicht lange in Berlin im Freien.
Schon mal danke im Voraus :)
Bei meiner (Ammerländer) reicht es, in abgeschlossenen Gemeinschaftsräumen das Bike mit einem Schloss zu sichern...

ammerlaender.jpg


Ich zahle 83€ im Jahr bei 1700€ Neupreis inkl. Vollkasko exklusiv und Schutzbrif (Pickup, Verschleiss etc)

amerlaender2.jpg
 
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MisterFlyy

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@Wheelhelm mein Vorgehen wäre es mit der Versicherung zum Kauf anbieten. Hat der Käufer kein Interesse daran bzw will sie nicht anteilig bezahlen, kann man die Versicherung immer noch kündigen.
 
Wheelhelm

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@Wheelhelm mein Vorgehen wäre es mit der Versicherung zum Kauf anbieten. Hat der Käufer kein Interesse daran bzw will sie nicht anteilig bezahlen, kann man die Versicherung immer noch kündigen.
Fragt sich halt, ob man das so easy umschreiben kann, wenn Wohnort oder Vorschäden beim zukünftigen VN nicht so passen. Aber gut, dass es grundsätzlich geht. 👍
 
A

Ariadne

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Hallo, ich habe in den letzten Wochen in diesem Forum schon einiges mitgelesen und warte gerade voller Vorfreude auf mein erstes Pedelec, ein Ampler Curt für etwas über 2800 Euro, das ich gern als Alltagsfahrrad nutzen möchte. Deswegen suche ich jetzt nach einer guten Fahrradversicherung.

Da das Curt eine Carbongabel hat, ist die Ammerländer, die sonst gut aussieht, wohl für mich nicht die beste Idee. Ansonsten sehe ich hier Enra und Hepster öfter erwähnt. Was ich an Hepster ganz gut finde, ist, dass sie keine maximale Laufzeit haben. Also wenn ich das Curt 15 Jahre lang fahren sollte, dann kann es dort im Prinzip auch 15 Jahre versichert bleiben. Bei der Enra ist das wohl nicht so. Aber es scheint bisher wenig Erfahrungen zu Hepster zu geben, und das mit dem unklaren 'Alleinstellungsmerkmal', was hier diskutiert worden ist wirkt etwas unseriös. Da ich für den Kauf gerade die 3% Mehrwertsteuersenkung weitergegeben bekommen habe, wäre es an sich ganz interessant, zu wissen, ob ich es z.B. nötigenfalls 2021 auch zum dann wieder vollen Kaufpreis ersetzen könnte, aber andererseits handelt es sich nicht um einen so großen Nachlass, dass ich davon den Vertragsschluss abhängig machen würde. Eher interessiert mich, ob diese unklare Werbung mit einem Alleinstellungsmerkmal, das keins ist, bedeutet, dass die Versicherung insgesamt eher unseriös ist. Denn eine Versicherung, die man lange weiterführen kann, nützt ja nichts, wenn sie dann im Schadensfall nicht zahlt. Also: kann irgendjemand schon von konkreten Erfahrungen mit der Hepster berichten?

Außerdem noch eine etwas speziellere Frage: mein Fahrrad würde hoffentlich bei unserem Vermieter mit in seiner abgeschlossenen Garage stehen können (unsere normalen Räder stehen dort bisher und ich bin gerade dabei zu klären, ob es ok ist, wenn ich das Pedelec wg. fest verbautem Akku dort lade, statt es immer in die Wohnung zu tragen). Wir haben einen Schlüssel für diese Garage, aber die Räder stehen dort auf Grund einer informellen Absprache, es liegt nichts Schriftliches dazu z.B. im Mietvertrag vor und wir zahlen dafür auch nichts extra. Ich denke mal nicht, dass in unserer Gegend das Risiko besonders hoch ist, dass in die Garage eingebrochen und das Pedelec geklaut wird, eher nimmt es in der Stadtmitte mal jemand mit, aber falls es so wäre, könnte es dann Probleme mit der Versicherung geben, da wir die Garage nicht offiziell mieten? Oder könnte der Vermieter als Eigentümer dann einfach im Schadensfall bestätigen, dass unsere Fahrräder dort hinter verschlossener Tür standen?

Wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
 
Wheelhelm

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Hallo, ich habe in den letzten Wochen in diesem Forum schon einiges mitgelesen und warte gerade voller Vorfreude auf mein erstes Pedelec, ein Ampler Curt für etwas über 2800 Euro, das ich gern als Alltagsfahrrad nutzen möchte. Deswegen suche ich jetzt nach einer guten Fahrradversicherung.

Da das Curt eine Carbongabel hat, ist die Ammerländer, die sonst gut aussieht, wohl für mich nicht die beste Idee. Ansonsten sehe ich hier Enra und Hepster öfter erwähnt. Was ich an Hepster ganz gut finde, ist, dass sie keine maximale Laufzeit haben. Also wenn ich das Curt 15 Jahre lang fahren sollte, dann kann es dort im Prinzip auch 15 Jahre versichert bleiben. Bei der Enra ist das wohl nicht so. Aber es scheint bisher wenig Erfahrungen zu Hepster zu geben, und das mit dem unklaren 'Alleinstellungsmerkmal', was hier diskutiert worden ist wirkt etwas unseriös. Da ich für den Kauf gerade die 3% Mehrwertsteuersenkung weitergegeben bekommen habe, wäre es an sich ganz interessant, zu wissen, ob ich es z.B. nötigenfalls 2021 auch zum dann wieder vollen Kaufpreis ersetzen könnte, aber andererseits handelt es sich nicht um einen so großen Nachlass, dass ich davon den Vertragsschluss abhängig machen würde. Eher interessiert mich, ob diese unklare Werbung mit einem Alleinstellungsmerkmal, das keins ist, bedeutet, dass die Versicherung insgesamt eher unseriös ist. Denn eine Versicherung, die man lange weiterführen kann, nützt ja nichts, wenn sie dann im Schadensfall nicht zahlt. Also: kann irgendjemand schon von konkreten Erfahrungen mit der Hepster berichten?

Außerdem noch eine etwas speziellere Frage: mein Fahrrad würde hoffentlich bei unserem Vermieter mit in seiner abgeschlossenen Garage stehen können (unsere normalen Räder stehen dort bisher und ich bin gerade dabei zu klären, ob es ok ist, wenn ich das Pedelec wg. fest verbautem Akku dort lade, statt es immer in die Wohnung zu tragen). Wir haben einen Schlüssel für diese Garage, aber die Räder stehen dort auf Grund einer informellen Absprache, es liegt nichts Schriftliches dazu z.B. im Mietvertrag vor und wir zahlen dafür auch nichts extra. Ich denke mal nicht, dass in unserer Gegend das Risiko besonders hoch ist, dass in die Garage eingebrochen und das Pedelec geklaut wird, eher nimmt es in der Stadtmitte mal jemand mit, aber falls es so wäre, könnte es dann Probleme mit der Versicherung geben, da wir die Garage nicht offiziell mieten? Oder könnte der Vermieter als Eigentümer dann einfach im Schadensfall bestätigen, dass unsere Fahrräder dort hinter verschlossener Tür standen?

Wäre schön, wenn mir jemand weiterhelfen könnte.
Hi Ariadne,

hab mich mit den beiden Themen auch beschäftigt und warte auch noch voller Vorfreude. :)

Ich hatte aufgrund der Forumsbeiträge sogar erwogen, meine Hausrat und das Thema Fahrrad zu trennen, aber letztlich bin ich jetzt mit dem gesamten Thema Hausrat (inkl. bis 10.000 Euro Versicherung bei Fahrrad-Diebstahl) bei der Haftpflichtkasse Darmstadt gelandet. Wenn man das zum gleichen Preis über Check24 macht, dann sogar mit täglichem/r Kündigungsrecht/frist.

Wichtig ist mir nur, dass ich einen Haufen Geld bekomme, wenn mein Fahrrad wirklich geklaut wird. Ich lebe in München, und hier stehen überall teure(re) Räder und Polizei ist hier auch überall zu sehen; laut verschiedenen Versicherern lebe ich in Zone 3 (von 10; Berlin-Tempelhof ist wohl 9...). Versicherungen – und dann bei kombinierter Hausrat eben alles zusammen – werden vor allem gekündigt, wenn den Leuten wiederholt ein Sattel, eine Sattelstütze oder so geklaut werden und sie das bei der Versicherung melden, was mir schon zu viel Bürokratie wäre. Ich habe sogar 250 Euro Selbstbehalt (glaube ich) und habe einen Tarif, der bei 150 qm Wohnfläche inkl. diverser Elementar- etc. Schäden ca. bei 130 Euro liegt. Sollte meine Frau jetzt auch noch ein E-Bike nehmen, wäre das überall mitversichert. Die Räder der Kinder auch. Pro Schadensfall halt bis zu 10.000 Euro. Ich nehme Versicherungen praktisch nie in Anspruch, habe sie aber sehr gerne für den Worst Case.

Die Hepster gehört zur Helvetia. Ich hatte mal einen Schaden, den ein Helvetia-Kunde verursacht hatte. Die waren so zäh, dass ich mir geschworen habe, mich niemals mehr freiwillig mit denen abzugeben. Wenn es nur um das Bike ginge, würde ich vermutlich die Ammerländer wählen, aber mich da auch da nicht in Versuchung führen, Verschleiß oder so einzureichen, also da dann Classic.

Wenn ich einen Unfall habe, ärgere ich mich nicht über Kleinkriminelle, sondern über meinen Unfallgegner oder mich selbst. Mir geht es da einfach nur drum, dass ich fiesen, ambitionierten Diebstahl gecovert habe.

Wie die das mit der Dauer handhaben, weiß ich nicht aus dem Kopf, und wie sie den Zeitwert sehen, weiß ich auch nicht, aber da sie den "Wert" bis 10.000 Euro versichern, könnte das ja dann auch sein, dass Du in fünf Jahren für das geklaute Curt noch 1500 Euro bekämst. Aber Du hättest auch gegenüber der reinen Fahrradversicherung 500 Euro gespart und könntest die in einen Neukauf mit reinrechnen (abzüglich Selbstbehalt, falls es einen gibt): neuer Akku, neues Bike, neuer Spaß. Meine bisherige Hausrat (seit 2002) war bei 188 Euro im Jahr – ohne Fahrraddiebstahl.

Hoffe, das hilft Dir etwas weiter.

Viel Spaß mit dem Curt, fand ich auch reizvoll!

Viele Grüße
Wheelhelm
 
A

Ariadne

Dabei seit
14.09.2020
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ch hatte aufgrund der Forumsbeiträge sogar erwogen, meine Hausrat und das Thema Fahrrad zu trennen, aber letztlich bin ich jetzt mit dem gesamten Thema Hausrat (inkl. bis 10.000 Euro Versicherung bei Fahrrad-Diebstahl) bei der Haftpflichtkasse Darmstadt gelandet. Wenn man das zum gleichen Preis über Check24 macht, dann sogar mit täglichem/r Kündigungsrecht/frist.
Hi Wheelhelm,

danke für deine Überlegungen/Erfahrungen. Auf was wartest du denn mit Vorfreude?

Ungewöhnlicherweise haben wir keine Hausratversicherung. ;-) Die einzige Versicherung, die wir haben, ist die Privathaftpflicht. Vielleicht sollte ich das Thema Hausratversicherung irgendwann mal tatsächlich angehen, aber in unserem Bekanntenkreis haben Leute in Bezug auf Fahrraddiebstahl bei Hausratversicherungen eher schlechte Erfahrungen mit den Leistungen gemacht. Kommt aber sicher auf die Versicherung an.

Deswegen möchte ich das Pedelec eigentlich einzeln versichern. Und so bald man überhaupt einzeln versichert, ist glaube ich der Preisunterschied zwischen nur Diebstahl und Vollkasko wieder relative gering, deswegen kann ich Unfälle gleich mit versichern. Wobei du sicher Recht hast, diese Pannenhilfe etc. ist nicht so sinnvoll, aber für eventuelle Totalschäden finde ich es schon nicht schlecht. Deine Erfahrungen mit der Helvetia hören sich aber wirklich nicht so gut an, ein weiterer Punkt gegen die Hepster. Vielleicht muss ich mir die ENRA doch noch mal genauer anschauen. Danke jedenfalls.

Ariadne
 
Thema:

Versicherungen: Haftpfl, Diebstahl, Defekte, Verschleiß, Pannenhilfe (NICHT Tuning- und S-Pedelecs)

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