Verhalten von Radfahrern

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Maoris auf Pedelecs
Das sind keine Maoris, die kommen eher mit einem Motorrad oder pickup entgegen, tragen bunte Westen und tattoos.

Da tust du den Maori aber unrecht. Das sind für gewöhnlich sehr freundliche Personen.
Die meisten schon, aber bei weitem nicht alle.
Maoris sind ein Kriegervolk, und im Norden Neuseelands gibt es viele biker gangs, die bekannteste davon ist der Mongrel Mob. Schau dir mal die Filme 'Once were warriors' oder 'Savage' an.
Aber auch eine 'Haka' vor einem Rugby-match sagt vieles...

Für die Cartoon-Fans gibt's dann die NZ-Serie 'Bro'town', ähnlich dem 'South Park' cartoon.
 
Morsi65

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Ich hoffe ihr seid mit den ethnischen Vorurteilen jetzt fertig. Jedwede Äußerung in der Richtung führt ab sofort zur kommentarlosen Löschung.
 
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tcj

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Ich bilde mir meine Urteile ganz gewiss nicht aus Filmen oder Cartoons.
Und ein Haka kann sehr viele Bedeutungen haben - sehr oft auch z.B. um sein Gegenüber oder einen Verstorbenen zu ehren.
 
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nevyen

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Ich verstehe nicht, warum immer jeder überall seinen Dickkopf durchsetzten muss.

Garantiert halte ich mich in der Stadt nicht immer an die StVO und lege sie eher zu meinen Gunsten aus. Aber ich berücksichtige dabei immer, dass ich niemanden anderes gefährde.
- Wenn ich mich im Wald / Feld von hinten einem Hundhalter nähre, dann Klingel ich (auch wenn genug Platz zum überholen da ist), damit sich weder der Hund noch der Besitzer erschrecken.
- Kommt mir jemand mit Leine und ohne Hund entgegen, dann verringere ich meine Geschwindigkeit, bis der Hund wieder beim Besitzer ist.
- Habe ich an einer engen Stelle ein Auto oder einen Trecker hinter mir, dann mache ich an der nächsten Möglichkeit Platz (die sind ja eh schneller).
- Fahre ich an Eltern mit "freilaufenden" Kindern vorbei, verringere ich meine Geschwindigkeit ebenfalls.

Das alles bricht mir keinen Zacken aus der Krone (und lässt mich ggf. länger leben). Das einzige was passiert es versaut mir meinen Schnitt. Bisher bin ich immer gut damit gefahren und es kam selten zu gefährlichen Situationen. Wenn dann eher, weil der Autofahrer meinte er müsse JETZT vorbei.

Letztens sind wir an einer unübersichtlichen Stelle mit dem Rad einen Berg hoch gefahren. Eine Autofahrerin hatte sich hinter uns gesetzt. Nachdem ich die weitere Strecke einsehen konnte, habe ich Ihr signalisiert, dass Sie überholen kann. Sie hat sich bedankt und alle waren glücklich.

Ein wenig mehr Rücksicht und ein bisschen weniger Egozentrik könnten hier das Leben aller sehr viel leichter machen.
 
Hexe

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Naja zu manchem Verhalten im Straßenverkehr hat man auch oftmals selbst beigetragen.
Ich hab bis ich etwa 14 war immer ein fahrrad gehabt danach war es dann vorbei erst Mofa dann 50iger Moped danach dann gut 40 Jahre nur noch Auto, erst mit 57 bin ich wieder aufs Fahrrad in dem Fall E-Bike gestiegen und hab erst dann zum einen mal wieder gemerkt was 30km sind, im Auto haste das Gefühl du kommst nicht vom Fleck aber auf dem Fahrrad merkste plötzlich mal wie schnell das eigentlich ist und ich will mich mit 30 nicht auf den Teer legen. Und genau das hat man in der langen Zeit mit Auto vergessen, wie schnell ein Radfahrer mal ins schleudern kommt nur weil er mal nach hinten sieht oder eben weil er einen Arm braucht um anzuzeigen das er abbiegen will beides gleichzeitig wird dann schon zum Problem, Erst heute bemerke ich selbst wie rücksichtslos man selbst manchmal war zu dichtes vorbeifahren zu spätes bremsen und soviel mehr. Ich hab in den Monaten in denen ich wieder Fahrrad fahre sehr viel gelernt (für mich) und gehe heute insbesondere bei Fahrrädern auf der Straße wieder sehr behutsam um. Gerade jetzt wo viele wieder aufs Fahrrad steigen auch in höherem Alter um so wichtiger ständig auf der Hut zu sein, denmn einer ist immer der Dumme und das ist in dem fall der Fahrrad Fahrer egal wer den Fehler gemacht hat und ich kann nur hoffen das uns allen so etwas erspart bleibt.
 
Sel

Sel

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Bin auch viele Jahrzehnte Auto gefahren. Ich mußte schon oft voll in die Eisen, weil so ein Radfahrer dachte, er hätte eingebaute Vorfahrt. Nicht ganz unbegründet gibts bei der Führerscheinprüfung den theoretischen Teil... Wäre in ähnlicher Form für Fahrradfahrer (welche sich mehrfach grob regelwidrig verhalten haben) eine gute Pflichtveranstaltung.

Andererseits, ich gebs ehrlich zu, manchmal kam mir schon der Gedanke mal nicht zu bremsen oder das eigene Blech zu riskieren. Nur weil so ein Vollidiot völlig hirnverbrannt über die Kreuzung donnert! Soll er doch merken, das er sich völlig falsch verhalten hat, andere (und mehrere) Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt oder Unbeteiligte zu Schaden kommen (durch Ausweichmanöver etc.). Sollen doch seine Knochen am Blech zersplittern, das ist besser als ein Unfall mit mehreren PKW und vielleicht noch Personenschaden.

Nein, dieser Idiot hört es hinter sich krachen, guggt sich kurz um, grinst, und sucht das Weite! Ihm ist ganz sicher klar was da und warum es geknallt hat!

Zum Glück sind die wenigsten Fahrradfahrer so drauf. Zum Glück wissen die meisten sich regelgerecht zu verhalten. Ich habe jedoch den Eindruck, das es mehr werden, die mit dem Kopf durchs Blech wollen. Und wenn solche dann mal Auto fahren...
 
Peko

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Nur weil so ein Vollidiot völlig hirnverbrannt über die Kreuzung donnert! Soll er doch merken, das er sich völlig falsch verhalten hat, andere (und mehrere) Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringt oder Unbeteiligte zu Schaden kommen (durch Ausweichmanöver etc.). Sollen doch seine Knochen am Blech zersplittern, das ist besser als ein Unfall mit mehreren PKW und vielleicht noch Personenschaden.

Nein, dieser Idiot hört es hinter sich krachen, guggt sich kurz um, grinst, und sucht das Weite! Ihm ist ganz sicher klar was da und warum es geknallt hat!
Ein solches Verhalten kenne ich allerdings auch von motorisierten Verkehrsteilnehmern.
 
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markustoe

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@Sel ich bin einen Schritt weiter..., ich bremse nicht (mehr)....wenn ein Radler über den Zebrastreifen fährt ohne zu halten / kucken

Getreu nach dem Motto: bissel Schwund is immer.....
Wir haben hier einen Radweg, der kommt von einer Brücke runter, Stoppschild am Ende und direkt dahinter ein Zebrastreifen, großes Schild dran Radfahrer absteigen.....da rappelt es täglich.....
 
Maulesel

Maulesel

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Mein Opa hat schon immer gesagt "Man muss nur lange genug hinterher fahren, dann biegen sie ab!" und ist dann ohne waghalsige Überholmanöver hinter Radlern, Pferdewagen und Traktoren im Oldenburger Land hinterher gefahren. Diese Tradidition pflegen wir immer noch in der Familie, denn die Zeit zum sicheren Überleben für alles sollte immer da sein :)

Bei landwirtschaftlich aussehenden Fahrzeugen ist der Blick auf das Kennzeichen oft sehr aufschlussreich: Ist es grün, gehört der Traktor einem privilegierten landwirtschaftlichen Betrieb und der Fahrer ist in den meisten Fällen von rustikalem Umgang, aber durchaus freundlich und verständig. Ist das Kennzeichen schwarz, hat man es oft mit der Silage- und Biogas-Mafia zu tun. Dort sitzen dann finstere Gestalten hinter den Kontrollen, die oft der deutschen Sprache nicht mächtig sind (gut - das kann auch in Nordfriesland oder im Allgäu bei grünen Kennzeichen passieren) und im Akkord fahren - Radfahrer sind Hindernisse auf dem Weg zur Lohntüte.
 
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Ullerich

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Ich habe jedoch den Eindruck, das es mehr werden, die mit dem Kopf durchs Blech wollen. Und wenn solche dann mal Auto fahren...
Ob sich das so verhält, kann ich nicht sagen.
Meine persönliche Meinung läuft eher darauf hinaus, dass wir unsere Mentalität vom Auto auf das Rad verlagern. Von daher lösen wir vielleicht Platzprobleme in Städten, aber ob das alleine hilft, bezweifle ich mehr als stark. Das "Platz da, jetzt komme ich!" und anstelle von "Mir alleine gehört die Straße!" wird das zu "Platz da, mir alleine gehört der Radweg!" umdefiniert.

just my 0,02$
 
MisterFlyy

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@Sel ich bin einen Schritt weiter..., ich bremse nicht (mehr)....wenn ein Radler über den Zebrastreifen fährt ohne zu halten / kucken

Getreu nach dem Motto: bissel Schwund is immer.....

Bei einem Unfall kann das ganz böse für dich enden. Mal angenommen der Radfahrer stirbt oder sitzt im Rollstuhl, dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung. Wenn der Gutachter nachweisen kann, das du den Unfall hättest verhindern können, bekommst du zumindest eine Teilschuld.
Kannst du damit gut leben, wenn er stirbt? Ich hatte schon gut damit zu kämpfen, als nach einem unverschuldeten Unfall die Fahrerin des Pkw verstorben ist.

Dieses soll nicht das Fehlverhalten der anderen entschuldigen.
 
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Chaos

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That escalated quickly. :( Ich such noch den versteckten Sarkasmus drin, sonst wäre es besser es fahren gewisse Leute hier nie mehr mit dem Auto. Den möglichen Schwerverletzten bis hin zum Tod von Menschen wegen möglichen Blechschaden in Kauf zu nehmen...
Mit ähnlicher denke wird dann auch der S-Ped Fahrer von der Fahrbahn abgeräumt weil er ja gefälligst den Radweg nutzen soll.
 
Morsi65

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Wenn der Gutachter nachweisen kann, das du den Unfall hättest verhindern können, bekommst du zumindest eine Teilschuld.
Rein rechtlich ist es anders. Ich weiß, Korinthenkacker. Aber: Gemäß einem Urteil des LG Frankenthal bekam eine Radfahrerin eine Teilschuld weil sie radelnd den Zebrastreifen überquerte. Somit wäre es schon sinnvoller so herum zu argumentieren, dass man als Radfahrer eine Teilschuld erhält. Grundsätzlich darf man nämlich nicht den Zebrastreifen als Radfahrer radelnd nutzen. Das kann dann sogar bis hin zur alleinigen Schuld führen. (Az.: 2 S 193/10) Inhaltlich ist es natürlich richtig was du schreibst.
 
Sel

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Die Diskussion gleitet mal wieder ab ins Bodenlose.

Es geht nicht um Schuld des Einen oder des Anderen. Es muß allein darum gehen, das sich in den Hirnen dieser, ja Volltrottel, etwas tut. Natürlich nicht durch mutwilliges Draufhalten mit blechummantelten Motorfahrzeugen zum Schutze des geliebten Metallteiles. Denn beim "Bumm" gibts auch Dellen. Und Bestrafung oder Lernen wird damit nicht gefördert, eher stellt man sich auf dieselbe niedere Stufe runter.

Diese "Belehrungen" gehen meiner Meinung nach nur über Geldstrafen oder Arbeitsverpflichtungen, bei Kindern über deren Eltern (ja, auch hier: Geldstrafen oder Arbeitsverpflichtungen!). Doch hier ist das deutsche Recht weit von einer Wirksamkeit entfernt. Wenn irgendwer finanziellen Schaden macht, muß er den Schaden voll bezahlen. Kann er das nicht, gehts nach Tagessätzen. Warum gehen viele allgemeine (nicht alle) Verkehrs"sünden" nicht auch nach Tagessätzen? Ich spreche hier beispielsweise von Vorfahrtsdelikten, Geschwindigkeitsüberschreitungen oder rowdyhaftem Verkehrsverhalten. Oder auch von unbelehrbaren Wiederholungstätern im Straßenverkehr. Und ich würde dabei nicht unterscheiden ob derjenige ein Auto, Motorrad oder Fahrrad fährt. Lediglich das Alter kann eine Rolle spielen, sehe ich irgendwie ein. Ja nur irgendwie... Denn junge Leute sollten eine gewisse Erziehung gehabt haben und damit Verantwortung gelernt. Scheint jedoch nicht mehr in Mode zu sein.

Wie oben im anderen Posting von mir schon gesagt, das trifft zum Glück nicht auf die Mehrheit zu. Doch es ist wie immer: Einer baut Mist, viele leiden dann drunter.
 
S

schmadde

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Denn junge Leute sollten eine gewisse Erziehung gehabt haben und damit Verantwortung gelernt. Scheint jedoch nicht mehr in Mode zu sein.
Sagte schon Sokrates von ca. 2.500 Jahren. Und auch der war mindestens 2.500 Jahre zu spät dran um das festzustellen.

Hatten wir das nicht grade eben schon?
 
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Verhalten von Radfahrern

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