Verhalten von Radfahrern

Diskutiere Verhalten von Radfahrern im Plauderecke Forum im Bereich Community; Ein interessanter Artikel. Es ist schon erstaunlich was sich einige Zeitgenossen erlauben und bringen damit die größere Masse der "Vernünftigen"...
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MrMurphy

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Die üblichen Übertreibungen einer Personengruppe, die für sich Sonderrechte beanspruchen will.

Die Zeitung selbst schreibt neutral und wohl korrekt:

Doch einige wenige, die sich dabei rücksichtslos verhalten, geraten dabei in Konflikt mit örtlichen Bauern.
Die Landwirte hingegen beanspruchen Sonderrechte (Das Radfahren auf "ihren" Wegen einzuschränken oder zu verbieten) und übertreiben dabei offensichtlich maßlos.

Wenn ich zum Beispiel lese

Seine Tochter sei sogar einmal mit dem Traktor in den Graben gefahren, weil ihr entgegenkommende Radfahrer nicht auswichen.
dann hat die Tocher sich falsch verhalten, indem sie die Befahrbarkeit falsch eingeschätzt hat. Wenn es eng werden könnte kann sie einfach anhalten, abwarten und sich mit den Radlern einigen. Dann passiert so etwas nicht.

Wenn sich zwei Landwirte mit ihren Fahrzeugen begegenen können die seltsamerweise ohne Unfall passieren, obwohl dann viel weniger Platz zur Verfügung steht. Wenn ein Landwirt hinter einem anderen fährt, der deutlich langsamer ist, fordert der hintere nicht gleich, dass der andere dort nicht fahren darf. Dann fährt er auch hinterher.

Dass Kfz, also auch Trecker, sich der Geschwindigkeit von Radlern anpassen müssen wenn sie nicht überholen können ist der Normalfall und kein Grund das Radeln dort zu verbieten oder einzuschränken.
 
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dilledopp

dilledopp

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Es ist schon erstaunlich was sich einige Zeitgenossen erlauben und bringen damit die größere Masse der "Vernünftigen" in Mißkredit
Respeklosigkeit und mangelnder Anstand ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere Gesellschaft.
Täglich auf unseren Straßen zu beobachten und sie macht auch nicht vor Privatgrund, Viehweiden und Gattern halt.
Traurige Entwicklung, die Quittung dafür bekommen wir immer mehr zu spüren.
 
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Freno

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Das Rücksichtslose Verhalten von gewissen Radlern, das in dem verlinkten Artikel beschrieben wird, gibt leider auch in Leipzig, wo ich seit 2016 lebe. An für sich geht es hier sehr angenehm zu im Verkehr. Leipzig ist eine Fahrradstadt. Es ist ziemlich flach hier - "Leipziger Tieflandsbucht" - und fast alle Verkehrsteilnehmer sind zumindest Teilzeit-Radler. Die gegenseitige Bereitschaft zur Rücksichtnahme aufeinander ist sehr groß. Auch die Radler fahren mal rechts ran, um an einem Engpass andere Verkehrsteilnehmer vorbei zu lassen, es "flutscht" im Allgemeinen, böse Worte oder Gesten hört oder sieht man kaum, Konfliktsituationen unter Radlern oder mit Fußgängern enden regelmässig in befreitem und befreiendem Lachen.

Aber es gibt hier gewisse Typen von durchweg jüngeren Radlern, die zur Plage geworden sind. Es gibt 2 große Gruppen: die erste Gruppe gehört zu den "Super-Sportlern" auf Rennern oder MTB mit Carbon-Rahmen, die zweite Gruppe fährt single-speed-Räder, vorzugsweise ohne Bremse und Freilauf. Klingel und Beleuchtung sind eh nur was für Spießer, für die Super-Sportler zudem viel zuviel Gewicht und sowieso: "fuck 4 StVO!" Die mit den single-speeds haben die Haare im Knoten auf dem Kopf oder sind kahl rasiert, tragen ein düsteres Dirthy-Harry-Face vor sich her und fahrradfahren ist für sie total politisch: "we ride!" für Klimaschutz, gegen Rassismus und Sexismus und überhaupt und deswegen dürfen wir alles: "Die Straße gehört uns!" ist das Motto von so ner alljährlichen Fahrrad-Demo hier. So benehmen sie sich dann auch. Sie überholen eigentlich nur rechts, mit maximal 0,5 mm Abstand, kommen mit vollem speed zur Nachtzeit um die Ecken gezischt, fahren im Harakiri-style und gelegentlich fetzt es sie. Ein Bekannter hat mal beobachten dürfen, wie so ein Banzai-Radler sich zwischen einer Tram und einem PKW durchdrängeln wollte - er ist regelrecht zerplatzt.

Das ist eigentlich nur noch psychopathologisch zu erklären, was da abläuft bei diesen Typen.
 
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cubernaut

cubernaut

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Leipzig ist eine wunderbare tolle (Fahrrad-)Stadt. War im Sommer 2019 für 3 Tage dort. Mit ICE angereist und mit dem Brompton im Gepäck.

Ich komme auf jeden Fall wieder.
 
jopedeleco

jopedeleco

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Den Weidegatter offen lassen ist absolut krank.
Als ich noch auf dem Bauernhof gewohnt habe, hatten die Elektriker von den Stadtwerken nach Aufstellung eines Stromhäuschen vergessen den Weidegatter zu schließen und den Weidezaun.

Das Ergebnis, Abends sind die Kuhe ausgebrochen und auf der Landstraße rumgelaufen und es kam zum Autounfall.
Ein Kuh und zwei Autos Totalschaden und zum Glück kein nennenswerten Personenschaden.
Bauer und Nachbar waren mehrere Stunden damit beschäftigt die Kuhe einzusammeln.

Und ob es mir gefällt oder nicht, privat ist privat und das habe ich zu respektieren.
 
komamati-san

komamati-san

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Wenigstens ist der Zeitungsartikel nicht nur reines Mountainbiker-Bashing, worauf sich der Merkur sonst eingeschossen hat.
 
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Ullerich

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dann hat die Tocher sich falsch verhalten, indem sie die Befahrbarkeit falsch eingeschätzt hat. Wenn es eng werden könnte kann sie einfach anhalten, abwarten und sich mit den Radlern einigen. Dann passiert so etwas nicht.
Sorry, aber so einfach ist das nicht. Derjenige, der als Radfahrer einen Feldweg nutzt, muss sich vor Augen halten, dass er selber derjenige ist, der Vorsicht walten lassen sollte. Auch dein Hinweis, dass man doch anhalten könne, ist aufgrund mangelnder weiterführender Informationen wenig hilfreich. Nicht jeder Weg ist zwangsläufig gut einsehbar und wer mit 40 Tonnen unterwegs ist, kann nicht so anhalten wie ein Fußgänger.
Kurz: der Tochter den Fehler in die Schuhe zu schieben, finde ich zu kurz gedacht.
Aus Radfahren auf Wirtschaftswegen - ADFC Schwalmstadt
Bei der Begegnung von Fahrradfahrern und landwirtschaftlichen Verkehr weicht der Verkehrsteilnehmer, dem das leichter fällt, aus. Das sind meist die Radfahrer. Die Landwirte mit ihren schweren Traktoren mit ihren Anhängern oder Bewirtschaftungsgeräten können dies in vielen Fällen nicht. Ein Abkommen vom Weg birgt für sie die Gefahr des Umkippens von Zugmaschine und Gerät.
Für das Rad fahren auf den Wirtschaftswegen gilt daher das Gebot der Rücksichtnahme. Dem landwirtschaftlichen Verkehr ist Vorrang zu gewähren.
 
S

Strombremse

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Die üblichen Übertreibungen einer Personengruppe, die für sich Sonderrechte beanspruchen will.

Die Zeitung selbst schreibt neutral und wohl korrekt:



Die Landwirte hingegen beanspruchen Sonderrechte (Das Radfahren auf "ihren" Wegen einzuschränken oder zu verbieten) und übertreiben dabei offensichtlich maßlos.

Wenn ich zum Beispiel lese



dann hat die Tocher sich falsch verhalten, indem sie die Befahrbarkeit falsch eingeschätzt hat. Wenn es eng werden könnte kann sie einfach anhalten, abwarten und sich mit den Radlern einigen. Dann passiert so etwas nicht.

Wenn sich zwei Landwirte mit ihren Fahrzeugen begegenen können die seltsamerweise ohne Unfall passieren, obwohl dann viel weniger Platz zur Verfügung steht. Wenn ein Landwirt hinter einem anderen fährt, der deutlich langsamer ist, fordert der hintere nicht gleich, dass der andere dort nicht fahren darf. Dann fährt er auch hinterher.

Dass Kfz, also auch Trecker, sich der Geschwindigkeit von Radlern anpassen müssen wenn sie nicht überholen können ist der Normalfall und kein Grund das Radeln dort zu verbieten oder einzuschränken.
Biker sind oftmals den Bauern ein Dorn im Auge, da sie eben, heute überall mit den E-Bikes hinkommen, Jäger, Waldbesitzer sind auch nicht gut auf Biker zu sprechen, da sie angeblich den Boden umpflügen und das Wild aufscheuchen. Autofahrer sind auch nicht gut auf Biker zu sprechen. Wanderer fühlen sich von Bikern gestört. Was bleibt, ist Zuhause im Bett liegen bleiben.
 
seifenchef

seifenchef

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Hi,

Klar ist das so.
Früher (Biobike) hatte man (ich zumindest) dünnste Reifchen, wegen Vmax.
Damit ist man nicht gern auf Feldwegen gefahren.
Heute hat man 2" oder noch bissl mehr, der Motor gleichts ja aus, und fährt liebend gern auf Feldwegen, bloß weg vom Autolärm ... o.s.ä.

Aber wenn da der Landwirt kommt mit einem seiner 'raumschiffartigen' Geräte ist es doch wohl logisch das ich ihm Platz mache.
Denn in 1. Linie ist es ja sein Weg. Also ich hab da kein Problem....

Klar, und die Qualität der Wanderer leidet vmtl. wirklich etwas wenn immer mehr mit 25 km/h permanent an ihnen vorbeirauschen ...
... 8 Milliarden sind vermutlich einfach 7 Milliarden zuviel ... o.s.ä. ;)


gruß seifenchef
 
Baikal2020

Baikal2020

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1599329035135.png

Auf den Wegen ist das Problem gering, normalerweise sind es auch öffentliche Wege. Äcker sind aber Privatbesitz und da hört das Betretungsrecht auf. Insbesondere auf der Saat macht man sich keine Freunde aber auch Wiesen nehmen durch befahren Schaden.
 
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Grantlhaua

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Wir haben am Samstag sogar zusammen mit nem anderen E-Biker geholfen seine ausgebüchsten Kühe wieder hinter den Zaun zu treiben. und fahren auch an den Rand/in die Wiese wenn der Bauer mit nem Händer kommt. Da wird dann auch freundlich gegrüßt und weiter gehts...

Aber es gibt halt auch richtige A...., egal ob gegenüber Wanderern, Bauern, anderen Fahrern oder Tieren.

Wir grüßen Grundsätzlich auch jeden, egal ob MTB oder Wanderer. Die meisten sind dann tatsächlich überrascht und grüßen zurück :D ein klassisches "Servus" kann man sogar im Uphill noch raus drücken wenn man denn will.
 
Kaja

Kaja

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Biker sind oftmals den Bauern ein Dorn im Auge, da sie eben, heute überall mit den E-Bikes hinkommen, Jäger, Waldbesitzer sind auch nicht gut auf Biker zu sprechen, da sie angeblich den Boden umpflügen und das Wild aufscheuchen. Autofahrer sind auch nicht gut auf Biker zu sprechen. Wanderer fühlen sich von Bikern gestört. Was bleibt, ist Zuhause im Bett liegen bleiben.
Als Jägerin kann ich dazu berichten, dass bei uns viele MTB Fahrer keinerlei Rücksicht auf die Natur nehmen. Da wird auf Wildwechseln gefahren, Rampen werden einfach irgendwo abseits der Wege gebaut, Nachts durch den Wald geradelt usw.
Es hat niemand was dagegen, wenn man normal auf den Wegen fährt, aber bitte nicht querfeldein und auf die Wiesen und Äcker. Aber alles andere beunruhigt die Tiere und richtet Schaden für die Bauern an.

Über das allgemeine Verhalten will ich jetzt mal lieber nichts sagen. Eine Klingel ist für viele ein Fremdwort und Seitenabstand zu Fußgängern erst Recht.
 
Seemann

Seemann

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Nicht jeder Weg ist zwangsläufig gut einsehbar und wer mit 40 Tonnen unterwegs ist, kann nicht so anhalten wie ein Fußgänger.
Auch für einen Trecker gilt Sichtfahrgebot, wenn er einen Weg nicht innerhalb des Bremsweges einsehen kann muß er langsamer fahren.

Denn in 1. Linie ist es ja sein Weg.
Das ist mir neu, dass landwirtschaftliche Wege den Bauern gehören.
Eine Straße durch eine Ortschaft gehört ja auch nicht dem Autofahrer.

Ich kann mir schon vorstellen, dass es die Bauern nervt, wenn immer mehr Radfahrer auf landwirtschaftlichen Wegen unterwegs sind. Aber solange dies öffentliche Wege sind und er nicht mit 1,50 m Abstand überholen kann, muß auch der Bauer hinter einem RadFahrer hinterherfahren. Selbstverständlich sollte man als Radfahrer den Trecker vorbeilassen, sobald es möglich ist, der Trecker hat aber auch nicht zu drängeln.

Ich kann leider auch nichts dagegen machen, wenn ich in der Stadt mit dem Fahrrad beruflich unterwegs bin und von den vielen Freizeit-Autofahrern belästigt werde, die nur zum Bummeln oder Shoppen kommen.
 
U

Ullerich

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Auch für einen Trecker gilt Sichtfahrgebot
Keine Frage, nur kennen wir dennoch nicht die näheren Umstände. Das Gebot gilt übrigens auch für den Biker, oder nicht? ;) und wenn ich mich noch richtig erinnere, gibt es im Wassersport eine Regelung, die besagt, dass derjenige ausweichen muss, der besser manövrieren kann.
Einen Ackerschlepper betrachte ich auch wie die Berufsschifffahrt, die Vorfahrt genießt.
 
Kaja

Kaja

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@Seemann, es gibt auch private Wege die nicht der Gemeinde gehören und auf denen das Betreten nur geduldet wird
 
Seemann

Seemann

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Interessantes Thema.:)

Einen Ackerschlepper betrachte ich auch wie die Berufsschifffahrt, die Vorfahrt genießt.
Das sehe ich ganz und gar nicht so.Ich fahre nahezu täglich während der Bürozeiten zu dienstlichen Terminen mit dem Pedelec über einen asphaltierten Feldweg, das heißt ich bin genauso gewerblich unterwegs, wie der Bauer auf dem Trecker.

Damit wäre der „meine Fahrt ist wichtiger“ Aspekt schon einmal widerlegt.

Die Regeln im Wassersport stammen u.a. daher, dass man davon ausgeht, dass ein Wassersportler nahezu immer in seiner Freizeit unterwegs ist, währen der Berufsschiffer zu 99 % gewerblich fährt.

Auch den Aspekt der schlechteren Manöverierfähigkeit sehe ich (auf dem Feldweg) nicht gegeben. Der Trecker kann (ohne die Gesundheit des Fahrers aufs Spiel zu setzen) wesentlich leichter in die Grasnarbe neben dem Feldweg ausweichen. Der Radfahrer kann dabei leicht stürzen und tritt auch noch regelmäßig in die Hundekacke, welche sich in der Grasnarbe befindet. (Ist mir schon 2x passiert als ich auf die Durchfahrt des Treckers wartete) Das macht sich beim Kunden gar nicht gut.

Somit kann man zurecht die Regeln im Wassersport nicht auf die Straße übertragen.

Auch das alte Denken der „Wichtigkeit der Fahrt“, die bei manchen Autofahrern gegenüber Radfahrern noch gepflegt wird, weicht ja glücklicherweise langsam auf.

Ich erwarte als Radfahrer im Begegnungsverkehr auf Feldwegen wenn der Weg sehr eng ist,, dass der Trecker UND der Radfahrer ihre Geschwindigkeiten auf Extrem langsam (einer der beiden besser auf Null) reduzieren und soweit wie möglich nach rechts ausweichen. So läuft das hier in der Regel auch ab. Ein Trecker mit den offenen Rädern ist extrem gefährlich für Radfahrer die auf der evtl. Kippeligen Grasnarbe stehen, insbesondere bei älteren Personen Oder Kindern.

@Seemann, es gibt auch private Wege die nicht der Gemeinde gehören und auf denen das Betreten nur geduldet wird
Es gibt alles, aber woher soll ich das als Radfahrer wissen, wenn der Weg nicht explizit als Privatweg ausgeschildert ist ?
Bei einem asphaltierten Feldweg der teilweise mit öffentlich rechtlichen Straßenverkehrszeichen ausgeschildert ist (z.B. KFZ gesperrt) gehe ich erstmal davon aus, dass die StVO gilt.

Wenn sich Bauern eine private Straße anlegen, auf der sie immer Vorfahrt haben wollen, müssen sie diese explizit kennzeichnen, vermutlich (aus juristischer Sicht) sogar absperren.
 
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McLane

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Das ist mir neu, dass landwirtschaftliche Wege den Bauern gehören.
Das dürfte sogar bei einem Großteil der Feldwege der Fall sein. In der Regel führen diese Wege über Privatgrund, und der Besitzer (in diesem Fall der Landwirt) muss auch für den Unterhalt des Wegs aufkommen.
 
Thema:

Verhalten von Radfahrern

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