Verbot für elektrische Fat-Bikes

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Steeler

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Ich nehme an, das ist ähnlich wie in Deutschland. Einige wenige meinen, in Feld und Wald Wege zu suchen, auf denen sie die Natur (zer-)stören. In der Folge gibt es dann Einschränkungen, die eine Mehrheit betreffen, die sich anständig und die Natur schonend verhalten.
 
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Habberdash

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Manchmal müssen Zeichen und Grenzen gesetzt werden, auf eine respektvolle und vernünftige Gesellschaft zu hoffen wäre naiv. In Frankreich werden meist die politischen Entscheide sehr indifferenziert umgesetzt und es entstehen manchmal etwas kuriose Situationen.
Ich bin überzeugt, dass man zu Fuss auf einem Wanderweg in den Landes viel mehr wahrnimmt als auf einem E-Motorbike. Vielleicht wäre es eine gute Erfahrung, wieder vermehrt auf das Umfeld zu fokussieren als mit dem Rad und Motor beschäftigt zu sein?
 
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FranzFranz

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Ich finde das Verbot völlig ok.

Wenngleich die breiten Reifen der FAT-Bikes weit weniger Schaden anrichten durch geringen Anpressdruck. Der einzelne Radler ist meist nicht das Problem, aber die Vielzahl der Radtouristen macht es dann.

Der Eigentümer des Waldes ist einfach nur bestrebt sein Eigentum zu schützen, gestattet aber z.B. Wanderern den Zutritt auf bestehenden Wegen. Der Eigentümer (ob nun privat oder Gemeinde...) bestimmt die Regeln und muß ggf. auch die Einhaltung von Umweltauflagen sicherstellen. Letztlich kann er auch zur Mithaftung bei Unfällgen herangezogen werden.
Niemand würde auf die Idee kommen auf dem Hof-Lagerplatz eines Industriebetriebes einen Trail anzulegen und dabei Lagergut zu zerstören - aber im Wald Trails anzulegen und durch vielfache Benutzung die Wurzeln freizulegen und zu schädigen ist dann plötzlich etwas Anderes?
 
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Nullkommanix

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Ich bin überzeugt, dass man zu Fuss auf einem Wanderweg in den Landes viel mehr wahrnimmt als auf einem E-Motorbike.
Am meisten nimmst du war wenn du dich einfach hinsetzt und ruhig sitzen bleibst. Nach wenigen Minuten beginnt der Wald um dich herum wieder zu leben... bis sich mal wieder ein Wanderer oder Fahrradfahrer nähert.
 
camper510

camper510

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Wenn ihr das alles so ernst meint, dann dürfte keiner von euch ein MTB fahren und kein Crossbike.
 
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FranzFranz

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Doch, ich meine es ernst und fahre eben nur dort wo es erlaubt ist, bzw. geduldet ist. Die Geduld erschöpft sich aber immer mit der Masse der Nutzer und den daraus resultierenden unerwünschten Folgen. Über kurz oder lang stehen dann eben solche Verbotsschilder, wenn die auch nicht beachtet werden, dann steht irgendwann ein Schlagbaum oder eine andere Barriere. Diese Entwicklung habe ich mehrfach über Jahre beobachtet. Vor etlichen Jahren war das alles kein wirkliches Problem - da nur Einzelfälle.
Massenhafte Wochenendausflügler überfüllen beliebte Wege - das nervt uns, obwohl wir ein Teil davon sind. Diesen Widerspruch kann ich auch nicht auflösen.

Und da wir ja ein Teil einer gesellschaftlichen Gemeinschaft sind, hört die persönliche Freiheit dort auf wo ich Andere belästige oder schädige.
 
Wildwolf

Wildwolf

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Wenn ihr das alles so ernst meint, dann dürfte keiner von euch ein MTB fahren und kein Crossbike.
Nun! Dies sind die feinen Unterschiede eines Sportlers in freier Natur und meist Sport touristischen Idioten, gilt auch für andere Bereiche.

Natursport verlangt einen bewussten Umgang mit natürlichen Lebens- und Landschaftsräumen.

Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige, intensive Naturerlebnisse – der Erhalt der Naturräume darf dabei aber nicht zu kurz kommen. Besonders beim Natursport wird das enge Verhältnis zwischen Mensch und Natur deutlich: Es liegt im ureigenen Interesse der Sportler, die Natur in ihrer Vielfalt zu erhalten, zu schonen und zu schützen.

In Frankreich sind Fat-Bikes weit verbreitet, gerade an den Stränden und dazu gab es auch schon einige Verbote, weil es überhandnahm.

https://www.leparisien.fr/gironde-3...ret-16-05-2022-5MTOZY5YDBE4FOI2OA3CUEUYAI.php



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Wolf
 
Geierlamm

Geierlamm

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Dieses " Schonen und Schützen" ist schwierig, weil es vor allem auch Einschränkungen bedeutet, also Betretungsverbote.
DAS Problem sind nämlich die Massen an Besuchern, seien diese zu Fuss ,per Rad oder auf Ski und Schneeschuh unterwegs.
Hardcoreeinrichtungen wie Skipisten oder Bikeparks haben zwar mit freier Natur soviel zu tun wie eine Autorennstrecke oder ein Fußballstadion , haben aber die segensreiche Wirkung der Kanalisation.
Überall dort wo sich Massen ungebremst und ohne Lenkung im Gelände verbreiten, wirken sie viel schädlicher auf empfindliche Habitate z.B. im Hochgebirge .
Jedoch ist das Geschrei groß , wenn Betretungsverbote erlassen werden.
Es geht aber nicht um den einzelnen Wanderer / Bergsteiger, motorisierten Radler sondern um die Menge. Wie soll das aber generell geregelt werden ?
Mit Appellen an die Vernunft?
Dann kommen sich die Vernünftigen veräppelt vor, angesichts derer , die sich einen Dreck um Vernunft scheren!
Betretungslizenzen / Tageskarten ausgeben?
Wer soll das kontrollieren?
Nicht mal Nächtigungsverbote werden eingehalten siehe "Hotspot" Schrecksee im Allgäu .
Und wenn da nur ein oder zwei zelteten, und dabei ruhig blieben , gäbe es auch keine Aufregung, doch ein regelrechter Rummel wie er dort entstand , muss unterbunden werden, wenn man sowas wie "freie Natur" erhalten will.
Dass bestimmte Verbote sich explizit auf Motorfahrzeuge erstrecken , hat eben auch die kanalisierende Wirkung.
Schon ab wenigen steilen Höhenmetern lichtet sich das Feld sehr stark, wenn kein Motor genutzt werden darf , genauso wie es ziemlich mühsam ist ,im Sand herumzuradeln ohne Unterstützung.

Gruss

Geierlamm
 
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Steeler

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Dieses " Schonen und Schützen" ist schwierig, weil es vor allem auch Einschränkungen bedeutet, also Betretungsverbote.
Dass es auch anders geht, sieht man in Skandinavien. In Schweden und Norwegen gilt beispielsweise das Jedermannsrecht ( nicht verwechseln mit dem Jedermannsrecht in Deutschland).
Grundlage ist hier der respektvolle Umgang mit der Natur. Dieser Respekt muss auch Radfahrern nicht schwerfallen. Dazu ein Hinweis für Mountainbiker:
Mountainbiken in Norwegen – auch im Winter ein Natur-Abenteuer | Norwegen-Service
Wesentliche Hinweis durch die NOTS, die Norwegische Organisation für Mountainbiking, sich beim Biken auf den Trails oder Loipen auch respektvoll zu verhalten:

⇒ Fußgänger oder Skifahrer haben Vorrang auf den Wegen, dementsprechend sollte der Biker das Tempo reduzieren und aufpassen.

⇒ Keine neuen Trails bauen, sondern die vorhandenen nutzen.

⇒ Die Trails nicht verbreitern durch das Blockieren des Hinterrades beim Hinunterfahren oder das Fahren durch feuchtes und sumpfiges Gebiet: Hier sein Bike lieber tragen!

Naturgenuss mit Respekt sollte so auch bei uns möglich sein.
 
ktmb

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Ok, DK ist auch recht gleichmäßig besiedelt. Alle 3 km ein Haus. ;) In SE, NO und FI sieht es sicher anders aus.
 
robat1

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Doch, ich meine es ernst und fahre eben nur dort wo es erlaubt ist, bzw. geduldet ist. Die Geduld erschöpft sich aber immer mit der Masse der Nutzer und den daraus resultierenden unerwünschten Folgen.

Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ein Fahradfahrer der Natur und den Tieren im Wald mehr schadet als ein Fußgänger.

Die Radfahrer halten wenigsten 90% der Strecke die Klappe und sind zügig vorüber.

Wenn ich wandern gehe, nerven mich nicht die Radfahrer sondern die Fußgänger die ""ununterbrichen"" die Klappe offen haben und miteinander labern statt die Natur zu genießen.

Da muss ich entgegen meinem natürlichen Tempo entweder 100m voraus rennen oder 100m Abstand halten dass ich in Wäldern und Bergen nicht pausenlos das Gelaber in den Ohren habe, statt den Vögeln.

Oft geht man auch noch im Zigarettengestank hinterher!

Wir sind einfach bei allem und überall zu Viele!!!
Egal ob Wandern, Radfahren, Paddeln, Klettern, usw. Usw. Usw.

Mich ärgert ohnehin dass bei dem ganzen scheinheiligen Umweltgelaber der Parteien das eigentlich und einzige Problem zu gunsten der Wirtschaft totgeschwiegen wird.

Wir sind schon viel zu Viele auf dem Globus und vermehren und jedes Jahr um aberwitzige 80 Millionen zusätzliche Esser und Konsumenten, die zusätzliche Anbauflächen, Nutztiere, Arbeitsplätze, Wohnraum, Klamotten, Handys, Fahhräder, Mopeds und Autos brauchen oder wollen.

Und mit den steigenden Zahlen wird es immer mehr Verbote geben anstatt das eigentlich Problem mal anzusprechen.

Ganz im Gegenteil, die Wirtschaft und die Politiker schreit nach immer mehr (billigen) Fachkräften und Arbeitern.

Robert
 
Wildwolf

Wildwolf

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Und mit den steigenden Zahlen wird es immer mehr Verbote geben anstatt das eigentlich Problem mal anzusprechen.
Alter, was für ein Gejammer, sende dein Handy, Bike, etc.pp nach Afrika und mach einen Abgang vom Planeten.

Tschöööö!

StayHealthy&Strong

Wolf
 
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Oschtallgoier

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Die Panzer muß man nicht überall vorfinden...
Ich muß mich jetzt mal selber zitieren 🙈

Kryptisch...wie immer 😜🤘

Hey, den einzigen welchen ich virtuell kenne ist @leodive, er hat sein Fatti ein ½ länger als wie ich meinen Panzer.

Die Gattung "Fatbike" ist im Ostallgäu in etwa so verbreitet, als wie ein pink lackierter Pudel 😜.

Panzer...war übrigens für Insider ein Späßchen, ein Hersteller nannte sein fatbike Model tatsächlich "Panzer"...von daher her...

Ich wohne im südlichen Ostallgäu. Dort gibt es bei der Bevölkerung einen Sympathieträger, welcher noch größer angesehen ist als wie mein fatbike, nämlich meine Vespa, mit der werde ich von der Exekutive maximal verwarnt, wenn ich wieder mal auf dem Fußgängerweg sau blöd parke...mit 200ccm³ gibbet da normalerweise Mecker.

So, nun zu meinem Fatty ♥️...selbst auf den Viehweiden bekomme ich keinen Stress, mein fatbike hinterlässt nämlich keine Spuren in der Wiese. Und selbst bergab, bei einer plötzlichen Bremsung graben sich die fetten Walzen nicht in den losen Schotter ein.

Dank dem Forum wieder mal was gelernt, es gibt sie, die reinen Fahrverbote für Fatbike.

Mmmh, aber Frankreich...ist für mich persönlich so, als wenn ein Sack Reis in China...so long.
 
leodive

leodive

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Wie immer hier in diesem Forum sinn befreites Geschwafel, kann zu, da kommt eh nix gescheites mehr :) mit Ausnahme von @Oschtallgoier(y)
 
Begonia

Begonia

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da kommt eh nix gescheites mehr
Bist Hellseher?

Eigentlich haben Fahrräder - ob Fat oder Bio - im Wald oder oben über der Baumgrenze, überhaupt nichts verloren.

Gerade gestern wieder so einen Sportler gesehen, der sein Rad mit einer Lampe bestückte, heller als die Lichter meines Autos. Damit will der allen Ernstes nachts durch den Wald. Den Verkauf resp. die Produktion solcher Geräte verbieten, ist das einzig vernünftige Vorgehen.
 
camper510

camper510

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ich muss mich leider wiederholen, wie bereits gesagt sinn befreites Geschwafel, kann zu :)
Naja, Hauptsache deine Beiträge waren sinnvoll. Nee, auch nicht, enthielten doch nur Lästereien.
Aber anderen Usern Langeweile vorwerfen.
 
Thema:

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