Da braucht man - meiner Meinung nach - nicht unbedingt 1 Mathematiker für, um das zu erklären: der Zug an der Leine wirkt nach hinten, gleichzeitig aber auch auf den Antrieb, der das Fahrrad eigentlich nach vorne bringen sollte. Es "kämpfen" also 2 Kräfte gegeneinander: der Zug an der Leine nach hinten und der Antrieb nach vorne. Der Antrieb hat hier aber schlechte Karten, weil nämlich das Fahrrad ohne Fahrer nur einen sehr geringen Andruck auf die sehr kleine Aufstandsfläche des Reifens bringt. Soweit ich sehe, wiegen gute Fahrräder heute irgendwas zwischen 15 und 20 kg und diese Last dürfte auch ungefähr 50:50 auf Vorder- und Hinterrad verteilt sein. Es sind also maximal 10 kg, die auf einen "Latsch" normalerweise von der Größe einer 1-€-Münze einwirken. Die sind "unglaublich" leicht zum durchrutschen zu bringen - die nach hinten wirkende Kraft an der der Pedale ist "einfach stärker".
Wenn aber der Fahrer auf dem Fahrrad sitzt, sind es wenigstens 40 - 50 kg (Gewicht Fahrer + Gewicht Fahrrad * 50 %), die das Hinterrad belasten, in der Praxis wohl eher mehr (Satteltaschen, Werkzeug, Wampe des Fahrers, Bierflaschen usw) und der "Grip" des Hinterrads wird dementsprechend erhöht.