Velotraum E-Finder (mit E-8000 und Rohloff)

Diskutiere Velotraum E-Finder (mit E-8000 und Rohloff) im Shimano Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Seit vorgestern habe ich nach gut 6 Wochen Wartezeit mein zweites Pedelec :) Es ist ein E-Finder von Velotraum mit Shimano Steps 8000 und Rohloff...
zilp

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Seit vorgestern habe ich nach gut 6 Wochen Wartezeit mein zweites Pedelec :)
Es ist ein E-Finder von Velotraum mit Shimano Steps 8000 und Rohloff Speedhub.

Mir war schon länger klar, dass ich beim E-Biken mit dem - natürlich immer noch hervorragenden - Simplon Chenoa allein nicht glücklich werden könnte. Dazu habe ich schon zu lange und zu gerne Velotraum und Rohloff gefahren und genossen. Verschleißanfälligkeit, Pflege- und Wartungsaufwand lassen mich seit über 15 Jahren nicht mehr richtig mit dem System Kettenschaltung warm werden. Die hohe Individualisierbarkeit bei Velotraum und ein möglichst konträr zum Simplon stehendes Radmodell waren weitere Motive für das zweite E-Rad. Kein (Haupt-)Grund, weder pro noch contra, war für mich der Shimano-Motor, denn mit dem Bosch CX bin ich auch zufrieden; aber Velotraum bietet bislang keine anderen Mittelmotoren für seine Bikes an.

Nach hartem Sparen in den letzten Monaten und fast noch härteren Rechtfertigungsanstrengungen für diesen Kauf gegenüber fast meinem ganzen Umfeld (unglaublich, was man sich da als aktuell Nichtautobesitzer von - teils mit mehreren Autos + Motorrad/-rädern im Haushalt ausgestatteten - anderen anhören muss ...) habe ich mir diesen Wunsch nun verwirklicht.

Größter Nachteil gegenüber dem Chenoa (mit Carbonrahmen) ist das hohe Gewicht des E-Finders.
Größtes Plus (neben dem geringen Verschleiß/Pflegeaufwand) ist das im Vergleich zum Chenoa bessere Fahren ohne Motorunterstützung.
Die beiden Motoren halte ich nach meinen bislang erst knapp 50 km mit dem Steps
in etwa für gleichwertig und ähnlich brauchbar, obwohl es Unterschiede gibt.

Alles Weitere berichte ich im Laufe der nächsten Tage und Wochen ...
Nun erstmal ein paar Bilder:
P1060887.JPG
in etwa für gleichwertig und ähnlich brauchbar, obwohl es Unterschiede gibt.
Alles Weitere berichte ich im Laufe der nächsten Tage und Wochen ...
Nun erstmal ein paar Bilder:

P1060881.JPG


P1060883.JPG P1060885.JPGP1060890.JPG
 
GiosCompact

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Glückwunsch zum neuen Rad! :) Ich finde die Farbe sehr mutig, und neben dem Chenoa
wirkt es nicht nur durch die fetten Reifen ein wenig grobschlächtig? ;) In Zeiten der
fortschreitenden Systemintegration fast ein Retro-eBike. :D

Viele Grüße!

Karl
 
christiank

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Der Preis dieses Rades ist schon eine Nummer.

Andererseits...

Velotraum Räder sind gebraucht auch nicht geschenkt zu bekommen, also Werthaltig und ein Rohloff Hinterrad kostet nun mal alleine schon 1200€
Insoferne - und vor allen verglichen mit hippen LifeStylePedelecs die schon frisch aus der Auslage 70% Wertverlust haben - eine durchaus solide Lösung.

Es ist auch erfrischend all die Anlötsockel und Gewinde zu sehen an denen (zB) doch tatsächlich _ordentliche_ Gepäckträger zu schrauben sind, auch keine Selbstverständlichkeit mehr...

Die Gabel ist auch vom feinsten - es gefällt mir das doch noch ein Hersteller den Mut hat keine Federgabel zu verbauen.

Schöne Touren wünsch' ich Dir mit diesem Sahnestückchen (y)(y)
 
I

ingerennt

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Ja Velotraum ist schon was Tolles!! Ich hoffe hier bald ausführliche Fahrberichte zu lesen!
Viel Spaß mit dem Rad
 
zilp

zilp

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Glückwunsch zum neuen Rad! :) Ich finde die Farbe sehr mutig, und neben dem Chenoa
wirkt es nicht nur durch die fetten Reifen ein wenig grobschlächtig? ;) In Zeiten der
fortschreitenden Systemintegration fast ein Retro-eBike. :D
Dankeschön! :)
Es war der Plan, dass mein zweites Pedelec kein Zwilling des Chenoa sein sollte, sondern höchstens wie ein entfernter Verwandter ;).

Die Farbe sollte erstens das Rad nicht zu (oberflächlich-)stylisch/hip/peppig und damit zu (klau-)attraktiv machen :sneaky:, zweitens für (längere) Fahrten in der Dunkelheit eine gewisse "Leuchtkraft" liefern und drittens sich vom tiefen Schwarz des Chenoa möglichst deutlich abheben. Daher fiel meine Wahl auf diese Farbe zwischen "taxi-beige" und hellgelb.

Insgesamt war mir die Optik nicht so wichtig, sondern die "inneren Werte": haltbar, pflegeleicht, alltagstauglich und einigermaßen vielseitig (und die schon genannte Abgrenzung zum Chenoa).
Mit den fetten Reifen war ich tatsächlich mal experimentierfreudig; ich hatte vorher noch nie breitere "Schlappen" an einem Rad als 50er.

Zu starke Systemintegration sehe ich kritisch. Sie schränkt u. U. Änderungen, Anpassungen, Erweiterungen etc. ein.
Und total anti-Retro bin ich auch nicht unbedingt ;)
 
zilp

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Wenn Dir mal die über 1kg schweren Reifen nicht mehr gefallen
Das hast du ziemlich treffsicher erkannt, dass meine bulligen Reifen mir in der Tat nicht so recht zusagen. Da habe ich es mit der Pannensicherheit und Federung per Reifen wohl etwas übertrieben. Diese mitzuschleppenden rotierenden Massen sind schon ein Hemmschuh (n) obwohl sie andererseits bergab auf glattem Asphalt abgehen wie der Blitz :D

Auf jeden Fall danke für den Tipp! Bisher war ich immer ziemlich fixiert auf Schwalbe-Reifen ...aber jetzt werde ich tatsächlich mal Conti in die engere Wahl nehmen ...
 
weinibike

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Velotraum E-Finder Steps E7000 (2019)
Hallo, endlich lese ich in diesem Forum etwas über das Finder. Ich bin total hin und weg von diesem Rad. Leider kann und will ich mir es im Moment nicht leisten. Mein Stevens ist in fünf Jahren erst 10 Tkm gelaufen und muss noch eine Weile halten. Aber ich bemühe fast täglich die Konfiguration auf der Homepage von Velotraum, um diesem Traum gefühlt etwas näher zu kommen. Nun kann ich endlich jemanden bei seinen Erfahrungen begleiten und Löcher in den Bauch fragen, hoffentlich.
Gruß Frank
 
zilp

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Hallo, endlich lese ich in diesem Forum etwas über das Finder. [.....] Nun kann ich endlich jemanden bei seinen Erfahrungen begleiten und Löcher in den Bauch fragen, hoffentlich.
Gruß Frank
Hallo Frank,
freut mich, einen weiteren E-Finder-Fan hier zu finden. :)
Ich habe selbst seit knapp einem Jahr, d. h. seit ich hier mitlese, im Forum erfolglos jemanden mit diesem Rad gesucht, danach doch erst ein anderes Pedelec angeschafft.
Meine Sehnsucht nach einem Velotraum (und nach einer Rohloff) auch beim E-Bike + einige Vernunftgründe haben mich dann in die "wahnsinnige" Entscheidung getrieben, doch jetzt schon ein E-Finder zu kaufen. :eek:
War nur möglich durch aktuelle Autolosigkeit und Einsparungen an weiteren Stellen :cautious:.
Bis jetzt habe ich es noch nicht bereut. (y)

Für eine echte Bewertung dieses Velotraums (und meiner Entscheidung) ist es allerdings noch zu früh.

Fragen kannst du aber sehr gerne jetzt schon stellen - ich versuche mein Bestes ;)

Viele Grüße aus Westfalen nach Sachsen und
"hold on tight to your Velo-dream"
und gleichzeitig weiter viel Freude mit dem Stevens,

Christoph
 
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Mit meinem neuen E-Finder bin ich nun gut 80 km gefahren. Mit dem - auch noch nicht so alten - Chenoa sind es knapp 2500 km.
Deshalb kann ich nach wie vor nur erste Eindrücke vom Velotraum wiedergeben und einen nur vorläufigen und vagen Vergleich mit dem Simplon anstellen.
Das E-Finder ist ca. 3 kg schwerer als das Chenoa, was sich vor allem beim Tragen spürbar auswirkt, beim Fahren weniger.
Das Chenoa ist etwas wendiger und spritziger als das Finder; der Unterschied ist aber geringer als ich gedacht hatte.
Überragend gut ist das Velotraum mit der auf Berggängigkeit getrimmten Übersetzung der Rohloff beim Radeln ohne Motor. Es lässt sich beinahe so leicht treten wie meine Bio-Rohloffs, besser als das Chenoa mit Bosch. Bei einigen Steigungen, die ich mit dem Chenoa nicht oder nur widerwillig ohne Motor fahre, habe ich auf dem Finder sogar "vergessen", über den Motoreinsatz auch bloß nachzudenken.
Mehr Details möchte und kann ich erst nach und nach liefern ..

Beide Räder sind toll, jedes für sich, und - im gewünschten ausreichenden Maß - auch in ihrer Unterschiedlichkeit (y)
P1060925_v1.JPG
 
weinibike

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Velotraum E-Finder Steps E7000 (2019)
Hallo Christroh,

kannst Du mal Deine Ritzelgrößen kundtun, damit ich mit dem Ritzelrechner rechnen kann, einfach mal so zum Vergleich mit einer Kettenschaltung.

Welche genaue Bereifung hast Du gewählt? Ist das ein 62-584 Moto X? Welchen Luftdruck hast Du eingestellt? Kannst Du schon etwas zum Komfort im Vergleich zum Chenoa sagen. Das hat ja eine Luftfedergabel.

Mich würden auch ein paar Fotos zur "Verkabelung" am Cockpit und dem Kabeleingang am Rahmen interessieren. Nur falls Du magst ... wie ist denn die Verkabelung zum Rücklicht gelöst? Läuft das Kabel intern?

Sehr positiv stimmt mich die Tatsache, dass man ohne Motor so "leicht" treten kann. Das hat etwas von Fahrrad ...

Viele Grüße
Frank
 
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Hallo Frank,
zu später Stunde (leider gerade erst im Forum "mal eben schnell" nachgesehen) und kurz vor Ostern nur schnell in aller Kürze:

  • Kettenblatt vorne: Shimano Steps 8000 FSM-CRE80, 38 Z. , KL 50 mm
  • Steckritzel hinten: Rohloff 17 Z.
  • Reifen: Schwalbe Super Moto X, 62-584, Performance, GG, Snake, Draht; bisher probiert zwischen 1.9 und ca. 2,4 bar (max. lt. Händler: 2.5)
Der Reifen hat etwas wenig Profil, was ich nicht gewohnt bin... bisher aber keine ernsten Grip-Probleme; echte Härtetests in Matsche oder auf Schnee fehlen allerdings noch.
Vollgepumpt - wie schon vom Händler - läuft er absolut super auf "heilem" und trockenem Asphalt. Über Schlaglochpisten o. ä. wird man auf dem Alurahmen schon ordentlich durchgeschüttelt. Da ist Chenoa mit der hervorragenden Federgabel und wohl auch mit dem besser dämpfendem Carbon im Vorteil.
Mit weniger Reifendruck und (eigener) Gewichtsverlagerung auf die Thudbuster-Sattelstütze kann man das auf dem Finder aber einigermaßen gut ausgleichen.
Federgabel ist übrigens auch am Finder nachrüstbar bzw. beim Erstkauf direkt bestellbar ...

Hier erstmal nur schon "ältere" Fotos zur Verkabelung (speziell dazu habe ich noch keine gemacht):

P1060886.JPGP1060882.JPGP1060884.JPG

So, jetzt Schluss für heute ... und frohe Ostern (auch an alle anderen im Forum),

Christoph
 
christiank

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Hallo @zilp,

was ich nicht gewohnt bin... bisher aber keine ernsten Grip-Probleme; echte Härtetests in Matsche oder auf Schnee fehlen allerdings noch.
Vollgepumpt - wie schon vom Händler - läuft er absolut super auf "heilem" und trockenem Asphalt.
Schau mal, hier wird der Rollwiderstand des ContiRaceKing mit Butyl/Latex/Tubeless verglichen:
https://www.bicyclerollingresistance.com/specials/tubeless-latex-butyl-tubes
Die "Protection" Variante hat auch nahezu die gleichen Laufeigenschaften.

Gerade bei Deinem Bike zahlt sich eine Tubeless Konfiguration wirklich aus.
Du kannst damit mit wenig Luftdruck (komfortabel) und trotzdem geringen Rollwiderstand fahren - hier spielt "tubeless" seine echten Stärken aus.
Ich würde Dir wirklich empfehlen den Conti zu probieren, das mit den MotoX wird - nach meinem Empfinden - ja doch nix.
Bei 1,7 bar und TL hast Du hier einen Rollwiderstand 17,5 Watt, das ist ein sensationeller Wert.

Alle 4 Monate muss man halt Dichtmittel nachfüllen - hier gibt es Systeme mit denen man das ohne Sauerei machen kann (Eine Spritze mit einer Kunstoffkanülle tuts aber auch)
Die einzige Voraussetzung wäre das Deine Felgen zumindest einen kleinen Hump haben und der Reifen bei Null Bar nicht zurück in des Felgebett ploppt.
 
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zilp

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Hallo @zilp,

Gerade bei Deinem Bike zahlt sich eine Tubeless Konfiguration wirklich aus.
Du kannst damit mit wenig Luftdruck (komfortabel) und trotzdem geringen Rollwiderstand fahren - hier spielt "tubeless" seine echten Stärken aus.
[.....]
Die einzige Voraussetzung wäre das Deine Felgen zumindest einen kleinen Hump haben und der Reifen bei Null Bar nicht zurück in des Felgebett ploppt.
Ich behalte deinen Vorschlag auf jeden Fall im Hinterkopf.
Vorerst habe ich aber noch zu wenig Erfahrung mit meiner aktuellen Bereifung. Ein wenig Zeit und Chancen will ich ihr noch geben.
Mit tubeless habe ich mich bislang nicht beschäftigt. In Wikipedia sind dazu mehr Nach- als Vorteile aufgelistet.
Velotraum schreibt dazu im Glossar:
"Technisch sind die Tubeless-Reifen inzwischen ausgereift, die Handhabung und Wartung ist jedoch immer noch nicht anwenderfreundlich. So muss z. B. die Dichtmilch alle zwei bis sechs Monate erneuert werden, und manchmal gibt es Luftverluste, die nur durch einen Reifenwechsel in den Griff zu kriegen sind. Also nur was für Enthusiasten."

Meine Alex(rim) MD40 - Felgen sind jedenfalls schon mal tubeless-ready, ich selbst im Augenblick allerdings noch nicht :unsure:
 
weinibike

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Christoph,
ich erwarte nicht, dass Du Dir die Nacht um die Ohren schlägst. Zu den Feiertagen kann das Rad schon mal im Schuppen bleiben, Gründe dafür gibt es genügend.
Für mich geht es ja hauptsächlich um das Gewicht des Fahrrads und da ist die Federgabel natürlich im Weg. Ich möchte den Komfort gern mit dem G-One 70-584 von Schwalbe ausgleichen, ggf. auch um den Aufwand der tubeless Bereifung. Ich werde nie mehr als ein Fahrrad besitzen, also sollte ich das irgendwie hinbekommen. Die kleine Thudbuster verwende ich nun schon seit vier Jahren, bin aber nicht wirklich überzeugt. Böse Zungen behaupten ja, man kann sich diese Sattelstütze sparen.
Für die ersten Fotos zur "Verkabelung" danke ich Dir. Wie ich Dir schon schrieb, fällt es mir schwer, mich mit der Rohloff anzufreunden. Auch wenn ich diese Nabe so genial finde.
Wie ist das eigentlich mit dem Display am Lenker. Kann man das wie bei Bosch abziehen, um einen kleinen Diebstahlsschutz zu haben. Ich konnte zur Bedienung so richtig nichts finden.
Auch bin ich gespannt, was Du zu den Einstellungen des Steps-Motors schreiben wirst. Ich bin ja eher der "Eco" Typ, gerade wenn es sich auch mal so leicht ohne Antrieb treten lässt.
Viele Grüße
Frank
 
zilp

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@weinibike #17
Kein Problem, Frank, in der Nacht vor einem Doppelfeiertag und nach abgeschlossenen Ostervorbereitungen machte mir das nicht so viel aus ... Heute antworte ich aber lieber früher am Abend ;)
Am Finder habe ich die Federgabel auch weggelassen wegen Gewichts- und Kostenersparnis und um evtl. später besser einen Lowrider anbringen zu können. Der Komfort des Super-Moto-X ist auf (längeren) Strecken mit groben und harten Unebenheiten definitiv nicht gut. Deine Wahl mit dem G-One dürfte ziemlich sicher die bessere Wahl sein.

Das Steps-Display lässt sich nicht abziehen. Dieser Schutz-vor-Wegfahren-mit-Motor (viel mehr ist es ja kaum) fehlt hier also.

Ich fahre auch auch selten höher als 'Eco', auch mit Bosch nicht.
Mit Shimano-Bordmitteln lässt sich die Eco-Stufe nicht verändern/anpassen, soweit ich weiß; sie ist fest eingestellt auf 60% Unterstützung und damit etwas stärker als Bosch-Eco.

Viele Grüße,
Christoph
 
zilp

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Nun beginne ich mit dem Detail-Vergleich zwischen meinen beiden Pedelecs Simplon Chenoa/Bosch CX vs. Velotraum E-Finder/Steps 8000.
Ich lasse es aber ganz langsam angehen und starte mit den (wenigen) Gemeinsamkeiten.
Völlig identisch (baugleich) zwischen beiden Rädern sind nur die Pedale: Kombipedal Shimano PD-T8000.
Grundsätzlich gleich/systemgleich an beiden Bikes sind die Bremsanlage (Shimano XT Scheibenbremse) und der Klickfix-Adapter am Lenker, wobei sich am Finder die elegantere/kompaktere Normalvariante befindet, weil das Steps-Display nicht so viel Platz wegnimmt wie Bosch-Intuvia:

P1060914_v1.JPG

Zusammenfassend und stark verkürzend würde ich - nach aktuellem, eigentlich zu frühen Beurteilungsstand - sagen:
Beide Räder sind gute Pedelecs,
das Chenoa ist das bessere E-Bike,
das E-Finder das bessere Fahrrrad.

Alles Weitere, inkl. Begründung des gerade gezogenen Fazits, später ...
 
weinibike

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Das bessere Fahrrad ist für mich eindeutig eine guter Vergleich und eine noch bessere Bewertung. Wie ich ja bereits schon schrieb, empfinde ich nicht alles, was auf dem Pedelecmarkt so passiert, als gut. Ich möchte definitiv beim Fahrrad bleiben.

Wie empfindest Du den "hörbaren" Unterschied beider Motoren? Ich fahre ja noch nur mit 30 % Unterstützung bei Eco, bei Tour sind es dann 100 %. Irgendwo bei 50 % würde ich es für die Pendelei als angenehm empfinden. Ich dachte immer, man kann das in einem gewissen Rahmen beim dem Steps über eine App verändern.

Viele Grüße
Frank
 
Thema:

Velotraum E-Finder (mit E-8000 und Rohloff)

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