VanMoof VANMOOF S3 / X3: Technische Details / Review / Tutorial

Diskutiere VANMOOF S3 / X3: Technische Details / Review / Tutorial im Nabenmotoren Forum im Bereich Fertig-Pedelecs; Genau das sollte man nicht machen, sondern so: Das vM S3 lädt beispielsweise mit dem Original-Ladegerät ca. 6% Kapazität pro 10 Minuten Ladezeit...

G3421fünf

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Genau das sollte man nicht machen, sondern so:
Das vM S3 lädt beispielsweise mit dem Original-Ladegerät ca. 6% Kapazität pro 10 Minuten Ladezeit nach. Wenn man nun mit 40% Restkapazität zu Hause ankommt (die vM App zeigt die Restkapazität ja an) dann kann man 60% bis zur Vollladung auf 100% nachladen. Das wären dann ca. 100 Minuten Ladezeit. Die Zeitschaltur vor dem Netzstecker des Ladegerätes auf 80 Minuten Ladezeit eingestellt, lässt den Akku dann auf ca. 88% laden. Bingo! Man kann theoretisch auch mit einem anderen Ladenetzteil mit geringerem Ladestrom laden (die Zellen dankes es mit längerem Leben), die Ladezeiten verlängern sich halt dadurch. Dann muss man die Ladezeit pro Prozent Akkukapazität neu bestimmen, um die Ladezeit bis zur angestrebten finalen Ladekapazität zu kennen. Aber so sollte das angegangen werden.
Pedelecs anderer Marken geben über das Anzeigegerät die Restkapazität des Akkus auch an. Und es ist in der Regel auch bekannt, wieviel Kapazität pro Stunde Ladezeit mit deren Original Ladenetzteil nachgeladen wird. Wenn man dann rechnerisch interpoliert, kommt man zum Ziel. Aber der 80-er Prozentbereich als maximale Endkapazität sollte gesetzt sein, und zwar für alle Li-Ionen Akkus.
Es spricht nichts dagegen, vor einer Tour, für die man vermutlich die gesamte Akkukapazität benötigt, direkt vor Fahrtbeginn auf 100% vollzuladen. Das sollte aber nicht die Regel sein.
 

G3421fünf

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Mobiltelefone haben in der Regel eine intelligentere Laderegelung integriert (der Rechner dafür ist ja bereits mit an Bord). Das ist mit der aus Kostengründen eher „rudimentären“ Laderegelung bei Pedelecakkus nicht zu vergleichen.
 

trallafitti

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Tatsächlich hat mein Handy seit einigen Wochen die Funktion 'adaptives Laden' wodurch der Akku morgens kurz vor dem Klingeln des Weckers erst 100% erreicht.
Das S3 trenne ich nur vor erreichen der 100% vom Netz, wenn ich es zufällig am Handy sehe.
Wäre ja auch eine Idee für die Vanmoof-App: Bei einem selbstgewählten Ladestand bekommt man eine Meldung von der App. Klappt natürlich nur, wenn das Handy mit dem Fahrrad verbunden ist.
Vg
 

G3421fünf

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Schön, wie Ihr erkennt, dass in vielen Bereichen der Elektro(mobilität) bzw. dem Umfeld noch Entwicklungspotenzial steckt... Das hat auch etwas mit Ressourcenmanagement und Ressourcenschonung zu tun.
 
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Gerd W.

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vanMoof X3
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trevorreznik

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Genau das sollte man nicht machen, sondern so:
Das vM S3 lädt beispielsweise mit dem Original-Ladegerät ca. 6% Kapazität pro 10 Minuten Ladezeit nach. Wenn man nun mit 40% Restkapazität zu Hause ankommt (die vM App zeigt die Restkapazität ja an) dann kann man 60% bis zur Vollladung auf 100% nachladen. Das wären dann ca. 100 Minuten Ladezeit. Die Zeitschaltur vor dem Netzstecker des Ladegerätes auf 80 Minuten Ladezeit eingestellt, lässt den Akku dann auf ca. 88% laden. Bingo! Man kann theoretisch auch mit einem anderen Ladenetzteil mit geringerem Ladestrom laden (die Zellen dankes es mit längerem Leben), die Ladezeiten verlängern sich halt dadurch. Dann muss man die Ladezeit pro Prozent Akkukapazität neu bestimmen, um die Ladezeit bis zur angestrebten finalen Ladekapazität zu kennen. Aber so sollte das angegangen werden.
Pedelecs anderer Marken geben über das Anzeigegerät die Restkapazität des Akkus auch an. Und es ist in der Regel auch bekannt, wieviel Kapazität pro Stunde Ladezeit mit deren Original Ladenetzteil nachgeladen wird. Wenn man dann rechnerisch interpoliert, kommt man zum Ziel. Aber der 80-er Prozentbereich als maximale Endkapazität sollte gesetzt sein, und zwar für alle Li-Ionen Akkus.
Es spricht nichts dagegen, vor einer Tour, für die man vermutlich die gesamte Akkukapazität benötigt, direkt vor Fahrtbeginn auf 100% vollzuladen. Das sollte aber nicht die Regel sein.

Es würde mich sehr wundern, wenn der Akku über den gesamten Ladeprozess linear geladen würde, also mit einer fixen Leistung pro Zeit. Üblicherweise laden Akkus bei starker Entladung sehr schnell (max Leistung des Ladegeräts) und bei steigendem Ladestand immer langsamer (abfallende Ladeleistung).

Wer seinen Akku nicht vollladen möchte, kann das anders machen. Es gibt "intelligente" Schalter/Steckdosen, die abschalten, wenn der Strom unter einen bestimmten Grenzwert fällt. Damit soll z.B. der Restverbrauch ausgeschalteter Geräte komplett eliminiert werden. Einige davon kann man gut konfigurieren. Bei AVM wird man sowas finden.

Und so funktioniert es: Man schaltet solch eine intelligente Steckdose vor das Ladegerät und beginnt den Ladeprozess. Mit steigendem Ladezustand verringert sich der Ladestrom. Wird zunächst mit z.B. 100W geladen, so wird der Ladestrom irgendwann sinken, wenn die Akkuzellen sich der Vollladung nähern. Sobald der Ladestrom unter 50W (genauen Wert ausprobieren!) gefallen ist, schaltet die Steckdose ab. So wird der Ladeprozess immer beendet, bevor die Zellen wirklich zu 100% voll sind. Mit ein wenig Ausprobieren kann man herausfinden, welcher Ladestrom 80% Ladezustand entspricht. Das konfiguriert man als Abschaltpunkt der Steckdose.
 

G3421fünf

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Die LadeSTROMänderung, die übrigens auch temperaturabhängig ist, kann man bei der von mir beschriebenen Methode vernachlässigen, da der Ladestrom erst ab Erreichen von ca. 90% Volladung sich mit steiler werdender Kurve ändert. Hier einen Regler einzustellen (i.d.R. ein Potentiometer) gleicht einer Sysiphusarbeit. Die Methode mit der Zeitschaltuhr ist einfacher und obwohl recht grob, genau genug. Im Übrigen geht es darum, den 80-er ProzentBEREICH zu treffen, und nicht genau 80%. Also IRGENDWO in den Bereich von 80 bis 89%. Wenn's mal 92% werden, ist's auch egal...
 
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MatzD

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Jetzt hab ich mal was profanes:
Mir ist eben aufgefallen, dass zwischen der linken Tretkurbel und dem eingeklappten Seitenständer nicht mehr viel Platz ist. Ist das bei Euren S3 auch so?
Matthias
 

G3421fünf

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Kann passieren. Möglicherweise deshalb, weil der Ständer zu kurz eingestellt ist und dieser unter der Halteschraube durch die Hebelkraft des auf dem Ständer schräg stehenden Rades verdreht wird (es entsteht eine durch den Neigungswinkel und das Gewicht des Rades verursachte und auf den Ständer einwirkende resultierende Vektorkraft mit Rotation des Ständers in der Draufsicht (von unten) im Gegenuhrzeigersinn.

Die Ständerlänge deshalb prüfen (auf der Rückseite ist eine Klemmschraube, darüber kann man die Länge des Ständerrohres variabel einstellen. Am besten macht man das, wenn das Fahrrad auf dem Kopf steht oder am Montageständer hängt.
Die Ständerrohrlänge ist richtig eingestellt, wenn das Standrohr vom eingeschobenen Zustand um ca. 6 bis 8 mm ausgefahren ist (dann ist der runde, "alte" Abdruck der Klemmschraube auf der Aluminiumoberfläche des Standrohres dort im Langloch ganz knapp mit seinem vollen Durchmesser zu erkennen.

Hatte ich auch schon mal bei meinem Electrified S(2016). Da streifte sogar die Tretkurbel am eingeklappten Ständer. Schraube lösen, neu justieren, Schraube anziehen, fertig ist die Kiste. Ist in 1 Minute erledigt.
 
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G3421fünf

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Ich muss mich korrigieren. Nicht 6-8mm herausziehen, sondern 12-13mm, siehe Foto.
Der grüne Pfeil zeigt die Klemmschraube, der rote Pfeil zeigt auf die von der "Werksjustierung" verursachte "alte" Markierung auf dem Standrohr.

S3_Seitenständer.jpg
 

MatzD

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So, ich habe mal nachgemessen: zwischen Kurbel und eingeklapptem Ständer sind noch 5mm Platz. Die Tretkurbel ist nicht verbogen und der Fahrradständer ist fest montiert und nicht krumm am Rahmen und auch nicht lose. Kann man die Tretkurbel vielleicht etwas anders am Tretlager fest machen? Ich habe keine Ahnung, weil ich noch nie das Tretlager demontiert hab. Vielleicht könnt Ihr bei euren S3 mal messen, wieviel Platz bei Euch auf der linken Seite zwischen Tretkurbel und Ständer ist. Vielleicht mache ich mir umsonst Sorgen deshalb...
 

G3421fünf

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Der Ständer soll eingeklappt parallel zum Unterrohr liegen. Wenn nicht, Schraube lösen, ausrichten und neu befestigen. Am Tretlager lässt sich nichts korrigieren, was auf die Lage des Seitenständers einwirkt. Die linke Tretkurbel KÖNNTE allerdings nicht rechtwinkelig montiert oder verbogen sein, was aber eher unwahrscheinlich ist.
 
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MatzD

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Der Ständer soll eingeklappt parallel zum Unterrohr liegen. Wenn nicht, Schraube lösen, ausrichten und neu befestigen. Am Tretlager lässt sich nichts korrigieren, was auf die Lage des Seitenständers einwirkt. Die linke Tretkurbel KÖNNTE allerdings nicht rechtwinkelig montiert oder verbogen sein, was aber eher unwahrscheinlich ist.
Das tut er. Und verbogen ist auch nichts.

Wie groß ist der Abstand denn normalerweise? Vielleicht mache ich mir umsonst Sorgen...
 

NilsTV

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Melde mich auch mal wieder hier nach ein paar Monaten :D
War jemand schon mal mit dem Fahrrad im Schnee unterwegs?
Wenn ihr möchtet, könnte ich ein paar Erfahrungen teilen...
 

Kralli

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Vanmoof S3
Na da bin ich mal gespannt...
Unterstützung aus und Finger weg vom Boostknopf?:unsure:
 
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