Unterschied Umbau vs. Ebike

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JuliaF

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Hallo! Wir wohnen am Rande des Odenwaldes und haben eine 12% Steigung vor der Türe. Vor drei Jahren habe ich mir ein hübsches Bulls Mountain-Bike gekauft. Da ich mein Bike sehr mag und nicht bereit bin es zu verkaufen, würde ich es gerne umbauen. Leider habe ich keinen blassen Schimmer worin tatsächlich der Unterschied liegt ob ich mir nun ein fertiges ebike kaufe oder eben umrüste und worauf ich zu achten habe bei einem Bausatz. Ich möchte regulären Steigungen bewältigen. Für Trailfahrten quer durch den Wald sind sowohl ich, als auch mein Bike nicht gemacht. Würde mich über gute Ratschläge und ggfs. auch Produktempfehlungen freuen.
 
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rgrewe

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Interessant wäre es noch zu wissen, ob du bzw. ihr den Umbau selbst machen möchtest bzw. wieviel Schraubererfahrung/Werkzeug vorhanden ist.
 
Frank71

Frank71

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Hat das MTB Schnellspanner oder BSA Tretlager 68-72mm ?
Dann wäre ein Umbau kein Problem, ansonsten lohnt es sich kaum.
Ein gutes Rad fährt mit Motor noch besser als ohne :)

Ein Motor ist nicht teuer und relativ schnell eingebaut.
https://www.pswpower.com/

Der größte Unterschied ist der Preis :)
Selber bauen ist um Welten günstiger, ich schaue mir gerade Solaranlagen an, dort ist es nicht anders.
 
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didi28

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Wir wohnen am Rande des Odenwaldes und haben eine 12% Steigung vor der Türe. Vor drei Jahren habe ich mir ein hübsches Bulls Mountain-Bike gekauft. Da ich mein Bike sehr mag und nicht bereit bin es zu verkaufen, würde ich es gerne umbauen. Leider habe ich keinen blassen Schimmer worin tatsächlich der Unterschied liegt ob ich mir nun ein fertiges ebike kaufe oder eben umrüste und worauf ich zu achten habe bei einem Bausatz.
Am Rande des Odenwalds dürfte nicht allzu weit von Heidelberg entfernt sein. Komme doch einfach mit Deinem Bike bei uns in Heidelberg (www.ebike-solutions.com) vorbei und lasse Dir ein maßgeschneidertes Angebot machen. Und die verschiedenen Umbausätze erstmal in unserer Testflotte Probe fahren, kannst Du dann natürlich auch:

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onemintyulep

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Ich würde so sagen: mit einem "Umbausatz" wird das nichts gescheites, und selber umbauen (also wo man auch selbst die Komponenten zusammenstellt) ist eher ein Hobby für sich.
Daher ist umbauen lassen nicht die schlechteste Option.
 
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Ein MOUNTAINbike und jetzt ist da die 12prozentige Steigung im Weg.
:unsure::unsure::unsure::unsure:
 
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Tom12

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Ich denke das ist kein Hexenwerk so ein Rad aufzurüsten
zB Mittelmotor....
schau dir mal das erklärmiralles Video an damit mal so einen Eindruck bekommst wie Kinderleicht das laüft.
 
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Wiesbaden_Er

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Umbauen geht (fast) immer, aber kannst /willst du schrauben?

Wenn die Laufräder Schnellspanner haben, dann geht ein Nabenmotor (vorne oder hinten). Ein möglicher Aufbau mit Motor hinten wäre :
Aufbau ..Bergwerk mit Nabenmotor

Vorne ist (noch) einfacher einzubauen, aber bzgl Verkabelung aufwändiger.

Haben die Laufräder Steckachsen (oder „boost“ Standard) dann geht eher ein Mittelmotor. Aus meiner Sicht noch einfacher zu verbauen, aber auch auffälliger.

Schwierigkeiten gibt es dann, wenn der Akku „unsichtbar“ sein soll .. Motor, Controller kann man in China kaufen ..Akku sollte aus D kommen.

Als Einbauwerkstatt hast du schon einen Kontakt erhalten. Akku bieten ansonsten auch enerprof und groetech in Deutschland an .. Motoren ebenso
 
Geierlamm

Geierlamm

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Wenn MTB Charakteristik, dann Tretlagermotor.
Ich habe ohne die geringsten elektrotechnischen Kenntnisse einen Bafang BBS HD an mein MTB geschraubt.
Allerdings solltest du von der üblichen Fahrradtechnik Ahnung haben, wissen wie man ein Tretlager ein/ausbaut, der Begriff "Kettenlinie" sollte kein Fremdwort sein und die fahrradtypischen Werkzeuge solltest du handhaben können.
Sodann solltest du beim Akku nicht sparen und ein bisschen Wissen dir dazu aneignen.
Schau Mal auf die Seite:
www.fasterbikes.eu
Die Jungs sind reichlich teuer, aber wissen meiner Ansicht nach ,was sie tun und was du nicht selbst weißt , musst du eben kaufen.

Gruss

Geierlamm
 
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Nosedive

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Meiner Meinung nach sollte man immer ein unmotorisiertes Ersatz-Rad in petto haben. Der elektrische Antrieb macht das Rad viel komplexer und anfälliger. Bereits ein defekter Geschwindigkeits-Sensor, und schon ist's aus. Defekter Controller, beschädigtes Kabel, Wassereinbruch, und schon sind die meisten Menschen mit der Reparatur überfordert, und müssen in der Hochsaison um einen Termin beim Freundlichen zwecks Instandsetzung betteln.
Je nach Hersteller, Motor und Akku hat man außerdem im Aus-Fall mit beträchtlichem Zusatz-Widerstand und Gewicht zu kämpfen.
Je nach Motorleistung läuft man auch Gefahr, Kondition abzubauen. Ab und zu mal mit dem Un-Motorisierten zum Bäcker schafft Abhilfe,
verhindert Diebstahl
und bringt Einen back-to-the-roots. Denn after all ist das Pedelec ein halbes Motorrad, und kein minimalistisches Fahrrad. Es ist in meinen Augen nicht "echt", nicht "real", es täuscht dir etwas vor. Ich finde man sollte sich daher ab und zu wieder "erden", um ein realistisches Feeling von Fortbewegung per Muskelkraft und Seinen eigenen Fähigkeiten zu bekommen.
Was ich damit sagen will - zerschraube nicht dein Bulls. Kaufe dir ein neues Elektrorad, und mache dann erst mal alles selbst an den Rädern, bevor du den Eigenanbau eines Umbausatz einplanst. Man kann als Laie dank youtube einen Umbausatz am Rad anbringen, doch da gibt es viele Tücken und Ausnahmen und Kniffe und Murphy's law. Es ist z.B. nicht einmal gesagt, das deine Komponenten oder auch nur der Rahmen einem Motor lange standhalten. Kann sein das du erleben mußt wie dein Bulls sich unter hoher Motorleistung langsam unter dir auflöst, je nach Leicht-Bau.
Und sparen tut man auch nicht so viel. Anbringen lassen, kann ich mir kaum vorstellen das sich das rechnet. Müßte man mal schauen.
Und mit der Gewährleistung ist das auch so'n Problem, bei selbst Angebachtem.
Ansonsten, wenn doch Eigenbau, dann Mittelmotor im Gebirge. Drehmomente vergleichen, die Wattleistung ist zweitrangig und interessiert nur wegen dem Gesetz.
Vor Kauf zu erwartende Kettenlinie ermitteln und ggf. Mehrkosten für spezielle Kettenblätter oder /und Kurbeln beachten.
Keine Billig-Akkus kaufen.
 
Frank71

Frank71

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Wenn man ein Rad selber umrüstet, möglichst Teile, die man überall günstig bekommt, dann kann man es auch selber problemlos und günstig reparieren.
Ein Q100 wiegt ca. 2 Kg, mein 36V 14Ah Akku auch ca. 2 kg, fährt auch ohne Motorunterstützung wie ein Fahrrad, der Unterschied mit / ohne Motor ist gering.
Das Gewicht des Motors ist unmittelbar an der Achse, das fällt nicht so auf.
Ein leichtes Rad mit Motorunterstützung fährt sich klasse, nur wenig mehr Gewicht und man kann seine Leistung bei Bedarf ungefähr verdoppeln.

Da das Radfahren wesentlich mehr Spaß macht, ich viel mehr und viel weiter fahre, hat sich meine Kondition wesentlich verbessert.
Ich habe ordentliche Oberschenkelmuskulatur aufgebaut, fast wie Bodybuilding.
Man fährt ja nicht ständig mit voller Unterstützung.

Ob Mittelmotor oder Nabenmotor hat beides vor und Nachteile.
Man sollte sich vorher schlaumachen, ob und wie man sein Rad umbauen kann, das ist keine Raketentechnik.

Die Kosten belaufen sich im überschaubaren Bereich.
Gebraucht Motor + Akku sollte ab 300 € möglich sein, den Kram kann man auch wieder verkaufen.

Bei mir hat sich auch noch nichts "aufgelöst" weder Rahmen noch Motor, würde mich auch sehr wundern :)
 
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Geierlamm

Geierlamm

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Ich bin auch ein Verfechter der Nachrüstung.
Zwei grundverschiedene Möglichkeiten habe ich realisiert:
1. Leichtes Rad mit Minimalunterstützung zu Sport und Vernügungszwecken ( einschließlich Radtouren mit leichtem Gepäck) unter der Bedingung, dieses muss sich auch bei Totalausfall des Zusatzantriebs einwandfrei weiterfahren lassen.
Dafür kamen für mich nur zwei Systeme in Frage: Reibrollenantrieb und Hinterradnabenmotor.
Ich hab mich für die Reibrolle entschieden, weil diese am Basisrad nichts verändert, selbst ein blockierender Motor würde nicht an der Weiterfahrt hindern.
Gewichtsunterschied mit / ohne Motor /Akku
15 / 10,5 kg
2. Einkaufsrad mit Anhänger für schwere Lasten auch für Radreisen.
Mittelmotor Bafang BBSHD 14S Akku an altem Mtb.
Gewichtsunterschied mit /ohne Zusatzantrieb
23,5 / 13 kg.
Der Bafang ist ein schwerer Klotz, hat dafür Kraft ohne Ende.

Voraussetzungen meinerseits:
klassische Fahrradtechnik mach ich alles selbst, was kein nicht lohnendes Spezialwerkzeug erfordert.
Elektrotechnische Kenntnisse : null, niente.
Konnte also nur anschrauben!
Beide umgerüsteten Räder gehören zu den besseren ihrer Klasse. Das MTB stammt von 1998 und war damals "state of the art", wurde also auch von Jungs mit sehr viel Kraft gefahren, die durchaus Leistungsspitzen von über 1000w bringen und eine Stunde lang auch mal 450 bis 500 w.
Für beide Räder habe ich keinerlei Bedenken der Haltbarkeit.
Das leichtere ,sportlichere muss nicht mehr aushalten, als ich früher selbst getreten habe und beim MTB steht jetzt der Zähler auf 12000 km es scheint zu halten.
Ich fahr allerdings nur sehr selten mit dem MTB volle Kraft. Meist zwischen 125 und maximal 600 w zusätzlich und zur Materialschonung hohe Trittfrequenzen.

Gruss

Geierlamm
 
lektro

lektro

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Cute C100 Heck
der
tatsächliche Unterschied liegt
darin, dass, was du selbst gebaut hast, du auch gut reparieren oder anpassen kannst: Du bist nicht abhängig von einem System, das der Produzent zu seinem eigenen Nutzen optimiert. Du kannst deine Akkus kaufen, wo du willst, oder mal nen anderen Motor rein machen, oder dir einen Dehmomentsensor dazu bauen, oder ein anderes Display holen.
 
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