Universal-Ladegerät

Diskutiere Universal-Ladegerät im Akkus, Batteriemanagement (BMS), Ladegeräte Forum im Bereich Diskussionen; Hi, Falls man irgendwann mehrere Akku-Typen hat, 10s; 13s; 14s wie lädt man dann das ganze Zeugs? Bisher bin ich mit meinem langsamen...

seifenchef

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Hi,

Falls man irgendwann mehrere Akku-Typen hat, 10s; 13s; 14s wie lädt man dann das ganze Zeugs?

Bisher bin ich mit meinem langsamen 36V-Originalteil (ich glaub so 2A) immer hingekommen, da ich genügend Akkus habe, und mir die Übernachtladung ausgereicht hat. *
(vlt. hab ich aber mal vor auf höhere Spannungen zu gehen ...)
(mein 30 Jahre altes Labornetzteil bringt auch nur 40 Volt ...)


* gibt es Möglichkeiten so ein 0815-Teil intern zu manipulieren, also bspw. um ein Volt herunterzudrehen (Akkuschonung) <- Schaltpläne?


gruß seifenchef
 
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seifenchef

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Frage: gibt es eine Übersicht wieviel Volt wieviel Prozent Ladung des Akkus entsprechen?

(wegen schonender 80 oder 90% Ladung)
 

didi28

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eichenseven hat hier mal von 4,1 V auf 4,2 V bei einem 28 Ah Akku 2,7 Ah nachgeladen:

Wie viel % vom Akku werden genutzt?

Als Faustformel kann man zwischen 4,2 V und 4,1 V pro Zelle von etwa 10% weniger ausgehen. Da der Cycle Satiator die reingeladenen Amperestunden beim Ladevorgang genau misst, kann man sich mehrere entsprechende Ladeprofile mit 4,1 V, 4,0 V etc. pro Zelle erstellen und das bei seinem eigenen Akku somit sehr exakt selbst nachmessen.
 

onemintyulep

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Frage: gibt es eine Übersicht wieviel Volt wieviel Prozent Ladung des Akkus entsprechen?

(wegen schonender 80 oder 90% Ladung)
Das was da schont ist die Reduzierung der Ladeendspannung, nicht die "80%, 90%,..." :)
Da muss man also nichts umrechnen, im Gegenteil.
4,1V bieten sich als "Best-Bang for the Buck" an.

Für verschiedene Akkus sollte man einfach verschiedene Ladegeräte bereithalten.
Man kann zwar mit einem Wandler+Netzteil beliebige Spannungen und Ströme laden, aber das ist für den Alltag zu unsicher.
 

schmadde

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Für verschiedene Akkus sollte man einfach verschiedene Ladegeräte bereithalten.
Man kann zwar mit einem Wandler+Netzteil beliebige Spannungen und Ströme laden, aber das ist für den Alltag zu unsicher.
Für die ebike Akkus habe ich auch jeweils ein eigenes Ladegerät. Ist ja idr eh kein direkter stromabgriff dran.

Man könnte natürlich auch ein Modellbau Ladegerät nehmen und immer mit balancer laden, dann besteht auch keine Gefahr für falscheinstellung. Habe ich sogar mal mit einem Akku gemacht wo die Ladeelektronik defekt war. Ist aber im Alltag viel zu umständlich.
 

didi28

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Die normalen Ladegeräte habe ich auch noch rumliegen. Auslöser für den Kauf meines Cycle Satiators war bei mir, dass ich für unsere Reiseradtouren ein lüfterloses, robustes Schnellladegerät für unsere 10s, 12s und 14s Akkus wollte, damit ich nicht 3 Ladegeräte mitschleppen muss. Daneben hat der Cycle Satiator noch viele nützliche Funktionen wie die Möglichkeit beliebig viele Ladeprofile anzulegen (z.B. 4,0V, 4,1V etc. pro Zelle, geringer Ladestrom, hoher Ladestrom, sehr niedriger Ladeschlussstrom, damit die Bleeding-Balancer viel Zeit zum Balancieren haben, etc.) und man kann diese Daten dann mittels PC archivieren und auswerten. Wer z.B. für jeden seiner Akkus (auch wenn die Spannung die Gleiche ist) ein eigenes Ladeprofil anlegt und dieses dann auch konsequent beim Laden nutzt, hat die genaue Übersicht wie viele Zyklen und wie viele Ah in jeden einzelnen Akku schon insgesamt geladen wurden.
 

Rutzki73

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Es gibt eine Menge von ziemlich guten RC-Geräten, die man selber programmieren kann. Solche Geräte haben eine Menge Funktionen und haben in der Regel 3 Haupt-Nachteile (aber auch viele Vorteile):

1. Schwer
2. Kostenintensiv
3. etwas komplexe Handhabung.

Wer Plug-und-Play haben möchte, sollte sich herkömmliche Ladegeräte kaufen. Auch wenn man dabei 2,3 oder 4 zulegen muss.
 

christiank

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Wer Plug-und-Play haben möchte, sollte sich herkömmliche Ladegeräte kaufen. Auch wenn man dabei 2,3 oder 4 zulegen muss.
Was aber nur Sinn macht wenn Akkus mit unterschiedlichen Spannungen + die zugehörigen Ladergeräte auch unterschiedliche Stecker haben.
Sonst ist die Verwechslungsgefahr genau so hoch.

Was toll wäre:
Ein Universallader wie der CycleSatiator mit einem NFC-Reader und auf den Akkus die entsprechend parametrierten (Ampere,Volt) NFC-Tags.
 

didi28

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Was toll wäre: Ein Universallader wie der CycleSatiator mit einem NFC-Reader und auf den Akkus die entsprechend parametrierten (Ampere,Volt) NFC-Tags.
Ja und bis es mal so ein Universalladegerät gibt, mache ich es so, dass ich den Cycle Satiator so parametriert habe, dass er die niedrigste Ladespannung ausgibt, die ich in Verwendung habe (bei mir 36V), wenn man ihn ansteckt. Alle höheren Ladespannungen (und Ladeprofile mit u.a. verschieden hohen Ladeströmen) wähle ich mit den zwei Tasten am Display aus, das geht innerhalb von Sekunden. Im Übrigen haben alle meine Akkus ein BMS mit Überspannungsschutz.
 

E-St.Goar

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Was aber ist, wenn das BMS im Akku, bildlich gesehen, dem original Ladegerät ein Signal sendet, um zum Beispiel den Ladestrom ( Akku zu warm / eine Zelle beschädigt usw.) zu reduzieren?
Wie regelt ihr das mit einem Universalladegerät?
Hab oft so den Eindruck, das der Eine oder Andere mit den Auswirkungen von Spannung und Strom so ein Problem hat.

MfG kheinz
 

onemintyulep

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Was aber ist, wenn das BMS im Akku, bildlich gesehen, dem original Ladegerät ein Signal sendet, um zum Beispiel den Ladestrom ( Akku zu warm / eine Zelle beschädigt usw.) zu reduzieren?
Mit verdongelten Akkus und Ladegeräten hat man natürlich generell weniger Möglichkeiten.

Das kann das BMS eigentlich alles fein selbst, dazu muss es nicht mit dem Ladegerät "kommunizieren".
 

jm1374

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Ich habe zwei Meanwell LED Netzteile. Eins für 36V( 10s) und eins für 48V( 13s).
Spannung und Stromstärke einstellbar. Passende Stecker muss man aber selbst anlöten.
Die beiden haben zusammen 120€ gekostet, laufen lautlos weil ohne Lüfter und sind sehr robust.
 

seifenchef

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Hi,

Auf der Alibaba-Seite des Satiator, wo er leider auch nicht billiger ist, hab ich noch dieses Diagramm gefunden:
 

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Rutzki73

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Meanwell hat verschiedene Netzteile in ihrem Sortiment. Bei dieser Reihe, die jm1374 verlinkt hat, kann man die Ausgangsspannung modifizieren, der Ausgangsstrom ist konstant.
Da die Netzteile nicht automatisch beim Erreichen der Ladeschlussspannung des Akkus abschalten, eignen sich solche Produkte eher Erfahrene Verwender.
 

seifenchef

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Und was haltet ihr von so was?

80V 8A High Precision Programmable Switch Mode Laboratory DC


...immerhin steht da was von:
- Battery charge mode
- Battery charge: Lithium battery c u r v e . c h a r g e

Jemand Erfahrung damit?

Nimmt sich preislich (+ Zoll + MWST) vmtl. nicht viel mit dem Satiator, aber ich hätte ein zweites Labornetzteil an meinem Bastelplatz, (mit mehr als 40V <- mein altes Teil), was mir im Moment wichtiger wäre als die Transportabilität ... ?

gruß seifenchef
 

onemintyulep

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Da die Netzteile nicht automatisch beim Erreichen der Ladeschlussspannung des Akkus abschalten, eignen sich solche Produkte eher Erfahrene Verwender.
Richtig. Das ist bei LiIon zwar technisch unproblematisch, aber man erfährt nicht wenn der Akku voll ist. Ich kombiniere Netzteile die zum Laden missbraucht werden daher immer mit einer Spannungs/Stromanzeige.
Ausserdem ist es guter Brauch elektrische Geräte abzuschalten wenn sie nicht mehr gebraucht werden, das ist dann auch nicht automatisch erfüllt.
Das Netzteil wählt man natürlich nach der Ladeendspannung, nicht nach der Nennspannung.
 
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