Unfälle mit Pedelecs (NICHT S-Pedelecs)

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jopedeleco

jopedeleco

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Alles Gute und dich in der Ausstattung zu übersehen ist glatt gelogen oder er könnte z.B. mit dem Smartphone telefoniert haben und war abgelenkt, das ließe sich leicht feststellen.

Ich bin vor im Sommer in so eine ähnliche Situation gekommen, aber ohne Sturz.
Ich fahr ganz rechts auf der Landstraße und plötzlich überholt mich ein Auto mit erhöhten Tempo und Gegenverkehr so knapp, daß zwischen uns gefühlt keine Hand passt und 50m weiter wäre er beinahe in den Gegenverkehr gerast, weil er meinte er muß noch ein Auto überholen.

Ich wäre zwar fast vor Schreck vom Rad gefallen, aber sonst ist nichts passiert.
 
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Trekkingbiker

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Hallo,
ja es sind heutzutage leider immer mehr Leute unterwegs die sich hauptsächlich von anderen Dingen ablenken lassen.
Könnte mir gut vorstellen das der PKW Lenker durch irgendwas abgelenkt war und die Aussage " Hab Sie gar net gesehen." eher eine Notlüge war.
Meiner Meinung nach sollte nicht nur das Auto alle 2 Jahre zum TÜV, sondern auch die Führerscheininhaber sollten dementsprechend getestet werden ob man überhaupt noch in der Lage ist Gefahrlos ein Fahrzeug zu führen.
Es sieht doch so aus das jemand seinen Führerschein vielleicht vor 10, 20, 30 oder 40 Jahren gemacht hat und heute aus welchen Gründen auch immer nicht mehr das leisten kann wie früher.
Es überprüft doch keiner ob man überhaupt noch fit für den Führerschein ist und das betrifft vor allem nicht nur ältere Leute.
 
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Habberdash

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Vielleicht nicht zu viel Platz machen für Autos, sondern auf der Landstrasse um die 80 cm neben dem Anhänger lassen. Dies verhindert, dass Autos zu knapp sich am Rad vorbeischleichen wollen.
 
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Alv

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. Direktläufer
Vielleicht nicht zu viel Platz machen für Autos, sondern auf der Landstrasse um die 80 cm neben dem Anhänger lassen. Dies verhindert, dass Autos zu knapp sich am Rad vorbeischleichen wollen.
Hätte in diesem Fall aber wahrscheinlich dazu geführt, daß das Auto auf den Anhänger aufgefahren wäre...
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Erstmal bin ich froh, dass dir nichts Schlimmes passiert ist. (y) Nachtfahrten mit dem Rad auf der Landstraße meide ich nach Möglichkeit - genau wegen solcher Spacken, die einen hell beleuchteten Radler mit Sicherheitsweste „übersehen“.
Dann nehme ich doch lieber das Auto.
 
Gurkensalat

Gurkensalat

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Es ist ein Fehler auf einer freien Landstraße "Ganz dicht am Straßenrand" zu fahren. Was wollt ihr mit dieser Fahrweise den nachfolgenden Autofahrern suggerieren? Denk mal darüber nach.
Wenn ich auf der Landstraße fahren muß, dann fast mitten auf meiner Fahrspur! Mindestens 1 Meter vom Straßenrand entfernt. Ich bin ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, und kein kleines Häschen das in den Graben springt wenn einer hupt. Und auch bei Tageslicht nur mit Warnweste mit Rad auf der Landstraße.
 
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Jaap

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Ich fahr seit 25 Jahren relativ oft Landstraßen nachts. Und auch wenn dies viele für gefährlich halten. Gefühlt sind daß die sichersten Strecken.
So wie du hinten beleuchtet warst, muss der Fahrer schwer abgelenkt gewesen sein.
Und in so einem Fall hilft nur Glück. Das hast du zum Glück gehabt.

Hoffe das wenn der Ärger verflogen ist du dich wieder unbeschwert aufs Rad setzen kannst.
 
maspalomas

maspalomas

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Wie zum Henker kann man mich übersehen auf einer schnurgeraden Landstraße ?
Tut mir leid, dass es dich erwischt hat, sicher war es ein schrecklicher Shock. Gut, dass dir nichts schlimmes passiert ist.
Ich fahre aus gesundheitlichen Gruenden taeglich Fahrrad, bin mir aber durchaus bewusst, dass ich “ohne Knautschzone” mit Lebensgefahr unterwegs bin!
Um das Risiko zu minimieren, benutze ich einen kleinen Rueckspiegel. Im dunklen fahre ich grundsaetzlich nicht mehr.
Am Sonn-und Feiertagen wo viele Sonntagsfahrer, Partygaenger, Weinprober, Handynutzer etc. unterwegs sind, meide ich die Strasse und fahre, mit dem MTB auf einsamen Bergpfad.
In der Woche waehle ich Nebenstrassen und moeglichst zu einer Zeit, wo wenig Verkehr ist.
Dennoch kann es mich auch erwischen., einpaar mal war es schon recht knapp, aber was solls?
@Georg hat mal geschrieben :“ lieber vom Fahrrad tot umfallen, als in der ICU zu enden.(y)
 
Electric

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S-Pedelec und Anhänger. Nicht dass du noch am Ende Ärger bekommst...
 
Michael28784

Michael28784

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Ich fahr seit 25 Jahren relativ oft Landstraßen nachts. Und auch wenn dies viele für gefährlich halten. Gefühlt sind daß die sichersten Strecken.
So wie du hinten beleuchtet warst, muss der Fahrer schwer abgelenkt gewesen sein.
Und in so einem Fall hilft nur Glück. Das hast du zum Glück gehabt.

Hoffe das wenn der Ärger verflogen ist du dich wieder unbeschwert aufs Rad setzen kannst.
Solange nicht viel kaputt gegangen ist ist alles i.O. Ich werde natürlich mich wieder aufs bike setzen, dafür fahre ich es viel zu gern
😉
 
Michael28784

Michael28784

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Es ist ein Fehler auf einer freien Landstraße "Ganz dicht am Straßenrand" zu fahren. Was wollt ihr mit dieser Fahrweise den nachfolgenden Autofahrern suggerieren? Denk mal darüber nach.
Wenn ich auf der Landstraße fahren muß, dann fast mitten auf meiner Fahrspur! Mindestens 1 Meter vom Straßenrand entfernt. Ich bin ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, und kein kleines Häschen das in den Graben springt wenn einer hupt. Und auch bei Tageslicht nur mit Warnweste mit Rad auf der Landstraße.
Ich wollte nur das vermeiden was dann trotzdem passiert ist. Hatte eigentlich den Gedanken dabei gehabt das der Pkw ohne Probleme an mir vorbei kommt, vorrausgesetzt er hätte mich gesehen. 😂
Morgen sieht die Welt wieder anders aus.
 
Renko

Renko

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Es ist ein Fehler auf einer freien Landstraße "Ganz dicht am Straßenrand" zu fahren. Was wollt ihr mit dieser Fahrweise den nachfolgenden Autofahrern suggerieren? Denk mal darüber nach.
Wenn ich auf der Landstraße fahren muß, dann fast mitten auf meiner Fahrspur! Mindestens 1 Meter vom Straßenrand entfernt. Ich bin ein vollwertiger Verkehrsteilnehmer, und kein kleines Häschen das in den Graben springt wenn einer hupt. Und auch bei Tageslicht nur mit Warnweste mit Rad auf der Landstraße.
Ich pendele werktäglich seit 10 Jahren auch auf der Landstraße und habe mir nun zum Sommer eine Warnweste mit dem Piktogramm "1,5 m Abstand" (erhältlich beim ADAF Berlin über deren Online-Shop) gekauft. Bilde mir ein, dass die Autofahrer seitdem schon mehr Abstand als zuvor einhalten, aber auch weiterhin nicht immer ganz auf die Gegenspur wechseln, was sie eigentlich müssten, wenn ich als Radfahrer mit dem erlaubten Abstand von 0,80 m vom rechten Straßenrand (gemessen vom rechten Lenkerende) fahre.

Die erste Anschaffung nach einigen Tagen pendeln war damals übrigens ein Rückspiegel, damit ich mich nicht erschrecke, wenn ein Autofahrer zu nah überholt. Beim schnellen Radfahren ist der eigene Fahrtwind so laut, dass die Fahrgeräusche des Autos nicht mehr wahrgenommen werden.

Ich fahr seit 25 Jahren relativ oft Landstraßen nachts. Und auch wenn dies viele für gefährlich halten. Gefühlt sind daß die sichersten Strecken.
Sehe ich auch so. Die brenzligsten Situationen bzw. zum Glück bisher den einzigen Unfall hatte ich innerorts an einer Einmündung auf einem für beide Fahrtrichtungen für Radfahrer freigegebenen Gehweg.
 
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Phil

Phil

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Alles Gute! Wie schön, dass dir nichts ernstes passiert ist bei so einem Horrorfall. Man darf gar nicht dran denken...
 
Georg

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Danke Gott, dass nicht mehr passiert ist!
 
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Alles Gute und dich in der Ausstattung zu übersehen ist glatt gelogen oder er könnte z.B. mit dem Smartphone telefoniert haben und war abgelenkt, das ließe sich leicht feststellen.
Mir schwant da bei solchen Vorfällen auch immer so etwas. In letzter Zeit liest man gehäuft diese Sätze wie "... auf gerader Strecke auf unerklärliche Weise von der Fahrbahn abgekommen, bzw. in den Gegenverkehr geraten" Es ist wohl mehr als nur eine vage Vermutung. Hatte gelesen, dass in GB automatisch das Handy von der Polizei beschlagnahmt wird, um zu überprüfen, ob während des Unfalls eine Benutzung vorlag.

By the way: In der Stadt begegnen mir ständig Radfahrer, die auch dieser Smartphone-Sucht erliegen; freihändig fahrend, auf den Ohren Kopfhörer platziert und fleißig Nachrichten tippend und aufs Display starrend. Wenn sie dabei gänzlich lebensmüde sind, haben sie nachts noch ein defektes Licht und sind schwarz gekleidet. Eigentlich Anwärter für den Darwin-Award.

Mist, wenn man wie der Threadersteller praktisch Festbeleuchtung anhat, sogar Warnweste trägt und trotzdem in Lebensgefahr kommt. Mehr kann man nicht machen, außer, dass man gar nicht mehr auf dem Rad fährt. :rolleyes:
 
jm1374

jm1374

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Das ist mein worst case Szenario das ich nicht erleben möchte. Gerade Nachts ist man als gut beleuchteter S-Pedelecfahrer eigentlich besser sichtbar als am Tage. Bei Helligkeit kann die kleine, schmale Silhouette eher mal untergehen. Und das funzelige Rücklicht bringt am Tage auch nicht viel.
Dá frage ich mich wo der Autofahrer hingeschaut hat, wenn er deine 3 Rückleuchten plus die reflektierende Warnweste nicht bemerkt hat?

Als zusätzlichen „Schutz„ kann ich dir einen Helm mit rotem Rücklicht empfehlen. Ob der in dem Fall geholfen hätte, ist natürlich zweifelhaft, aber ich fühle mich mit der Beleuchtung am Helm etwas sicherer. Der Abus Pedelec plus hat so ein rotes LED Rücklicht.

S-Pedelec und Anhänger. Nicht dass du noch am Ende Ärger bekommst...
Das wäre die Krönung. Ein Autofahrer fährt einen Radfahrer an und die Justiz interessiert sich für den nicht zugelassenen Anhänger. Als ob der bei dem Unfall eine Rolle gespielt hat.
Abgesehen davon, ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher als ein Polizist der ein S-Pedelec erkennt und dann noch die Regeln dafür kennt.
 
T

Trekkingbiker

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By the way: In der Stadt begegnen mir ständig Radfahrer, die auch dieser Smartphone-Sucht erliegen; freihändig fahrend, auf den Ohren Kopfhörer platziert und fleißig Nachrichten tippend und aufs Display starrend. Wenn sie dabei gänzlich lebensmüde sind, haben sie nachts noch ein defektes Licht und sind schwarz gekleidet. Eigentlich Anwärter für den Darwin-Award.
Hallo,
ja ich bin auch der Meinung das auf, vor allem gut frequentierten Radwegen, die Unfallgefahr doch größer ist als auf der Strasse .
Viele andere Verkehrsteilnehmer ( vor allem in Gruppen fahrende Radler ) vergessen das es auch Verkehrsregeln und Vorschriften auf dem Radweg gibt
und das bedeutet ich habe mich so zu verhalten das ich niemand anderes gefährde.
Wie oft kam es bei mir zu beinahzusammenstöße auf Radwegen weil andere Radler der Meinung sind zu 2 oder 3 nebeneinanderzufahren und viel zu knapp ausweichen. :rolleyes:
Ich habe mir mittlerweile angewöhnt bei Bedarf dann dermaßen laut zu brüllen das die Leute sich ruhig mal erschrecken sollen ( Natürlich nur in akuten Gefahrensituationen ).
 
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Tomcat1960

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Das wäre die Krönung. Ein Autofahrer fährt einen Radfahrer an und die Justiz interessiert sich für den nicht zugelassenen Anhänger. Als ob der bei dem Unfall eine Rolle gespielt hat.
Abgesehen davon, ist ein 6er im Lotto wahrscheinlicher als ein Polizist der ein S-Pedelec erkennt und dann noch die Regeln dafür kennt.
Genauso unlängst in Österreich passiert. Dabei war an dem Gespann, was dort (unter Tötung zweier Kinder) von der Straße geboxt wurde, nichts illegal. Es war halt einfach nur da.
 
Thema:

Unfälle mit Pedelecs (NICHT S-Pedelecs)

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