Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

Diskutiere Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren) im Plauderecke Forum im Bereich Community; Die Schwimmnudel wurde ja schon öfters getestet, und hat auch in den meisten fällen zum Erfolg geführt.
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horst1

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Die Schwimmnudel wurde ja schon öfters getestet, und hat auch in den meisten fällen zum Erfolg geführt.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Die Schwimmnudel wirkt aber direkt wieder provokativ.
Kann man machen, löst bei manchen (befürchte ich) das Gegenteil aus. Ein Anhänger ist da sinnvoller, oder halt ein Velomobil.
Ich habe ja den mit knallgelber Plane gedeckten Lastenanhänger dran und meine ganz subjektiv eine vorsichtigere Überholweise festzustellen.

Gruß

Geierlamm
 
perro

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knallgelber Plane
sicher ein gutes Mittel! Ich nehm ihn halt nur mit wenn ich ihn brauche....

ORF: >>Im Bezirk Perg ist am Freitagabend ein 33-jähriger Radfahrer bei Zusammenstoß mit einem Pkw schwer verletzt worden. Der Mühlviertler wurde dabei über das Fahrzeug katapultiert. Der Radfahrer aus dem Bezirk Perg war gegen 19.30 Uhr auf der Greinerwaldstraße (L573) in Fahrtrichtung Grein unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr ein 54-jähriger Mann, ebenfalls aus dem Bezirk Perg, in der Gegenrichtung, Richtung Pabneukirchen. In Bad Kreuzen bog der 54-Jährige dann Richtung Ortsgebiet ab. Noch unklar ist, warum der 54-Jährige den entgegenkommenden Radfahrer übersehen hat. Der 33-Jährige wurde nach einer Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Landesklinikum Amstetten geflogen.
 
perro

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und wieder:
Online seit heute, 13.26 Uhr
Bei einem Verkehrsunfall in Grafenegg (Bezirk Krems) ist Samstagfrüh ein 16-jähriger Radfahrer ums Leben gekommen.
Der 16-Jährige fuhr in den frühen Morgenstunden mit seinem Fahrrad auf der Neubruckstraße aus Grunddorf (Bezirk Krems) kommend. Der 21-jährige Autolenker fuhr in die gleiche Richtung. Was dann passiert ist, wird von der Polizei noch ermittelt, denn der Unfalllenker gab an, dass er mit einem auf der Straße liegenden Fahrrad kollidiert sei. Die Staatsanwaltschaft Krems ordnete die Sicherstellung von Rad und Kfz sowie eine Obduktion an. Ein Alkotest bescheinigte dem 21-jährigen Autofahrer etwas mehr als ein Promille.
 
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einbein

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Hätte eine Bitte an den Administrator.
Könnte mann für solche Nachrichten
nicht den Gefällt mir Button gegeneinen
Tut mir Leid Button tauschen?


Ist nicht ganz ernst gemeint aber auch nicht Ironisch.

Entschuldigung aber mir war gerade so
 
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horst1

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Wieder ein Grund mehr dass wir mitten auf die Straße gehören und nicht an den Rand. Leider ist es so das viele ältere Menschen sehr dicht an den Autos vorbei fahren. Das hat man ihnen jahrzehntelang ein gehämmert dass man auf der Straße nichts zu suchen hat sondern am Rand fahren soll. Das ist aus den Köpfen nicht mehr raus zu bekommen. Gibt es oft in Berlin das viele sehr dicht an den Autos vorbei fahren. Die 1,50m die der Gesetzgeber vorschreibt sollte man schon einhalten. Bei sehr engen Straßen fahre ich noch weiter als die 1,50 m vom Rand so dass keiner mehr überholen kann. Weil überholen kann er nur dann in dem er an meinem Spiegel entlang kratzt. Und es gibt noch genug Idioten die das noch machen obwohl kein Platz da ist. Also mache ich den wenigen Platz ganz einfach zu.
 
RobM

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Süddeutsche Zeitung vom Februar 2021 zur Unfallstatistik 2020 bezogen auf München

Zitate aus dem Artikel

Während Verkehrsunfälle im zurückliegenden Corona-Jahr fast in allen Bereichen zurückgegangen sind, gab es 2020 mehr Unfälle mit Radfahrern als 2019. Die Münchner Polizei führt diese Entwicklung darauf zurück, dass während der Pandemie viele Menschen zu Hause geblieben und andere vom öffentlichen Nahverkehr auf das Fahrrad umgestiegen sind.

Wegen der ungewöhnlichen Umstände seien die Zahlen aber nur bedingt mit denen des Jahres 2019 vergleichbar, erklärte Dibowski. Bedauerlich sei, dass es trotz eines Rückgangs der Verkehrsunfälle in der Landeshauptstadt und im Landkreis München um fast 17 Prozent auf 44 972 genau so viele Verkehrstote gegeben habe wie im Vorjahr, nämlich 21. Davon starben 17 bei Unfällen im Stadtgebiet München. Von den 21 Verkehrstoten im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums waren sieben Radfahrer, sechs Fußgänger, fünf Insassen von Pkw und drei Motorradfahrer.

"Jeder dritte Verkehrstote in München war mit dem Radl unterwegs"

Die Zahl der schwerverletzten Radler stieg von 330 auf 373. Von den sieben Radfahrern, die bei einem Unfall ums Leben kamen, waren drei älter als 80 Jahre. Auch bei den Unfällen mit Pedelecs spielen ältere Menschen eine besondere Rolle: Von den 222 Unfällen, in die Fahrer solcher elektrisch angetriebenen Fahrräder verwickelt waren, war die Fahrerin oder der Fahrer in 77 Fällen älter als 65.

Fast bei jedem zweiten Radlunfall, an dem ein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt war, trug der Radfahrer eine Mitschuld. Häufigste Ursache waren der Polizeistatistik zufolge Missachtung der Vorfahrtsregeln und sogenanntes "Geisterradeln" entgegen der Fahrtrichtung.

Zitat Ende

Wir müssen das alle gemeinsam in den Griff bekommen und auch mal vor der eigenen Haustüre kehren.
 
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horst1

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Die Geisterfahrer die hab ich gefressen. Die werden immer mehr. Sehen sich auch noch im Recht. Anscheinend wissen dass viele überhaupt nicht dass für Radfahrer die gleichen Regeln gelten wie für Autofahrer. Oder wollen es einfach nicht wissen. In einem Land wo Rettungskräfte angegriffen werden wundert mich eigentlich nichts mehr.
 
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schmadde

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Fast bei jedem zweiten Radlunfall, an dem ein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt war, trug der Radfahrer eine Mitschuld.
Gibt es für München den auch eine Übersicht mit Unfall Beschreibung so wie in Berlin? Getötete Radfahrende 2020 - ADFC Berlin

Dann könnte man auch ein Bild machen, was die "Mitschuld" bedeutet. Das kann ja z.B. bei einem Dooring Toten auch "zu wenig Abstand von parkenden Autos" sein was Gerichte bei Dooring regelmäßig entscheiden und was fast alle Radfahrer falsch machen - weil sie von kfz dazu genötigt werden.
 
Geierlamm

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Zweifellos gibt es unvorsichtige Radler, aber diesen Begriff von "Mitschuld" kann man nicht trennen von der äußerst mangelhaften Infrastruktur für den Radverkehr.
Oftmals hat man als Radler nur die Wahl zwischen "Radwegen" auf welchen man für abbiegende oder Ein/Ausfahrende Autofahrer praktisch unsichtbar ist oder der Fahrbahn, wo man sich dieser unsäglichen Radwegebenutzungspflicht verweigert.

25 bis 30 km/h sind kein hohes Tempo, doch auf den allermeisten innerörtlichen Radwegen kann man sich da mitschuldig machen, wegen nicht angepasster Geschwindigkeit.

Die Gleichwertigkeit vor dem Gesetz ist und bleibt im Strassenverkehr eine Chimäre, solange nicht Gleichberechtigung in der Nutzung des öffentlichen Raumes hergestellt wird.

Gruss

Geierlamm
 
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horst1

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Du machst das also auch und findest es natürlich richtig oder habe da was falsch verstanden?
Dann würde ich doch vorschlagen die Autofahrer machen das auch alle so damit sie nicht einen Umweg fahren müssen.
Machts sich besonders auf der Autobahn ganz gut.
Ich habe kein Verständnis für solche Radfahrer.
 
Riedradler

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Auf meinen Hausstrecken sind fünf Radwege-Abschnitte auf der linken Seite.
Ich muss (StVO-Konform) jedes Mal die Straße überqueren. Kein Überweg, keine Ampel, Tempo 70 für die KFZ. Auf der rechten Seite wäre auch genug Platz für einen Radweg, aber das wird einfach eingespart.
 
mango

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Was spricht denn dagegen, vorsichtig auf dem linken Radweg zu fahren?
Ich mache es auch, weil ich, fahre ich korrekt Umwege >2km machen müßte...
man weiss halt oft nicht, wie man am geisterradler vorbei fahren soll. manche beanspruchen den radweg für sich, der ihnen eigentlich nicht zusteht. ich muss dann oft auf den gehweg ausweichen, und wenn da viele fußgänger unterwegs sind, geht das nicht immer ohne abzubremsen.

wenn ich auf dem rückweg dann selber geisterradler bin, lass ich dem entgegenkommenden den radweg und fahr auf dem bürgersteig. wenn der dann aber auch auf den gehweg ausweicht...

das ist oft hickhack, und die unfallzahlen aus dem münchener artikel bestätigen ja das problem.

ich will mir das auch abgewöhnen, aber es dauert teilweise minuten, bis man diese strasse, die ich im kopf habe, überqueren kann.
 
S

schmadde

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Die Diskussion um Geisterradler wird in weiten Teilen auch unehrlich geführt. SIcher ist das meist gefährlich, aber es wird nicht dadurch gefährlicher, dass da ein Schild steht, welches das Geisterradeln verpflichtend macht, weil sich die Behörden das so ausgedacht haben. Das ist dann auf einmal ein "Zweirichtungsradweg", die Gefahr ist aber exakt die selbe.

Es gibt viele Gelegenheiten wo ich es verstehen kann, wenn man ein paar Meter in die falsche Richtung radelt, solange man es vorsichtig macht und der Weg breit genug ist. z.B. wenn in der Mitte Straßenbahngleise verlaufen wo dann mal einen halben oder ganzen Kilometer keine Querungsmöglichkeit ist und man 2km extra fahren muss um 100m weiter links zu einem anderen Laden fahren muss. Ja, sowas gibt, hab ich in Berlin oft gesehen.

Oder bei uns im Ort wo es nur eine Ampel über die stark befahrene B11 gibt, die man nur erreicht wenn man ca. 50m falsch fährt. Korrekt müsste man von einer unbeampelten Kreuzung links in die Fahrbahn einfahren, wobei man die von rechts kommenden Autos gar nicht sehen kann wegen der Friedhofsmauer vor der Kurve. Dann diese 50m auf der Fahrbahn fahrend bis man wieder einen Radweg hat auf der Seite. Wenn ich alleine fahre mache ich das auch, aber mit den Kindern? Never.
 
Geierlamm

Geierlamm

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Die alltägliche Praxis in meinem Heimatort sieht so aus, dass sich die Radler irgendwie durchschlängeln und vor allem mit Fussgängern in Konflikt geraten. Das Befolgen von Strassenverkehrsregeln steht da im Hintergrund, was vor allem der mangelnden Infrastruktur geschuldet ist.
Wenn ich z.B. vor meinem Lieblingsbäcker mein Rad vorschriftsgemäß am Strassenrand abstelle und nicht auf dem Gehweg, der hier höchstens einen Meter breit ist, ernte ich vorwurfsvolle Blicke von denselben Autofahrer, der nichts dabei findet, sein Auto am Strassenrand zu parken, um ins Postamt zu gehen.
Wenn zwei dasselbe tun....
Es ist eben NICHT selbstverständlich den öffentlichen Raum mit dem Fahrrad genau gleich in Anspruch zu nehmen.
Was kann ich als Radler dafür, wenn eine(r) mit dem sperrigen Teil weniger Platz findet und kaum vorwärtskommt?
Bin ich nur dann gleichberechtigt, wenn ich genausoviel Raum verschwende und am allgemeinen Knäulbilden teilnehme?

Gruss

Geierlamm
 
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Diffi

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Also ich meine, dass die Radfahrer zu 90 % Schuld bzw eine Mitschuld an einem Unfall haben. Nach 30 Jahren im Straßenradsport und nun gemütlich auf dem EBike kann ich einiges erzählen.
Das neuste und schlimmste ist, wie sich ältere Menschen im Urlaub ein EBike mieten. Noch nie auf so einem Bike gesessen starten sie ins Ungewisse. Als ich im Juni auf dem Ostseeradweg gefahren bin habe ich vieles erlebt. Da werden Kurven geschnitten, wenn man sich verschalten hatte blieb man mitten auf dem Radweg stehen. Jedoch konnte man nicht richtig aufsteigen (Sattel zu hoch), falscher Gang zum losfahren und nun schon quer auf dem Radweg!! Es kam zu waghalsigen Ausweichmannövern, Vollbremsungen, Beschimpfungen etc. Der Radweg war auch für mich als guter Radler einfach Sch....
Die Leihräder dieser Senioren waren zum Teil auch unter aller Sau und die Sicherheit lies zu wünschen übrig.
Der Notarzt war ständig unterwegs.
Ich fahre nun immer Abseits von so einer Truppe und nehme lieber einen Umweg in Kauf aber dafür radel ich ungestört und entspannter.
Euch allen einen schönen Sonntag
 
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Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

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