Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

Diskutiere Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren) im Plauderecke Forum im Bereich Community; Solche Leute gehören einfach nicht hinters Steuer eines Fahrzeugs. Absolut untauglich. Ist halt im Nachgang dann wieder schwer eine solche...

Ilsurion

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Haibike Sduro Hardnine 7.0 (Yamaha PWx)
....

Ich habe den Autofahrer zur Rede gestellt mit der Frage ob er mich nicht gesehen hat. Er antwortete er hat mich gesehen, aber selber Schuld, fahr halt nicht mitten auf der Strasse. Ich meinte, das ich auf meiner Seite der Strasse war. Er meinte Hurensohn.

Was in nem Autofahrer der das Leben Anderer gefährdet vorgeht weiß ich nicht, wie ich mich fühlte, knapp dem Tod entronnen, weiß ich noch ganz genau.
....
Solche Leute gehören einfach nicht hinters Steuer eines Fahrzeugs. Absolut untauglich. Ist halt im Nachgang dann wieder schwer eine solche Situation zur Anzeige zu bringen. Meist sind die Zeugen, wie der überholte andere Radfahrer schon weg und die Polizei kommt bei solchen Sachen eh nicht ... außer es gibt Verletzte.
Stellt sich die Frage, ob der Fahrzeugführer genauso aggressiv als Radfahrer oder Fußgänger handeln würde? Wobei ich da auch wöchentlich immer einen Rennradfahrer auf meiner Pendelstrecke treffe. Der ist fliegt auch mit einer Handbreit platz und 40 Sachen an allem vorbei ... ohne Rücksicht auf Verluste und teils Verkehrsregeln. Nur geht bei dem irgendwann ein Fehler (oder der anderer ihm Gegenüber) an die Gesundheit.
 

zakdipps

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Meine Ex wurde auf dem Fußweg von einem Radfahrer umgefahren.
Mit dem ergebniss das Sie eine Schädeldachfraktur erlitten hat .
Nur mit ganz viel Glück gibt's keine spät folgende
Der Radler ist übrigens abgehauen unerkannt.
Das zum Thema das da niemand gefährdet wird .




Ich bin nach wie vor der Meinung man bekommt das nur dur Trennungen der Partein in den Griff .

Ich selbst meide auch die Straße so gut es geht .


Bei uns gibt's ja den Elberadweg. Eigentlich toll zu fahren.
Allerdings musst da permanent auf Handyzombies und Hunde aufpassen .


Am ende machts die Menge an Verkehrsteilnehmer. Je mehr umso gefährlicher.
 

SilbernerSurfer

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Ich habe nie jemanden gefährdet, habe ich geschrieben.
Ja, es gibt auch Tote durch Radler.
Ja, ich habe auch Radweg-Rambos erlebt die Fußgänger und Radfahrer gefährden.
Ich sehe es auch so, mehr Radwegpolitik ist nötig. Ist leider komplett verpennt worden.
Aber auch helfen würde, wenn das Thema von der Politik endlich aufgegriffen wird, mehr Öffentlichkeit entsteht, strenger geahndet wird.
 
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Akkadier

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Aber auch helfen würde, wen das Thema von der Politik endlich aufgegriffen wird, mehr Öffentlichkeit entsteht, strenger geahndet wird.
Das erfordert eine deutliche Aufstockung der Ordnungshüter. Das wird ja von der Politik mit dem Hinweis verhindert, dass die Unfallzahlen (und Kriminalität) Am sinken ist...
 

busterpilot

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Am Freitag durfte ich lernen! :)
War auf einem asphaltierten Radweg unterwegs, in einem 90° Knick, den ich in meinem Leben bestimmt schon einige tausend mal gefahren bin, rutschte plötzlich das Hinterrad, in direkter Folge das Vorderrad weg und ich landete auf der Seite. Es ist nicht viel passiert. Ein paar Schürfung am Unterarm und der Sattel ist kaputt.

Das Lehrreiche: man gewöhnt sich daran, mit dem Ebike doch schnell um oder über 25km/h unterwegs zu sein und vergisst die 10kg extra Gewicht am Bike.
Die Strecke bin ich schon als kleiner Bub gefahren - geschmissen hat es mich an der Stelle nie.
Vielleicht tragen die Smart Sam Mountainbikereifen etwas mit Schuld, weil Sie keine Traktion mehr boten... Aber in erster Linie war das schon ich.

Fazit:
- überschätz dich nicht
- bleib vorsichtig
- beachte das beim nächsten Reifenkauf.
 

stardealer

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Das Lehrreiche: man gewöhnt sich daran, mit dem Ebike doch schnell um oder über 25km/h unterwegs zu sein und vergisst die 10kg extra Gewicht am Bike.

Wenn man muskelbetrieben so schnell unterwegs war wie heute mit dem Pedelec hat man sich aufs Fahren konzentriert. An Geschwindigkeit gewöhnt man sich sehr schnell und schätzt falsch ein wie schnell oder eher langsam man früher an bestimmten Stellen war. Die 10kg mehr oder weniger sind, glaube ich, nicht sturzverursachend.

Schön das nicht viel passiert ist und gute Besserung.
 

busterpilot

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Wenn man muskelbetrieben so schnell unterwegs war wie heute mit dem Pedelec hat man sich aufs Fahren konzentriert. An Geschwindigkeit gewöhnt man sich sehr schnell und schätzt falsch ein wie schnell oder eher langsam man früher an bestimmten Stellen war. Die 10kg mehr oder weniger sind, glaube ich, nicht sturzverursachend.

Schön das nicht viel passiert ist und gute Besserung
Danke! :)

Hm... in einem Punkt würde ich Dir aus meiner Warte widersprechen. Ich fahre/fuhr mit dem muskelbetriebenen Bike im Durchschnitt (ebene Strecke vorausgesetzt) deutlich schneller als mit dem E-bike. Ich halte am Bio die Geschwindigkeit meist zwischen 35 und 40 km/h. Während ich auf dem schweren Ebike jenseits der Motorenunterstützung für dieses Speedniveau doch ordentlich mehr Kraft und Power aufwenden muss.
Der für mich relevante Unterschied ist, dass man sehr viel schneller die 25 km/h erreicht. Auf dem Streckenabschnitt hatte ich mit dem E-bike meine 25 oder drüber, mit dem Bio wäre ich da noch nicht so in Fahrt gewesen, da ich ne längere Beschleunigungsstrecke benötige.

Achso - Ein Hinweis noch - ich hatte vermutlich einen falschen Reifendruck. Ich fahre die Smart Sam in 29 Zoll und hatte leicht über 3 Bar. Damit ist die Auflagefläche auf Asphalt mit Stollen viel zu gering.
Bin jetzt bei 2,2 bar und fuhr gestern (mit Lederjacke) das selbe Stück nochmals - bewusst schnell und hatte nicht im Entferntesten Probleme.


So oder so: man muss einfach achtsam sein und bleiben.
Letztlich sind für Unfälle immer Menschen verantwortlich und das hat man zumindest, was einen selbst betrifft weitgehend im Griff und unter Kontrolle.
 

Seemann

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Ich halte am Bio die Geschwindigkeit meist zwischen 35 und 40 km/h.
Das mag für dich nicht gelten, aber ich finde in DIESEM FORUM die Häufung von Personen, die mit dem motorlosen Rad angeblich ständig in Geschwindigkeitsbereichen > 30 km/h unterwegs sind schon sehr erstaunlich. :unsure:

Komischerweise treffe ich solche Leute doch nie.

Klar es gibt am Wochenende schon mal trainierende Rennradfahrer,
aber selbst bei denen (die ich so mitbekomme) sind > 30 km/h nur bei solchen Fahrern anzutreffen, denen man den Trainingszustand schon kilometerweit ansieht.

Die stärkeren (normalen) Radfahrer mit leichten und hochwertigen Rädern (keine Rennräder) bewegen sich normalerweise im Bereich zwischen 18 und 25 km/h. Auch die sind hier eher selten.

Die meisten Normalo-Pendler (normale bis gute Fitness) fahren 15 bis 20 km/h und die üblichen Ausflugsradler eher so 10-15 km/h.

Alles meine Erfahrungswerte aus Köln und Umland, unterwegs mit Bio-Fitnessrad, Pedelec, S-Pedelec und Hybrid Velomobil (max. 45 km/h)
 

mango

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mit einem meiner meiner kinder hatte ich mich vor kurzem über die halde haniel unterhalten. vorletztes WE war ich auf dem weg dorthin kurz vor der halde von einem biobiker überholt worden. war ein kleiderschrank von bodybuilder der an mir ziemlich schnell vorbeifuhr. ich hatte so 22 kmh drauf. kurz danach kommt eine ziemlich schwierige stelle. da muss man sehr eng zwischen 2 findlingen durch. der kleiderschrank war zu schnell, blieb mit dem hinterrad hängen, und zack lag er mit kurzer hose und tshirt auf der nase. scheinbar war ihm aber nicht viel passiert, denn er stieg sofort wieder auf und radelte weiter. der hatte aber auch nen helm auf. war bei dem sturz nicht benötigt worden, aber das weiss man ja vorher nicht.

mein kind erzählte mir dann vom mann einer arbeitskollegin. der war, verm. downhill, auf der halde gestürzt und hat sich beide handgelenke gebrochen...
 

Biker9000

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Wenn ich mit dem Bike unterwegs bin, weiß ich, dass ich der weitaus schwächere Verkehrsteilnehmer bin und verhalte mich entsprechend extrem defensiv. Manche Radfahrer fahren aber, als ob die sieben Leben hätten - ich versteh's net! Will auf meinem Grabstein mal net stehen haben: "R.I.P. - ER WAR IM RECHT!"

Beim Autofahren bin ich zugegebenermaßen weitaus weniger defensiv... :sneaky:
 

ozoffi

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Man liest ja immer wieder Unfälle mit einem "E-Bike" ... (alles was einen E-Motor zusätzlich zu Pedalen hat, ist ein E-Bike... eh wurscht, die Unterschiede versteht das gemeine Volk nicht. Habe ich ja auch nicht, bis ich mich jetzt damit mehr beschäftige). Oft weil der "Pedalierer" zu schnell war.
Ja, wenn man bisher gewohnt ist mit seinem konventionell angetriebenen Rad (hier als BioBike genannt) mit max. 10kmh am Schotterweg in die Kurve zu fahren, dann mit dem neuen "E-Bike" das mit 25kmh macht, dann darf man sich nicht wundern, wenn es einem die Räder auf so einem lockeren Untergrund vielleicht wegzieht!
Daran ist aber nicht das E-Bike schuld, sondern einfach der damit nicht fahren kann.... Das man 25kmh bei Annäherung an eine Menschenmenge auch erst "dabremsen" muss, im Gegensatz zu vorher nur 10kmh - auch das muss man selbst erfahren ;)
Nur, auch mit einem BioBike bin ich als Nichtsportler ohne Kondition auf 30kmh gekommen - da gehts halt a bisserl bergab und schau, ganz ohne treten nur mit Hilfe der Schwerkraft sind die 30 zu erreichen... Ja, die müssen dann sehr vorsichtig mit der Fehlgenbremse wieder eingebremst werden - der Anhalteweg ist dort sogar länger als jetzt mit dem Pedelc (obwohl fast 30kg nur das Rad wiegt). Aber 39khm sind da wie dort gleich schnell und man muss schon auch wissen wo und wie man das fahren kann.
Vielleicht bin ich einfach zu übervorsichtig, auch weils mir wurscht ist, ob ich nun der Schnellste bin und ich auch niemanden irgendwas beweisen will - ich will einfach nur sicher ankommen und das mit Freude und auch weil ich der Meinung bin, es ist egal auf welchem Rad ich sitze, schuld ist nicht das Rad, sondern immer ich.
Was die Sache mit den Autofahrern angeht - ja auch ich bin Autofahrer und ärgere mich manchmal über Radfahrer die mich "behindern" ... Seit ich jetzt aber selber mehrfach leider auch auf stark befahrenen Straßen (wenn auch nur sehr kurz) unterwegs war, sehe ich das Alles doch anders und habe mehr Verständnis für den Strampler vor mir (es ist alles Andere als Lustig, wenn man von einem Auto ganz knapp mit 100 überholt wird - da zauberts einem schon durch den Luftzug).

Allerdings muss ich schon feststellen, dass sowohl der Radfahrer als auch der gemeine Fußgänger glaubt im Verkehr wäre er anonym und macht daher was er will (z.b bei Rot über die Kreuzung - sieht eh keiner und ahndet ja auch so gut wie nie wer). Das ein Radfahrer einen Fußgänger anrempelt - klar, was steht der da auch im Weg rum und außerdem was will er machen - Nachlaufen?! DAS ist das wirkliche Problem - solange ich nicht zur Rechenschaft gezogen werden ... Da ist es egal ob ich nun mit einem normalen Rad, einem E-Bike oder nur Rollschuhen unterwegs bin. Wenn wir alle weniger mit "die anderen sollen gefälligst aufpassen" unterwegs sind, wird vielleicht auch weniger passieren?
 

busterpilot

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@Seemann
Ständig > 30 km/h schafft wirklich nur der trainierte Semiprofi. Da hast Du völlig recht. :)

Ich kann nur für mich sprechen: Ich hatte extra geschrieben, dass eine Ebene Strecke Voraussetzung ist (und natürlich andere Parameter, Verkehr, Wegqualität usw.) um diese 35 oder 40km/h mal über einen längeren Abschnitt halten zu können.
Leichter wird es, wenn ich von mir zuhause z.B. zum Eisessen an den See fahre, das sind rund 10 km fast konstant leicht bergab. (50hm vielleicht?)
Beim Autofahren bin ich zugegebenermaßen weitaus weniger defensiv... :sneaky:
Erkenntnis ist der Erste Schritt zur Besserung! (y);)
 

hadizet

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Ein Bekannter von mir ist seit Jahren bestrebt im Jahresmittel einen Schnitt von 18 km/h zu erreichen.
Ich fahre wie es mir Spaß macht ohne mich einem selbst definierten Leistungsdruck zu unterwerfen.
 
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Janne

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Wenn wir alle weniger mit "die anderen sollen gefälligst aufpassen" unterwegs sind, wird vielleicht auch weniger passieren?
Da hast Du bestimmt recht, allerdings finde ich es auch nicht richtig, in Situationen, wo ich eindeutig Vorfahrt habe, per vorauseilendem Gehorsam im Vorfeld schon zurück zu stecken, nur weil die Panzerfahrer zu doof sind, das wahrnehmen zu wollen. Ich fahre da sehr bestimmt in die Situation rein, um mich per Aktion auch wahrnehmbar zu machen. Natürlich immer bremsbereit und mit der Möglichkeit per Vollbrenmsung einen Crash zu verhindern.
Besonders gerne praktiziert hier, von unten kommend (geht bergauf) vom Radweg auf die Straße wechselnd beim geradeaus fahren an der Stelle, wo die Rechtsabbieger regelmäßig nicht damit rechnen, daß ein Radfahrer überhaupt oder nicht so schnell kommt... Jeder erschreckte, mit Kopfnicker Bremsende ist einer mehr, der beim nächsten mal in den Spiegel schaut oder sogar nen Seitenblick macht.
In Bezug auf regelkonformes Fahren geb ich Dir absolut recht, ich hasse es, wenn Radfahrer ohne Licht unterwegs sind, über rote Ampeln donnnern oder sich über den Fußweg an Ampeln rechts vorbei mögeln. Man kann auch regelkonform schnell genug in der Stadt sein. Das was ich recht gut akzeptieren kann und teilweise auch praktiziere, ist die Mißachtung von Benutzungspflicht von Radwegen bei geteilten Rad/Fußwegen innerhalb geschlossener Ortschaften. Einerseits wegen der Fußgänger und wgen der permanenten Einmündungen, wo Autofahrer ständig raus wollen, wo ich eigentlich die Vorfahrt hätte.

Grüße
Jan
 

ozoffi

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Ich meide wo es geht stark befahrene Straßen. Ich muss/will in der Stadt nicht mit dem Rad fahren (nutze fast immer Öffis). Dort wo ich fahre kann ich mir Großteils die Strecke aussuchen und bin daher wo möglich auf Feldwegen und Nebenstraßen unterwegs. Leider geht das halt auch nicht immer - und ja dann ist mir eine Regel wurscht, ich wähle den für mich sichersten Weg - auch wenn dies ein Gehweg ist (auf dem allerdings keine Fußgänger unterwegs sind - sonst weiche ich halt widerwillig auf die Straße aus). Auf Landstraßen müsste ja nur das Bankett breiter sein, damit Radfahrer möglichst ohne den Autoverkehr zu behindern dennoch sicher fahren können...
 

SilbernerSurfer

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Ich meide wo es geht stark befahrene Straßen. Ich muss/will in der Stadt nicht mit dem Rad fahren (nutze fast immer Öffis). Dort wo ich fahre kann ich mir Großteils die Strecke aussuchen und bin daher wo möglich auf Feldwegen und Nebenstraßen unterwegs. Leider geht das halt auch nicht immer - und ja dann ist mir eine Regel wurscht, ich wähle den für mich sichersten Weg - auch wenn dies ein Gehweg ist (auf dem allerdings keine Fußgänger unterwegs sind - sonst weiche ich halt widerwillig auf die Straße aus). Auf Landstraßen müsste ja nur das Bankett breiter sein, damit Radfahrer möglichst ohne den Autoverkehr zu behindern dennoch sicher fahren können...
Mache ich auch so! Ich fahre viel in München. Bestenfalls durch Parks oder an der Isar entlang!
 

ozoffi

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... allerdings finde ich es auch nicht richtig, in Situationen, wo ich eindeutig Vorfahrt habe, per vorauseilendem Gehorsam im Vorfeld schon zurück zu stecken, ...

Imho hat das gar nichts mit "vorauseilendem Gehorsam" zu tun! Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene paar Schuhe!
Zurückzustecken ist einfach nur dem Selbstschutz geschuldet - egal ob es "richtig" ist oder nicht ;)
Ich nenne das "für den Anderen mitdenken" und "voraussehen was der tun könnte oder halt auch nicht".
Nein, ich fahre im Auto sicher nicht defensiv. aber mit o.g. Denkweise fahre ich nun 40 Jahre unfallfrei.... Und als Radfahrer werde ich so hoffentlich immer unverletzt ankommen. Was nützt es mir Recht zu haben, wenn das Auto Schrott ist oder schlimmer ich im Spital liege oder gar tod bin?!
 

horst1

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Zurückzustecken ist einfach nur dem Selbstschutz geschuldet - egal ob es "richtig" ist oder nicht
Das ist aber auch eine Aufforderung für den einen oder anderen Autofahrer grundsätzlich dem Radfahrer seine Vorfahrt nicht zu gewähren.
Mit der Zeit entwickelt man ja ein Gespür für solche Deppen. Ich habe da mittlerweile eine hohe Trefferquote bei Autofahrer die rechts abbiegen.
Leider habe ich keine gute Stuntman-Ausbildung sonst würde ich mich das eine oder andere male von so einem Deppen umfahren lassen.
Mit gekonnten Abflug passiert da nicht so viel und spült auch den einen oder anderen € in die Haushaltskasse. ;) :)
 

hadizet

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Als "Deppen" würde ich die nicht (alle) bezeichnen. Fährt man selbst Auto und ist ehrlich zu sich selbst, dass muss man eingestehen, dass man bei aller Vor- und Rücksicht einfach nicht fehlerfrei unterwegs ist.
Das gilt für alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen!
Genau deshalb ist eben gegenseitige Rücksicht erforderlich und eine gelegentliche Entschuldigung hilfreich.

Wer blindlings drauflos fährt und meint, auf seinem (Vorfahrts-/Vorrangrecht beharren zu müssen, muss sich nicht wundern, wenn er hin und wieder den Kürzeren zieht.
 
Thema:

Unfälle mit Fahrrädern und Pedelecs, NICHT S-Pedelecs (Off Topic wird gelöscht und es gibt Threadsperren)

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