Umfrage des DAV (Deutscher Alpenverein) bezüglich Mountainbikes in den Bergen

Diskutiere Umfrage des DAV (Deutscher Alpenverein) bezüglich Mountainbikes in den Bergen im Plauderecke Forum im Bereich Community; Extra nochmal für dich, damit du lesen kannst was ich mit Vorurteil meine. Wer bitte ist die ?
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rio

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Extra nochmal für dich, damit du lesen kannst was ich mit Vorurteil meine.

Wer bitte ist die

?
gib uns beiden noch Zeit.....unser Schwabentalk muss noch abgeglichen werden :giggle: .....irgendwann werden wir mal hoffentlich richtig gute Freunde 🤝✌an mir soll es nicht liegen....... der Zollern Albkreis ist richtig schön,bin öfters mal dort.
 
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Rollerfahrer

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Die Weltbevölkerung steigt rasant an und die Probleme werden dadurch immer größer .......die einzige Lösung die ich sehe, wäre der Weltraum aber davon sind wir weit entfernt andere Planeten zu besiedeln.....ist aber wieder Offtopic zum Thema.,sorry.
Das erhöht den Flugverkehr ja noch mehr. Einfacher wäre da Empfängnisverhütung.
Auch OT , sorry!
 
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poldi

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Also ich fände es nach wie vor gut, wenn größere Bereiche der Alpen besser vor den vielen Touristen und Freizeitnutzern geschützt würden. Kletterparks, Downhillquatsch, Freestyleparks etc. braucht kein Mensch. Das ist alles Ausdruck von Dekadenz. Man sollte ohnehin wirtschaftlich notleidende Alpinskigebiete stilllegen und dort alles rückbauen. Die freiwerdenden Flächen werden unter professioneller Betreuung renaturiert. Das Ganze sollte vom Staat gepachtet und die umliegenden Landwirte beschäftigt werden. Dann hat auch der Bauer seinen Frieden. Für naturliebende Besucher könnten schonende Formen der Teilhabe eingeführt werden.
"schöner Traum"

Die Wirklichkeit ist leider eine andere. Steigender Flächenverbrauch, mehr Pisten, mehr Schneekanonen, etc. Und für den Sommer brauchen diese Gebiete dann Einnahmen. Schaut mal wo denn Bikeparks, Klettersteige und andere Anlagen entstehen: Vorzugsweise an den Bahnen und von diesen und den Tourismusverbänden bezahlt. Dann macht man mächtig Werbung für Fun und Event sowieso und schon strömen die Massen und laden ihr Geld fleißig ab. Damit es nicht so aufwändig wird, kann man inzwischen seinen Skipass auch für den Sommer mit dem Bike aufladen und weiternutzen.

Da sind mir dann E-Biker, die noch mit einem Eigenanteil Kraft den Berg hochradeln lieber, als die ganzen Fahrstuhlbenutzer.
 
EMS

EMS

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Da sind mir dann E-Biker, die noch mit einem Eigenanteil Kraft den Berg hochradeln lieber, als die ganzen Fahrstuhlbenutzer.
Die "Fahrstühle" rüsten schon kräftig auf und das bergauf sind immer die unbeliebtesten Strecken für jeden Radler.
Bike und Seilbahn in Südtirol, Fahrradmitnahme in den Seilbahnen und Liften in Südtirol
Wurmbergseilbahn Braunlage - Der Wurmberg ist das Tor zum MTB-X-Country Paradies Harz
https://www.oetzi-bike-academy.com/de/vigiljoch-mtb
https://funiviedelbaldo.it/de/seilbahn/
…...
 
Holle

Holle

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Brose S Mag
Eine ganze Hütte, sag bloß! eine halbe Hütte wäre auch voll bescheuert, gell.

Die "neue Hölle" ist ein Schmuckkasterl geworden…

Die ursprüngliche Höllentalangerhütte musste 2013 abgerissen werden, da sie nicht mehr den heutigen Anforderungen an Brandschutz, den Arbeitsstättenrichtlinien oder den hygienischen Anforderungen aus dem Lebensmittelrecht entsprach. An ihrer Stelle wurde 2014–15 die neue Höllentalangerhütte gebaut.

Nice all Day

Wolf
Man kann auch Häuser Renovieren und muss nicht Hunderte von Hubschrauber Flüge unternehmen nur um das alte abzureisen und neu Aufzubauen. Da fragt man sich wo da das Klima bleibt und nachhaltig für einen DAV? Und schön ist was anderes meiner Meinung .
"schöner Traum"

Die Wirklichkeit ist leider eine andere. Steigender Flächenverbrauch, mehr Pisten, mehr Schneekanonen, etc. Und für den Sommer brauchen diese Gebiete dann Einnahmen. Schaut mal wo denn Bikeparks, Klettersteige und andere Anlagen entstehen: Vorzugsweise an den Bahnen und von diesen und den Tourismusverbänden bezahlt. Dann macht man mächtig Werbung für Fun und Event sowieso und schon strömen die Massen und laden ihr Geld fleißig ab. Damit es nicht so aufwändig wird, kann man inzwischen seinen Skipass auch für den Sommer mit dem Bike aufladen und weiternutzen.

Da sind mir dann E-Biker, die noch mit einem Eigenanteil Kraft den Berg hochradeln lieber, als die ganzen Fahrstuhlbenutzer.
So wahre Worte :)(y)(y)(y)
 
Wildwolf

Wildwolf

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wo da das Klima bleibt und nachhaltig für einen DAV?
O.M.G! Ist das Klima an der Hütte jetzt weg?
Nachhaltigkeit: Die Hütte wurde dafür 2017 ausgezeichnet.
Renovieren: Im Bereich der Bausubstanz gab es erhebliche Mängel: Probleme bei der Statik, feuchte Wände u. v. m.

D'Weyd, D'Weyd, D'Weyd geht boid unter aber
Hey (hey), hey (hey)
Stey di hoid unter

Nice Comic Day
Wolf
 
camper510

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Glücksrad

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Ich finde es ehrlich, wenn jemand für Einschränkungen ist, weil er sich durch die (e)MTBler gestört fühlt. Vielleicht könnte er noch einmal darüber nachdenken, ob denn die MTBler wirklich ausschließlich aus Rowdies bestehen und deshalb pauschal verbannt werden müssen. Neulich war ich in den Alpen auf einer Strecke unterwegs, die massiv von eMTBlern gereiften Alters befahren wurde. Beim Fotografieren habe ich versehentlich nicht bemerkt, dass ich den Weg blockiert habe. Keiner der elektrischen Reiter hat eine negative Bemerkung gemacht oder ist an mir vorbei geheizt. Im Gegenteil, sie haben angehalten und mir freundlich zu verstehen gegeben, dass ich ruhig weiter fotografieren darf. Ich habe mich natürlich für das Entgegenkommen bedankt. Auch auf schmalen Wegen in höheren Regionen bin ich fast nur freundlichen Wanderern begegnet. Einmal traf ich einen Wanderer, der eventuell einen schlechten Tag hatte. Das kann jedem mal passieren.

Und noch eine Bemerkung zu den Naturschutzaspekten. Wir leben in einer Zeit, in der wir teilweise massiv die Umwelt umgestalten. Gerade in Bayern habe ich den Eindruck, dass zuerst die wirtschaftlichen Interessen berücksichtigt werden. Dann wird geschaut, dass man möglichst wenig Wähler vergrault. Wenn nur eine kleine, wirtschaftlich unbedeutende Gruppe von den Naturschutzmaßnahmen betroffen ist, wird die Natur berücksichtigt. Dann kann man wieder schöne Naturschutzzahlen präsentieren und so tun, als wäre Bayern vorbildlich im Naturschutz. Es wird ein Naturschutzgebiet ausgewiesen und bei den damit verbundenen teilweise sinnfreien Beschränkungen so getan, als wäre das echter Naturschutz und somit die Naturschützer daran schuld. Dadurch wird Naturschutz unbeliebt gemacht und man kann so tun, als wären die weltfremden Naturschützer die Schuldigen. So sichert man sich Wählerstimmen für die nächsten Wahlen und hält so andere Parteien auf Distanz. In Summe kann ein echter Naturschützer also nur hochgradig frustriert sein. Dann besteht in meinen Augen die Gefahr, dass er sich ohne böse Absicht auf Gebiete konzentriert, wo er keiner mächtigen Lobby gegenüber steht. Da kann er noch etwas bewegen. Weil er z.B. die Natur rettet, indem er eMTBler aus Teilen der Berge verbannt. Das ist menschlich verständlich und reduziert sicher die Belastung der betroffenen Regionen. Aber es ist eine minimale Reduktion, winzig, wenn man sie mit den anderen Einwirkungen durch uns Menschen vergleicht. Das sollte in meinen Augen bei der Intensität, mit der die eMTBler als potenzielle Naturschädlinge gesehen werden, berücksichtigt werden. Sonst entsteht wieder das Bild des ideologisch blind gewordenen Naturschützers, was politisch zum Nachteil der Natur ausgenutzt werden kann.

Deswegen meine Meinung: Mit einem verständnisvollen Miteinander können wir am meisten bewegen. Nicht durch Polarisierung und einseitige Betrachtung.
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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@Glücksrad: Das Problem sind also die Naturschützer, die Lobbygruppen ausweichen. Ah, ja. Gut, dass ich das jetzt weiß.

Und auch gut, dass ich jetzt weiß, dass auch kleine Schritte sinnlos sind, weil ja eh alles so schrecklich umgepflügt ist, und Ärger über die bedenkenlosen Naturschützer ja auch nur der Regierungspartei nutzt.

In Bayern nennen wir so eine Art zu argumentieren „hinterfotzig“. Das ist in etwa so was wie „gemein“, nur schlimmer, weil mit heimlicher Anerkennung verbunden.

Einzig dein Statement, dass man eine Lösung nur gemeinsam herbeiführen kann, ergänzt um „wenn sich alle benehmen, gibt es auch kein Problem“, trage ich mit. Und ich warte noch auf den Tag, da sich massenhaft Mountainbiker im BUND oder bei den Grünen, der ÖDP oder einer anderen Umweltpartei outen und sich für verantwortungsvollen Umgang mit empfindlichen Naturräumen organisieren. Wenn das Lamm sich neben dem Löwen niederlegt also, dann wird alles gut.
 
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Boerni556

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Wie gesagt, es geht um Ruhezonen und Rückzugsgebiete sowie Schonzeiten. Da spielt es keine Rolle, ob die Leute mit eMtB, MtB, Langlaufskiern, Gleitschirmen, Alpinski, Autos oder Motorrädern draussen bleiben. Fände es halt schön, wenn es mehr Gebiete gäbe, wo die Natur im Vordergrund steht. Dort könnte man von mir aus auch geführte Touren, „Rangervorträge“ und lizensierte Wanderungen durchführen.
 
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