Umbau eines Schuppenfund

Diskutiere Umbau eines Schuppenfund im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Rahmen und Kettenschutz würde ich unbedingt so lassen. Den Lenker und das Kettenblatt könnte man mit Elsterglanz bearbeiten und dann schauen ob...
Bernhard-SH

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Meinung zur Patina ist. Dran lassen oder beigehen?
Rahmen und Kettenschutz würde ich unbedingt so lassen.
Den Lenker und das Kettenblatt könnte man mit Elsterglanz bearbeiten und dann schauen ob ein Tausch wirklich Not tut oben ein paar Rostpickelchen nicht doch auch den Charme der Authentizität haben.
Die Sattelstütze allerdings sieht doch etwas zu grottig aus, da findet sich aber bestimmt was neues bzw. leicht patiniertes für kleines Geld, kann man sich ruhig mit Zeit lassen.
Eine neue Glocke (so ne riesige, rot mit gelben Punkten) wäre nice.
Schutzbleche könnte man überlegen, entweder rot wie das Kettenschutzblech oder Chrom.
Und, wenn's vom Sitzen her noch passen würde, ein Bananensattel mit mit richtig hoher Sissybar (wie beim Bonanzarad) wäre die Krönung.
 
QIOFan

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Mich würde außerdem interessieren wie die Meinung zur Patina ist. Dran lassen oder beigehen? Ich möchte das Fahrrad natürlich gerne so erhalten wie es ist.
Die Lackqualität kann ich aufgrund der Bilder nicht richtig einschätzen. Aber ich würde es wie auch irgend möglich, so belassen. Vllt. nur da und dort etwas ausbessern oder mit den selben Farben völlig neu lackieren (lassen). Alleine die Aufschriften sind zu erhalten! Also bitte nicht irgendwie lackieren.
Zur Antriebsseite: ich würde dem Rad zumindest eine Rücktrittnabe mit 3-Gang Schaltung gönnen und einen Reibrollenantrieb. Dabei auf Reifen mit Mittelsteg achten, den Stollen mögen diese Antriebe nicht so sehr.
Wobei ich dazu nat. nicht weiß, wie dein Bastelengagement und -können aussieht. Ich würde daher den Reibrollenantrieb nehmen, da ich selber keine Räder samt Motoren einspeichen kann, bzw. nicht so zentrieren, dass ich sie nicht ohnehin in die Werkstatt geben müsste.
 
QIOFan

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Finde ich auch. Chrom wäre ein muss.
ein Bananensattel mit mit richtig hoher Sissybar
das wieder weniger. Das Rad ist kein Bonanza aus den 70ern, sondern ein Flyer aus den 50ern! Das typische Zeitungsjungen Rad das man tgl. frühmorgens in den USA der 1950er vor den Vorgärten der Mittelschichthäuser in jeder amerikanischen Kleinstadt sah! Zum Bonanzarad fehlt zB. die Auto- Knüppelschaltung am Oberrohr.
 
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hansmeier2018

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Doch!
Ich als Frontmotorfahrer kann sagen, dass Kurven schwieriger sind und man ab und zu ein durchdrehendes Vorderrad hat.
Würde Heckantrieb wenn möglich bevorzugen
 
Jibbo01

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Ich find Autosol oder Elsterglanz chrom für so hartnäckigen Rost besser, Nevr Dull hab ich sonst eher für die Endpolitur genommen.
 
Jenss

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Keiner von uns hat da Probleme mit. Ich denke das ist ein Mythos bei Glatteis oder Schotter.
Vorteil :Allrad. Vorne ziehts und hinten schiebst du...
Wenn du dir nen Heckmotor einbaust, hast du hinten keine Bremse mehr... Nur mal so am Rande.

Das denke ich mir auch immer! Da zerren ja nicht 10kw oder mehr am Vorderrad sondern lumpige unter 1000W....
 
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jup

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Wenn du das Ding nur in der Ebene fährst, ist ein Frontmotor völlig unkritisch. Ist leiser und dreckunempfindlicher (Feldwege) als ein Reibrollenantrieb und einen kleinen Akku kriegst du motornah, unauffällig und ohne langes Kabelgedöns auf einem putzigen Frontgepäckträger unter. Vielleicht findest du ja einen schönen Sinalco-Kasten dafür? Würde sich quasi anbieten...

Außer putzen, schmieren, einstellen und so würde ich an dem Ding sonst erstmal garnix machen. Ist doch superschön!
 
J

jup

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Hier mal eine interessante Frage, die ich mir ständig stelle, die dieses Rad da gerade aber irgendwie mal wieder provoziert: Ein Nabenmotor samt Kadenzsensor und Geschwindigkeits- oder Stromstufen ist ja völlig legal, wenn die Unterstützung bei 25 km/h aussetzt. Damit treibt der Motor das Rad entsprechend der jeweils eingestellten Stufe solange mit einer bestimmten Leistung oder bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit an, wie man die Pedale bewegt und man maximal 25 km/h fährt.

So: Wenn man jetzt anstatt der vier oder fünf Geschwindigkeits-/Stromstufen einen Daumengashebel verbaut und den Controller so einstellt, dass der Motor nur antreibt, solange man tritt und nur bis maximal 25 km/h, ist das nicht unter dem Strich dasselbe wie Stromstufen, nur stufenlos? Also wäre das nicht eigentlich völlig legal? Denn genau sowas wäre eigentlich für einen Frontmotor perfekt, denn dann hat man die Motorleistung jederzeit feinfühlig unter Kontrolle, anstatt ständig blind auf irgendwelchen Tasten rumzudrücken, die letztlich auch ein Gasgriff sind, nur mit einer Handvoll Stufen anstatt stufenlos.

Sehe ich da was falsch? Das wurmt mich schon ewig.
 
Jenss

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Hier mal eine interessante Frage, die ich mir ständig stelle, die dieses Rad da gerade aber irgendwie mal wieder provoziert: Ein Nabenmotor samt Kadenzsensor und Geschwindigkeits- oder Stromstufen ist ja völlig legal, wenn die Unterstützung bei 25 km/h aussetzt. Damit treibt der Motor das Rad entsprechend der jeweils eingestellten Stufe solange mit einer bestimmten Leistung oder bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit an, wie man die Pedale bewegt und man maximal 25 km/h fährt.

So: Wenn man jetzt anstatt der vier oder fünf Geschwindigkeits-/Stromstufen einen Daumengashebel verbaut und den Controller so einstellt, dass der Motor nur antreibt, solange man tritt und nur bis maximal 25 km/h, ist das nicht unter dem Strich dasselbe wie Stromstufen, nur stufenlos? Also wäre das nicht eigentlich völlig legal? Denn genau sowas wäre eigentlich für einen Frontmotor perfekt, denn dann hat man die Motorleistung jederzeit feinfühlig unter Kontrolle, anstatt ständig blind auf irgendwelchen Tasten rumzudrücken, die letztlich auch ein Gasgriff sind, nur mit einer Handvoll Stufen anstatt stufenlos.

Sehe ich da was falsch? Das wurmt mich schon ewig.

Sollte legal sein.

Wer will schon ständig nen gasgriff betätigen? Ist doch viel mehr Aufwand als mit pas Sensor zu fahren?

"Feinfühliges regeln" bei ca 600W peak klingt seltsam. Es ist ja nur ein Fahrrad und kein Motorrad. Da dreht nicht ständig irgendwas durch oder es drückt einen in den Sitz....

Wenn ich weit kommen will fahre ich in Stufe 2.(ca 4A) Will ich mit wenig Eigenleistung vorwärts kommen fahre ich in Stufe 4. (Ca 8A)

Fühlt sich doch mehr wie Rückenwind an...
 
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jup

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Sollte legal sein.

Wer will schon ständig nen gasgriff betätigen? Ist doch viel mehr Aufwand als mit pas Sensor zu fahren?

"Feinfühliges regeln" bei ca 600W peak klingt seltsam. Es ist ja nur ein Fahrrad und kein Motorrad. Da dreht nicht ständig irgendwas durch oder es drückt einen in den Sitz....

Wenn ich weit kommen will fahre ich in Stufe 2.(ca 4A) Will ich mit wenig Eigenleistung vorwärts kommen fahre ich in Stufe 4. (Ca 8A)

Fühlt sich doch mehr wie Rückenwind an...

OK, angenommen, man nimmt die Feder raus und benutzt das einfach als stufenlose Regelung der "Stromstufen"? Das wäre exakt dasselbe wie fünf Stromstufen, nur halt stufenlos.

Bei fünf Stufen oder so muss man ja auch ständig rumdrücken, nur dass man mit dem Daumen nicht merkt, in welcher Stufe man ist und ständig auf das Display sehen muss. Ich würde da vor einer engen Wende lieber einfach so einen Hebel auf Null stellen und nur vorsichtig treten als erst fünfmal "-" zu drücken und dann dreht man halt wieder rauf, wenn man Unterstützung braucht.

Mir geht einfach diese völlig unnötige Quantisierung samt Display auf den Keks. Ich fahre ein Pedelec mit Bosch-Motor und selbst da nervt mich das. Ich würde da lieber die Unterstützung von 0% bis 240% stufenlos regeln können und jederzeit mit dem Daumen fühlen können, wo ich gerade bin, anstatt auf ein Display am Lenker sehen zu müssen, um sicher zu sein, in welcher Stufe ich bin. Beim Auto hat man ja auch keine Geschwindigkeitsstufen (0 km/h , 5 km/h, 30 km/h, 50 km/h, 70 km/h, 130 km/h...).

Aber ich will den Thread hier nicht wegbiegen, also bitte erstmal einfach ignorieren und vielleicht mal drüber nachdenken, wir kommen da sicher irgendwann nochmal drauf zurück.
 
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Jenss

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Ich weiß nicht wozu man ständig rumdrücken sollte? Ich mach z.b. Stufe 2 rein und fahre einfach Fahrrad....

So mit Gänge Schalten und Bergauf 10km/h langsamer als Bergab und so...

(Flachland!)
 
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jup

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Ich weiß nicht wozu man ständig rumdrücken sollte? Ich mach z.b. Stufe 2 rein und fahre einfach Fahrrad....

So mit Gänge Schalten und Bergauf 10km/h langsamer als Bergab und so...

(Flachland!)

Und wenn du mal auf dem Feldweg wenden willst, füßelst du dann oder schaltest du doch lieber die Unterstützung ganz ab, damit du richtig dosiert treten kannst? Warte, lass mich raten...
 
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hansmeier2018

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Wer will schon ständig nen gasgriff betätigen? Ist doch viel mehr Aufwand als mit pas Sensor zu fahren?
Ich!
PAS mit Gasgriff ist super. Da braucht man nicht so oft die Stufe wechseln und verbraucht wesentlich mehr Strom ;)

So: Wenn man jetzt anstatt der vier oder fünf Geschwindigkeits-/Stromstufen einen Daumengashebel verbaut und den Controller so einstellt, dass der Motor nur antreibt, solange man tritt und nur bis maximal 25 km/h, ist das nicht unter dem Strich dasselbe wie Stromstufen, nur stufenlos? Also wäre das nicht eigentlich völlig legal? Denn genau sowas wäre eigentlich für einen Frontmotor perfekt, denn dann hat man die Motorleistung jederzeit feinfühlig unter Kontrolle, anstatt ständig blind auf irgendwelchen Tasten rumzudrücken, die letztlich auch ein Gasgriff sind, nur mit einer Handvoll Stufen anstatt stufenlos.

Sehe ich da was falsch? Das wurmt mich schon ewig.
Ja, das geht und machen Einige. Ich mach PAS und Gasgriff. Durch die KT-CustomRom regelt der Gasgriff die Stromstärke und nicht die Geschwindigkeit wie bei der originalen KT-Software, die Vollgas auf eine Geschwindigkeit zu steuert.

Gibt auch welche die haben Drehmomentsenor und Gasgriff.

Wie ihr euern Frontmotor nicht zum durchdrehen bekommt verstehe ich nicht aber nungut.
 
UR-MIFA

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TSDZ2 > Canyon, Mifa, Velotraum, Villiger
Bei dem geplanten Einsatz bietet sich ein Nabenmotor vorn an. Der harmoniert auch mit nur einem Gang.

Ein Reibradantrieb ist für dieses Fahrrad ungeeignet und lässt sich auch nicht mit den originalen Befestigungsmöglichkeiten montieren.

Wir haben 2 Umbauten mit Felgenbremse vorn und Rücktrittbremse hinten, in einer etwas anspruchsvolleren Topographie, im Einsatz. Ich sehe keinen Anlass das zu ändern, wenn beide Bremsen funktionieren.

Die gezeigten Lösungen von Jibbo01, bieten sich doch auch für dieses Fahrrad an. Da lässt sich die Technik unterbringen und zusätzlich können die „feurigen“ Früchte, von den aufgezogenen Gewächsen auf dem Bild #1, transportiert werden.
 

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HolgiB

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Ich als Frontmotorfahrer kann sagen, dass Kurven schwieriger sind und man ab und zu ein durchdrehendes Vorderrad hat.
Würde Heckantrieb wenn möglich bevorzugen
Hm würde ich langjähriger Heckmotor, zwischendurch mal Frontmotorfahrer und bald primär Mittelmotorfahrer nicht unterschreiben. Solange du im legalen Bereich bleibst (sagen wir mal bis 400 W Peak) merke zumindest ICH keinen großen Unterschied zwischen Heck und Frontmotor. Auch auf losem Waldbolden oder Schotter nicht. Ich hab so gut 5-6 Touren auf dem inzwischen verkauften Frontmotor MTB zurückgelegt und fühlte mich darauf genauso sicher wie mit dem Hecktriebler.

Dabei war vorne ein eher schwach profilierte Smart Sam in 27.5x2.6" drauf. Für den genannten Bereich spielt Frontmotor fahrtechnisch keine Geige (also eher flach).

Nachtrag: Ich les gerade von Gasgriff....na ja, damit kriegst du bei genug Motordampf und Vollgas jedes Rad zum durchdrehen. Zweifelhafte Grundlage für nen Tipp.
 
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