Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Diskutiere Tuning oder Optimierung im Grenzbereich im Ablage Forum im Bereich Plauderecke; Hallo zusammen, ich habe das Thema mal extra provokant gewählt damit die Mods die Überschrift erkennen und falls nötig löschen können, ich hoffe...
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raptora

Hallo zusammen,
ich habe das Thema mal extra provokant gewählt damit die Mods die Überschrift erkennen und falls nötig löschen können,
ich hoffe aber nicht da es mir wirklich nicht um illegales Tuning geht aber das ist hier eben sehr grenzwertig aber meiner Meinung
nach legitim und diskussionswürdig.

Kurz mal erzählt worum es mir eigentlich geht:
Vor längerer Zeit habe ich ein Bulls Green Mover Trecking Rad besessen das auf der Geraden bei ca. 25,5 km/ lt. Tacho in die
berühmte Gummiwand fuhr und ein Beschleunigen über dieses Limit war sehr schwer möglich. Der Fahrspaß war somit sehr bescheiden.
Nach grossen Problemen mit der Software und fast 4 wöchiger Standzeit wurde seitens Bulls eine neue Software aufgespielt und siehe da
jetzt fuhr das Rad lt. Tacho knapp 28 - 28,5 km/h lt. Tacho und trotz nur läppischen 3 km/h stieg der Fahrspaß immens da man
nicht mehr dauernd in diese "Wand" (Abregelung) fuhr. Meine persönliche Wohlfühlgeschwindigkeit lag so bei 27-27,5 km/h.
Also für mich eigentlich optimal und viel mehr brauche ich nicht um Spaß zu haben.

Die Überlegung:
Mein Focus MTB mit BionX verhält sich ähnlich ohne aber so stark abzuregeln, man kann die 25er Marke ganz gut überfahren
ohne gleich vor Anstrengung vom Rad zu fallen. Ich überlege mir jetzt ein Elektronikmodul zuzulegen um die Geschwindigkeit
auf ungefähr 28 km/h raufzusetzen. Das dürfte eigentlich noch im Toleranzbereich liegen und viele Selbstbauer hier im Forum
fahren ihre Räder meist auch in diesem Geschwindigkeitsbereich.

Für 3 km/h einen erhöhten Aufwand zu betreiben hört sich verrückt an bringt aber in der Praxis eine Menge Fahrspaß mehr ;)

Keine Sorge das ich der Versuchung erliege den Antrieb letztendlich auf 40 km/h oder höher zu programmieren,
ich habe diverse S-Pedelecs besessen wie das Kalkhoff Pro Connect S mit Panasonic und auch mit der 45er Bosch Version
und weiss schon genau das ich die hohen Geschwindigkeiten nicht wirklich brauche.

Letztendlich bin ich vom S-Pedelec weg da mir ein illegales Benutzen der Radwege Bauchschmerzen bereitet und selbst wenn die
Gefahr erwischt zu werden sehr gering ist bleibt das "komische" Gefühl beim Radeln eben erhalten.

So und jetzt würde ich gerne eure Meinung zum Thema Optimierung im Toleranzbereich hören :)

PS: Es geht eigentlich nicht um die maximal erreichbare Geschwindigkeit sondern um ein entspanntes Fahren so um die 27-28 ohne immer in
diese verflixte Begrenzung zu fahren. Kann man beim BionX durch kleinere Eingriffe minimieren aber unangenehm bleibts trotzdem.
 
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BerndBaumann

BerndBaumann

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Was soll das bringen? Eigentlich kann dir das jeder mit nem BIB und der passenden Software auch auf 28Km/h stellen (oder mit dieser Tuningbox auf eBay) aber rein Rechtlich bist Du damit dann genau so illegal unterwegs wie ganz offen!
Garantie wäre dann auch theoretisch weg und ob man das dann im Schadenfall noch ändern kann wenn z.B. das BionX nicht mehr an geht? - ich würds lassen oder halt komplett auf machen :D ...

Übrigens läuft unser eCross mit Firmware 4.3 bei Speedlimit auf Hi gestellt ganz sanft bis 27km/h aus ...
 
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raptora

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Mit dem BiB oder dem Tiny CAN Modul ist wohl die Änderung nicht mehr problemlos rückgängig zu machen,
bei dem Tuningmodul liegt die Sache wohl etwas anders da anscheinende komplett wieder Rückgängig zu machen.

27 km/h ist natürlich schon was anderes als ein hartes Abregeln bei knapp über 25 km/h
(und die Tastenkombinationen sind mir durchaus vertraut nur am Radumfang habe ich noch nicht rumgespielt)

Bei meinem ersten KTM E-race mit 36 Volt BionX kam mir die Abregelung auch nicht so restriktiv vor ;)

Momentan bekommt man ja nagelneue BionX-Räder mit 48 Volt für unter 1.000 €,
da ist die Garantiesache nicht so interessant.

Überlege gerade mir ein 2-tes rad als Ersatzteilträger zu kaufen und dann das reine Treckingrad mit hydraulischen Bremsen einzeln zu verkaufen,
da bleiben dann noch knapp 750 € für Motor und Akku.

Das würde ich ja quasi nur für einen Ersatzakku als Ersatzteil bezahlen, gibts also quasi den Motor umsonst dazu :)

(oder mit dieser Tuningbox auf eBay)
Übrigens dafür das Du mit BionX nix mehr am Hut hast bist du wirklich sehr gut informiert :D

Mittlerweile werden doch die ganzen Elektronikmanipulationen immer raffinierter und sind von der Polizei fast unmöglich zu kontrollieren.

Der "Tuningdongel" von Bosch kann ja mittlerweile über den Lichtschallter am HMI gesteuert werden,
Licht aus heisst Abregelung bei 25 km/h, Licht an heisst Feuer frei über 40 km/h,
wer bitte soll das denn noch kontrollieren ??

Ich schätze mal das dies erst der Anfang ist und da noch viel unscheinbarere Dinge auf den Markt geworfen werden,
ob das auch alles gut ist und nicht vielleicht später negativ auf uns alle zurückfällt ist eine andere Geschichte.

Hier im Forum wird auch auch über viele Umbausätze berichtet die mit vollem Akku auch gut um die 28-29 km/h laufen
und da wird das Thema auch nicht wegen Tuning geschlossen.

In meinen Augen ist die Anhebung des Limits auf angenommen 28 km/h oder knapp drüber noch vertretbar.

Das schlimmste was mir passieren könnte wäre das ein Polizist ne Probefahrt macht und dann bei falsch eingestellten Radumfang
eine Geschwindigkeit von 26,5 angezeigt bekommt. Noch schlimmer wäre ne mobile Rolle wie früher bei den Mofas eingesetzt
da dann die echte Geschwindigkeit von 28 km/ gemessen würde.
 
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BerndBaumann

BerndBaumann

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Das "Tuningmodul" macht vermutlich auch nix anderes als das BIB oder Tiny aber wenn Du dir nen Ersatzteillager anlegen willst (was beim BionX ja echt nötig sein kann :D) ist Garantie ja nicht mehr so wichtig!

Leider hab ich ja noch so nen Ding im eCross, da muss man informiert sein ...
 
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raptora

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

(was beim BionX ja echt nötig sein kann :D)
2 defekte Antriebe bei Bosch, 1x defektes HMI, 1x defekter Akku sind auch nicht so der Beweis für gutes Qualitätsdenken ;)

Der Unterschied bei Bosch ist der Service, beide Motoren innerhalb von knapp 1 Woche getauscht,
Akku und Display vor Ort getauscht. Dann ist das mit den Defekten auch nicht so wild :)

Mit einem gut sortierten Ersatzteillager kann man dann die teilweise wochenlangen Wartezeiten bei BionX gut überbrücken :D

Manchmal muss man auch ein bischen Druck machen, als damals nach 5 Jahren bei meinem BMW M-Roadster die ölgekühlte
Hinterachse am Nürburgring abgerissen ist war man bei BMW der Meinung das der Wagen dafür nicht gebaut wäre und nach 5 Jahren auch keine
Kulanz mehr möglich wäre. Wir reden hier von einem Fahrzeug gebaut von der BMW Motorsport GmbH :D

Ich habe dann die zuständige Stelle bei BMW für NRW angerufen und gefragt ob sie Interesse hätten über einen Bericht in der Auto-Motor-Sport
was Besitzern von M-Fahrzeugen auf dem Nürburgring so alles lustiges wiederfahren kann ??

Einen Tag später kam der Rückruf und die komplette und sehr aufwendige Reparatur wurde auf Kulanz ohne Zuzahlung eines Euros
in einer BMW Fachwerkstatt erledigt. Geht doch :)
 
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Stuki

Stuki

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Hallo Walter,

interessantes Thema! Das sehe ich genauso, das Ausschöpfen der Toleranzgrenze bringt noch mehr Fahrspass. Da mein absolut gesetzestreuer BionX bei so was von exakt 25 km/h abregelte, hab bich mir kürzlich dieses T.....-Modul bei eBay besorgt. Perfekt! Abregelung jetzt bei 27-28 km/h und ab und zu bei 32 km/h in meinen Wäldereien. Und in Sekundenschnelle wieder zurückstellbar. Habe das handliche Teil beim Fahren meistens dabei.

Viele Grüße
Steffen
 
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raptora

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Hallo Walter,

interessantes Thema! Das sehe ich genauso, das Ausschöpfen der Toleranzgrenze bringt noch mehr Fahrspass. Da mein absolut gesetzestreuer BionX bei so was von exakt 25 km/h abregelte, hab bich mir kürzlich dieses T.....-Modul bei eBay besorgt. Perfekt! Abregelung jetzt bei 27-28 km/h und ab und zu bei 32 km/h in meinen Wäldereien. Und in Sekundenschnelle wieder zurückstellbar. Habe das handliche Teil beim Fahren meistens dabei.

Viele Grüße
Steffen
So habe ich mir das auch vorgestellt, 27-28 km/ wären für mich wirklich ausreichend und da habe ich dann auch keine Bedenken wegen
Versicherungsschutz und ähnlichem.

Beim S-Pedelec ist das ja eine andere Nummer, hab dann zwar mein Schild "verloren" aber deshalb erlischt ja nicht der Versicherungsschutz.
Scheint übrigens ein weit verbreitetes Problem zu sein mit den Kennzeichenhaltern am S-Pedelec, die meisten sind einfach weg :D

Vielleicht sollte man die mal stabiler konstruieren ;)



Und in Sekundenschnelle wieder zurückstellbar.
Stellt sich der Antrieb wieder exakt auf die 25 km/h Einstellung zurück ??

Ausser der Anhebung der Geschwindigkeit ändert sich nichts, die Unterstützungsstufen sind wie bisher zu verwenden
oder sind anderweitig Unterschiede zu spüren ?
 
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Broadcasttechniker

Broadcasttechniker

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

...Das schlimmste was mir passieren könnte wäre das ein Polizist ne Probefahrt macht und dann bei falsch eingestellten Radumfang eine Geschwindigkeit von 26,5 angezeigt bekommt. Noch schlimmer wäre ne mobile Rolle wie früher bei den Mofas eingesetzt da dann die echte Geschwindigkeit von 28 km/ gemessen würde.
Wie soll bei einem Hinterradantrieb eigentlich eine Leistungs/Geschwindigkeitsmessung möglich sein?
In meinem Augen geht das solange nicht wie man nicht gleichzeitig die Kurbelleistung misst.
Ich setze dir auch ein Fahrrad auf so ne Rolle und fahre 35 Kmh.
Ein Mofaprüfstand taugt hier genau so wenig wie für den Test eines Vorderradantriebs.

Ich würde an eurer Stelle dennoch keine einzige Änderung durchführen die sich im Falle eines Falles als "Tuningmaßnahme" herausstellt.

Und wo bekommt man BionX 48Volt für 1000€? Mein Kollege kauft sofort eins.
 
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raptora

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Rolle2

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Jetzt R&M Delite Hybrid BionX HS 500
AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Hallüchen,

die +3 Km/h machen wirklich viel aus - so komisch das klingt!
Zunächst (2009) hatte ich auch nur die 25Km/h Variante des R&M Delite. Da führte kein Weg (auch nicht bergab) dazu, diese Grenze zu überschreiten.
Also Rad zurück und mangels an Alternativen (für das was ich brauche - Weg zur Arbeit) das HS 500 gekauft. Im Grunde fahre ich auch nur um die 25 Km/h, da bei meinen Wegeverhältnissen sonst die Tasche vom Gepäckträger fliegt. Aber im Falle des Falles kann ich auch sehr zügig unterwegs sein - das alleine ist schon ein gutes Gefühl! (Dieses Abhandenkommen der Halterung des Nummernschildes muss wirklich ein Problem der S-Ped.-Familie sein - bin auch betroffen)
Sollte ich noch einmal ein Rad erwerben, würde ich bei dem jetzigen Stand der Möglichkeiten (die 11/2009 nicht da waren) nur ein 25Km/h Rad kaufen.

raptora hat recht - bei den 2 Dörfern, die ich bei meinem tägl. Arbeitsweg (18 Km) durchfahren muss, ist immer ein "komisches" Gefühl dabei. Eigentlich verstoße ich bei diesen 40 Minuten Radnutzung pro Strecke permanent gegen alle Vorschriften (Feld-, Wiesen-u. Waldwege, Nummernschild, Radwegnutzung in den Orten,... sind für S-Ped. tabu. So gesehen wäre das Rad ein Fehlkauf!

...aber da das jetzt schon 3 Jahre und knapp 7000 km gut geht ---- schaun wir mal!

Gruß
 
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unsusi

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Meine persönliche Meinung:

25 km/h oder 27,5 km/h dürften schnuppe sein. Es ist eh "eine" Geschwindigkeit, die dir dein Schätzeisen von Pseudotacho anzeigt. Und für Fahrräder gibt's weder eine Tacho- noch eine "Tacho im Sinne der StVZO"-Regel, also auch keine genaue Anzeige der Geschwindigkeit. Außerdem ist innerhalb einer Abweichung von ca. 10% und damit - meines Erachtens nach - innerhalb der Toleranzgrenzen, die sich sowieso durch Reifen, Räder, Antrieb, Übersetzung und Messung ergeben.
Und selbst WENN man einen genaueren Tachometer HÄTTE - der müsste laut Gesetz auch vorlaufen, also mehr anzeigen.
Ich sehe da persönlich keine Probleme, ob so ein Rad jetzt bis 23, 25 oder 27,5 km/h unterstützt (wobei bei BionX sowieso schon vorher eine ausschleichende Unterstützung einspringt).
 
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raptora

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

schlootie: Wo gibt es nagelneue BionX-Räder für unter 1000? Suche gerade ...
Matti63: Die suche ich auch.....die Räder mit 48V System

Also falls es hier im Wust untergegangen ist, die 990 Räder bei ebay sind anscheinend abverkauft und bei dem Angebot für 1.099 €
sind bestimmt auch nicht mehr viele zu haben, hier noch einmal der Link: (Übrigens alles 48 Volt)

http://www.linkradquadrat.de/E-Bike/Image-BX24-E-Bike-NEU-Modell-2012-BionX-Heckmotor-24-Gang-Deore.html

Selbst 1.099 sind ein TOP-Angebot für ein qualitativ hochwertiges Rad mit hydraulischen Magura Bremsen und dem BionX 48 Volt System


 
Stuki

Stuki

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Da fallen und fallen die Preise und plötzlich haben viele den BionX wieder lieb ;)
 
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raptora

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Da fallen und fallen die Preise und plötzlich haben viele den BionX wieder lieb ;)
Wenn schon so ein blöder Akku als Ersatz über 700 € kostet dann kann man ja wirklich zuschlagen und direkt ein ganzes Rad kaufen :D

Der Preis ist wirklich heiß und der BionX immer noch einer der stärksten Antriebe auf dem Markt ;)

Wenn man hier über die Probleme bei Xion liest, klackernde Hinterräder bei Panasonic, Motortausch und abfallende Kurbeln bei Bosch (ja und die Akkukontakte auch)
dann sollte man vielleicht nicht immer auf BionX draufhauen, gibt ja durchaus Kollegen die keine Probleme haben und den Antrieb gibts ja auch schon
ein paar Jährchen länger.

Ich hab auch viel negatives mit BionX erlebt aber bei dem Preis muss man sich auch mal zu seinem Glück zwingen :D
 
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cephalotus

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Für 3 km/h einen erhöhten Aufwand zu betreiben hört sich verrückt an bringt aber in der Praxis eine Menge Fahrspaß mehr ;)
Mitr geht es ähnlich. 25km/h ist für mich eine Unterstützung bergauf und bei Gegenwind und eine Hilfe beim Beschleunigen, aber auf der Ebene nutzt es mir praktisch nix, da kann ich 25km/h ziemlich lange selber treten. Richtig legal bedeutet ja darüber hinaus, dass bei 25km/h die Unterstützug schon 0 sein muss und vorher schon abnimmt.

Im Ggensatz zu anderen Leuten bedeutet 30km/h in der Ebene für mich, dass ich mich anstrengen muss, auf einer Tour halte ich das nicht durch, bei Kurzstrecke komme ich dabei ins Schwitzen, was ich im Alltag nicht will. Für mich wäre das Optimum eher bei 32km/h wie in US/Kanada und ich fahre daher im Moment ein Rad bei 29km/h abgeregelt (geht so gleitend von 26km/h bis 29km/h runter) und dafhre bei dieser Einstellung so mit 28-29km/h herum bei rund 3A Akkustrom in der Ebene...

Auch für mich ist dieser kleine Unterschied sehr signifikant. 32km/h wären mir allerdings noch lieber. >40km/h hab ich mal getestet, bringt aber in der Stadt nicht viel und ist natürlich jenseits jeglicher Legalität. Auf Landstraßen würde ichd ann gleich zum S-Pedelec greifen.

Die bis heute ungeklärte Frage ist halt, welche Toleranz im Falle des Falles gilt. Bei meinem 29km/h Fahrrad lautet meine Argumentation, dass ich einen (teuren) Zusatzcontroller verwende, um einen als legal gekauften Umbausatz so zu modifizieren, dass er bei einer gewissen Geschwindigkeit abregelt, generell die Leistung drosselt (8-10A statt 14A) und den Gasgriff nur durchs Pedalieren frei schaltet. Damit modifiziere ich ja an drei Stellen definitiv im Sinne des Gesetzgebers, nur dass ich mir bei der Geschwindigkeit eine gewisse Toleranz erlaube (ungedrosselt zieht mein elfKW im 28" Laufrad mit dicken Reifen bei vollem 36V Akku noch bis fast 40km/h Strom aus dem Akku, sowas fahren die Leute hier als legalen Umbausatz herum)...

mfg
 
oger

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Das ist alles ein ziemlich kompliziertes Thema.
Ist auch blöd, wenn ich bei vollem Akku streng genommen nicht legal fahre, und dann mit fallender Spannung wieder fast zu langsam als wünschenswert bin.
ich glaube, das wird alles gesetzlich nicht so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
Die Strassenpolizei hat bei einem Verkehrsstopp eh keine Möglichkeit/Ahnung um Fachkundige Urteile über legalität eines Elektrofahrzeugs zu erteilen.
Das war im Zeitalter frisierter Mofas noch anders. Da konnte man ja meist auch sehen, was Sache ist.
Das grössere Problem ist wenn ein Gutachter nach einem Schadensfall das Fahrzeug ausgiebig inspiziert und dann noch nachweist, dass der Schadensfall eindeutig auf nicht konformer bauweise des Fahrzeuges beruht.
 
tib02

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AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Ich denke auch die 27-29Km/h werden nicht auffallen, wenn es aber zu einem teueren Unfall (maybe mit Personenschaden) kommt, dann wird gesucht und wenn dann gefunden wird, war es das dann.
 
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jayq12

AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Meine Frage zu diesem Thema ist wie sieht es mit der Haltbarkeit des Motors nach einem Tuning, einer Optimierung aus?

mfG
Joachim
 
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--freeride--

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Meine Frage zu diesem Thema ist wie sieht es mit der Haltbarkeit des Motors nach einem Tuning, einer Optimierung aus?

mfG
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Dem ist das völlig egal, der wird in Kanada eh mit 32km/h Limit ausgeliefert, bzw läuft er im für ihn besseren Bereich ;-)
 
Pedelator

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Bosch classic im Haibike EQ Trekking mit DIY Helm.
AW: Tuning oder Optimierung im Grenzbereich

Diese Diskussion zeigt mal wieder, das alles reguliert und ueberwacht werden muss, weil einige Leute den Hals nicht voll bekommen.Am Ende liefert man wieder schoene Argumente fuer nen Tuev, fuer die Versicherungsgesellschaften, fuer Helmhersteller und ein Reifezeugnis im Strassenverkehr und vor allem gegen manipulationfreundliche eigenbauten. Zumindest bei meinem Bosch ist das mit der Toleranz auch nur ein feuchter Traum, denn bei mir lauft der Tacho vor, wie man mit gps gut sehen kann.

Vieleicht seht ihr dss irgendwann mal anders, wenn die eigenen Enkel mit 30kmh auf eine gemeinsamen rad/fussgaengerweg von einem tattrigen 75jaehrigem niedergemaeht werden, dem es zwar an Kraft fuer 30kmh fehlt,aber nicht an selbstueberschaetzung.
 
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