Treten Sie endlich wieder in die Pedale!

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Trekker

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„Arbeiten wie ein Pferd und essen wie ein Pony“ & "Sieg über den inneren Schweinehund", der uns erfolgreich davon abhält das zu tun.

Im Eröffnungsbeitrag stand doch: Laufen verbraucht die meiste Energie. Oder?

Achilles' Verse: Laufen lehrt fürs Leben

Gut, ich schlafe und esse sowieso erst am Ende des Monats. Bei mir hat der innere Schweinehund einen Namen, nämlich meinen zweiten Vornamen. Schweinehund ist so negativ besetzt. Dies erleichtert die Kommunikation mit ihm. Er ist so auch viel umgänglicher und nicht gleich beleidigt, wenn man ihn mal besiegt. Beim Laufen hat er aber noch die Oberhand, da lässt er nicht mit sich reden. ;)
 
mango

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tja.. diese Aussage steht in keinster Weise einer Aussage im Artikel entgegen
Ich hab mich durch das pedelec deutlich mehr bewegt und meine fitness gesteigert.

Und so geht es vielen.

Spassarme bioräder verrosten nicht selten im keller, weil sie nicht genutzt werden.

Was im artikel steht ist für viele praxisfern.

Zitat aus dem artikel:

"Die ganze Welt spricht von Bewegungsmangel, der schlimme Krankheiten zur Folge hat. Das muss sich ändern. Ein Lösungsansatz ist naheliegend: Wir sollten alle wieder selber in die Pedale treten, statt auf motorisierte Unterstützung in Form von E-Bikes zu setzen, sagt Sportmediziner Matthias Marquardt."
 
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E

Elmo

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Ein Lösungsansatz ist naheliegend: Wir sollten alle wieder selber in die Pedale treten,
Nach der gleichen Logik könnten wir uns mit einem Fingerschnipp auch gleich noch sämtlicher Zivilisationskrankheiten entledigen.

Komisch, dass das offenbar zuvor noch
n i e m a n d e m eingefallen ist. 🤔
 
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Bullstwenty9

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Ich persönlich halte das Aufkommen der Pedelecs für den gewichtigsten Beitrag zur Volksgesundheit der letzten 10 Jahre. Vermutlich bringt er ähnlich viel wie das Rauchverbot an etlichen Örtlichkeiten wo noch in den Neunzigern lustig gequalmt wurde bis zum Abwinken.
Aus Sicht eines ambitionierten Radfahreres ist Pedelc-Fahren natürlich Warmduscherei und Selbstbetrug...stimmt aber so nicht.
 
S

schmadde

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quasi der Lüge und Täuschung bezichtigt
50-60km - mehr würde nicht gehen
ja - wenn der Motor viel Arbeit abnimmt geht tatsächlich nicht mehr

heute haben wir 500-700Wh Akkus.. und die Reichweiten sind auch nicht wirklich größer was man so hört *lol*
Mein 500er Akku hat vorgestern genau für 37,72km gereicht - dabei hatte ich nicht mal die Hälfte der Strecke turbo drin ;)

Ich behaupte aber auch nicht damit groß Sport zu machen - Eigenleistung im Schnitt unter 130W
 
Tinduck

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Klar ärgert sich mancher Biobiker, wenn irgendwelche Rentner bergauf mühelos vorbeiziehen. Liegt in der Natur des Menschen, wer wird schon gern überholt. Aber das ist doch gar nicht der Punkt.

Wichtig ist, dass viele Leute mit dem eBike an der frischen Luft sind und sich zumindest minimal bewegen, anstatt im Auto zu sitzen und die Luft zu verpesten.

Ausserdem merkt man im Artikel, dass Mediziner nur rudimentär Naturwissenschaften als Nebenfach studieren :)

Kein eBike ersetzt ein Auto? Nur, wenn man nur Grundschul-Rechenarten kann.

Bin selber das beste Beispiel. Normalerweise mit T6 unterwegs, bis vor Corona auch zur Arbeit, damals noch 57 km einfache Strecke. Jetzt fahre ich, wann immer möglich, mit dem eBike zum nur noch 9 km entfernten Arbeitsplatz.

Hab ich deshalb meinen Bus verkauft? Natürlich nicht. Aber ich fahre deutlich weniger (nicht nur durch die kürzere Fahrstrecke, sonder auch, weil ich jetzt eben mit dem eBike zur Arbeit fahre), dann hält er länger und ich muss nicht so schnell nen neuen kaufen.
Und immer noch spart jeder KIlometer, den das eBike den Diesel ersetzt, CO2-Ausstoß. Bisschen schwer zu kapieren, wenn man nur in Kategorien wie 'schwarz oder weiss' oder 'ganz oder gar nicht' denken kann...

In einem hat er Recht: natürlich ist Biobike fahren besser für die Fitness. Aber eBike fahren ist auch besser für die Fitness als Autofahren. Und, auch wenn ihn das nicht glücklich macht: wenn jeder, der unter 20 km Arbeitsweg hat, mit dem eBike pendeln würde, wären unsere Straßen fast leer - zumindest, was Autos angeht. Wär doch mal was.
 
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horst1

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20 km sollten für viele machbar sein, aber da ist halt die Komfortzone, die der Autofahrer denkt zuhaben.
Das er die schon lange nicht mehr hat mergen die meisten nicht. Das sieht und hört man ja Täglich wenn man mit dem Rad durch die Stadt fährt.
 
U

Urban-Pendler

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Da kann ich mich Tindruck nur anschließen. Obwohl ich ein Lastenrad als BioBikehabe, bin
ich bis Sommer diesen Jahres immer mit dem Auto vom Stadtrand in die Innenstadt mit dem
Auto gefahren. Zu gelegentlichen gemütlichen Wochenendtrips mit meiner Frau reichte mir das
Rad, aber damit pünktlich zur Arbeit…ne, dass wir mir zu anstrengend. Seit dem ich das Pedelec
habe, fahre ich jeden Tag die 16 km zur Arbeit…selbst bei Regen. Und es macht mir Spaß. Mit dem
Pedelec wurde ein Stein in Rollen gebracht. Wer weiß, wenn sich mit der Zeit die Kondition verbessert
und das Gewicht reduziert ist ein Wechsel auf ein neues BioBike nicht auszuschließen. Von daher
ist mein Pedelec für mich ein Erfolg…ich bewege mich und mein Pedelec ersetzt zumindest 2x am
Tag mein Auto. Erfolge, auch sportliche, beginnen stets mit kleinen Schritte….keiner wird sofort Weltmeister oder gut trainierter BioBiker.
 
Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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Ihr vergesst eben, dass ihr doch eher Ausnahmen seit ..
Mittlerweile sind fast 50% der Verkauften Fahrräder Pedelecs
Es werden z.B. jährlich mehr Fahrräder in Österreich verkauft als Autos zugelassen werden
Dies spiegelt sich aber in keinster Weise in den Pendelfahrten wieder
Von daher ist es schon so, das Pedelecs (und Fahrräder) zum grossen Teil Spassgeräte sind und wenige Autofahrten ersetzen

Leider leider
 
Kraeuterbutter

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Es gibt in Österreich 1,5mal soviele Fahrräder als Autos
Fahrräder fahren pro Jahr 1,8 Milliarden Kilometer
Autos 62 Milliarden
Also bei der Anzahl an Räder und Pedelecs dürften in Realität eben nicht wirklich viele Autofahrten ersetzt werden
 
H

horst1

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Österreich bietet ja jetzt eine Jahreskarte für 1100 € an für alle was so angeboten wird bei Bus und Bahn. Wäre doch was für den einen oder anderen Autofahrer.
 
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schmadde

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Kein eBike ersetzt ein Auto? Nur, wenn man nur Grundschul-Rechenarten kann.

Bin selber das beste Beispiel. Normalerweise mit T6 unterwegs, bis vor Corona auch zur Arbeit, damals noch 57 km einfache Strecke. Jetzt fahre ich, wann immer möglich, mit dem eBike zum nur noch 9 km entfernten Arbeitsplatz.
Du bist hier offenbar eine löbliche Ausnahme und verdienst allen Respekt dafür. Dennoch denke ich, dass - obwohl überspitzt formuliert der Arzt IMO dennoch recht hat. Fast kein Pedelec wird ein Auto ersetzen und Autofahrten die durch Pedelec-Fahrten ersetzt werden sind nicht das große Einsatzgebiet von Pedelecs heute. Das sind weit überwiegend Freizeitmobile.

Bei S-Pedelecs würde ich das anders sehen, die ersetzen sicher in den meisten Fällen Auto(fahrten), aber die spielen Stückzahlmäßig kaum eine Rolle. Anekdotische Erfahrung: bin am Freitag mit dem S meine 48km gependelt bei nicht so gutem Wetter und ich habe eine Handvoll Radfahrer getroffen, keinen einzigen Pedelec-Fahrer und einen S-Pedelec-Fahrer.

Ich seh schon einige Pedelec-Fahrer pendeln wenn gutes Wetter ist, ich denke dass auch einige sonst mit dem Auto fahren und das ist auch gut. Aber ich denk der Arzt hat schon recht mit seiner Aussage, wenn man was für die Gesundheit tun will, braucht man kein x-tausend-Euro Equipment und sollte mehr darauf achten seinen Schweinehund im Zaum zu halten als was man so kauft. Und die große Masse der Pedelecer ersetzen keine Autofahrten damit
 
Radsonstnix

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Ihr vergesst eben, dass ihr doch eher Ausnahmen seit ..
Ja, und weil das so ist, kann man es nur so oft wie möglich an so vielen Stellen wie möglich propagieren:

Pendeln mit dem Biofahrrad ist (oft) möglich und (ebenfalls oft) sinnvoll. Mit dem Pedelec erst recht. Um Zweifelnde zu bestärken, es wenigstens mal auszuprobieren!
Wenn jeder/jede von uns, nur einen Kollegen, eine Kollegin dazu bringt wenigstens gelegentlich zu radeln, dann wäre schon etwas gewonnen. Und von den dann vielen Neuradelnden sind bestimmt einige, die dann häufiger radeln, von denen dann wiederum einige grundsätzlich für das Pendeln auf das Rad umsteigen - Bio oder Pedelec ist ja erstmal egal.
Diese Erfahrung habe ich in meinem Kollegenkreis hin und wieder machen dürfen, einige sind tatsächlich beim Rad geblieben (aus unterschiedlichen Gründen).

Um den Bogen wieder zum Ursprungsthema zu bekommen:

Ein absolut sich dem Sport und jeglicher sportlicher Betätigung grundsätzlich verweigernder Freund hat mich mal gefragt, wie "anstrengend" denn so ein Pedelec sei. Ich habe versucht, ehrlich zu sein. Er hat es ausprobiert, fand es immer noch zu anstrengend, da müsse man ja soviel treten (habe ein MM) ... noch ist ihm das Auto lieber. Aber die steigenden Benzinkosten und die steigenden Parkplatzkosten in Berlin nagen an ihm ... den krieg ich noch aufs Pedelec! :cool:

Er hat noch ca. 15 Jahre bis zur Rente, meinetwegen soll es halt ein Pedelec mit Nabenmotor und Daumengas werden, immer noch besser, als seine bisherige sportliche Bilanz.
 
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