Tour-Erfahrungen mit Velotraum-Speedster- und Shengyi-X2 (Climber V2)

Diskutiere Tour-Erfahrungen mit Velotraum-Speedster- und Shengyi-X2 (Climber V2) im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Hallo, hier ein paar Fakten und Bilder von meinen Velotraum E-Speedster auf seiner ersten großen Tour, 18 Tage durch Ostdeutschland...

lightart

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Hallo,

hier ein paar Fakten und Bilder von meinen Velotraum E-Speedster auf seiner ersten großen Tour, 18 Tage durch Ostdeutschland (Streckenverlauf: siehe Bild 1):

Ausrüstung: Velotraum Speedster mit EBS-Umbausatz Shengyi-X2 (Climber V2) und zwei EBS-Akkus (Hi-Power E-Bike Akku 36V, je 13,8 AH, d.h. 2x 497 Wh).
Zur genaueren Beschreibung des Rades: siehe auch mein (Achtung: ausführlicher!) Bericht vom Juni: https://www.pedelecforum.de/forum/i...eines-velotraum-speedster.55744/#post-1009225

Tourdauer: 18 Tage – als Fahrt ohne Begleitung.

Strecke: ca. 2.300km (Start und Ziel in MS, Etappen über Weserbergland, Harz, Meißen, Leipzig, Dresden, Elbsandsteingebirge, Görlitz, Spreewald, Oderbruch, Mecklenburger Seenplatte, entlang der Ostseeküste, zurück über Eutin, altes Land bei HH, Bremen.

Gesamtstrecke 2.300 km

Strecke pro Tag durchschnittlich 127km (zwischen 77 und 180 Tageskilometer)


Gepäck: ca. 15kg, Systemgewicht: ca. 121kg (siehe Bild 2), Alter des Fahrers: 59 Jahre.

Das Ganze war bewusst nicht als „Genusstour“ angelegt, sondern als kleines Abenteuer und als Experiment, was (für mich) bezügl. Kraft und Ausdauer in vorgegebener Zeit „so geht“. Auch wollte ich sehen, wie sich das Bike und der Motor auf längerer Tour bewähren. Mit dieser ersten Erkundungstour durch Deutschland Ost sollten außerdem auch Anregungen für spätere Reisen - in Ruhe und dann und zusammen mit meiner Frau - gesammelt werden.

Die wichtigsten Eindrücke:

Für dieses Forum natürlich zuerst - Der Antrieb:

Der Shengyi-X2 (EBS: Climber V2), sowie der IPS Controller (copd26), das Steuerdisplay (5-Stufig, monochrom – aelcd5s) und die beiden starken Akkus (Hi-Power E-Bike Akku 36V, 13,8 AH, 497 Wh) arbeiteten insgesamt sehr zuverlässig. Der Motor lief auch unter diesen Belastungen erstaunlich leise und kraftvoll und hat mich zu keinem Zeitpunkt im Stich gelassen. In drei oder vier Situationen (Elbsandsteingebirge) bin ich dennoch für ein paar Höhenmeter abgestiegen und hab geschoben, da ich mir bei z.T. 15-20-prozentiger Steigung (siehe Foto) und 120 kg Systemgewicht nicht den Akku unnötig leersaugen wollte, oder aber, weil ich bei unbefestigten, sehr steilen Waldwegen nichts Unnötiges riskieren wollte. Wichtig: Der Controller blieb in allen Belastungssituationen angenehm kühl. Sehr hilfreich natürlich das Bewältigen längerer Ostseeküstenpassagen bei ständigem und z.T. sehr starkem Gegenwind. Hier spielt der Motor bei beladenem Reiserad natürlich eine weitere Stärke aus. Die beiden Akkus habe ich nie tagsüber nachgeladen, sondern diese (mit zwei kleinen und leichten Reiseladegeräten – schonende Ladung mit 2Ah) immer nur nachts im Hotelzimmer ans Netz gehängt. Auf keiner der Tagsstrecken ging mir die Akkupower aus. D.h. mit den zwei o.g. Akkus und einem Systemgewicht von gut 120kg reicht die Akkuleistung für mindestens 140 bis maximal etwa 200 Kilometern – bei vergleichbarem Terrain. An Tagen mit nur knapp 100km Tagesstrecke hätte mir auch einer der Akkus ausgereicht, sodass ich eigentlich mit Akkupower selbst bei dieser Tour teilweise zu üppig ausgestattet war (dazu später noch mehr). Natürlich spielt es eine erhebliche Rolle, ob man nur pseudo-pedaliert, oder aber auch mal deutlich eigene Tretkraft hinzugibt. Aufgrund des guten Freilaufs des Motors jenseits der Abschaltgrenze hab ich mehrfach (bei Rückenwind ;) ) über längere Strecken Geschwindigkeiten um die 30 km/h gut halten können.

Einen kleinen Kritikpunkt will ich bezüglich des Steuer-Displays loswerden: Nach mehrstündiger Fahrt im Dauerregen hatte ich auf einmal Wasser im Steuer-Display (siehe Foto), welches aber dessen Funktion (zumindest zunächst) nicht zu beeinträchtigen schien. Am nächsten Tag war das Wasser offenbar wieder verdunstet und alles schien gut. Seitdem ist es jedoch zwei- bis dreimal vorgekommen, dass die Geschwindigkeitsanzeige im Display kurzzeitig ausfiel – was sich erst nach einem Restart des Displays wieder gab. Ob hier ein Zusammenhang zur o.g. Undichtigkeit bei (Stark)Regen besteht – ich weiß es nicht und werde es beobachten. Soweit ich weiß, bietet EBS inzwischen auch serienmäßig ein anderes (Farb?) Display zusammen mit dem Shengyi-Umbausatz an.



Zu Qualität und Handling des Rades: Sehr stabiles und wendiges Rad, trotz steifem Alurahmen (für mich) ausreichender Fahrkomfort. Das für ein Pedelec (imho) noch recht akzeptable Gewicht half auch sehr in Situationen (z.B. Spreewaldbrücken!), in denen einfach mal "Tragen" angesagt ist.

Die Schaltung (3x10): Drei Kettenblätter werden von einigen hier als ja übeflüssig bewertet. Zugegeben - das kleinste Kettenblatt kam nur sehr selten zum Einsatz, doch WENN ich es mal brauchte, war es vorhanden. Für mich und den gängigen Steigungen in meiner Region also nicht unbedingt überlebensnotwendig, doch mitunter recht hilfreich.

Der Rennradlenker erweist sich für mich auf längerer Strecke als sehr vorteilhaft wg. Rücken-schonender Sitzposition und der diversen Möglichkeiten, die Griffposition wechseln zu können. In heiklen Situationen (dichter Verkehr, enge Kurven, schlechtes Gelände) natürlich immer die Hände schön vorn an den Bremsen lassen!

Der Sattel (SQlab 612 Ergowave Active) war für mich auf Tagestouren bisher ausreichend bequem gewesen, taugte jedoch nicht auf dieser längeren Tour, was sich leider erst nach drei/vier Tagen herausstellte. D.h. trotz gepolsterter Löffler-Radhose und Assos-Creme gab es zunehmend Probleme (v.a. Druckstellen, beginnende Entzündung) an den Sitzknochen. Der Sattel wurde noch während der Tour nach fünf Tagen ersetzt durch den deutlich mehr gepolsterten SQlab 602 Active, damit ging es dann für den Rest der Tour spürbar besser. Der 612-er wurde für den Rest der Tour in einer der Ortliebtaschen spazierengefahren.

Die mechanischen Scheibenbremsen (TRP Spyre) waren zunächst recht gut, nach Hälfte der Strecke jedoch ein Schwachpunkt, d.h. sie wurden nach den längeren Brems-“orgien“ im Elbsandsteingebirge zu weich und mussten mehrfach nachjustiert werden, da ich mit den durchgezogenen STI-Hebeln später viel zu rasch an den Lenker herankam. Wird nun aber demnächst hoffentlich abgestellt mit besseren Belägen (Kool Stop) und neuen (kompressions-stabilen Zughüllen) bzw. besseren Bremszügen (Jagwire).

Die Bereifung (Schwalbe Marathon Supreme 42-584) machte sich auf asphaltierter Straße Klasse (leise, rollt gut ab, prima Haftung), auf Kopfsteinpflaster (noch recht häufig in Deutschland Ost anzutreffen) dämpfen sie wg. der dünnen Reifenflanken die Stöße noch etwas ab – zumindest besser als ein Marathon Plus oder Mondial). Auf halbwegs befestigten Waldwegen sind sie grundsätzlich auch brauchbar, m.E. jedoch nur bei genügend Reifendruck. Einen Hinterradplatten (Durchschlag mit Snakebite) holte ich mir (klar - mit viel Gewicht auf der Hinterachse) auf einem sehr steinigen Waldweg bei etwas zu geringem Luftdruck in einem unaufmerksamen Moment. Problem: Der Ersatzschlauch war rasch zur Hand - nur ist die dünne Flanke des Reifens an beiden Seiten nun vorgeschädigt (zwei kleine Risse, aber noch nicht durchgehend). Auch von der direkten Panne abgesehen fand ich nach der Tour noch den einen oder anderen kleinen (oberflächlichen) Schnitt in den Reifenflanken. Evtl. setze ich hier künftig wieder auf etwas robustere Reifen.



Mein Fazit der Tour:

1. Die Tour war überwiegend sehr schön und mitunter ein wenig anstrengend:)

2. Das Rad und der Umbausatz haben sich insgesamt auf dieser Tour sehr gut bewährt.

3. Ich bin nicht mehr skeptisch, ob man auch in unseren Breiten eine längere Tour mit dem Pedelec unternehmen kann. Wenn man sich mit dem sonstigen Gepäck beschränkt (und nicht auch noch Campingausrüstung mitführt), lässt sich alles inkl. zwei starken Akkus plus zwei Ladegeräten noch gut in den beiden Ortlieb Backrollern unterbringen.

4. Das Steuer-Display könnte etwas wasserdichter sein.

5. Für mich (wegen Meniskus-Schädigung am Knie) besonders wichtig: Selbst bei dieser Strecke und den durchschnittlich 127 Tageskilometern war das Ganze für meine Knie überhaupt kein Problem. Anfangs plagten mich ein paar nächtliche Wadenkrämpfe, doch das gab sich rasch wieder:D.

6. Die Akkupower ist mit den o.g. Hi-Power-Akkus wirklich mehr als ausreichend – im Grunde sogar selbst für meine Zwecke oversized. Mit dieser Tour wollte ich bewusst meine Grenzen – und die Möglichkeiten des Materials - ein wenig austesten. Das habe ich nun erfolgreich getan, bei künftigen Radreisen sollen aber wieder mehr der Genuss und das Sightseeing im Vordergrund stehen. Im Alltag (Tagesausflüge, Kurztouren, demnächst auch Berufspendeln) werde ich noch weniger in Verlegenheit kommen, soviel Akkukapazität zu nutzen.

Das bedeutet: Eigentlich brauche ich diese Menge an Akkuleistung gar nicht. Ich werde deshalb diese beiden Hi-Power-Akkus (die ja erst 15mal geladen worden sind) nun wieder verkaufen (hat jemand von Euch Interesse?) und stattdessen nach Ersatz im Bereich 10s2p /3p schauen.

Die zwei Akkus stelle ich später auch noch unter An- / Verkauf ein.



Es folgen nun noch ein paar Bilder mit ein Eindrücken und Veranschaulichungen zur Tour - vor allem zum bewältigten Straßenbelag;).


Euch danke ich für´s Mitlesen und natürlich auch nochmal für die Unterstützung während der Planungs- und Bauphase.
 

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Chrisol

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Schöner Bericht, schöne Bilder(y)
Vermutlich hattest du etwas zu viel Gepäck dabei. 15 kg ist mal eine Ansage.
 

E-Strampler

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lightart

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Vermutlich hattest du etwas zu viel Gepäck dabei. 15 kg ist mal eine Ansage.
Na - vergiss nicht die 2.3 kg für den Zweitakku und das Gewicht der beiden kleinen Ladegeräte (zusammen ein gutes Kilo), dazu noch das Ladegerät für die Navi-Akkus (Eneloop).
Zu Hause lassen können hätte ich ein paar Sandalen und evtl. etwas Unterwäsche. Mag ja auch an meinem gesetzeren Alter liegen, aber soo viel Gewichtseinsparpotential sehe ich da nicht mehr.
 
R

roesti

15 kg ist gar nix. Ich hatte regelmäßig mehr als das doppelte dabei (Zelt, Schlafsack, Kocher etc) allerdings auf der reinen Bio-Variante des Speedster, verteilt auf 5 Gepäcktaschen.
@lightart danke für Deinen schönen Bericht. Vielleicht sollten wir unsere beiden Speedster doch behalten und irgendwann aufrüsten....:).
Die stehen nämlich schon eine ganze Zeit im Keller rum. Sind mittlerweile eher auf dem Minimalgepäck/Rennrad Trip.
 

Kraeuterbutter

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tolle Tour...
sowas is genau meines..
du schreibst, kuenftig wieder Genusstouren
muss ich irgendwann auch mal probieren *lol*

was ich nicht ganz verstehe:
du hast geschrieben, dass du an gewissen Stellen abgestiegen bist, um Akku zu sparen
ich nehme an, Schiebehilfe, RAd hat sich und Gepaeck (sagen wir mal 35kg) hochgezogen und du bist neben hergelaufen

aber: ist das nicht das Selbe wie wenn man mit dem Rad faehrt?
du trittst so, dass du dein eigenes Koerpergewicht hochbringst,
das Rad so eingestellt, dass es die 35kg hochwuchtet..
dann sollte Stromverbrauchstechnisch das Selbe rauskommen
anstrengender als gehen ist das dann auch ned, da du ja ein "gewichtsloses" RAd hochfaehrst, und durch die Schaltung mit 3fach die Kadenz auch gut bei geringem Tempo halten kannst
 

lightart

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was ich nicht ganz verstehe:
du hast geschrieben, dass du an gewissen Stellen abgestiegen bist, um Akku zu sparen
ich nehme an, Schiebehilfe, ....

Nö - Schiebehilfe nutz ich nie. Deshalb ist selber Schieben natürlich anstrengender, aber auch Akku-schonender. Bei der einen Steigung (Elbsandsteingebirge, siehe Foto) hatte ich noch einige Kilometer vor mir und wusste zu dem Zeitpunkt nicht, was mich auf der Strecke noch alles erwarten würde.
Ansonsten bin ich 2x mitten im Wald abgestiegen, wo es mich eher auf eine MTB-Strecke verschlagen hatte. Der Untergrund war in beiden fällen sehr lose und die Steigung wirklich derb. Mit meinen Marathon Supremes - dazu noch recht schwer bepackt - fühlte ich mich einfach nicht sicher genug.
 

Chrisol

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Mag ja auch an meinem gesetzeren Alter liegen, aber soo viel Gewichtseinsparpotential sehe ich da nicht mehr.
Sehr schön(y) Wir könnten ja mal wetten.
Einsatz: Buddel Bier.

Die Supremes sind tolle Reifen, nur nicht im Gelände.
Für´s Trekking finde ich die Mondial gut.
 
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lightart

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Wir könnten ja mal wetten.
Einsatz: Buddel Bier.
Lass uns nicht streiten. Natürlich kann ich die Gewichtseinsparung noch auf die Spitze treiben - aber auch DAS hat doch seinen Preis. Ob ich - wie Du vermutest - "zuviel Gepäck dabei hatte", lässt sich doch (zumindest in einem gewissen Rahmen) erst beurteilen, wenn man die Ansprüche des Fahrers an seine Tour kennt und genau diese sind mitunter sehr individuell und sie sind Dir - in meinem Fall - nicht bekannt. Mir war es z.B. wichtig, dass ich selbst auf solch einer Radtour für abends eine richtige Jeans (kein Outdoor-Plastik) und ein passables langärmeliges Hemd dabei habe. Klar - könnte man einsparen, irgend ein Polyesterteil hätte es ja auch getan. Ich frag mich nur - wozu ich das tun sollte. Ich war ja nicht - wie R. Messner auf dem Weg zum Südpol oder Mt. Everest, sondern wollte mich nach all der Strampelei abends einfach etwas "chic machen", wenn ich in eine Kneipe oder ein Restaurant ging - soviel Genuss sollte selbst bei dieser Tour drin sein.:)
Vor dem Hintergrund dieses persönlichen Anspruchs an meine Tour halte ich mein E-Bike Gepäck mit 15 kg inkl. dem ganzen zusätzlichen E-Geraffel für sehr gut vertretbar.
 

lightart

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Die Supremes sind tolle Reifen, nur nicht im Gelände.
Das sehe ich inzwischen ganz genauso und auch mit Blick auf die anfälligen Reifenflanken.

Für´s Trekking finde ich die Mondial gut.
Die hab ich an meinem Simplon Kagu Biobike, mit dem ich vor drei Jahren meine ähnlich lange Süddeutschlandtour bestritt. Der Reifen ist fraglos super-pannenresistent - aber eben auch recht behäbig, um es mal charmant auszudrücken.
Momentan überlege ich, welchen Ersatz ich für die Supremes am Speedster nehmen könnte. Bei 27,5 " ist die Auswahl ja auch eher übersichtlich. Ich such da irgendetwas zwischen 35 und 45mm Breite mit gutem Grip und Abrollverhalten auf Asphalt, aber eben auch mit mehr Fahrkontrolle im leichten Gelände (Split, unbefestigte Wege, etc ) - und das Ganze noch mit genügend Pannenschutz. Momentan schwanke ich zwischen Panaracer Gravelking (Slick oder auch SK-Variante), oder Schwalbe G-One Allround in 40mm Breite.
 

Chrisol

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Moment, da habe ich ein Vergleichsbild bezüglich Isomatten:)
20180531_183854.jpg

Bei 27,5" wird es schwierig.
Die G-One sind wohl schnell abgefahren, da schiele ich aber auch schon länger drauf,
 

lightart

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Kurzes Update zum Display: EBS (didi28) war so nett, mir wg. der Undichtigkeit direkt ein Austauschdisplay anzubieten - prima:).
Freut mich übrigens, dass mein kl. Bericht soviel positive Resonanz bekommt!
Zu meinen beiden 500Wh- Hi-Power-Akkus: Diese stehen (mit Preissenkung) nun zum Verkauf (im Bereich An-/Verkauf) und sind auch einzeln erwerbbar.
 
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