Tipps für Elektrifizierung eines Cannondale MTB erbeten

Diskutiere Tipps für Elektrifizierung eines Cannondale MTB erbeten im Umbau-Pedelecs Forum im Bereich Diskussionen; Auf der Straße wird die Schwinge ja nicht soviel Arbeit haben, da müsste sie die zusätzlichen Kilos des Nabenmotors doch verdauen, oder? Coda...
GdB50

GdB50

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habs mir angeschaut, ist aber halt keine heckschwinge beim stahl-kumpel. die würde ich wohl gerne beibehalten. damit zu fahren, war immer ein genuss!

die komponenten sind echt spitze. nicht mal shimano sondern von "coda" , m. w. deutsche sachs-komponenten, die unter diesem namen in den usa vertrieben wurden. den fuhrpark von Ewi2435 überlebt mein, von ihm abschätzig belächeltes cannondale allemal...
Auf der Straße wird die Schwinge ja nicht soviel Arbeit haben, da müsste sie die zusätzlichen Kilos des Nabenmotors doch verdauen, oder?
Coda kenne ich auch noch, dito Sachs.

Die frühen Neunziger waren die Hochzeiten der MTBs, es war noch ein Abenteuer. Man gewöhnte sich an die erste Federgabel (RockShox Mag21 oder die Kebabs von Manitou), die mutigeren kauften sich ein Fully, aber hoch und runter mußte jeder alleine. Erfahrungen, die ich nicht missen möchte.
 
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Pustefix

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danke didi28 - auch ein interessanter tipp! der frontmotor wäre zu überlegen. meine heckschwinge werde ich wohl nicht ohne weiteres mit mehreren kg motor nachrüsten. dazu werde ich erst mal "grosserschnurz" höflich kontatktieren.
 
maspalomas

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Die Hauptteile halten auch am Discounterrad lange durch.
Hoer bitte auf ein Cannondale, wie alt auch immer , mit einem Discounterrad zu vergleichen. Das hinkt!
Hier will ich @Pustefix, fuer seine Batteriefrage, eine einfache, kostenguenstige, aesthetische Anregung geben." Portapower-Akku "
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Dieses "Saracen Havoc" war 21 Jahre alt als es mir 2016 vor einem Mc. Donald gestohlen wurde:cry:. Ein gebrauchtes Cannondale hat es wuerdig ersetzt.
 
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Kraeuterbutter

Kraeuterbutter

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Ich frag mich Wieviele km ihr mit den Rädern gemacht habt das die so super halten. Nach 10.000km ist der Umbausatz meist sowieso durch und will Revision. Verschleißteile gibts auch noch genug in der Zeit.
Daher weiß ich nicht ob die lange Lebensdauer der Qualität oder der geringen Laufleistung geschuldet ist.

Zumindest sah mein MTB damals echt durch aus nach fast 15.000km die ich damit gemacht hab.
also meines hab ich gebraucht gekauft - was der Vorgänger damit gemacht hat, weiß ich nicht
es hat bei mir ca. 20.000km als Botenradl gedient
derzeit liegt es zerlegt im Keller (Fahre praktisch nur noch Liegeräder weil schneller und bequemer)
und wartet auf eine komplett-Service (neue Kettenblätter, neue Ritzel, neue KEtte, neuen Dämpfer hinten, neue SChaltung (11-fach statt 9fach) und neue Bremsen (Shimano statt der alten Magura)

das Rad ansonsten passt...
das STeuerlage knackst manchmal, muss ich neu einkleben lassen (hatte vor Jahren einen Unfall wo ich fast ungebremst mit gut 35km/h hinten in einen Lieferwagen gekracht bin)



meiste Zeit ist es bei mir als Straßenbike unterwegs gewesen, mit Trialenker..
wobei eben die Liegeräder diesen Bereich besser als jedes Aufrechtrad abdecken, weshalb es im MOment "verstaubt"

deshalb will ich es wieder zum Mountainbike herichten

ungefähr wieder so, wie ich es damals gekauft habe:

(Allerdings mittlerweile mit sperrbarem Luftdämpfer hinten)

paar MTB-Rennen bin ich damit auch gefahren, folgende Bilder stammen von einem 6Stunden-Rundenrennen:






meine Mutter ist eine sehr kleine Person, Kreuzprobleme...
ihr hab ich ein Super-V aufgebaut da voll gefedert
aber trotzdem noch ein relativ niedriger Einstieg
und für ein Fully leicht
(mit Straßenreifen ohne Antrieb ab ca. 11kg gut möglich)

mit Mittelmotor und Akku im Bereich um 16-17kg
das kriegst du nicht vom Disconter als Fully.. nicht ansatzweise



das war mit großem Flaschenakku
mittlerweile hat sie einen nur noch halb so großen Akku (aber gleiche Kapazität) - 7s2p mit nur 700g - hinterm Sattel in einer sehr kleinen TAsche:



mittlerweile sind es 7s2p mit 7Ah nominal

für ihre 50kg reicht der kleine Akku...

das Bike liegt so jetzt im 16kg Bereich
mit einem leichten Heckmotor wären nochmal 1,5kg zu sparen
mit leichten Reifen ebenfalls noch bisschen was...
 
P

Pustefix

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400 Nm ab 1/min.
Hoer bitte auf ein Cannondale, wie alt auch immer , mit einem Discounterrad zu vergleichen. Das hinkt!
hat das etwa jemand geschrieben, den ich auf "ignorieren" gesetzt habe? (kann/will ich ja nicht lesen... :cool:). nur mal zum mitschreiben: ich habe als erstbesitzer lebenslange garantie auf meinen cannondale-rahmen! muss wohl was mit der qualität des rahmens aus alter usa-fertigung zu tun haben. ich bezweifele, dass viele hier - insbesonders "ignorierte" - das von ihren (taiwan-) rahmen sagen können!

ansonsten vielen dank für den verlauf des threads im sinne meiner fragestellung! (y)
 
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schrauber13

schrauber13

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Bafang HR, 8fach Steck, 350 Watt, KT LCD3
Umbausatz halbwegs brauchbar bist du mit Akku nämlich minimum bei 600€ wenn es kein Schrott sein soll.
Hundert Prozent Zustimmung, die Felge aus meinem Umbausatz ist nach 6000 km hinüber.
Habe in Summe 540 € für meinen Umbau berappt, rückblickend würde ich jetzt lieber was höherwertiges kaufen.
 

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k.wein

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Könnte dann so etwas dabei rauskommen. Ein Cannondale stand auch bei mir zur Auswahl. Für echten MTB Einsatz zu hecklastig, aber für die Ansprüche meiner Frau voll ausreichend.
Wenn du aber keinen Wert auf Geländegängigkeit legst, würde ich eher ein Hardtail mit Headshok suchen. Akku in der Mitte fährt sich einfach etwas besser.
Die Coda Komponenten waren damals übrigens selten besser als Shimano. :)
 
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