Thesen von Hannes Neupert zu Pedelecs / 32 km/h für Pedelecs

Diskutiere Thesen von Hannes Neupert zu Pedelecs / 32 km/h für Pedelecs im Plauderecke Forum im Bereich Community; Also das mit der Gefängnisstrafe find ich ja echt einen ganz, sagen wir mal, interessanten Ansatz.. natürlich sollte man auch mit deinem S/Pedelec...
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FixiePauker

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Also das mit der Gefängnisstrafe find ich ja echt einen ganz, sagen wir mal, interessanten Ansatz.. natürlich sollte man auch mit deinem S/Pedelec zusehen niemanden zu gefährden aber mehr als ein Bußgeld und wenn man Pech hat einen Punkt ist da glaube ich doch nicht drin ( https://www.bussgeldkatalog.de/fahrrad-geschwindigkeit/ )..
Außerden denke ich, dass es eigentlic hwurscht ist bis zu welcher Geschwindigkeit der Motor unterstützt, wenn man eh so schnellfahren darf aber das ist ja wieder ein anderes beliebtes Thema :ROFLMAO:
 
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Boerni556

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Ausgangspunkt: Pendler fahren Auto. => Stau, Umwelt, Kosten?!
Intelligente Alternative Pedelec?
Zwischen 25 kmh und 35 kmh spielt hier die Musik. Unter 25 ist langweilig. Über 35 meiner Auffassung nach nicht zwingend, da z.T. kalt.
-> Mit einem normalen Pedelec ist man davon (strafbewehrt) ausgeschlossen.
-> Mit nem s-Ped darf man (ordnungswidrigkeitsbewehrt) nicht auf Radwege.

Ergebnis: Pendler fahren halt weiter Auto!
 
lusi22

lusi22

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Wenn aber die Meisten Rad fahren würden macht es das auch nicht besser, eher würde das Chaos noch steigen, sofern man die Infrastruktur nicht voneinander trennt.
Es bräuchte eigentlich mehr Fahrzeuge vom Schlage eines Renault Twizy + ein generelles Parkverbot in öffentlichem Verkehrsraum.
 
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BlueMagic

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Mei, einem S-Pedelec-Fahrer wird halt weniger Verantwortungsbewußtsein unterstellt, als den ganzen Automobilisten mit ihren riesigen, schweren übermotorisierten Kisten in den Städten.
Die Gründe dafür dürften nach langen Diskussionen hier im Forum auch klar sein:
Sowohl die Automobilindustrie als auch die Versicherungswirtschaft wären über einen Anstieg der Verkaufszahlen von S-Pedelecs und einem entsprechenden Rückgang der Verkaufszahlen von dicken SUVs oder anderen Mittel- bis Oberklasse-Fahrzeugen selbst im kleinen einstelligen Prozentbereich not amused. Warum sollte die Auto-Kanzlerin mit ihrem CSU-Verkehrsminister, der über jegliche KFZ-kritische Haltung völlig erhaben ist, da irgendetwas sinnvolles Tun? Aus deren Sicht gibt es keinen vernünftigen Grund dafür.
 
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felsen2000

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Ergebnis: Pendler fahren halt weiter Auto!
Diese These halte ich nicht für plausibel. In ganz Deutschland dürfte es, wenn überhaupt, eine niedrig fünfstellige Zahl von Pendlern geben, die bei einer Lockerung der Gesetze vom Auto auf Elektrokleinfahrzeuge umsteigen würden.

Dafür ist das Einsatzgebiet einfach zu unterschiedlich. Im Auto kann man spontan einkaufen fahren, seine Kinder abholen, einen Kollegen mitnehmen, ist vor Wind und Wetter geschützt, friert nicht, kann essen oder rauchen (bin selbst starker Nichtraucher, aber andere...) und und und.

Es ist ein Mythos in der etwas abgehobenen Umweltschutzszene, die Menschen würden nur deswegen so viel Auto fahren, weil sie
a) Blöd sind
und
b) das System es ihnen zu schwer macht (Kosten, Gesetze)

Aber so ist es nun mal nicht. Es gibt aus der individuellen Sicht dutzende sehr gute Gründe, warum man selbst Auto fährt. Als ich noch Student war haben wir im Fach Verkehrspolitik das Thema "Kostenlosen ÖPNV" besprochen. Damals geisterte schon die These herum, man müsse nur den Beförderungspreis abschaffen und die Menschen würden alle auf Bus und Bahn umsteigen.

Aber so funktioniert das Leben nun mal nicht.

Deswegen geistert ja speziell in den äääh.... "emotional engagierteren" Teilen der linken Szene so lange schon die Idee herum, dass freier Wille, Demokratie, Liberalismus und so - das sei ja gar keine so gute Idee. Man müsse die Menschen zu ihrem Glück zwingen.

Kann man so glauben. Ich tu's nicht.
 
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felsen2000

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Warum braucht es für gesunde und sportliche Menschen ein Pedelec ? Meiner Meinung nach , um den PKW zu
ersetzen !
...
Ich bin nicht mehr auf dem Laufenden in der verkehrswissenschaftlichen Literatur. Aber ich bin mir sehr sicher, dass das Pedelec das Biobike ersetzt und nicht das Auto.
Man müsste nur die gefahrenen Personenkilometer pro Verkehrsmittel im Laufe der Jahre vergleichen. Die Zahlen sollten im Netz zu finden sein, aber ist mir zu viel Mühe.
Ergänzung:
Es ist nicht "links", sich für Umweltschutz zu engagieren.
Nein, ganz sicher nicht. Habe ich aber auch nicht geschrieben. Tiefer möchte ich in diesem Forum bitte nicht in Politik einsteigen, dafür habe ich ein anderes Forum.

Frieden? (y)
 
alex17

alex17

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Aber ich bin mir sehr sicher, dass das Pedelec das Biobike ersetzt und nicht das Auto.
Das stimmt in meinem persönlichen Fall schon mal nicht. Fahrräder sind für mich nur Fortbewegungsmittel, und mein S-Pedelec wird nur zum Pendeln oder für andere Strecken benutzt, wo das Auto dann stehen bleibt. Parallel dazu nutze ich das Biobike nach wie vor für kurze Wege innerorts oder den Familienausflug am Wochenende.
 
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schmadde

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Zwischen 25 kmh und 35 kmh spielt hier die Musik. Unter 25 ist langweilig. Über 35 meiner Auffassung nach nicht zwingend, da z.T. kalt.
Sehe ich ähnlich, aber aus anderen Gründen:
- unter 25 km/h weitgehend sinnlos da in überwiegend flachen Gegenden (in Deutschland in den meisten Ballungsgebieten) für eine Geschwindigkeit von um die 25km/h idR keine Motorunterstützung notwendig ist.
- über 35 km/h weitgehend sinnlos (zumindest dauerhaft), da die vom Menschen beigesteuerte Leistung vernachlässigbar klein wird.
Ergänzung:
Diese These halte ich nicht für plausibel. In ganz Deutschland dürfte es, wenn überhaupt, eine niedrig fünfstellige Zahl von Pendlern geben, die bei einer Lockerung der Gesetze vom Auto auf Elektrokleinfahrzeuge umsteigen würden.
Das halte ich nicht für plausibel. Eine "niedrig[e] fünfstellige Zahl" ist meiner Wahrnehmung nach schon ohne Lockerung der Gesetze und im hiesigen Ballungsraum bereits heute auf "Elektrokleinfahrzeuge" umgestiegen. Mit Lockerung der Gesetze wäre wohl auch eine mittlere sechsstellige Zahl drin.
 
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felsen2000

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Das stimmt in meinem persönlichen Fall schon mal nicht.
Wenn wir über öffentlichen Verkehr sprechen, dann reden wir ganz grob über 70 Millionen Verkehrsteilnehmer nur in Deutschland.
Wenn man da irgendwelche allgemeingültigen Aussagen machen möchte, geht das nur über Statistik. So leid es mir tut, persönliche Nutzungsmuster zählen da nicht.
 
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schmadde

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Ich bin nicht mehr auf dem Laufenden in der verkehrswissenschaftlichen Literatur. Aber ich bin mir sehr sicher, dass das Pedelec das Biobike ersetzt und nicht das Auto.
"verkehrswissenschaftliche Literatur" macht auch nix anderes als fortgeschrittenes Raten. Betrachtung der Realität, also dieser komischen Welt da draussen vor dem Fenster am besten beim selbst pendeln mit dem Fahrrad (ob nun elektisch unterstützt oder nicht) legt nahe, dass das Pedelec oft (aber nicht immer) Autofahrten (nicht unbedingt immer ein häufig immer noch notwendiges Auto), vielleicht auch mal den ÖPNV so er denn existiert ersetzt.
 
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BlueMagic

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Panasonic/Flyer XT 2013; Alber Z20 Silkcarbon 2018
Hier im Großraum München zählt der S-Bahneinzugsbereich grob 3 Mio. Menschen. Die Kernstadt selbst hat davon gut die Hälfte.
Die letzte Erhebung des Modal Split hat ergeben, dass der prozentuale Anteil an Radfahrern in der Stadt selbst seit 2008 zugenommen hat. Durch das starke Bevölkerungswachstum ist aber der MIV bei den Münchnern selbst in absoluten Zahlen in etwa gleich geblieben. D.h, das Fahrrad hat in der Stadt selbst, mit den relativ kurzen Wegen (von einem Ende zum anderen sind es maximal 22 KM), ein sehr gutes Potential.
Prozentual zugenommen hat aber der MIV bei den Pendlern aus dem Umland (knapp 1,4 Mio. (!) Menschen). Und das merken wir jeden Tag hier in München im Berufsverkehr.
Das S-Bahnsystem hat seine Grenzen. Ausbau der S-Bahn dauert 10-20 Jahre. Zu einer äußerst sinnvollen Stadt-Umlandbahn gibt es noch nicht einmal konkrete Überlegungen, sondern nur Anregungen des Fahrgastverbands.
Bei einem Ausbau des Radwegenetzes und einer Änderung der Vorschriften für die Nutzung der S-Pedelecs könnte man mit Sicherheit einige Pendler aus dem S-Bahnbereich (ca. 35 KM rund um München, also perfekte S-Pedelec-Entfernung) auf das Rad bringen. Es geht ja nie um alle. Das ist mir auch klar, dass die Latte-Macchiatto-Managerin (Achtung Klischee!), die mit perfekt gestyltem Haar, gut gekleidet zum Business-Meeting muss, um 17 Uhr ihr Kind in der Tagesstätte abholt und noch schnell Einkaufen geht, eher nicht auf ein S-Ped zu kriegen ist. Aber es gibt eben auch die vielen anderen. Es geht darum, den Modal Split gezielt zu verändern. Und da würden 2-3 % S-Pedelec-Pendler dann eben doch eine Rolle spielen. Zusammen mit den vielen potentiellen Radfahrern in der Stadt, die sich derzeit schlichtweg nicht trauen, weil zu gefährlich und der Verbesserung des ÖPNV-Angebots ist m.E. eine Reduzierung des MIV um 20-30 % drin. Dann sähe die Welt schon ganz anders aus. Übrigens hätten dann diejenigen, die unverzichtbar auf das Auto angewiesen sind (Handwerker mit Material, Gehbehinderte usw.) auch weniger Stau und kämen schneller ans Ziel.

Leider hat aber die Zahl der neu zugelassenen SUVs in München in 2017 (gegenüber 2016) um 51% (!) zugenommen. Die obere Mittelklasse hat auch um über 10% zugelegt, die Oberklasse um 4,7%. Abgenommen haben dagegen die Zulassungen von Mittelklassewagen um -7,3%, Kompaktklasse -11,4% und Kleinstwagen -12,7%. D.h., einem Teil der Menschen hier geht es so gut, dass sie sich die ganzen teuren und riesigen KFZs kaufen können und den zu geringen Platz noch mehr zustellen (i.d.R. stehen diese Teile 23 von 24 Stunden nur herum). Ich nenne dieses Verhalten in der Großstadt inzwischen schlichtweg "asozial". Auch wegen der Umweltbelastung, zu allererst aber wegen des nicht mehr werdenden Platzes. Es ist einfach nur unsäglich arrogant, so viel Platz in der am dichtesten besiedelten Stadt Deutschlands für sich zu beanspruchen. Und das sage ich auch jedem der es hören will oder auch nicht. Der andere Teil der Bevölkerung, der mit den irren Mieten hier zu kämpfen hat, kann sich nicht einmal mehr einen Kleinstwagen leisten und leidet unter dem zunehmenden Verkehr. Insofern ist das Argument, dass eine Citymaut oder eine Erhöhung der Parkgebühren unsozial sei, weil sie vor allem die kleinen Leute treffen würde, schlichtweg falsch.
 
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Boerni556

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Man sollte hat die Nutzung des s-Pedelecs für Pendler gegenüber anderen Verkehrsträgern (Auto) attraktiv machen. Ansonsten holt man keinen aus seinem SUV wieder raus. Das geht jedenfalls nicht über Verbote, zusätzliche Pflichten und Ausschlüsse von Radwegen.
Besser:
Nutzung sämtlicher Radwege auch innerorts
Schaffung von Radlautobahnen, die dann auch genutzt werden dürften
Keine Helmpflicht
Lademöglichkeiten
Überwachte Parkplätze
35 kmh als Grenze für Pedelecs statt 25 kmh

Mir wäre es generell lieber, es würde über solche Erleichterungen diskutiert werden, als über Bremslicht, Helmpflicht, Radwegverbote usw..
 
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BlueMagic

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Da hast du vollkommen Recht!
Nur wer soll dafür sorgen, dass die Themen mit der Zielsetzung konsequente Umsetzung der Verkehrswende diskutiert werden?
Die Politik: größtenteils kein, bzw. sogar gegenteiliges Interesse (siehe oben).
Der Interessensverband ADFC: HaHaHa!
Die Radhersteller/-händler: offensichtlich auch kein Interesse daran, die Verkaufszahlen von S-Pedelecs signifikant zu erhöhen, solange man so starke Zuwachsraten beim Pedelec hat.
Die Presse: schreibt zwar inzwischen mehrheitlich schon pro Fahrrad und entsprechender Infrastruktur.
Wirklich gute Artikel zum Thema S-Pedelec mit entsprechenden Forderungen an die Politik sind aber Mangelware. Dafür ist das Thema offensichtlich aus deren Sicht zu unbedeutend.
Nicht einmal in Fachzeitschriften habe ich da bisher etwas fundiertes in diese Richtung gelesen.
 
AvusTTR

AvusTTR

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RIESE & MÜLLER Supercharger GT Nuvinci HS Dual
... - über 35 km/h weitgehend sinnlos (zumindest dauerhaft), da die vom Menschen beigesteuerte Leistung vernachlässigbar klein wird.
Ergänzung:
Das stimmt so nicht! Auf meiner Pendlerstrecke fahre ich dauerhaft über 40 km/h.
Das Verhältnis von Eigenleistung und Motorunterstützung ist durchgängig 1/3 zu 2/3.
Meine durchschnittliche Leistung liegt dann bei 160 bis 170 Watt.
Selbst bei einer Ausflugstour bringe ich im Durchschnitt mind. 120 Watt Eigenleistung!
Ergänzung:
Man sollte hat die Nutzung des s-Pedelecs für Pendler gegenüber anderen Verkehrsträgern (Auto) attraktiv machen. Ansonsten holt man keinen aus seinem SUV wieder raus. Das geht jedenfalls nicht über Verbote, zusätzliche Pflichten und Ausschlüsse von Radwegen.
...
Mir wäre es generell lieber, es würde über solche Erleichterungen diskutiert werden, als über Bremslicht, Helmpflicht, Radwegverbote usw..
Die rechtliche Stellung von S-Pedelecs ist eindeutig und es wird überhaupt nicht diskutiert.
Ich fühle mich in meiner Niesche ganz wohl und weder die Helmpflicht noch das Bremslicht und die Versicherungsplicht sind aus meiner Sicht ein Nachteil.
Der Umweltgedanke ist mir absolut wurscht und spielt für mich überhaupt keine Rolle.
Ich bin schneller im Büro als mit dem Auto und ich spare Geld, weil die Stromkosten deutlich günstiger als der Diesel ist.
 
speedster

speedster

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Gibt es dafür eigentlich eine Petition?
 
Tomcat1960

Tomcat1960

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Wofür genau?

Hier wurden so viele Themen andiskutiert, dass nicht ganz klar ist, worauf sich deine Frage bezieht.
 
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robat1

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Leider hat aber die Zahl der neu zugelassenen SUVs in München in 2017 (gegenüber 2016) um 51% (!) zugenommen. Die obere Mittelklasse hat auch um über 10% zugelegt, die Oberklasse um 4,7%. Abgenommen haben dagegen die Zulassungen von Mittelklassewagen um -7,3%, Kompaktklasse -11,4% und Kleinstwagen -12,7%. D.h., einem Teil der Menschen hier geht es so gut, dass sie sich die ganzen teuren und riesigen KFZs kaufen können und den zu geringen Platz noch mehr zustellen (i.d.R. stehen diese Teile 23 von 24 Stunden nur herum). Ich nenne dieses Verhalten in der Großstadt inzwischen schlichtweg "asozial". Auch wegen der Umweltbelastung, zu allererst aber wegen des nicht mehr werdenden Platzes. Es ist einfach nur unsäglich arrogant, so viel Platz in der am dichtesten besiedelten Stadt Deutschlands für sich zu beanspruchen. U
Vorweg, um keinen falschen Eindruck zu erwecken ...... ich kann sie SUVs auch nicht ausstehen, genauso wie all die Oberklassefahrzeuge mit ihren blendenden Xenon Scheinwerfern.
Die würde ich oftmals gerne mit den Hamner ausschalten.

Aber trotzdem ...
All die ignoranten oder unfähigen Kleinwagenfahrer in unserer Siedlung verbrauchen durch ihr hirnloses Parkverhakten nahezu täglich um einiges mehr Parkplatzlänge als die paar SUV Fahrer die z.B. in der Parkbuchlänge platzsparrnd bis ganz an das Parbuchtende parken weil sie entgegen vieler Kleinwagenfahrer wissen wo die Abgrenzungen ihres Fahrzeugs liegen.

Das nächste sind Zweit- und Drittwagenfahrer die zwar keinen SUV haben aber dafür eben mehrere Fahrzeuge. Es muss heute ja auch jedes Kind mit dem Auto zur Schule, zum Sport und um Musikunterricht gefahren werden damit es ein echter Weichling wird.

Und Zuletzt auch noch das Anschreiben der Absoluten Zahlen wie du sie hier zitierst.

Das ist genauso sinnvoll wie die Kriminalitätsraten die uns so manch ein ferngesteuerter LKA Chef vorplaudert.

51% mehr SUVs seit 2016. Aha.
Nun behaupte ich mal dass 2016 nur 3% der Fahrzeuge Sufs waren und das ist um 1.5% (um 50%) gestiegen.

Wenn ich nun davon ausgehen dass abzüglich der Transporter die Klein- Kompakt-, Mittelkassefahrzeuge um 31.7% zurückgegangen sind dann ist das sogar eine "ganz extrem" positive Entwicklung trotz der lächerlichen 1.5% SUVs.

Abgesehen davon ist alles was wir machen völlig Zweckos solange sich die Weltbevölkerung dank Afrika und Indien Jahr für Jahr um unfassbare 80 Millionen vergrößert.

Robert
 
WolArn

WolArn

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Wofür genau?

Hier wurden so viele Themen andiskutiert, dass nicht ganz klar ist, worauf sich deine Frage bezieht.
Ich denke er meint eine Petition für eine Anhebung der Pedelec-Unterstützung.
 
Axel_K.

Axel_K.

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...Nun behaupte ich mal dass 2016 nur 3% der Fahrzeuge Sufs waren und das ist um 1.5% (um 50%) gestiegen.

Wenn ich nun davon ausgehen dass abzüglich der Transporter die Klein- Kompakt-, Mittelkassefahrzeuge um 31.7% zurückgegangen sind dann ist das sogar eine "ganz extrem" positive Entwicklung trotz der lächerlichen 1.5% SUVs.
Ich weiß zwar nicht weshalb Du jetzt einen knapp 15 Monate alten Beitrag aufgreifen und dann solch relativierende und beinahe schon verharmlosende Aussagen in die Welt setzt musst, das Ganze zu dem auch noch völlig OT... :rolleyes:

Aber eine halbwegs aktuelle und kurze Recherche im Internet hätte Dich auch zur folgenden, weniger schönen Erkenntnis oder Darstellung führen können...

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1579718560962.png
Quelle jeweils: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/suv-millionen-marke-101.html


Weltweit und in den USA sind wir da ja schon etwas "weiter"...

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Quelle: https://www.focus.de/wissen/klima/200-millionen-stueck-weltweit-suvs-sind-co2-monster-zahlen-belegen-grosse-zerstoerungskraft_id_11247735.html


Sorry, für OT, aber ich wollte das so nicht für sich stehen lassen....
 
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