Reise The Sun Trip 3rd Edition: Lyon-Canton, Start am 15.06.2018

Dieses Thema im Forum "Treffen, Touren, Reiseberichte" wurde erstellt von cephalotus, 07.10.17.

  1. cephalotus

    cephalotus

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  2. didi28

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    Justin von Grin Technologies fährt auch mit:

    http://www.ebikes.ca/news/sun-trips-for-2018/

    Am liebsten würde ich beim Suntrip ja auch mitfahren, so lange weg ist aber beruflich nicht möglich. Vielleicht fahre ich wenigstens die ersten 1-2 Wochen in meinem Urlaub einfach so außer Konkurrenz mit, mal sehen. :)
     
  3. schneller66

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    Hi,

    ich muss mich jetzt sehr bald entscheiden ob ich mitfahre. Eigentlich hatte ich mich schon dageben entschieden. Da wollte ich allerdings um den Sieg mitfahren. Im Moment ist die Entscheidung allerdings innerhalb 100 Tage ankommen und mit dem Wohnwagen zu fahren oder nicht. Also nicht um den Sieg nur um anzukommen und gewertet zu werden.

    Schöne Grüße Jürgen der da ganz schon ins Grübel gekommen ist und vielleicht eine Münze werfen muss weil ich mich nicht entscheiden kann... gar nicht meine Art aber ist so...
     
  4. didi28

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    Hallo Jürgen, wenn Du die 100 Tage (plus An- und Rückreise) freischaufeln kannst, dann mach es, das ist bestimmt ein einmaliges Erlebnis!

    11.000 - 12.000 km (je nach gefahrener Route) in 100 Tagen bedeutet 110-120 km pro Tag, das ist mit einem Wohnwagen (auch wenn Du den sicherlich möglichst leicht baust) als Anhänger schon anspruchsvoll. Man spart sich dafür zwar die Zeit für den Zeltauf- und Abbau, was aber bei dem diesjährigen Reglement praktisch keinen Zeitvorteil bedeutet, da man zwischen 21:00 Uhr und 7:00 Uhr sowieso nicht mehr fahren darf.

    Wenn ich (falls es klappt) auch nur die ersten 1 -2 Wochen außer Konkurrenz dabei sein kann, würde ich doch gerne dem Reglement entsprechend mitfahren, dann hab ich wenigstens ein bisschen "Sun Trip" Luft :D geschnuppert. Einen Anhänger, den "Mule" von Tout Terrain, hab ich schon, darauf sollten dann irgendwie möglichst große Solarpanel montiert werden, die man im Stand noch durch Aufklappen vergrößern und geneigt aufstellen kann. Laut Reglement ist 0,5 qm sichtbare Fläche während der Fahrt das Minimum, maximal sind während der Fahrt 2,5 qm oder 450 WP (was zuerst erreicht wird) erlaubt. Mitgeführt werden dürfen maximal 4 qm und 900 WP. Meine vorhandenen 14S Akkus (mit denen ich in etwa auf die vom Reglement erlaubten maximal 1100 Wh Akkukapazität als Energiepuffer komme) würde ich gerne einsetzen, hast Du bezüglich Solarpanels und Laderegler Tipps für mich?
     
  5. schneller66

    schneller66

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    Hi,

    also Laderegler schneller MPPT Regler ist wichtig. Ich nehme Victron weil die sind sehr schnell. Bei den Panels nehme ich die Flexiblen mit Backplanzellen. Die meisten haben hier Sunpower Zellen drin. Schöne Grüße Jürgen der gar nicht so viel Handycap durch den Wohnwagen erwartet da es ein Wohnwagen für das Rennen wird... also abgespeckt nicht mein Standartwohnwagen...
     
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  6. labella-baron

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    Also 110-120km am Tag. Auf der "neuen Seidenstraße". Das kann ja fast jeder Reiseradler. Worin soll da die Herausforderung bestehen, wenn die Strecke im voraus optimiert ist und alle Grenzformalitäten vom Veranstalter organisiert sind?
     
  7. Hasso123

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    Ich denke eher das keiner von den Teilnehmern Erfahrungen sammeln will, wie man durch die grenzen kommt, sondern eher wie weit man mitfahren Kann (y)
    Wenn die Veranstalter das mit den Grenzen nicht vorab geklärt hätten, würde das Event weniger Interessierte anlocken.
    Ich find das immer interessant, allein die Gegenden kennenzulernen, wo man so vielleicht nur hin käme - Grandios! (y)
    Ich werde das dieses Jahr wieder verfolgen.

    Hassan
     
  8. labella-baron

    labella-baron

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    Haben Sie wohl doch nicht:
    So einfach ohne exakte Vorausplanung ist das nicht:
    Schließlich mussten Sie China überfliegen.
     
  9. torcman

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    Einige Impressionen über die Konstruktionen und tägliches Geschehen 2015



    2017 Achtung 86 Minuten, aber gut alle Konstruktionen erklärt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.18
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  10. cephalotus

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    Den Thread hatte ich leider bisher überlesen...

    Wenn Du mit 13s Akkus fährst kann ich Dir Genasun MPP Boost Laderegler mit 54,0V Ladeendspannung ausleihen.

    Bei den semiflexiblen Sunpower Zellen müsst ihr höllisch mit Mikrorissen aufpassen. Ich empfehle eine Infrarot-Lumineszenz Aufnahme der Module zu machen. Ich verwende dazu eine "modifizierte" Sony F717 (Magnet außen ans Gehäuse pappen genügt)
    https://www.heise.de/foto/artikel/Sony-F828-Infrarot-Hack-2466738.html

    Auf ES ist sporadisch auch jemand, der mal beim Suntrip mitgefahren ist...

    https://endless-sphere.com/forums/viewtopic.php?f=5&t=91373&hilit=Suntrip

    Auf Deine Konstruktion mit dem TT Mule bin ich gespannt, das ist nämlich auch "mein Anhänger".

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.18
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  11. torcman

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    Nur Ironmen belegen die ersten 3 Plätze.....

    Die Zusammenfassung von Raf über die Herausforderung fand ich gut

     
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  12. cephalotus

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    Sportlich ist das sicher eine gute Leistung, aber anhand der Fahrzeiten sieht man auch, dass das von den Fahrzeugen schon noch Amateurniveau ist.

    300km/Tag ist jetzt nichts, was andere nicht ganz ohne Solarkram fahren können, z.B. liegt der Rekordschnitt beim mehrtägigen Race across America bei 26,4km/h (über alles, inkl Schlafenszeiten!)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Race_Across_America

    Das ist mit durchschnittlich mehr als 600km pro Tag doppelt so schnell als die schnellsten beim Suntrip. Okay, die Leute sind am Ende der Fahrt auch körperlich zerstört, aber so in der Art würde man sich schon die langfristige Zielstellung vorstellen, wenn man noch zusätzlich einen Motor hat.

    Man kann das natürlich auch positiv sehen. 200-300km am Tag ist auch für Normalsterbliche mit einem normalen Budget noch schaffbar, bei einem Rennen der Profis wie dem Solarrennen in Australien wo die Teams Budgets im 7-stelligen Bereich verbauen braucht man als Ameteur garnicht erst antreten.

    100-120km durchschnittlich am Tag fände ich allerdings enttäuschend. Das schafft ein normal trainierter Mensch zumindest auf normalen Straßen auch mit dem normalen Fahrrad, wenn er sich anstrengt. Da komepnsiert der ganze Solarkram dann gerade mal die eigenen Fahrwiderstände

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.18
  13. torcman

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    120km/Tag

    ich bin mal 3200km in 4w in Frankreich per Solar Strom Pedelec gefahren. Das war Urlaub, kein Rennen. Meistens fahre ich 130-150km am Tage, fotografierte, esse etc, dann wiedr ein Tag am See. Das alles auf zivilisierten Radwegen/ kleinen Straßen in F D, aber nicht in Asien. Dazu ohne Gepäck. Ich finde die 12000km in 100 Tagen auf den schwierigen Strassen voll beladen schon extrem ermüdend und gefährlich. Dabei sollen angeblich 700km absolute Piste dabei sein, wie in meinem Video aus Kasachstan. Bei allen Fahrzeugen ging etwas zu Bruch, wegen der Schlaglöcher. Das Chech Team wurde vom Hund gebissen, sodass sie mehrere Tage geimpft werden musste. Der Franzose wurde im Tunel vom LKW völlig überfahren, kaum überlebt, viele Monate im Krankenhaus. Deshalb dieses Jahr die strengen Sicherheitsvorschrifften. Ich denke es kommen so viele unschöne Sachen zusammen, dass man 140-160km fahren muss, um in 100 Tagen es zu schaffen. Wegen der Ausfalltage.

    Der 2te nach Raf, der George war super sportlich und fuhr nur mit 2 Panelen! (Wenig Strom) An einem Tag sogar 340km, trotzdem brauchte er einen Tag länger (39). Die anderen bis 1 Monat länger. Es ist schon ein sehr schweres Rennen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.03.18
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  14. schneller66

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    Hi,

    erst mal ruhig. Ein Rennen ohne Gepäck kann nicht mit einem Rennen ohne Untertützung und Gepäck verglichen werden. Kasastan ist auch nicht USA. Was ich gut finde ist Deine Feststellung das hier Amateure mit eignem Geld am Werk sind. Bei den Solarrennen gehen Universitäten mit Steuergeld gesponsert an den Start. Ich bezahle alles selbst. Auch ist es selbst für einen gut trainieren Bergsteiger nicht einfach gewesen 100km am Tag von Europa zum Himalaya zu fahren mit dem Rad.

    Aber in einem hast Du wahrscheinlich recht: Heute zählen nur noch Superlative und da sehen wir Suntrip Leute schlecht aus. Deswegen bekommen wir auch kaum Sponsoren weil wir einfach relativ normal sind nur eben diesen kleine Unsinn mit dem Suntrip machen...

    Was mich interessieren würde wenn mir einer die Solarpanel auf Microrisse checken kann.
    Schöne Grüße Jürgen
     
  15. torcman

    torcman

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    Wie viele Panele mit wie viel Zellen (36?) sind bei dir während der Fahrt und wie viele bei Pausen vorgesehen?
     
  16. cephalotus

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    Du musst die Bypassdiode in den Modulen umgehen und dieser dann rückwärts bestromen mit einer Spannung die über der Leerlaufspannung liegt.

    Dann dunkle Umgebung(oder IR Filter vor die Kamera) und it einer Digitalkamera fotografieren, bei der der IR Sperrfilter vor dem Sensor entfernt wurde.

    Es gab mal eine Canon 20Da, die hatte das original so, ansonsten sind ein paar alte Sony Digitalkameras gut geeignet, vor allem die F717 und die F828. Da genügt es einem Magnet an die richtige Stelle zu setzen, dann klappt dort der IR Sperrfilter weg. Auf ebay findet man die F717 gebraucht so zwischen 30-50 Euro, da rentiert es sich kaum, wenn ich meine verleihen würden plus die Kosten für das Hin- und Hersenden.

    So kann dann ein Modul aussehen, frisch aus China angekommen:

    50W_Sunpowerzellen_semiflexibel_b.jpg

    50W_Sunpower_semiflexibel_hotspot.jpg

    Das funktioniert noch einwandfrei (mit normaler Messung merkt man da noch keine Einbußen), würde aber schon zu Hotspots neigen, die man mittels Kurzschluss dann noch verstärken kann. Da kommen selbst an einem durchschnittlichen Tag dann schnell mal über 100°C zu Stande.
    So kommt es dann auch, dass den Leuten bei diesem Modulen das Plastik schmilzt, sei es beim Suntrip oder auf den Wohnmobilen.

    Meine bisherige Überlegung war, die Module auf eine 10mm dicke Stegdoppelplatte aus Polycarbonat zu setzen mit Aluschiene an zwei Seiten und das Modul darin beweglich gelagert. An den zellzwischenräumen auch beweglich mit Magneten befstigt. Meine Module sind eine Sonderproduktion mit PTFE, statte dem billigen aber mMn wenig tauglichem üblichen PET. Da betragen die unterschiedlichen Wärmeausdehnungen zwischen Polycarbonat, PTFE und Aluminium schon mal ein paar mm.

    Im Internet hatte ich mal Alusandwichplatten gefunden, von der Wärmeableitung her wären die perfekt und noch halbwegs leicht, dazu sehr stabil. Die haben aber nicht an Privatpersonen verkaufen wollen.

    Am besten wäre natürlich ein fertiges, leichtes und steifes Modul mit Rückseite aus Aluminiumsandwich, vielleicht sogar mit leichtem Lamellenprofil in Fahrtrichtung...

    MfG
     
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  17. schmadde

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    Man kann doch auch nachts/früh morgens losfahren und mittags oder am frühen Nachmittag aufhören. Dann kann man die Solarpanels ausrichten und den Akku wieder voll laden.

    Finde auch 1.000Wh pro Tag Solarertrag sehr viel, damit hat man die Reichweite effektiv verdoppelt. Rekuperation könnte natürlich schon sinnvoll sein, wenn man so ein schweres Geschoss hat - nicht nur für Energierückgewinnung, sondern auch um die Bremse zu entlasten. 150kg bergab, dann auch noch aerodynamisch, das bekommt man je nach Gefälle und Straßenbeschaffenheit nicht mehr unbedingt problemlos ohne Kühlpausen gebremst.
     
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  18. cephalotus

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    Ist wohl auch verboten. Es darf nur zwischen 7:00 und 21:00 gefahren werden.

    Ansonsten wäre es für die Ehrgeizigen durchaus eine Überlegung wert, z.B. nachts und mittags zu fahren und den Vormittag und Abend zu ruhen und dort dann die Module exakt zur Sonne auszurichten. Das bedeutet allerdings auch, dass man einen Solargenerator hat, den man schnell aufbauen und ausrichten kann. Den Wohnwagen mit geneigtem Dach kann man zwar zur Sonne drehen, aber eher nicht kippen, zumindest wenn man drin liegen will.

    Was gegen solche Strategien spricht (wären sie denn erlaubt) ist die begrenzte Akkukapazität. 1100Wh sind nur dann viel, wenn man eher kleine Solargeneratoren mit sich führt. Je größer der Solargenerator und je höher der Anteil der Motorleistung, umso stärker schlägt die Limitierung der Akkukapazität durch. Wer wirklich 900W Solarmodule mitführt kann nur ungefähr 1 Stunde in voller Sonne pausieren und hat dann schon das Problem, die volle Leistung nicht mehr in den Akku laden zu können.

    Umgekehrt sind die 1100Wh bei 7,5Wh/km (Durchschnitt des o.g. Fahrzeugs) auch nach 147km oder ca. 4-5 Stunden Fahrt wieder verbraucht. (ohne kontinuierliches Nachladen während der Fahrt)

    Wenn man ein Velomobil hätte und die passenden Straßen könnte man mit 1000Wh am Tag schon sehr viel ausrichten, zumindest laut Theorie. Dann passt auch der erlaubte Akku gut zum Tagesbedarf und man wird flexibler in der Zeiteinteilung. Wenn man aber so ein großes Gespann wie die Tschechen beim Suntrip 2013 fährt dann sind die 1000Wh nicht so viel.



    Das beste Konzept (bei geieigter Strasse9 im Rahmen des Reglements wäre so ein flach gedrücktes Velomobil, also vom Design her wie die Fahrzeuge beim australischen Solarrennen, nur halt zum selber treten und mit Kopf draußen (vollverkleidet ist beim suntrip auch verboten). Aber sowas ist mit normalem Budget und KnowHow nicht zu machen, da landet man dann eher bei 100.000 Euro.

    https://de.wikipedia.org/wiki/World_Solar_Challenge

    Der bisherige Rekord lag für die 3000 (flachen) km in 29 Stunden, also Durchschnitt über 100km/h und das ohne treten, allerdings mit einem nicht alltagszauglichen Fahrzeug :)

    Ich glaube damals hatten die noch Fahrerinnen mit weniger als 50kg die mehr oder weniger in den Fahrzeugen lagen und kaum was sehen konnten.

    Wenn es keine Regeln gäbe würde ich so eine Tour mit einem 2500-3000Wh Akku angehenund die meisten Module (ja nach Verkehrslage und Straßen) garnicht offen mit mir führen, sondern nur bei Pausen aufstellen.

    Meine 50W Module wiegen 1,1kg und sind 60cmx56cm groß, wobei man am Rand noch etwas abschneiden könnte. Man muss aber noch Gewicht für Versteifung einkalkulieren. Der Akku würde so bei 10-12kg herum landen. Die Genasun Laderegler mit bis zu 350W wiegen nur ca. 175g das Stück.

    Motor wäre allerdings wirklich eine schwierige Frage. Nabenmotoren mit integriertem Controller sind imho für so eine Tour nicht geiegnet, da zu anfällig und wenn was am Motorcontroller ist hat man die Arschkarte. Der Controller muss schon extern sein, so dass man den bei einem Defekt sofort tauschen kann. Wenn ich völlig frei wählen könnte würde ich wahrscheinlich einen stabilen Getriebenabenmotor auf 40km/h ausgelegt wählen und dann noch ergänzend einen Vivax Assist für die wirklich üblen Berge, der ansonsten aber zu 98% der Zeit garnichts macht, aber dann eben auch nicht großartig stört.
    Der Viivax will halt eher niedrigere Spannungen, da müsste man schauen, wie man das klug angeht.

    Aber ein System mit zwei Motoren ist beim Suntrip halt leider auch verboten, außer man fährt ein Tandem.

    MfG
     
    Zuletzt bearbeitet: 20.03.18
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  19. schmadde

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    Das ist ja eine ziemlich bescheuerte Regelung. Wozu soll das gut sein?

    Wenn der Solarertrag um die 1.000Wh pro Tag liegt wie weiter oben beschrieben ist ein 1100Wh Akku groß genug. Auch bei 2-3kWh wäre er groß genug, wenn man sowieso die Hälfte des Tages fährt, den Akku also entleert.

    Aber wenns verboten ist, kommt das natürlich nicht in Frage.
     
  20. didi28

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