Tesla will Gigafactory am BER bauen [Berlin/Brandenburg]

Diskutiere Tesla will Gigafactory am BER bauen [Berlin/Brandenburg] im S-Pedelecs und anderes mit E-Motor Forum im Bereich Diskussionen; Schlecht für die Griechen, schlecht für die GEMA, schlecht für deinen Gott. So heißt es. Aber das hat jetzt was mit dem Plan von Tesla zu tun...
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Wir brauchen mehr als das. Das Konzept "wohnen in ländlicher Idylle im EFH für die Massen" ist nicht nachhaltig. Und sorgt für eine Katastrophe nach der anderen. Die weltweite Finanzkrise ab 2007 startete ja bekanntlich als "Sub-Prime Immobilienkriese". In den USA würden riesige Mengen ungedeckte Kredite an eine unfassbar grose Zahl nicht kreditwürdiger Menschen für überteuerte EFH auf dem Land vergeben. Das Risiko wurde weltweiten nicht eingeweihten Anlegern und Sparern verkauft. Die beiden Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse standen kurz vorm Crash und mussten mit Staatsbeihilfen gestützt werden. Ganze Länder wie Griechenland leiden heute noch darunter.
Schlecht für die Griechen, schlecht für die GEMA, schlecht für deinen Gott. So heißt es. Aber das hat jetzt was mit dem Plan von Tesla zu tun, Nähe BER eine Fabrik zu eröffnen?
Hat jemand Informationen, wann die "Zeremonie" in Freienbrink sein wird? Täte dann mal vorbeischauen und könnte aus erster Hand berichten. Bin gespannt wie Hr. Musk anreist. Vermutlich nimmt er einen Privatjet. Sonst kann er Schönefeld/BER nicht sonderlich sinnvoll nutzen...
Glaubst du, der fliegt mit Ryanair für 99€? Nein, er hat einen eigenen Jet, Gulfstream G650ER für 70 Millionen Dollar. Verbrenner. Umwelt ist nicht so sein Ding. Er würde vermutlich damit zum Klo fliegen, wenn das ginge:
Elon Musk’s private jet appears to make frivolous flights, per Washington Post Hier die Flüge 2018 in 1 Minute:

 
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cephalotus

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Ja, er könnte das Kerosin dafür CO2 neutral herstellen und die Mehrkosten dafür aus seinem Privatvermögen bezahlen.

Ich würde es so machen, aber ich bin halt nicht er.

Die Lufthansa hat jetzt übrigens so ein Programm, wo das jeder für seinen eigenen Flug machen kann. Wahlweise billiger "Ablasshandel" mit Bäume pflanzen oder eben CO2 neutral erzeugtes Kerosin und das dann halt in teuer.

Compensaid - Fliege CO<sub>2</sub>-neutral

Jeder hier der fliegt hat damit die Möglichkeit zu tun und nicht nur zu reden.

MfG
 
trifi70

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Wieso Ryan? :unsure:
Das war eine Anspielung auf SXF... er baut zwar eine Fabrik in Flughafennähe, hat aber nicht dran gedacht, dass seine Ingenieure eine eher umständliche Anreise haben werden. Möglicherweise wird eine Verbindung eingerichtet, ich kann mich erinnern, vor vielen Jahren gabs da schonmal Trouble, da gings meines Wissens um Sony. Alles nicht so einfach. Dass er seinen Untergebenen den Privatjet zugesteht, glaube ich nicht.

ps. Kompensation gibts doch schon ewig. Habe ich vor knapp 20 Jahren schon machen können, als ich das erste Mal in Chile war. Interessanterweise lernte ich dort dann zufällig jemanden kennen, der exakt in Chile Bäumchen pflanzt zwecks Kompensation. Chile... da war doch was... ahja, ich glaube da wird Lithium abgebaut. So schließt sich der Kreis.
Ergänzung:

So lange Tesla die Batterie kostenlos einbaut ist das kein Problem,
wenn die Garantiezeit von 8 Jahren oder nach Kilometerleistung abgelaufen ist und man muss das Teil selbst zahlen = Totalschaden.
Die war meines Wissens nicht kostenlos, da die km-Leistung zu hoch war. Die eine Kiste hat inzwischen > 1 Mio (!) km. Und wenn sich bei solcher Laufleistung eine neue Batterie noch lohnt, dann bei niedrigerer Laufleistung erst recht. Ich vermute, der allgemeine Verschleiß hält sich in Grenzen. Es gibt halt keine Kolbenringe, Kopfdichtung, Abgasanlage etc., die Bremsen verschleißen bei normaler Fahrweise auch langsamer, da ja zusätzlich elektrisch gebremst wird. Wenn Karosserie und Komfortelektronik solide ausgeführt sind, ist der Werterhalt relativ hoch. Wichtigster Grund für einen Neukauf dürfte dann der technische Fortschritt bei Sicherheit und Assistenzsystemen sein (oder halt einfach "der Wunsch nach was Neuem"...)
 
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mawadre

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Bremsen verschleißen bei normaler Fahrweise auch langsamer, da ja zusätzlich elektrisch gebremst wird.
VW baut beim ID.3 hinten laut eigener Aussage wieder Trommelbremsen statt Scheibenbremsen ein, weil erstere kein Problem mit Verglasen infolge Nichtnutzung hätten. Unerwähnt blieb in den Artikel, dass man wegen der günstigeren Bremsen einen etwas größeren finanziellen Spielraum beim Einkauf der teuren Batteriezellen hat...
Apropos:
Bericht: VW macht 3000 Euro Verlust pro Elektroauto – Gewinn ab 2025
Ergänzung:

Garantiebedingungen des Herstellers für die Batterie gelesen haben.
Bei einer "Kollision" oder beim fahren auf unebenem, rauem Straßenbelag, Schlaglöcher oder über Bordsteinkanten, ist die Garantie schon futsch.
Ebenfalls bei "unsachgemäßen Gebrauch" , was immer das heißen mag.
Zum Glück ist das alles bei den etablierten Autofirmen ohne Elektroantrieb Teil der marktüblichen 8jährigen Garantie bis 160000 km auf den Antrieb. Egal ob Kollission, Aufsitzen oder Absaufen bei der Flußdurchquerung - die Garantie ist einfach nicht totzukriegen... :unsure: :ROFLMAO:
 
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VW baut beim ID.3 hinten laut eigener Aussage wieder Trommelbremsen statt Scheibenbremsen ein, weil erstere kein Problem mit Verglasen infolge Nichtnutzung hätten. Unerwähnt blieb in den Artikel, dass man wegen der günstigeren Bremsen einen etwas größeren finanziellen Spielraum beim Einkauf der teuren Batteriezellen hat..
Zudem gab es wohl am e-Golf Korrosionsprobleme an „Standuhren“. Gerade die Bremse an der Hinterachse hat kaum je die Chance, sich bei einem Fahrzeug mit Rekuperation „freizubremsen“, wenn sie einmal Flugrost angesetzt hat. Und am e-up hat sich die Trommel hinten bewährt, weil der einzige Nachteil, die schlechtere Wärmeableitung, gar nicht zum tragen kommt.

Unerwähnt blieb die finanzielle Ersparnis, weil es keine gibt. Wir haben nicht mehr 1970. Man braucht Stückzahlen für den billigsten Preis. Die hat die Scheibenbremse. Außerdem setzt VW kein Standardprodukt wie beim e-up ein, es handelt sich um eine elektronisch gesteuerte Trommelbremse, die Komfort- und Sicherheitsfunktionen bereitstellt wie Hillholding.
 
mawadre

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Ich hatte die Info aus einer VW-Hausgazette zum Umbau des Werkes in Zwickau - dort blieb die Kostenersparnis unerwähnt. Einige andere Stellen erwähnen sie aber.

Allgemein habe ich das gefunden:
Die Trommelbremse ist günstig in der Herstellung und lässt sich problemlos mit einer Handbremse kombinieren. Letzteres ist bei einer Scheibenbremse mit mehr Aufwand verbunden. Aus diesem Grund kommt sie heute noch bei einigen Fahrzeugen (oft aus Kostengründen) an der Hinterachse zum Einsatz.
Trommel- und Scheibenbremse im Vergleich | topersatzteile.de

Und die Praxis bestätigt das auch. Der günstigste UP hat Trommelbremsen. Unser Minibus, der NV200, ist vom Konzept eigentlich ein günstiges Handwerkerauto - hinten Trommelbremsen. Dito beim HDK Fiat Doblo davor. Und ich wette dass viele aktuelle Automodelle auf der Welt immer noch Trommelbremsen haben. Gerade für den Verkauf in Deutschland sollen einige Hersteller speziel die Bremsen stärker als gewöhnlich auslegen - immerhin fahren die Einwohner ja hier alle mit 180+ auf der berühmten "German Autobahn" ;)

Und hier wird eine Renaissance von Trommelbremsen gesehen - wenn es kostengünstig sein muss:
Rückkehr der Bremstrommel - at-rs.de
 
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rio71

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Außerdem setzt VW kein Standardprodukt wie beim e-up ein, es handelt sich um eine elektronisch gesteuerte Trommelbremse, die Komfort- und Sicherheitsfunktionen bereitstellt wie Hillholding.
soviel hokus-pokus gibts da nicht.. es bleibt erprobter standard.. :LOL:
mein Seat Mii Bj. 2015 hat auch hinten trommelbremsen und hat hill-holder ; abs ; ebv ; esp...
und.. es funktioniert bestens.. selbst im Touriverkehr (y) (y) 😁
 
imlime

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Man kann Elon Musk nur dankbar bewundern, wie er mit ungeheurem und ungeheuer unvernünftigem Einsatz und Genie die Idee des Elektroautos verfolgt und ihr zum Durchbruch verholfen hat. Tesla hat bisher in noch keinem Jahr auch nur einen Cent verdient und ist trotzdem noch der Klassenprimus. Diese Leistung wäre in einem europäischen Wirtschaftskonzern völlig unmöglich gewesen. Ohne Musk wären wir heute in einer tiefen Verbrennerkrise ohne Alternative. Seine Leistung wird man auch erst später richtig zu würdigen wissen.
Was Elon Musk am besten beherrscht ist nicht das Autobauen sondern das Einsammeln von Investoren- oder Steuerzahlergeldern. Die Firma Tesla hat, wie gesagt, noch nie Gewinn gemacht. So wurde Musk mit 300 Millionen an Steuergeldern in die Nähe Berlins gelockt, einen Teil des Risikos hat er schon mal auf die Steuerzahler abgewälzt. Bis einschließlich Oktober 2019 wurden in Deutschland über drei Millionen Autos neu zugelassen, davon nur 35.000 E-Autos und davon nur 9301 von Tesla.
 
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soviel hokus-pokus gibts da nicht.. es bleibt erprobter standard.. :LOL:
mein Seat Mii Bj. 2015 hat auch hinten trommelbremsen und hat hill-holder ; abs ; ebv ; esp...
und.. es funktioniert bestens.. selbst im Touriverkehr (y) (y) 😁
Das Problem bei allen TÜV-Untersuchungen ist die mechanische Handbremse. Der Mii hat sie noch, der ID.3 wird sie, wie alle VW der aktuellen Generation, nicht mehr haben. Daher wird die Trommelbremse etwas komplexer und nicht mehr ganz so preiswert. Das ist der Punkt. Etwas modifiziertes Cable Puller System. Finde ich übrigens eine der besten Verbesserungen In Hinblick auf Folgekosten. Für @mawadre : Elektrische Feststellbremse – Wikipedia

Was Elon Musk am besten beherrscht ist nicht das Autobauen sondern das Einsammeln von Investoren- oder Steuerzahlergeldern. Die Firma Tesla hat, wie gesagt, noch nie Gewinn gemacht. So wurde Musk mit 300 Millionen an Steuergeldern in die Nähe Berlins gelockt, einen Teil des Risikos hat er schon mal auf die Steuerzahler abgewälzt. Bis einschließlich Oktober 2019 wurden in Deutschland über drei Millionen Autos neu zugelassen, davon nur 35.000 E-Autos und davon nur 9301 von Tesla.
Das ist so. Aber bei vier Milliarden Gesamtinvestition ist das, denke ich, kein schlechter Deal vom Staat. Zumal indessen klar ist, Tesla wird nicht Pleite gehen. Wenn da der Hut brennt, wird es Investoren geben, die Tesla übernehmen. Die Marke hat einen Wert.

Das sind dann drei Millionen Autos zu viel.
Ja, aber nur aus dem Fenster deiner Mietsmansarde inmitten der größten Großstadt Deutschlands betrachtet. Das sieht man schon in Dahlem und Grunewald anders. Vor allem ignoriert es aber den Fakt, dass die Mehrheit in Deutschland in Orten unter 50.000 Einwohnern lebt.
 
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trifi70

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Was Elon Musk am besten beherrscht ist nicht das Autobauen sondern das Einsammeln von Investoren- oder Steuerzahlergeldern. Die Firma Tesla hat, wie gesagt, noch nie Gewinn gemacht. So wurde Musk mit 300 Millionen an Steuergeldern in die Nähe Berlins gelockt, einen Teil des Risikos hat er schon mal auf die Steuerzahler abgewälzt. Bis einschließlich Oktober 2019 wurden in Deutschland über drei Millionen Autos neu zugelassen, davon nur 35.000 E-Autos und davon nur 9301 von Tesla.
Sind ja nicht meine 300 Mio, aber irgendwie zum Teil natürlich schon. Fragte mich jemand, ob ich die Kohle in TESLA oder (weiterhin und fortgesetzt) in BER stecken wollte... ich müsste nicht überlegen. Ehrlich nicht.

Das ist ein vernünftiger Deal, auch wenn es am Ende vl. "nur" 3000 Arbeitsplätze werden sollten... sind das 100000 Eur pro Arbeitsplatz + Naturalien.
 
mawadre

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Was Elon Musk am besten beherrscht ist nicht das Autobauen sondern das Einsammeln von Investoren- oder Steuerzahlergeldern. Die Firma Tesla hat, wie gesagt, noch nie Gewinn gemacht. So wurde Musk mit 300 Millionen an Steuergeldern in die Nähe Berlins gelockt, einen Teil des Risikos hat er schon mal auf die Steuerzahler abgewälzt. Bis einschließlich Oktober 2019 wurden in Deutschland über drei Millionen Autos neu zugelassen, davon nur 35.000 E-Autos und davon nur 9301 von Tesla.
Ich dachte bisher immer, dass die wahren Experten für die Lösung aller Probleme der Welt in ihrer Freizeit im Forum von Heise Online arbeiten. Aber jetzt wird mir mein Irrtum klar. In Wirklichkeit sind die richtigen Profis hier im Forum in der Plauderecke. Dieser Amateur und Möchtegern Iron-Man Elon Musk sollte mal die paar Kröten für 2 Stunden Consulting bei führenden Pedelecforum-Experten buchen, dann werden wohl endlich die 80 wichtigsten Probleme seiner naiven Trottel von Praktikanten bei SpaceX, Tesla etx.pp. gelöst... Aber Mister "Iron-Man" würde ja nie zugeben, dass er den ganzen Aufwand mit Grünheide und Berlin nur treibt, um ab nächstem Jahr dann ganz still und heimlich direkt am Puls der Berliner Forenprofis und Weltklasse-Experten für Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Weltraumindustrie zu sein🤦‍♂️ :ROFLMAO:😂
 
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Vergiss nicht, mit dem Fuß aufzustampfen, um diese Aussage entgegen aller Meldungen noch einmal zu bekräftigen.
Tesla Inc.: Elon Musk erfreut Anleger mit Quartalsgewinn, Aktie steigt - manager magazin
Nein, das zeigt nur, dass du weder Manager noch selbstständig bist. Am Schluss kackt die Ente, ist der Spruch. Gewinn erzielt man nur am Ende eines Geschäftsjahrs. Da wird dann abgerechnet. Bisher hat Tesla noch kein Geschäftsjahr positiv abgeschlossen. Das könnte dann erstmals dieses Geschäftsjahr so sein. Wird man Ende Januar sehen können. Mein Tipp: Setz nicht drauf!
 
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Es gibt die alte Regel, dass man als Unternehmer etwas total falsch gemacht hat, wenn man zu versteuernden Gewinn ausweist statt zu investieren in F&E, Produktion, Marketing, Aktienrückkauf etc.pp.
 
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Es gibt die alte Regel, dass man als Unternehmer etwas total falsch gemacht hat, wenn man zu versteuernden Gewinn ausweist statt zu investieren in F&E, Produktion, Marketing, Aktienrückkauf etc.pp.
Das musst du mal Coca Cola erklären....was für Kleingewerbetreibende gilt, gilt nicht unbedingt für börsennotierte Firmen. Man darf nicht Tesla als Beispiel nehmen. Die würden schon Gewinn wollen. Alphabet und Amazon weisen ja auch indessen guten Gewinn aus. Viele andere definieren sich über die Dividende. Solche Werte sind sehr gefragt. Da gibt es teilweise in den USA sogar die Quartalsdividende, also eine Ausschüttung ohne echten Gewinn. Und, ja, die schmälert dann den Jahresgewinn, der versteuert werden muss.
 
mawadre

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Dividende und Gewinn sind das letzte was man macht, wenn einem wirklich nichts besseres einfällt. Und ja, Coca-Cola und MacDonnalds gehören zu den wenigen "Einhörnern", die alljährlich sogar ihre Dividende steigern.

Aber in der Technologiebranche und erst recht in einem völlig neuen Markt wie Elektroautos es sind, ist das quasi völlig absurd, idiotisch, ausgeschlosen. Alles was übrig ist, wird in die eine oder andere Art reinvestiert, das eigene Geschäft zu skallieren. Das ist genau das was Tesla macht und was die Investoren (nicht die Shortseller) so goutieren. Aus einer Firma mit 1 Million Umsatz eine mit 100 Millionen machen. Aus 100 Millionen 1 Milliarde. Aus 1 Milliarde 10 Milliarden. Repeat...
"In general, investors look for dividends because they believe they will get a better return on investing the after tax value of that capital outside of the company than they will get in an equity return if the company retains that capital to fund future growth."
Startup paying dividends. Is there such a thing?

Apple saß beispielsweise schon jahrelang auf Geldbergen so hoch wie der Mt. Everest und hat keinerlei Dividende ausgeschüttet. Erst als der Gründer und Übervater Steve Jobs viel zu früh an Krebs gestorben war, gab sein Nachfolger Tim Cook einigen kurzsichtigen Großaktionären nach und begann 2012 erstmals Dividende zu zahlen.
https://www.google.com/amp/s/amp2.handelsblatt.com/finanzen/aktien/erstmals-dividende-apple-bricht-mit-steve-jobs-prinzipien/6345132.html

Aber wie gesagt - diese Aktionäre waren der "falschen" Meinung, dass sie den versteuerten Überschuss außerhalb Apple besser verzinst bekämen...
Und interessant, dass CocaCola und MacDonnalds keine besseren Zukunftsideen als gefärbtes Zuckerwasser oder schlechte Bouletten in schlechten Brötchen haben, dass sie das Geld lieber rausgeben.
 
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